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How to: schlafen? S...
 
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[Geschlossen] How to: schlafen? Serious Problem inside.

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Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

Original von Gish

:f_eek: seit 3 Jahren dabei und 4 Posts :f_eek:

Sry für OT


Gish
Beigetreten: 07.10.2007

seit 3 Jahren dabei und 4 Posts Sry für OT

werden vermutlich auch noch ein paar mehr


Original von ThomasThomasson
wenn du schon bei so vielen ärzten warst, warum dann noch nicht im schlaflabor?

Kann ich dir auch nur empfehlen... Habe nur bis zu dem Beitrag gelesen. Aber die Leute da können dir helfen


DaPostaldude
Beigetreten: 05.08.2010

Original von Libertines
kennst du fight club?

Daran hab ich auch schon gedacht ;)

@OP:

Hatte diese Symptome mit Schlafstörungen exakt genau so wie Du nur mit dem kleinen Unterschied, dass bei mir die Fußsohle nicht gekribbelt haben, sondern ich in bestimmten Situationen Herzrasen bekommen hab. War auch bei Drölfmillionen Ärzten, aber im Endeffekt hat sich das erst nach dem Gang zum Psychologen gebessert bzw. ist verschwunden.
Bei mir war die schlimmste Zeit übrigens morgens als es hell wurde..da hatte ich den Tagesdown immer...ich würde Dir raten zum Psychologen zu gehen zuerst.


Temmi
Beigetreten: 15.09.2005

Mein Tipp: Setz Dich per PN mit Smackmaster in Verbindung, wie er Dir vorgeschlagen hat. Ist in meinen Augen einer derjenigen, welcher am besten verstanden hat, was Du geschrieben hast.

Wenn ich lese, über was Du Dir Gedanken machst, dann hast Du Dir eine große Last auf Deine Schultern gelegt mit Deiner Einstellung über die Dinge, wie sei sein sollen in Bezug auf Kinder/Job/Beziehung/Großvater usw.
Und die daraus resultierenden Ängste, diesen Anforderungen nicht gerecht zu werden, müssen ja depressiv machen bei diesem selbst auferlegten Erwartungsdruck an Dich selbst, wenn auch nur unterbewußt. Kein Wunder, wenn man dann schlaflose Nächte hat und höchst wahrscheinlich auch noch Nacken-und Rückenschmerzen.

Vergiß es, nach irgendwelchen "Methoden" oder (Ein-)Schlafhilfen zu suchen.
Nicht das Symptom bekämpfen, sondern die Ursache!

Und wenn Du die Ursache herausgefunden hast, dann werden auch die Symptome verschwinden und Du hast wenigstens eine kleine Chance, Deinen Anforderungen gerecht zu werden. ;)

Du kannst ja mal vorab mal einen psycho-online-Test für Dich machen. Ich habe gerade mal danach gegoogelt und eine Seite gefunden, die nicht ganz so pille-palle zu sein scheint. Kannst Dich auf Depression, Burn-Out und Ängste testen. Interessant fand ich z.B. beim Angsttest die Frage nach Kribbeln in Zehen und Fingern.

http://www.therapie.de/psyche/info/test/


hab nich alles durchgelesen
mach sport, power dich richtig aus 2-3 std. vorm schlafen gehen, geh duschen, friss dich voll und dann hinlegen + hintergrundkacke wie hörbuch, tv


Apfelschorle77
Beigetreten: 23.09.2010

Original von Schoeneberg30
hab nich alles durchgelesen
mach sport, power dich richtig aus 2-3 std. vorm schlafen gehen, geh duschen, friss dich voll und dann hinlegen + hintergrundkacke wie hörbuch, tv

das sind so ziemlich die standart lösungen für aufkommende Schlaflosigkeit, ich glaub sein Problem gründet tiefer :rolleyes:


MisterB
Beigetreten: 23.04.2006

Gesprächstherapie und autogenes Training in Kombination sollten Dir weiterhelfen. Dir hilft keine Entspannungsübung der Welt wenn Du den "Klarheitsmoment" vor dem Einschlafen nicht überwinden kannst. Dieser Moment wo Du im Bett liegst und Dich nichts ablenkt wird auch gerne als Seelenspiegel bezeichnet, da kommt dann gerne alles hoch was Du über den Tag unterdrückst.
Autogenes Training hilft Dir dabei diese Schwelle zu überwinden, gerade in Stressphasen ist es ein Talent was man sich aneignen sollte.

Ansonsten das übliche, keine kohlenhydratreichen oder schwer verdaulichen Nahrungsmittel abends essen, ggf. bei einem Spaziergang den Tag Revue passieren lassen und dem ruhelosen Hirn Nachdenkzeit gewähren.

