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[Geschlossen] JETZT RTL Reportage!

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Original von 3rdTwinJa und warum kann es nicht sein, dass die Atheisten unter der Fehlvorstellung leiden, Gott würde nicht existieren?

Das kann ja auch sein - wurde ja oben auch schon erwähnt.
Es macht aus unserer Position faktisch absolut keinen Sinn vom einem oder vom anderen Fall (also das es so etwas wie Gott gibt oder nicht) 100 % überzeugt zu sein (zu "glauben"). Beides kommt mir irgendwie völlig degeneriert vor. Kein gesunder Verstand kann doch ernsthaft Zeit darauf verschwenden oder sagen wir diplomatisch verwenden intensiv an etwas zu glauben oder auch explizit nicht zu glauben das für unsere Sinne offenbar einfach nicht erfassbar ist und auch offensichtlich nicht unseren Kenntnisstand widergibt. Das ist so als beschäftige ich mich mit blauen Elefanten und setze alle Energie hinein zu beweisen, daß es sie gibt oder auch nicht gibt, anstatt einfach globale Antworten zu suchen, und zwar der Reihe nach, d.h. nicht zu versuchen eine erfundene Antwort zu beweisen bzw. zu widerlegen.

Tatsache ist unser Verstand hat offenbar Grenzen bestimmte Dinge zu erklären oder auch nur ansatzweise zu erfassen. Ein gutes Beispiel ist die Unendlichkeit mit der wir zwar rechnen/etc., aber die unseren Verstand implodieren lässt, wenn man nur eine Sekunde ernsthaft darüber nachdenkt.

Wir können "Gott" de facto nicht erfassen/erklären/erfahren/usw., also wieso ein Kaninchen aus dem Hut zaubern - und dann vor allem an jeder Ecke der Welt auch noch ein anderes? LOL, gimme a break.

Das heisst ja nicht, daß man nicht auf der Suche nach Erklärungen sein darf oder sollte, aber doch bitte die Erkenntnis/Erklärung vor der finalen Schlußfolgerung, nicht wahr?
Nur in einem kann man wohl so ziemlich absolut sicher sein:
Sollte es so etwas wie einen Gott/Schöpfer/whatever geben hat er garantiert nichts, aber auch gar nichts, mit unseren Vorstellungen oder der unserer Religionen zu tun.
Die einzige noch absurdere Annahme als die Vermutung ins völlige Blaue hinein, daß es einen, WIE AUCH IMMER GEARTETEN, Gott gibt (oder nicht gibt), ist nämlich die extreme Anmaßung, daß ausgerechnet wir wüssten (im Grunde 100 % zutreffend erraten würden) was er (oder SIE, werte Ladys die hier mitlesen, hehe) will, wie er tickt/wie er beschaffen ist/usw. (oder wie er nicht beschaffen ist).
Es kann auch sein, daß er ein ganz ganz böser sadistischer Zeitgenosse ist, nicht wahr?:) Darauf deutet weitaus mehr hin, als daß er gutes im Schilde führt...So rein empirisch logisch betrachtet.
Evtl. sind wir ja einfach ein verdammter Feldversuch, der irgendwo in der Ecke eines Labors vergessen wurde und nun so unproduktiv/selbstzerstörerisch vor sich hin brodelt und langsam vermoddert.

Who knows?.-)

BTW: Den threadtitel sollte man mal ändern. Ich möchte nicht in einen Thread diskutieren, der Idiotensender No.1 als Label hat oder irgendwie mit diesem Deppensender in Verbindung gebracht werden. :-/


xcbrx
Beigetreten: 16.08.2008

ein paar gedanken, die sich gläubige vllt. mal machen sollten:
ich wills jedoch keinem verderben (ach, egtl doch....denn religion beschwört zu viel übel und engstirnigkeit herauf . hi@religiöse fanatiker, kreuzzüge, etc.)!

jeder gläubige stelle sich vor, vor 50k oder in 50k jahren geboren worden zu sein/geboren zu werden. tja, dumm oder? ihr wärt keine christen. oder woanders geboren worden: ihr wärt vllt. buddhisten..... ist doch alles das gleiche, alles ein gott? sicherlich nicht, jeder wurde eben erfunden und sie schließen sich scheinbar alle gegenseitig aus --> wenn nicht, dann ist es also scheinbar total egal, was ihr glaubt!
ich fang dann mal an und entwerfe die neueste designer-religion, ist ja wohl auch "der gott", den es gibt [/ironie].
naja, jedenfalls sind die armen römer usw. dann wohl doomed! falsche götter und so....

