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[Geschlossen] Halbwegs intelligentes Leben im Universum?

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Cyclonus
Beigetreten: 17.01.2005
PokerStrategist

Sollten wir wirklich das einzige Leben im Universum sein, spricht sehr viel für die Existens einer Art von Gott/Schöpfer/Macht hinter den Kulissen:

-Es gibt unzählbar viele Galaxien im Weltall, es ist kaum möglich, dass das Leben so Unwahrscheinlich ist, das es nur auf einem einzelnem Planeten enstanden ist, wenn doch wären die Voraussetzungen so dermaßen exotisch, dass das Leben vermutlich nie hätte überhaupt entstehen können

-Die Physik gilt soweit wir wissen in allen Teilen des beobachtbaren Universums und es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Prozessen, die zu Leben führen können, wenn es hier klappt, klappt es vermutlich auch auf allen anderen Planeten mit Erdähnlichen Eigenschaften

-Zudem ist Leben anfällig, wäre Leben wirklich ein so unglaublicher Glückstreffer, wäre es sehr wahrscheinlich, dasses auf der Erde direkt wieder ausgestorben wäre, vermutlich sind das auch die ersten Lebensformen mehrmals.

-> Das es uns gibt ist ein ziemlich sicheres Anzeichen dafür, das es nocht weiteres Leben im Universum gibt. Alleine schon weil bisher jegliche wissenschaftliche Erfahrung zeigt, dass die Erde in keinster Weise irgendwie außergewöhnlich ist.

Zudem spricht sehr viel dafür, dass sich aus einfachem Leben nach einer begrenzten Zeit immer komplexerer Lebensformen entwickeln, die Evolution ist ein mathematisch stochastischer Prozess, der sich auf beliebige Populationen übertragen lässt. In wie weit Komplexität zu Inteligenz führt ist nicht so wirklich bekannt, die obigen ÜBerlegungen führen aber zu der Annahme, dass vermutlich auch intelligentes Leben existiert.

Ebenso ist es statistisch eigentlich unmöglich, dass wir bei der Existens von Leben die am weitesten entwickelte Rasse sind.


IntoTheJail
Beigetreten: 31.07.2007
BlackMember

warum müssen alliens unbedingt unendlich weit entfernt sein?

im grunde wissen wir nichts. sogar in wissenschaften wie mathematik oder physik stehen wir noch ganz am anfang. die bisher gewonnenen erkenntnisse gelten oft nur für unsere erde/unseres umfeld, ein schritt nach rechts oder links und schon sind diese formeln entweder ungenau oder schlichtweg falsch. so existiert heute neben klassischer physik auch quantenphysik, weil menschen erkannt haben, dass sie die vorgänge im molekulärem bereich nicht erklären können. Die erkenntnisse der letzten Jahre liefern faszinierende möglichkeiten. so geht z.b. die m-theory, die physiker aus der ganzen welt schon seit jahren elektrisiert, von 11 dimensionen aus, d.h. neben uns bekannten dimensionen länge, breite, tiefe und zeit existieren 7 weitere dimensionen, die uns nicht zugänglich sind bzw. die wir mit unseren eingeschränkten sinnesorganen nicht wahrnehmen können. ebenso solche sachen wie zeitreisen und existenz des geistes, die uns alle paranoia erscheinen, werden nicht mehr für unmöglich gehalten. vlt sind die immer wieder gesichteten UFOs in wirklichkeit keine einbildung, sondern sind unsere nachbarn aus dem parallelen universum? an dieser stelle kann man natürlich nur spekulieren, genauso wie über das leben in anderen universen, aber ich finde es wichtig, sich nicht nur auf das weltbild, das wir kennen, in seinen überlegungen zu beschränken, sondern sich im klaren sein, dass die wahrheit auch ganz anders aussehen könnte, als wir uns nur vorstellen können.