Von Schlaftabletten halte ich persönlich gar nichts, die laugen Dich nur aus. Da greife ich lieber zu alten Hausmitteln. Bachblüten-Tee oder einfach eine heiße Milch mit Honig. Beides beruhigt den Magen und sollte Dir helfen erholsamer zu schlafen.
Was ich aber so lese solltest Du Dich wirklich bei einem Psychologen vorstellen, es hilft ungemein mit einer Person zu reden, wo der Gesprächsfluss frei von sozialen Ängsten ist, die man ggf. hat wenn man sich einem Freund oder Partner anvertraut. Das hat auch nix mit Schwäche zu tun, sondern ist im Gegenteil die beste rationale Lösung.


Hi,
ich hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, sondern nur deinen ersten Beitrag und musste fast lachen als ich das gelesen hab...Mir ging bzw. geht es fast genauso seit ca. 6 Jahren und ich bin grad mal 21.

Es kann sich niemand mit einem gesunden Schlaf vorstellen, welche unfassbare Belastung das ist. Man ist einfach nur komplett dauerfertig, unfähig sich zu konzentrieren und fühlt sich den ganzen Tag wie ausgeschissen. Es ist einfach permanent da. Als ich zur Uni ging, als ich meiner Abschlußarbeit geschrieben habe, als ich gearbeitet habe, wenn ich tagsüber Sport gemacht habe, am Wochenende usw. Einfach immer.

Wahrscheinlich nicht..aber ich kanns..und ich kann auch bestätigen, dass ich vermutlich lieber mein linkes Bein amputieren lassen hätte, als 6 Jahre diese Qualen durchzumachen. Meine Jugend war dadurch eig. im Arsch, Schulen musste ich abbrechen, etc. Du kennst das ja vllt. Im Moment bin ich auf dem Weg zur Besserung, aber ich weiß nichtmal wieso...Seit 3 Tagen schlaf ich aufjedenfall ziemlich gut.

Naja, zurück zum eigentlichen Problem.

-Gibts es wirklich nichts tief in deinem Inneren was dich irgendwie extrem belastet? Irgendnen traumatisches Erlebnis? Irgendne Sache die noch aus der Welt zu schaffen ist, dass dein Kopf klar ist?

-Hast du Drogen konsumiert bzw. konsumierst du immernoch? Ich hatte und zumindest vermute ich das, dass durch chronischen Cannabiskonsum eine Derealisation bzw. Depersonalisation bei mir hervorgerufen wurde und ab da fing der richtige Zirkus eig. erst an. Kann man jetzt schwer beschreiben für einen der sowas nicht kennt, kannst es ja mal googlen. Trotzdem würde ich meinen Drogenkonsum (nicht nur Cannabis) nur zum kleinen Teil dafür verantwortlich machen. Cannabis hat denke ich den Anstoß zu dieser nächtlichen Grübelei gegeben. Vorallem wenn ich dann Abends gekifft hab bevor ich zu Bett ging. Hab das Gras auch irgendwann nicht mehr vertragen und habs trotzdem weitergeraucht, obwohl ich selbst gewusst hab, dass ich dadurch psychotisch werde. lol..naja andere Geschichte.

-Leidest du unter Angst/Panikattacken? Hast du sowas wie ein gesundes Selbstbewusstsein oder könnte die Grübelei auch durch Selbstzweifel kommen?
In meiner Gedankenwelt die mich vom Schlaf abhielt, waren da zb. Gedanken wie

- Ich bin 21, arbeitslos, mir rennt die Zeit davon, ich wollte eig. schon längst was großes auf die Beine gestellt haben, Ich werde alt, etc. etc. Also hohe Ansprüche an sich selbst mit darauffolgendem Selbstzweifeln.

- Hast du Depressionen? Du beschreibst du hättest öfters Stimmungsschwankungen, mal gehts dir gut, mal schlechter...Weiß nicht mehr genau wie man das nennt, aber ich glaube es ist auch ne Art Depression und nennt sich manisch-depressiv.

Ich würde dir echt gerne helfen, weil ich weiß wie einen sowas innerlich zerreißt. Wie gesagt sind bei mir die Störungen seit 3 Tagen nicht mehr vorhanden, aber das war schon öfter so, also will ich nicht behaupten, dass ich geheilt bin von meinem Schlafproblem.

Ich male mir dann alle möglichen Sachen aus, denke über Szenarien nach die eintreten könnten und versuche Szenarien zu analysieren die mir passiert sind. Was ich alles machen könnte, welchen Brief ich gern an wen schreiben würde. Wozu ich gerne mal meine Meinung sagen würde.