bitte mal youtube gehen und part1 von "zeitgeist" schauen. ich weiß nicht, ob ALLES wahr ist, was behauptet wird (dennoch nehme ich das an, sie würden sich sonst angreifbar machen), aber das muss es nicht mal. selbst wenn nur 20% stimmt, dann leuchtet sofort ein, woher die ganzen götter kommen.
ist schon toll, wie in der geschichte irgendwie ziemlich viele (auch ältere) götter, die eigenschaften jesu haben....
kleiner spoiler: weil jedwege religion auf die sonne zurückgeht. komplett logisch, das war schließlich in der urzeit das "auffälligste" und zugleich "verehrungswürdigste" objekt. die leute dachten wohl, da sie es nicht wussten, man ehrt die sonne mal lieber, kann nicht schaden. heute weiß man, dass sie tut was sie tut bis sies nicht mehr tut.
ich zitier den film weiterhin: 12 apostel = 12 tierkreiszeichen, ist auch komplett logisch, dass die sonne mit den sternen in verbindung gebracht wurde.
jesus wurde nie von geschichtsschreibern dokumentiert, das ist in etwa so, als würden wir heute nichts von hitler wissen!

und wie ein freund mal treffend sagte, als ich meinte "warum zum teufel haben wir denn götter erfunden": "tjamei, was sollten die höhlenmenschen denn denken, als es blitzte?" genau so ist es und genau deswegen stirbt mit dem fortschritt dieser unlogische schwachsinn namens religion.

dann haben wir da noch so lustige leute wie die zeugen jehovas, die die bibel nehmen und einfach mal ganz anders deuten.... "and i was like WTF?".
ein buch und schon mehrere religionen? ach glaubt doch jeder was er will, liegt eh keiner richtig damit....
was unterscheidet den mensch von tieren? reine definitionssache...wir sind schließlich auch "säugetiere", aber naklar, WIR kommen in den himmel.... HEHEHE und der rest hat pech! komisch, dabei waren wir alle mal genau eine zelle groß und haben somit gemeinsame vorfahren! BIG 0_o

ja, es ist irgendwie traurig, dass nach dem tod NICHTS ist, aber ich verspreche euch, ihr werdet nach dem tod nicht traurig sein, weil ihr nichts mehr sein werdet und damit ist es dann wurscht. genauso wie ein idividuum eben der natur komlett wurscht ist, es geht nur um das große ganze. und sobald mans akzeptiert hat, lebt man gleich viel besser und bewusster. lasst euch ruhig weiter blenden.....

warum glaubt ihr? weil eure eltern es euch gelehrt haben.... gebt mir ein 1jähriges kind, wir treffen uns dann in 10 jahren wieder und ich verspreche euch, es glaubt an das spaghetti-monster im erdkern!
es geht rein darum, sich mal gedanken ohne emotion und umwelteinflüßen zu machen, bzw. es zu versuchen.
aber nein, halt...das dürft ihr nicht, denn gott wird dann evtl. mächtig sauer. tja dumm, er duldet wohl keine unangenehmen fragen. genau wie die organisation kirche sich nur rausredet.
religion funktioniert GENAU so: sie nimmt die natürlichsten sachen des menschen (sex als beispiel) und verklärt sie. so, nun sind die menschen verwirrt.... aber heyho, die kirche weiß natürlich den ausweg aus der verwirrtheit, und das macht euch dann zu braven schäfchen! ihr checkt es aber nicht....ihr "glaubt" bloß irgendwas zu wissen und plappert fleißig nach was euch gesagt wird....

zum schluß ein zitat: "wenn es keinen gott gäbe, müssten wir einen erfinden."

p.s. wir agnostiker akzeptieren einfach, dass wir nichts wissen.... und wenn wir entscheiden müssten, dann aber sicherlich "eher nicht, alta..."