Original von whizkid

im grunde wissen wir nichts. sogar in wissenschaften wie mathematik oder physik stehen wir noch ganz am anfang. die bisher gewonnenen erkenntnisse gelten oft nur für unsere erde/unseres umfeld, ein schritt nach rechts oder links und schon sind diese formeln entweder ungenau oder schlichtweg falsch. so existiert heute neben klassischer physik auch quantenphysik, weil menschen erkannt haben, dass sie die vorgänge im molekulärem bereich nicht erklären können

a) ähm. Das mit dem "unser WIssen bezieht sich nur auf die Erde+Umgebung" ist mmn schlicht falsch. Wo hat die Physik den Gestzte/Theorien endeckt, die nur für die Erde gelten? werde da mal bitte konkreter.

b) klar gibts Quantenphysik. Da gibts auch einige komischen Sachen und viele Sachen, die man sich nicht so einfach vorstellen kann. Aber die Quantenphysik steckt nicht mehr "in den Kinderschuhen" auf dem Bereich ist man schon recht weit gekommen und kann einiges erklären.

c) Ich kenne mich weder mit der m-theory aus, noch mit der Stringtheorie (auf der die M-Theorie aufbaut, oder?) Es gibt aber massig Theorien in der Physik. Viele werden davon wieder verworfen und manche erweisen sich als sinnvoll. So funktioniert Wissenschaft. kA was du für ein Hintergrundwissen hast (meins ist zugegebenermaßen eher begrenzt), aber man sollte solche Theorien als Laie nicht überbewerten, weil man einfach nicht einschätzen kann, was für eine Aussagekraft und Bedeutung sie wirklich in der Physik haben.


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

Original von Peter87
a) ähm. Das mit dem "unser WIssen bezieht sich nur auf die Erde+Umgebung" ist mmn schlicht falsch. Wo hat die Physik den Gestzte/Theorien endeckt, die nur für die Erde gelten? werde da mal bitte konkreter.

naja ganz falsch ises nicht.
Unser wissen über die Gravitation z.b. ist extrem beschränkt.
Wir wissen nur sie gilt hier auf der Erde und auch relativ gut im sonnensystem (aber nicht ganz sicher -> pionieranomalie und transneptun bahnabweichungen)
Das die Gravitation ausserhalb gilt ist ziemlich unklar.
Es gibt dutzende Beobachten welche im scheinbarem Widerspruch zur allgemeinen Relativitätstheorie stehen.
Man kann glücklicherweise die Theorie retten indem man das Modell ändert. Nämlich durch das Einführen von dunkler Materie und dunkler Energie. Dies ist allerdings auch nur wieder Spekulation.

Ob wir eine völlig neue makroskopische Gravitationstheorie brauchen oder nicht hängt letztenendes davon ab ob wir die dunkle Materie nachweisen können. (und vielleicht auch irgendwann wissen was dunkle Energie sein soll)
Dies dürfte noch einige Jahre dauern (gibt aber einige vielversprechende Experimente im aufbau).

M-Theorie ist zwar interessant allerdings bietet allerdings noch keinerlei testbare Vorhersagen.
Viel interessanter sind andere Theorien wie z.b. das Randall-Sundrum Model welches 5 dimensionen braucht und eventuell bereits am lhc testbar ist.
Aber das schweift glaub ich vom thema ab :)


Original von MadCow
Unser wissen über die Gravitation z.b. ist extrem beschränkt.
Wir wissen nur sie gilt hier auf der Erde und auch relativ gut im sonnensystem (aber nicht ganz sicher -> pionieranomalie und transneptun bahnabweichungen)
Das die Gravitation ausserhalb gilt ist ziemlich unklar.

Die Naturgesetze (z.B. Gravitation) die wir auf der Erde finden gelten überall im Universum. Beschäftigt sich bspw. ein außerirdischer Fisch mit Elektromagnetismus, macht er das genau 1x.
Einfach mal ein paar Minuten investieren und Alpha Centauri schauen. ;)

Was sind Naturgesetze?
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-naturgesetze-harald-lesch-ID1207151784697.xml

Gibt es Außerirdische?
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-ausserirdische-2001-ID1208425636753.xml


Ich kann dem, was Conroe sagt nur zustimmen
+
Das Vorhanden sein von dunkler Materie/Energie ist unter Physikern schon relativ anerkannt (oder?) und man ist doch sehr optimistisch sie in den nächsten 10 Jahren nachweisen zu können.
Grade dieses Thema zeigt doch, dass die Physiker nicht nur die Erde beschreiben können, sondern ebend das ganze Universum!


