Ein Freund von mir war ein paar mal beim Psychologen wegen Depressionen / Burnout und anderen Problemen. Viele davon haben den Arbeitsplatz als Ursache.
Jedenfalls hat mein Freund dem Arzt viel von der Arbeit erzählt und auch über den Chef der Firma einiges an negativem berichtet.
Letzte Woche hat sich zufälligerweise herausgestellt, dass der Psychologe ein sehr guter Freund des Firmenchefs ist.
Allerdings steht er ja unter ärztlicher Schweigepflicht und darf darüber mit keinem reden.
Für wie Wahrscheinlich haltet ihr es, dass der Arzt seinem Freund (dem Chef) etwas über seinen Patienten erzählt hat?
Wenn er ihm etwas erzählt und es rauskommt, kann er seine Arzt-Karriere an den Nagel hängen.
Das wird er wohl kaum riskieren.
Das kann man pauschal nicht beantworten, wenns ein kompetenter Arzt ist, der den Leuten auch wirklich helfen will, wird er auch seinem besten Freund davon nichts erzählen, außer es wäre vllt hilfreich für den Patienten...
Kommt halt ganz auf den Menschen an, aber ich glaube als Psychologe sollte man Privates schon von Berfuflichem unterscheiden können (Auch wenn meiner Meinung grad in diesem Beruf viele Schwarze Schafe unterwegs sind)
Halte ich für ausgeschlossen.
Ärzte und Therapeuten erzählen gerne mal Geschichten wie "Ich habe da einen Patienten, der...", werden sich aber hüten jemandem etwas zu erzählen der den Patienten kennt. Auch nicht ohne Namen wenn nur die geringste Chance besteht, dass er identifiziert werden kann.
Meiner Meinung nach hätte er die Sitzung sofort abbrechen müssen und den Patienten an einen anderen Psychotherapeuten überstellen müssen. Der Arzt ist doch ob er will oder nicht befangen!
Wäre sehr dumm von ihm.
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html
§203 Strafgesetzbuch und §8 der Berufsordnung untersagen das, ist ja klar.
Er ist zwar auch nur ein Mensch, riskiert damit aber seine Zulassung sowie sehr hohe Schadenersatzforderungen, die beispielsweise bei Verlust oder Schikane passieren können.
lol leute als wenn der so dumm wäre...
natürlich verlässt dort nix den raum, denn wenn er dei schweigepflicht bricht, verliert er alles. wenn ers dem chef weiter erzählt, wird der sich iwann sicher verraten und es kommt raus. so dumm is kein arzt
So'n Psychologe verdient gut, der risikiert bestimmt nicht für einen patienten seine Karriere.
halte es für möglich und gar nicht mal so unwahrscheinlich. Aber um das genauer zu beurteilen bräuchte man mehr Details.
Kenne mehrere Psychologen
und die sind alle absolut integer. Wie schon ein Vorposter erwähnte wird da gerne mal die ein oder andere Anekdote rausgehauen, aber immer bei Wahrung der Anonymität (der Vater eines guten Freundes von mir ist Psychologe und selbst der hat noch nie was anderes als "ein Patient" gehört). Das geschieht auch nicht nur aus Angst davor, nen gut bezahlten Job zu verlieren, sondern tatsächlich deshalb, weil die meisten Psychologen noch sowas wie Anstand ihren Patienten gegenüber haben.
Obviously kanns immer sein, dass man nen Idioten erwischt, aber wenn dein Kumpel ihm so viel erzählt hat, schien er ja auch ein gewisses Vertrauen aufgebaut zu haben, dann wird er schon in Ordnung sein.
es geht doch um den patienten und ihn zu heilen. da hat die freundschaftliche beziehung doch keine relevanz. dazu sollte ein psychoonkel doch aufhören ausserhalb seiner arbeitszeit leute in seinem umfeld zu analysieren. das halte ich für moralisch verwerflich wie das mögliche ausplaudern.
Original von Pokersaft
Meiner Meinung nach hätte er die Sitzung sofort abbrechen müssen und den Patienten an einen anderen Psychotherapeuten überstellen müssen. Der Arzt ist doch ob er will oder nicht befangen!
rofl
Ich kenne eine Psychologin, die erzählt gern mal was von ihren Patienten, auch mit Namen, sollte man was damit anfangen können. Insofern kann man nicht sagen, dass es nicht vorkommt, aber wie wahrscheinlich lässt sich schwer sagen.
Wenn sich für deinen Freund nichts geändert hat wird er wohl den Mund gehalten haben.
Original von richum
Ich kenne eine Psychologin, die erzählt gern mal was von ihren Patienten, auch mit Namen, sollte man was damit anfangen können. Insofern kann man nicht sagen, dass es nicht vorkommt, aber wie wahrscheinlich lässt sich schwer sagen.
Wenn sich für deinen Freund nichts geändert hat wird er wohl den Mund gehalten haben.
Die Sache ist, dass mein Freund schon des öfteren gesagt hat, er möchte kündigen, aber der Psychologe meinte immer, er solle seinen Job auf jeden Fall behalten, denn das sei das Einzige was ihm in der Depression Halt gibt.
Mein Freund ist einer der kompetentesten Mitarbeiter in der Firma und hat schon mehrere Angebote von anderen Firmen ausgeschlagen.
Ich bin der Meinung, dass die Firma in ziemliche Schwierigkeiten kommen würde, wenn er kündigt.
So wie es aussieht ist außerdem die Tochter des Psychologen mit dem Sohn des Firmeninhabers zusammen.
Hätte der Psychologe dies nicht erwähnen sollen / müssen?
Original von zweinull
Original von richum
Ich kenne eine Psychologin, die erzählt gern mal was von ihren Patienten, auch mit Namen, sollte man was damit anfangen können. Insofern kann man nicht sagen, dass es nicht vorkommt, aber wie wahrscheinlich lässt sich schwer sagen.
Wenn sich für deinen Freund nichts geändert hat wird er wohl den Mund gehalten haben.Die Sache ist, dass mein Freund schon des öfteren gesagt hat, er möchte kündigen, aber der Psychologe meinte immer, er solle seinen Job auf jeden Fall behalten, denn das sei das Einzige was ihm in der Depression Halt gibt.
Wenn der Psychologe kein kompletter Arsch ist (was ich nicth glaube) dann wird er nicht das zu deinem Freund sagen und ihn gleichzeitig beim Chef anschwärzen, dass er den Job verliert.
Und wie gesagt - wenn man dem Psychoonkel was nachweisen kann, ist er seinen eigenen Job los. Das wird er nicht riskieren.
Chance, dass dein Freund wegen dem Seelenklempner den Job verliert: < 1 % imho