Original von metematiker
der tod ist für mich genau wie für viele andere menschen der grund, weshalb ich meinem leben einen tieferen sinn geben muss. wir sind nur menschen. wir sind beschränkt. das, was mit uns nach dem tod passiert, ist mit sicherheit im jenseits unserer vorstellungskraft. nur ich bringe mich selbst einfach auf die sichere seite, indem ich gläubig bin.

es bringt keinen auf die sichere seite gläubig zu sein es könnte genauso sein, dass alle "ungläubigen" in den "himmel" kommen und alle gläubigen in die "hölle" genauso kann es sein dass du an den falschen gott glaubst und deshalb in die hölle kommst aber nur zu glauben mit dem argument "ja wenn es ihn gibt bin ich immerhin auf der sicheren seite und wenn es ihn nicht gibt hab ich nichts verloren" ist schwachsinnig da es noch mehr alternativen gibt als gläubig->es gibt tatsächlich gott -> jackpot oder gläubig -> es gibt keinen gott -> pech gehabt


Original von SevenTwoOff

Original von metematiker
der tod ist für mich genau wie für viele andere menschen der grund, weshalb ich meinem leben einen tieferen sinn geben muss. wir sind nur menschen. wir sind beschränkt. das, was mit uns nach dem tod passiert, ist mit sicherheit im jenseits unserer vorstellungskraft. nur ich bringe mich selbst einfach auf die sichere seite, indem ich gläubig bin.

es bringt keinen auf die sichere seite gläubig zu sein es könnte genauso sein, dass alle "ungläubigen" in den "himmel" kommen und alle gläubigen in die "hölle" genauso kann es sein dass du an den falschen gott glaubst und deshalb in die hölle kommst aber nur zu glauben mit dem argument "ja wenn es ihn gibt bin ich immerhin auf der sicheren seite und wenn es ihn nicht gibt hab ich nichts verloren" ist schwachsinnig da es noch mehr alternativen gibt als gläubig->es gibt tatsächlich gott -> jackpot oder gläubig -> es gibt keinen gott -> pech gehabt

angenommen die ungläubigen haben recht und es gibt keinen gott, dann hab ich als gläubiger trotzdem ein angenehmes leben geführt und hab dabei nichts verloren. ich will damit sagen, als gläubiger hat man nichts zu verlieren, aber vieles zu gewinnen und als ungläubiger hat man sehr vieles zu verlieren und kaum was zu gewinnen, wenn es einen gott gibt.


xcbrx
Beigetreten: 16.08.2008

falsch, du hast nur die größten scheuklappen auf den augen gehabt zu lebzeiten.... hi@gehirnwäsche. ließ meinen post oben!


Original von metematiker

Original von SevenTwoOff

Original von metematiker
der tod ist für mich genau wie für viele andere menschen der grund, weshalb ich meinem leben einen tieferen sinn geben muss. wir sind nur menschen. wir sind beschränkt. das, was mit uns nach dem tod passiert, ist mit sicherheit im jenseits unserer vorstellungskraft. nur ich bringe mich selbst einfach auf die sichere seite, indem ich gläubig bin.

es bringt keinen auf die sichere seite gläubig zu sein es könnte genauso sein, dass alle "ungläubigen" in den "himmel" kommen und alle gläubigen in die "hölle" genauso kann es sein dass du an den falschen gott glaubst und deshalb in die hölle kommst aber nur zu glauben mit dem argument "ja wenn es ihn gibt bin ich immerhin auf der sicheren seite und wenn es ihn nicht gibt hab ich nichts verloren" ist schwachsinnig da es noch mehr alternativen gibt als gläubig->es gibt tatsächlich gott -> jackpot oder gläubig -> es gibt keinen gott -> pech gehabt

angenommen die ungläubigen haben recht und es gibt keinen gott, dann hab ich als gläubiger trotzdem ein angenehmes leben geführt und hab dabei nichts verloren. ich will damit sagen, als gläubiger hat man nichts zu verlieren, aber vieles zu gewinnen und als ungläubiger hat man sehr vieles zu verlieren und kaum was zu gewinnen, wenn es einen gott gibt.

das argument wär aber nur wahr wenn es nur die beiden von mir beschriebenen alternativen gibt, da aber niemand weiß wieviele alternativen es gibt und keine beweisen oder falsifizieren kann ist es genauso möglich, dass 99% aller gläubigen an den falschen gott glauben der gott zu diesen menschen nicht so gnädig ist wie zu denen die gar nicht glauben d.h. alle "falschen" gläubigen kommen in die hölle alle atheisten in den himmel

somit haben die gläubigen ja auch etwas verloren obwohl es einen gott gibt

es ist aber müßig darüber zu diskutieren da du von vornherein daran "glaubst" dass deine annahmen richtig sind ohne sie jedoch zu beweisen oder widerlegen zu können


asdf
Beigetreten: 20.02.2006

Bin zwar nicht der gläubigste Mensch auf Erden aber wieso sollte es keinen Gott geben? Unsere Religion ist schließlich die einzige Religion, die einen lebenden Beweis (Jesus) hatte.
Falls nur teilweise stimmt was in der Bibel steht wäre dies der nächste Beweis. Und wer schreibt bitte so einen Schinken zum Spaß? Zu Marketing und Vermarktung Zwecken denke ich zu dieser Zeit noch nicht.


Inwiefern ist denn eine Person namens Jesus Beweis für irgendeinen Gott?!

Das der gelebt haben mag und auch evtl. das war was man gemeinhin einen guten Menschen nennt, will ich nicht wirklich anzweifeln, denn dafür gibt es zumindest mehr oder weniger glaubhafte Überlieferungen.
Was man jedoch als absurd ablehnen muß ist das was aus ihm gemacht wurde (Aberglaube, Unwissen, etc.).
Sowohl damals als auch in der Zeit seitdem.
Meine Güte, schick heute 2 Leute auf irgendein Happening und lasse sie morgen darüber berichten. Du wirst schon nach einem Tag völlig verschiedene Geschichten zu hören bekommen, auch heute noch.
Wenn dann noch das weitgehende Unwissen und die Anfälligkeit für alles Mystische, die Kommunikationswege/usw. von damals dazu kommen wird daraus auch ganz schnell mal Gottes ureigener Sohn aus unbefleckter Empfängnis. :rolleyes:

Also Jesus taugt mal gar nicht als Beweis für "Gott".


Original von asdf
Bin zwar nicht der gläubigste Mensch auf Erden aber wieso sollte es keinen Gott geben? Unsere Religion ist schließlich die einzige Religion, die einen lebenden Beweis (Jesus) hatte.
Falls nur teilweise stimmt was in der Bibel steht wäre dies der nächste Beweis. Und wer schreibt bitte so einen Schinken zum Spaß? Zu Marketing und Vermarktung Zwecken denke ich zu dieser Zeit noch nicht.

alter, das ist doch nicht dein ernst? nur weil vor 2000 jahren so ein (schlauer) spinner die menschen verarscht hat soll es einen gott geben?


Original von 3rdTwin

Woher Gott kommt kann ich dir natürlich auch nicht sagen, aber auch das ist kein Beweis für nicht Nichtexistenz von Gott.

Und es wird auch nie einen geben, da Gott eben nicht Gegenstand wissenschaftlicher Forschungen ist und auch nie sein wird.
Interessant wird dieser dann nur, wenn manch Randgruppe(hallo Kreationisten) auch den Anspruch haben auf wissenschaftlicher Basis korrekt zu sein.

Hier noch ein Zitat aus einem Interview mit dem Geschäftsführer der GWUP:

"MIZ: Nach welchen Kriterien können kritikfähige Aussagen und dem rationalen Diskurs entzogene religiöse Kernaussagen getrennt werden?

Amardeo Sarma: Ein klassisches Beispiel, für das, womit wir uns nicht beschäftigen, ist die Frage “Gibt es Gott oder gibt es Gott nicht?” Die Schwierigkeiten fangen schon damit an, dass der Gegenstand nicht klar definiert ist. Denn wenn man den Gottesbegriff dahingehend aufweicht, dass man ihn als eine Repräsentation der heute gültigen Naturgesetze versteht, könnten sich selbst einige Mitglieder, die sich als Atheisten bezeichnen würden, mit dem Begriff anfreunden. Schon allein deshalb ist diese Frage keine fassbare Angelegenheit, die man mit unseren Methoden prüfen kann."

Gott lässt sich nunmal nicht Beweisen und jeder der sagt, ja es gibt ihn oder eben nicht, der stützt sich eben auf seinen Glauben bzw. die Nichtbeweisbarkeit einer Gottheit.