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

Original von Conroe
Die Naturgesetze (z.B. Gravitation) die wir auf der Erde finden gelten überall im Universum. Beschäftigt sich bspw. ein außerirdischer Fisch mit Elektromagnetismus, macht er das genau 1x.
Einfach mal ein paar Minuten investieren und Alpha Centauri schauen. ;)

Was sind Naturgesetze?
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-naturgesetze-harald-lesch-ID1207151784697.xml

Gibt es Außerirdische?
http://www.br-online.de/br-alpha/alpha-centauri/alpha-centauri-ausserirdische-2001-ID1208425636753.xml

Natürlich gelten die Naturgesetze überall. (eigentlich ist das auch eine Annahme, allerdings können wir ohne sie kaum Wissenschaft betreiben)
Allerdings sind unsere Beschreibungen der Naturgesetze nicht auf allen Skalen gültig.

So ist die bisherige Gravitationstheorie nur bis etwa 100 Mikrometer experimentell verifiziert.
Wir wissen sogar das sie ab der Planck skala (10^-35m in etwa) falsch sein muss.

Was wir nicht wissen ist ob sie auch noch stimmt wenn wir zu höheren skalen, wie z.b. Lichtjahre, gehen.
Bei diesen Größenordnungen gibt es nämlich auch Abweichungen (Beispiel Rotationsgeschwindigkeiten von Galaxien entsprechen nichtmehr dem Kepplergesetzen)

Das Vorhanden sein von dunkler Materie/Energie ist unter Physikern schon relativ anerkannt (oder?) und man ist doch sehr optimistisch sie in den nächsten 10 Jahren nachweisen zu können.
Grade dieses Thema zeigt doch, dass die Physiker nicht nur die Erde beschreiben können, sondern ebend das ganze Universum!

Inzwischen ja, man hat eine Beobachtung gemacht welche die ganzen Mond Theorien (modified newton dynamics) über den haufen geworfen haben (->Bullet Nebel)
Allerdings bin ich mir sicher das es Theoretiker gibt die diese Beobachtung auch irgendwie in ihre Theorien einbauen konnten.
Bis dunkle Materie nachgewiesen ist, ist diese immernoch nur reine Spekulation, allerdings eine sehr plausible.


hatesender
Beigetreten: 20.02.2009
PokerStrategist

Original von MadCow

So ist die bisherige Gravitationstheorie nur bis etwa 100 Mikrometer experimentell verifiziert.
Wir wissen sogar das sie ab der Planck skala (10^-35m in etwa) falsch sein muss.

des hat aber nichts damit zu tun, dass die theorie nicht stimmt, sonndern ab dieser entfernung die wirkung der starken kernkraf beginnt.

wenn ich mim auto bremms kann ich des auch nur solange mit reibung, trägheit usw. berechnen, bis n baum kommt ;)


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

Original von hatesender
des hat aber nichts damit zu tun, dass die theorie nicht stimmt, sonndern ab dieser entfernung die wirkung der starken kernkraf beginnt.

wenn ich mim auto bremms kann ich des auch nur solange mit reibung, trägheit usw. berechnen, bis n baum kommt ;)

nein das hat mit der kernkraft nichts zu tun. Diese wirkt erst ab Femtometer Skala diese ist viel viel viel kleiner als Mikrometer.

Wir wissen das die (Newtonsche) Gravitation ab einer bestimmten Skala falsch sein muss (spätestens ab der Planck Skala)
In welcher Groeßenordnung wir eine neue Theorie brauchen ist unbekannt, wir wissen durch Experimente allerdings das die Skala kleiner als 100 Mikrometer ist, da in groeßeren Skalen Newton experimentell belegt ist.


hatesender
Beigetreten: 20.02.2009
PokerStrategist

Femtometer: fm 10^-15 m! was ist dann mal 10^-35? hab des 100 mikrometer überlesen, aber 10^-35 is scho a bissl arg wenig^^


Ich versuchs mal halbwegs einfach zu erklären, warum das Leben nur "ähnlich" dem auf unserem Planeten aussehen kann.
Eine andere Frage ist auch, wie man intelligentes Leben definiert? Ist eine Amöbe intelligent?
Aber zurück zu obiger Frage: Generell ist die Natur einfach so aufgebaut, dass sie bei allem was sie macht, die "leichtere" Möglichkeit bevorzugt. Jetzt ist es so, dass im Universum zumindest innerhalb seiner Grenzen und auch nur zurück bis zum Urknall, die physikalischen Gesetze alle gleich sein müssen. Das ganze wäre sonst nicht stabil. Was außerhalb der Grenzen oder vorm Urknall war werden wir nie erfahren. Aber innerhalb der Grenzen gelten dieselben physikalischen Gesetze wie auf der Erde, deswegen können sich auf anderen Planeten auch mit anderen Vorraussetzungen auch nur "Organismen" entwickeln die unter den gegebenen Gesetzen stabil sind. Und das heißt sie müssen uns in gewisser Weise ähneln.
Hoffe mich zerlegt jetzt kein Astrophysiker ;-)