Weißt du selbst was der Grund für dieses Gedankenrasen ist? Oder hast du eine Vermutung?

Mal nen paar Tipps.
(Ich weiß, dass das Problem bei dir vermutlich nicht einfach aus der Welt zu schaffen ist, aber versuchs dennoch mal, obs nicht doch hilft. Mir hats hin und wieder vorrübergehend geholfen)

- Meditieren! Versuch einfach jeden Tag 2x für 15 Minuten zu meditieren. Brauchst dir da keine großartigen Techniken durchzulesen. Einfach in die Standard Meditationshaltung gehen und nichts weiter tun als sanft in Bauch Ein- und Ausatmen. Wichtig dabei ist, dass du jeden, wirklich JEDEN Gedanken blockst währenddessen. D.h wenn du abgelenkt wirst durch irgendeinen Gedanken konzentrier dich sofort wieder auf die Atmung. Das wird vermutlich nicht beim ersten Mal klappen, aber mit der Zeit wirst du lernen die Gedanken einfach abzuschalten.

- Schreib dir die Gedanken auf die dich nachts belasten. Wenn es irgendwelche Dinge sind die du zu erledigen hast, schreib sie auf ein Blatt Papier und setz dir einen Termin wann du das erledigst. Dein Bewusstsein bzw. Unterbewusstsein registriert das und wird dich vermutlich damit dann in Ruhe lassen, weil es quasi schon "erledigt" ist.

- Versuch viel Sport zu treiben. Krafttraining etc. ist nur suboptimal. Eher was was dir Spaß macht und am besten halt irgendeinen Ausdauersport. Joggen und Fahrradfahren denke ich ist da ganz gut.

Natürlich sind das jetzt nur so die Standardtipps bei leichten Schlafproblemen, aber versuchs dennoch mal. Bin leider kein offizieller Psychater und kann dir somit kein Seroquel verschreiben..lol


keine ahnung ob der tipp schon da war hab nur ops post gelesen

versuch doch ma elendstourismus á la fight club


Ich habe auch oft Schlafprobleme, aber meist dass ich einfach zu lange schlafe ca. 10h und dann abends natürlich auch nicht einschlafen kann. Was man dagegen machen kann, keine Ahnung. Wenn du ein Lösung gefunden hast lass es mich bitte wissen.


markydave
Beigetreten: 28.03.2008

Ich würde dir empfehlen dich an ein neurologisch-psychiatrisches Schlaflabor zu wenden und mal zwei Nächte im Labor zu schlafen. Es sollten zunächst einige seltenere Störungen ausgeschlossen werden.

Danach Psychoedukation, Verhaltenstips zur Schlafhygiene, für einen erholsamen Schlaf.

Kann dieses Buch empfehlen
http://www.amazon.de/Die-kleine-Schlafschule-Schlaf-spektrum/dp/3451052598


buyer
Beigetreten: 26.02.2009

Melatonin schon probiert?


Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

Mich wundert es ehrlich gesagt, dass du sagst, du hättest einen Ärztemarathon hinter dir, aber warst noch nicht bei einem Psychiater. Scham?

Und wenn du einerseits sagst, dass dich momentan nichts belastet, aber andererseits beschreibst, dass du seit ein paar Monaten in der Schwebe lebst, mit Wohnungssuche und Jobsuche dann kommt mir das strange vor. No offense, will ja nur helfen.

Von einer Psychotherapie muss man überzeugt sein,oder besser, es sich vorstellen können, dass es hilft. Sonst brings nichts, ist klar.
Aber ich denke ein Gespräch mit einem Psychiater oder einer Selbsthilfegruppe wäre ein Anfang.

Das ADHS übersehen worden ist kann ich mir ehrlich gesagt gut vorstellen, denn wer soll das denn entdeckt haben? Neurologe nicht, Hautarzt nicht, Hausarzt nicht, etc pp.

Ich könnt auch einfach mal mein Dad fragen, was er von der Sache hält ( Psychotherapeut, tiefenpsychologisch/analytisch).


RapHffm
Beigetreten: 10.09.2008

nimmst du coffein zu dir? das bleibt länger im körper als man denkt


Einem Kollege, der genau das gleiche wie du durchgemacht hat, hat letztendlich dieses Buch geholfen: http://www.unlearnyourpain.com/

Geht dort um chronische Krankheiten (Schmerzen, Migräne, Müdigkeit/Schlafmangel usw.) induziert durch phsychosomatische Ursachen.


lolyourmama
Beigetreten: 11.07.2009

wie du einfach noch nicht beim psychotherapeut warst und jetzt hier rumheulst :facepalm:


Smackmaster
Beigetreten: 24.01.2008

Original von Temmi
Vergiß es, nach irgendwelchen "Methoden" oder (Ein-)Schlafhilfen zu suchen.
Nicht das Symptom bekämpfen, sondern die Ursache!

