Ich bin am Gründonnerstag etwas unglücklich in einen anderen Radfahrer gefahren. Genau Details sind dabei denke ich unwichtig. Allerdings waren wir wohl ziemlich 50:50 schuld daran. Sachschaden entstand im Wesentlich nicht (Sein Fahrradkorb war bisschen verbogen, was ich aber noch an Ort und Stelle wieder reparieren konnte). Allerdings hat der andere sich etwas die linke Hand verletzt. In jedem Fall haben wir Kontaktinformationen ausgetauscht und sind unserer Wege gegangen.
Weil ich ein netter Mensch bin habe ich ihn am nächsten Tag angerufen und mich nach seinem Wohlergehen erkundigt. War ein durchweg sehr nettes Gespräch, er hat mir auch nochmal bestätigt, dass es zu keinerlei Sachschaden gekommen ist und seine Hand zwar vom Arzt genäht werden musste, er aber nicht wirklich Schmerzen hat und bereits wieder den ganzen Tag "gearbeitet" hatte (War Karfreitag, drum habe ich angenommen er meinte wohl Gartenarbeit). Ende vom Lied, wir haben uns nett verabschiedet und frohe Ostern gewünscht.
Heute komme ich nach Hause, Brief von irgendeiner 08/15 Anwaltskanzlei in der Post, in dem ich gebeten wurde, meine Haftpflichtversicherungsnummer weiterzuleiten und den Unfall schnellstmöglichst zu melden, falls ich es noch nicht getan hätte.
Kann ja sein, dass sowas gängiges Prozedere ist, ich hatte bis dahin noch keinen Unfall mit Personenschaden, zudem habe ich eine gute Haftpflicht, aber irgendwie hinterlässt das ganze einen faden Beigeschmack.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen?