Also, folgende Geschichte. Wien-Kenner wissen vielleicht, was ich meine, aber es tut eigentlich nichts zur Sache.
Ich habe vor einiger Zeit in Ermangelung eines "echten" Parkplatzes auf dem (aufgelassenen) Parkplatz eines Mediamarktes (auf der Brünnerstraße) geparkt. Das Geschäft ist übersiedelt und der Parkplatz liegt komplett brach. Ich stell mich als nichts ahnend hin (für ca 8h) und jetzt trudelt bei mir ein Anwaltsschreiben ein.
Der Anwalt vertritt eine Firma die mit dem Mediamarkt nichts zu tun hat und offensichtlich nur das Grundstück (vielleicht genau zum Zweck solcher Aktionen, weiß ich nicht) gepachtet hat.
Diese Firma will gegen mich eine Klage wegen Besitzstörung einbringen, so ich nicht bis Datum X 250€ und eine unterschriebene Unterlassungserklärung retourniere. Anbei noch ein Foto des Autos am Parkplatz und ein abfotografiertes Schild, auf dem steht, dass nur Kunden für die Dauer von 2h Parken dürfen. Dieses Schild steht (respektive stand) aber (so weit ich mich erinnere, nicht 100%ig) nicht auf der Einfahrtsseite in der ich eingefahren bin, sondern an der anderen Seite.
Gut, Frage ist jetzt: Was kostet mich das, sollte ich vor Gericht verlieren? Wie haltbar ist das sowieso vor Gericht? Und, werden solche Sachen tatsächlich vor Gericht gebracht oder ist das - eurer Meinung nach - so eine Geschichte von sie schicken das 1000x aus und wenns 100 zahlen machen sie ein gutes Geschäft?
Bei Bedarf kann ich den Brief auch noch 1:1 abtipseln.
Danke schonmal