Folgende Geschichte:
Meine Mutter ist am 1.1.2013 beim Treppensteigen irgendwie abgerutscht und komisch aufgekommen, wonach sofort der Fuß angeschwollen ist und sich erhebliche Schmerzen entwickelt haben. Danach natürlich sofort ins Krankenhaus, wo allerdings nur geröntgt wurde (Schon hier hätte ich dem Arzt was anderes erzählt, wenn ich dabei gewesen wäre. Zumindest ein Ultraschall hätte meiner Meinung nach gemacht werden müssen.
Nach Auswertung der Röntgenbilder wurde gesagt, dass nichts am Knochen ist und es wohl nur eine Bänderdehnung sei. Also Schiene und Schmerztabletten verschrieben und nach Hause geschickt.
Hier hat sie dann eine Woche starke Schmerzen gehabt. Heute morgen war dann Kernspin, nachdem ich sie mehrfach drauf hingewiesen hab, dass da noch ne Untersuchung gemacht werden muss, weil es wahrscheinlich ist, dass etwas an den Bändern kaputt sei.
Das Ergebnis der Kernspintomographie war dann wie vorrauszusehen ein Bänderris.
Aber zusätzlich auch noch ein Trümmerbruch des Fersenbeins.
Und jetzt die Frage: Macht es Sinn, Rechtsmittel gegen das Krankenhaus einzulegen, nachdem sie mit einem falschen Befund 9 Tage unter schweren Schmerzen zuhause gelegen hat, oder hat das ganze keinen Sinn.
Werde sie auf jeden Fall dazu bringen, zumindest mal mit nem Anwalt zu sprechen, aber mich würde im Vorfeld schonmal interessieren, ob man überhaupt eine Chance hat, damit was zu erreichen.
Schonmal danke für die Antworten.
€: bevor dämliche Antworten kommen: Nein, sie war nicht betrunken. Hatte an Silvester vllt 2 Gläser Sekt getrunken.