Original von Charousek
Jo, danke schonmal.
Das bedeutet wenn du z.B. am 3/6 Tisch spielst, oder sagen wir an 2 Tischen. Und an beiden gibt es etwa 100 Hände pro Stunde, kannst du 18 Dollar in der Stunde machen?
Oder sagen wir 15?
Das ist doch enorm, das verdient man doch als normaler Arbeitnehmer nicht.
Warum machst du es also nicht beruflich?
Fällt mir noch ne Frage ein, wenn du jetzt lernen würdest und besser werden würdest, würdest du in den Limits aufsteigen, oder bleiben, da du deinen Gegner noch mehr überlegen bist?
Nicht, dass ich wahnsinnig wäre oder so, aber gehört denn wirklich so viel dazu an einem 3/6 Tisch profitabel zu spielen?
mit ein bisschen mühe kann eigentlich fast jeder gut genug werden um solide die niedrigen* limits zu schlagen. wenn man beispielsweise mit einer winrate von 2BB/100 hände 2/4$ spielt, macht man pro stunde ca 20$ wenn man 4 tische gleichzeitig spielt. das ist natürlich, wenn man poker als hobby ansieht eine super sache. man verbindet spass damit, gleichzeitig nennenswerte summen zu verdienen.
wenn man hauptberuflich pokern will, gibt es aber einige probleme, die hier ja auch teilweise schon genannt wurden.
zunächst einmal:
- keine renten und krankenversicherung
- kein urlaub
- keine lohnfortzahlung im krankheitsfall
ein noch grö�?eres problem ist aber folgendes: wenn man zwischenzeitlich viel pech hat, kann es sein, dass man einen oder mehrere monate hintereinander verlust macht. man braucht dann recht gro�?e finanzielle reserven um das verkraften zu können und vor allem muss man psycholigisch damit fertig werden.
poker pro sein hat natürlich auch vorteile, aber da sich die fast jeder poker spieler sowieso leicht vorstellen kann schreibe ich dazu nichts
*standarddefinition der limits:
microlimit: 1/2$ und kleiner oder 25$ NL und kleiner
small: 2/4 - 5/10 oder 50$ - 200$ NL
medium: 10/20 - 40/80 oder 400$NL - 1000$NL
high: ab 50/100 oder 2000$NL