Ich denke ernsthaft, ich könnte helfen. Bis ich DIESEN Fakt mit der Ursache verstanden habe und festgestellt habe, dass einfach jeder Arztbesuch bedeutungslos war, musste ich viel leid über mich ergehen lassen.

Ursachen habe ich immer so verstanden, wie viele hier. Kaffee, Anstrengung, kein Sport, ungesunde ernährung uswusf. Klar KANN das auswirkungen haben, aber bei einer Depression ist man überhaupt nicht in der Lage irgendwie alleine aus diesem Loch zu kommen.

Bei mir war das ungefähr so: ich habe dann oft 11 Stunden geschlafen und war immer noch im Eimer und hab halt mit 16 oder so auch gesagt:" ich bin zu müde zum arbeiten". Die Standartantwort :"alle sind müde, wir alle können das auch". Eben da liegt der Trugschluss, eine Depression als Krankheit verhindert dieses Rationale Wissen. Rational und bewusst habe ich "immer" gewusst was mit mir war und das 11 Stunden schlafen reichen und das ich mich beruhigen muss vorm schlafen. Dann zu begreifen, dass es nicht ums "Wissen", sondern ums "nicht Wissen" geht, ist der erste wichtige Schritt. Nach und nach wurde mir wie gesagt klar, dass diese ganzen FU untersuchungen über Jahre schlichtweg bedeutungslos waren.

wie du einfach noch nicht beim psychotherapeut warst und jetzt hier rumheulst Facepalm

Rational betrachtet hast du recht, aber s.o.


Placebo88
Beigetreten: 15.04.2010

.

Musste schmunzeln, sorry =)

Nein, das wird durch Gespräche festgestellt,eventuell noch durch Tests wie Konzentrationsübungen etc. Der Wikipediaeintrag ist da recht hilfreich, vllt kannst du dich da ja mit dem einen oder anderen identifizieren, und es so z.B. schon mal sicher ausschließen.

.

Mach ich dann mal, wenn ich ihn wieder spreche. =)

Mh, das stimmt, wenn du die Schlafstörungen auch hast, wenn "alles prima" im Leben läuft, dann wird es wahrscheinlich nicht daran liegen, bzw, nicht nur daran. Denn das es nicht schlaffördernd ist wird sicherlich keiner bestreiten.

Ansonsten würde ich halt nochmal mit meinem Neurologen sprechen, ob er nicht ein anderes Medikament hat..ich meine lieber nehm ich abends eine Pille für die nächsten 20 Jahre, als dass ich die nächsten 30 Jahre als Matschbirne durch die Gegend torkel :)

Ach, was mir noch einfällt, wo ich dir widersprechen müsste: Süchte bzgl Sport.

Du hast zwar Recht wenn du sagst, dass auch Sport süchtig machen kann. Jedoch ist es dann meistens eine Flucht vor etwas. Sprich ich kann etwas nicht verarbeiten und steiger mich dann in meinen Sport weil ich das besonderst gut kann und das Gefühl brauche was geleistet zu haben. Beispielsweise. Diese psychische Abhängigkeit ist in den allermeisten Fällen ( von Drogen abgesehen) der Ausdruck eines tieferliegenden Problems.
Und wenn du merkst, dass du jetzt jeden Tag den Sport machen MUSST, dann weißt du ja eh schon wo der Hammer hängt. ;)
Also für mich kein Grund, es nicht ab und an mit ner Runde laufen zu versuchen =) ( sagt einer der selbe kein Sport außer Jonglage betreibt )
Und dabei lässt es sich auch viel leichter abschalten, weil du auf dein Herzschlag hören kannst oder dir zusiehst wie sich ein Bein vor das andere stellt. Imo ne sehr interessante Erfahrung.

So ich geh jetzt weiter lernen, will auch nen guten Abschluß schaffen ( oder erstmal das Grundstudium Psychologie hinter mir lassen :rolleyes: )


Izzet
Beigetreten: 27.03.2006

.

dann versuchs mal ohne! hab auch sehr lange nicht schlafen können, dann kaffee weggelassen und nach ein paar tagen ging es viiiel besser.
gibt leute die direkt nach ner tasse einschlafen können, ich hatte sogar probleme wenn ich mittags das letzte ma ne kleine tasse hatte


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