Ich bleibe dabei zu sagen: "Ich weiß es nicht"


homer2109
Beigetreten: 19.08.2006

Original von tic

Original von asdf
Bin zwar nicht der gläubigste Mensch auf Erden aber wieso sollte es keinen Gott geben? Unsere Religion ist schließlich die einzige Religion, die einen lebenden Beweis (Jesus) hatte.
Falls nur teilweise stimmt was in der Bibel steht wäre dies der nächste Beweis. Und wer schreibt bitte so einen Schinken zum Spaß? Zu Marketing und Vermarktung Zwecken denke ich zu dieser Zeit noch nicht.

alter, das ist doch nicht dein ernst? nur weil vor 2000 jahren so ein (schlauer) spinner die menschen verarscht hat soll es einen gott geben?

Agree, früher waren die Leute ja noch viel leichter mit ein paar Zaubertricks zu beeindrucken als heute. Stell euch mal vor man würde ein paar von denen in ne Show von Chris Angel setzen. Dann hätte Jesus gleich nen Bruder und Die Bibel - Teil 2 würde erscheinen.


Azathoth
Beigetreten: 09.02.2007

na ja, ein angenehmeres Leben ist es doch, oder?
ganz unabh. von dem, was nach dem Tod passiert. Man glaubt an einen Gott, hat dementsprechend auch Werte und es macht Sinn, sich für diese Werte einzusetzen.
Andersrum ist es imo schwer zu ertragen, sich Tag und Nacht abzustrampeln (oder auch nicht ;) ), irgendwas zu tun und eines Tages is halt Schluss (man vergleiche Camus: wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen).

Und da is dann schon ein deutlicher Unterschied zum Buddhismus, es ist einfach nicht alles das gleiche, wie manche zu glauben scheinen. Glaube ist nicht gleich Glaube, schon gar nicht, wenn es im Buddhismus z.B. keinen Gott gibt. Bzw. im Buddhismus gilt es irgendwann die verdammte Wiedergeburt hinter sich zu lassen und das Übel des "normalen" Lebens hinter sich zu lassen...


micha1100
Beigetreten: 08.02.2006

Original von metematiker
... nur ich bringe mich selbst einfach auf die sichere seite, indem ich gläubig bin.

Ich weiß nicht, ob du dazu gehörst oder nur mißverständlich formuliert hast, aber die Menschen, die vorsichtshalber mal an Gott glauben, damit sie "auf der sicheren Seite" sind, finde ich unmöglich.
Glauben ist per se einer voluntativen Entscheidung entzogen, d.h. man kann nicht einfach beschließen, vorsichtshalber an Gott zu glauben. Wer dies doch tut, ist ein Heuchler (und würde, wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte, sicherlich nicht als echter Gläubiger anerkannt und nach seinem Tod entsprechend belohnt werden).


Original von Azathoth
na ja, ein angenehmeres Leben ist es doch, oder?
ganz unabh. von dem, was nach dem Tod passiert. Man glaubt an einen Gott, hat dementsprechend auch Werte und es macht Sinn, sich für diese Werte einzusetzen.
Andersrum ist es imo schwer zu ertragen, sich Tag und Nacht abzustrampeln (oder auch nicht ;) ), irgendwas zu tun und eines Tages is halt Schluss (man vergleiche Camus: wir müssen uns Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen).

Und da is dann schon ein deutlicher Unterschied zum Buddhismus, es ist einfach nicht alles das gleiche, wie manche zu glauben scheinen. Glaube ist nicht gleich Glaube, schon gar nicht, wenn es im Buddhismus z.B. keinen Gott gibt. Bzw. im Buddhismus gilt es irgendwann die verdammte Wiedergeburt hinter sich zu lassen und das Übel des "normalen" Lebens hinter sich zu lassen...

nur warum müssen die werte zwangsweise etwas mit gott zu tun haben ?

moralisches und soziales handeln ist nicht etwas gottgegebenes sondern entstanden um unsere art aufrechtzuerhalten und eventuell die lebensqualität aufgrund eines gemeinsamen mitanders zu verbessern

so sind die 10 gebote auch nichts gottgegebens sondern nur eine sehr vereinfachte und gekürzte fassung unserer moralischen vorstellungen und etwas wie das grundgesetz der gesellschaftlichen wertevorstellungen

und um diesen wertevorstellungen die legimitation einer höheren instanz zu geben hat man dann noch gott erscaffen

dies ist meiner meinung nach aber heute nicht mehr notwendig, da diese moralvorstellungen heute zur selbstverständlichkeit bzw. in gesetzen verankert sind sodass wir keine künstlich erschaffene instanz mehr brauchen um diesen werten zu folgen