PokerPaulMainz
Beigetreten: 03.05.2007
Elite Grinder

Original von IamJimmy
Aber innerhalb der Grenzen gelten dieselben physikalischen Gesetze wie auf der Erde, deswegen können sich auf anderen Planeten auch mit anderen Vorraussetzungen auch nur "Organismen" entwickeln die unter den gegebenen Gesetzen stabil sind. Und das heißt sie müssen uns in gewisser Weise ähneln.

sie müssen uns nur darin ähneln, dass sie sich ihrer umwelt anpassen. das impliziert aber nicht besonders viel ähnlichkeit, da auch innerhalb der gleichen physikalischen gesetzmäßigkeiten grundverschiedene umwelten vorkommen, was z.b. die im lebensraum herrschende gravitation angeht. sogar komplexe lebensformen, die nicht auf kohlenstoff basieren, sind denkbar.

was aber mit sicherheit zutrifft, ist das unter ähnlichen umständen die wahrscheinlichkeit groß ist, dass sich einander ähnliche lebensformen entwicklen, und bei der masse an planeten gibt es sicher nicht nur eine zweite erde, sondern zwangsläufig extrem viele.


Original von PokerPaulMainz

sie müssen uns nur darin ähneln, dass sie sich ihrer umwelt anpassen. das impliziert aber nicht besonders viel ähnlichkeit, da auch innerhalb der gleichen physikalischen gesetzmäßigkeiten grundverschiedene umwelten vorkommen,

Das impliziert eben doch relativ hohe ähnlichkeit. Kohlenstoff ist ja nicht umsonst die Basis unseres Lebens obwohl der Anteil relativ gering ist. Er ist es deswegen, weil von ihm ausgehend eine unendlich große Anzahl von Verbindungen ermöglicht wird, die sich relativ leicht umwandeln lassen. Es gibt einfach kaum Elemente auf die das zutrifft. Welche Umwelten sollen Leben ermöglichen, so wie es bei uns auf der Erde definiert ist? Schwefel wäre evtl. denkbar (gibt es aber auch auf der Erde als Quasiatmosphäre), irgentwelche Edelgasatmosphären geben einfach im Rahmen unserer Gesetzmäßigkeiten keine Möglichkeit für Leben.
Die Existenz außerirdischen Lebens, ist einfach an eine gewisse Temperaturspanne, eine gewisse Gravitationsspanne und an einen gewissen Chemiecocktail gebunden. Das einzige was möglich wäre um anderes Leben zu finden, wäre den Begriff des Lebens anders zu definieren, dabei kommt man aber auch wieder in die Not gewissen Dingen auf der Erde Leben zuordnen zu müssen.

Ob die außerirdischen jetzt etwas größer und kleiner sind, andere Farbe oder Körperbau haben spielt keine Rolle, die Ähnlichkeit muss dennoch ziemlich hoch sein zu dem was wir schon von der Erde kennen. Und auch bei uns gibt es mit Sicherheit Organismen die man durchaus für außerirdisch halten könnte, wenn man sie zu Gesicht bekommt. (Siehe nur die Unterwassergeschöpfe im Marianengraben)


Zuerst einmal ein paar Anmerkungen:

Man kann nur nach etwas suchen was man schon kennt, oder in etwa eingrenzen kann. Wie sonst soll man die Suchkriterien festlegen.

Deshalb wird nach "Leben" so wie wir es kennen gesucht, bzw. nach seinen Begleiterscheinungen (bestimmte Elemente in der Atmosphäre...).

Wobei eben der Sternentyp, die entsprechende Habitatzone, Planet mit fester Kruste, Gasriesen im Aussenbereich und viele andere Parameter dem unsrigen Sonnensystem angelehnt sind.

Also, wenn überhaupt können wir nur "Leben" finden, das dem auf der Erde ähnlich ist. Nicht in Gestalt sondern in der Grundlegenden Chemie des Lebens auf der Erde (DNS, wasserbasierend, Kohlenstoff als Hauptelement...).

Aus demselben Grund wird die Naturwissenschaft auch nur die Fragen beantworten können, die sie zu stellen in der Lage ist.

Man kann nicht nach etws fragen (im naturwissenschaftlichen Sinne, d.h. Experiment), was man nicht kennt. Was nichts anderes bedeutet, daß die Naturwissenschaftler nur Dinge untersuchen können, wenn diese Dinge vorher durch Experimente (Beobachtungen) zu Tage getreten sind (und seien es Gedankenexperimente).

Was wiederum nichts anderes heißt, als das Dinge, Vorgänge, Ereignisse, die nicht in unserem Erfahrungsbereich (unseren Methoden der Erkenntnisgewinnung) liegen, können wir nicht untersuchen, weil sie uns schlichtweg unbekannt sind und bleiben.

Über alles andere kann nur spekuliert werden bzw. Philosophie und Theologie sind dann die geeigneteren Gebiete diese Dinge zu untersuchen (mit ihren eigenen Methoden).

Zum Thema:

Gibt es halbwegs intelligentes Leben im Universum ?

Meine Antwort: Ich weiß es nicht.

Aber selbst wenn man die strengsten Vorgaben für die Enstehung von Leben ansetzt, gibt es immer noch eine nicht all zu kleine Wahrscheinlichkeit für die Möglichkeit eines Entstehens.
Meine persönliche Meinung ist, daß Leben neben dem Unsrigen (Erde) im Universum gibt. Aber Fakten und Wünsche halten sich dabei bei mir die Waage ;) bzw. viellleicht ist es auch mehr der Wunsch nicht allein in dieser großen Leere zu sein, und wenn es nur Mikroben sind.

Allerdings bin ich optimistisch, daß durch die neue Generation von Teleskopen (erdgebunden sowie im Orbit) zumindest Planeten von Erdgröße zum ersten mal direkt nachgewiesen und beobachtet werden (indirekt ist dies ja schon geschehen) und dann auch eine mögliche Atmosphäre untersucht werden kann.
Mit etwas Glück *fingerkreuz* findet man dann in dieser Atmosphäre Bestandteile, die auf Leben hindeuten.

Das Problem beim suchen nach intelligenten Leben, ist wohl die Frage, wie man diese erkennt.
Ich gehe dabei davon aus, daß man nur passiv sucht und auch nur passiv suchen kann (interstelare Reisen sind ja nicht im Bereich unserer Möglichkeiten...und ich bezweifle, daß sie jemals möglich sein werden).

Mir fallen im Moment keine Kriterien ein, die nicht auch natürlichen Ursprungs sein können, die man als Anzeichen für intelligentes Leben anführen könnte.
Abgesehen von den im SETI-Projekt gesuchten Strahlungsemissionen.

Naja, meine Meinung zu dem Thema halt ;).

P.S.

Die ART ist nicht falsch in dem Sinne, daß sie Aussagen über ein Ereignis macht und diese Aussagen falsch wären.
Sie ist beschränkt in ihrer Gültigkeit in dem Sinne, das sie selbst ihr Versagen vorraussagt, wenn es zu bestimmten Energien kommt.

So ist ihre Aussage, daß es eine Singularität im Innern eines schwarzen Loches gibt theoretisch bewiesen (d.h. mathematisch), aber sie sagt ebenfalls aus, das sie (die ART) keine Aussagen über die Beschaffenheit dieser Singularität geben kann.

Des Weiteren sind bis jetzt alle Aussagen der ART, die der experimentellen Überprüfung zur Verfügung standen, richtig. Es gibt bis heute kein einizges Experiment, daß eine Aussage der ART widerlegt.

oje...ich schreib mal wieder zu viel...sorry

mfG Grul


meanbob
Beigetreten: 15.04.2008
PokerStrategist

Tja ich bin kein Experte, und habe nur Laienwissen in Kosmologie (thanks Prof. Lesch ), bin mir aber zu 90% sicher, dass das Wissen der Menschheit über die wahre Natur der Gesamtheit aller Dinge auf einer Skala 0-100% im Promillebereich liegt.


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