Bin der Meinung, dass ein Gott geschaffen wurde, weil die Menschen nicht mit dem Tod umgehen konnten und immer noch nicht können.
Sei es den Leuten doch gegönnt sich daran festzuhalten.
Ich glaube dass es eine höhere Macht gibt, die allerdings noch niemand kennt.
Die Antwort wird irgendwo in schwarzen Löchern/ Energien/ Massen oder SuSys zu finden sein. Irgendwo in unserem expandierenden (! was für mich unvorstellbar ist ) Universum ist irgendwas höheres.
Aber wirklich ein hochinteressantes Thema, das Universum.
Entstand doch aus dem Nichts, was Energieteschnisch gigantisch war, ein Universum(nein viele). Aus dem Nichts entstanden Staub, Bakterien etc.
Aus Staub entstehen Planeten, da setzen sich-aus dem Nichts enstandene -Einzeller ab und etwas entsteht.....Leben.....
Das Universum ist sowas gigantisches, das Wir im Endeffekt NICHTS sind.
Bleibt uns eigentlich nur, dass wir unser Leben geniessen.
Gibts hier eigtl. nen Thread übers Universum o.ä.?


in meinem leben gibt es niemanden der über mir steht, die frage ob es einen gott gibt ist damit hinfällig. ich finde es verdammt dämlich darüber zu diskutieren, dass sollte jeder für sich ausmachen.


Kerri1
Beigetreten: 17.03.2005

Original von c0yber
Ja, von der körperlichen Seite aus, klar. Aber was passiert mit deiner Seele/deinem Geist? Für mich persönlich ist es vieeeel schwer dadran zu glauben, dass nach dem Tod Schluss ist, als dadran zu glauben, dass man in den Himmel kommt. Versuch dir einfach mal vorzustellen, wie plötzlich die Lichter bei dir ausgehen.... Glaubst du wirklich, die eigene Existenz ist dann komplett weg? Bums und fertig?

ja. verdammt traurig aber so isses nunmal. unser gehirn, in dem alle denkprozesse ablaufen, in dem bilder entstehen, träume, funktioniert nur solange wie es mit blut versorgt wird. wenn das nicht mehr gewährleistet ist gibts auch keine bilder/denkprozesse mehr. der tod und die verwesung tritt ein. wie gesagt verdammt schade aber da kann man wohl nix machen


PowerGamer
Beigetreten: 11.12.2007

Natürlich lässt sich die Nichtexistenz von Gott net beweisen!

Aber es ist offensichtlich, dass Gott so wie er z.B. durch die Bibel überliefert wird, nicht sein kann ...

Somit gibts auch keinen Grund an Gott zu glauben, lediglich die Tatsache dass wir denken wir wären was besseres und hoffen dass es nach dem Tod weitergeht ...


SEdoubleP
Beigetreten: 24.06.2006

Original von 3rdTwin

Original von SEdoubleP

Original von 3rdTwin
Warum glauben denn die Religionsgegner oder Atheisten hier nicht an Gott? Muss ja irgendeinen Grund haben.

das elefantenbsp gefaellt

Das Elefantenbeispiel funktioniert aus folgendem Grund nicht: Es gibt keine Ereignisse oder Tatsachen, die die Existenz von fliegenden gestreiften Elefanten vermuten ließen. Also gilt: So lange sie niemand sieht gehen wir davon aus, dass sie nicht existieren.
Das "Problem" ist aber, dass du ich ich hier sind und wir nicht wissen wieso. Wie gesagt können wir es höchstens vermuten oder glauben, aber keinesfalls wissen. Unsere Existenz auf die besagten Elefanten zurückzuführen fällt wohl raus. Ein göttliches Wesen aber wäre eine mögliche Erklärung. Nur weil sich das manche von uns nicht vorstellen können, weil es aus irgendwelchen Gründen nicht in ihre Logik passt, heißt das nicht, dass es nicht trotzdem so ist. Wie schon gesagt haben die Leute das früher mit der kugelförmigen Erde ja auch nicht verstehen können, also ausgeschlossen und mussten sich schließlich eines besseren belehren lassen. Natürlich ist es auch kein Beweis für die Existenz Gottes.

ich stimme dir zu, wenn du sagst, es kann theoretisch einen gott geben. aber in mienen augen ist dies ebenso unwahrscheinlich wie weiss-blau gestreifte fliegende elefanten. wieso darf man unsere existenz auf einen gott zurueckfuehren, aber nicht auf die elefanten? mankoennte jetzt hingehen und sich dazu eine geschichte ausdenken und vielleicht glauben die leute in ein paar jahrzehnten, dass riesige elefanten durchs weltall fliegen und planeten kacken. diese geschichte gibt es im ggs zur bibel nicht, aber unwahrscheinlicher wird es dadurch nicht, ich kann es mir ja ebenso wie die gottesgeschichte vorstellen.

Original von asdf
Bin zwar nicht der gläubigste Mensch auf Erden aber wieso sollte es keinen Gott geben? Unsere Religion ist schließlich die einzige Religion, die einen lebenden Beweis (Jesus) hatte.
Falls nur teilweise stimmt was in der Bibel steht wäre dies der nächste Beweis. Und wer schreibt bitte so einen Schinken zum Spaß? Zu Marketing und Vermarktung Zwecken denke ich zu dieser Zeit noch nicht.

julius caesar hat existiert. in den asterix-comics kommt caesar vor. folgt daraus, dass einst in gallien ein kleines dorf existierte, dass sich mit hilfe von zaubertrank gegen rom zur wehr setzte?
wieso hat nur die bibel einen beweis? mohammed waere das aequivalent des islams. jesus wird uebrigens auch im qur'an erwaehnt, er spielt dort jedoch nur eine nebenrolle.
die bibel wurde nicht an einem stueck geschrieben, sondern besteht aus vielen schriften von vielen autoren. kleines bsp: jesus "heilt" einen blinden (vllt hat er ihm einfach gruendlich die augen gewaschen, jesus der erfinder der seife oder so ), ein durchreisender sieht die szene und erzaehlt sie abends am lagerfeuer. so breitet sich diese geschichte aus. dazu kommen immer mehr geschichten und irgendwann heisst es, da laeuft ein heiliger umher. dass diese geschichten nicht alle ganz wahr sind, kann man sich vorstellen, wenn man mal an flaschenpost aus der grundschule zurueckdenkt. aus augen waschen wird hand auflegen, aus durchs wattenmeer laufen wird uebers wasser gehen oder so. irgendwann setzen sich dann die an jesus glaubenden hin und sammeln die ueber ihn niedergeschriebenen werke bzw sie schreiben selber neue geschichten, etwa die evangelien. so entsteht ueber einen langen zeitraum ein geflecht aus wahrheiten und halbwahrheiten und weil es den leuten fragen beantwortet glauben diese irgendwann daran.
nebenbei, falls jemand gute quellen dazu hat, ob jesus wirklich lebte, bitte posten. hab das mal in meinen toexplore-ordner gepackt, aber der platzt bald, also dauerts w'lich noch, bis ich mich damit ernsthaft auseinander setze.


NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007

Die Frage ist ja eigentlich: wenn es DEN EINEN Gott gäbe, warum glauben dann die Menschen auf der Welt an so viele verschiedene Götter? Würde DER Gott nicht so viel Macht haben, uns alle dazu zu bringen, an ihn zu glauben? Schließlich hätte er uns doch erschaffen und wäre damit verantwortlich dafür, uns diese Eigenschaft mitzugeben? Wenn er dazu nicht in der Lage war... selbst schuld wenn ich jetzt nicht an ihn glaube!

Und dann dieser ganze Quatsch von Hoffnung und Nächstenliebe! Also Nächstenliebe funktioniert ja wohl auch ohne Gott. Ich bin nicht gläubig und gebe trotzdem ab und zu einem Bettler nen Euro, dafür brauche ich keinen Glauben. Und was haben Glaubenskriege bitte mit Nächstenliebe zu tun? Warum glauben islamistische Selbstmordattentäter, sie würden ins Paradies kommen, wenn sie mit sich ein paar Christen in den Tod reißen(die dann obv. in die Hölle kommen...) Was für ein Schwachsinn ist das? Und warum kann ein Christ seine kleine Tochter missbrauchen, solange er danach in die Kirche geht und 3 Rosenkränze betet? Kannst dir alles erlauben, solange du beichten gehst...


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