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Polizei erschießt M...
 
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Polizei erschießt Mann im Brunnen

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Libertines
Beigetreten: 24.12.2007
Oldschool Grinder

wie weit ist der todesschütze vom nackten entfernt, als dieser plötzlich aufsteht? bei dem n-tv video sieht das nach mehreren (mind. 3-4) metern aus. wieso geht der freund und helfer nicht sofort aus dem brunnen?


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Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Akkarin187

Original von mariana200

ich kann dir nur empfehlen mit eine echte waffe paar schiess übungen auf bewegte ziele zu machen, oder leute die damit zu tun haben zu befragen, wie "einfach " das ist
wir sind hier net im counter strike, wo man beliebig und 100% tig ein Körperteil treffen kann

Deshalb habe ich als Amateur auch keinen Waffenschein und darf damit nicht rumbballern !
Einen Polizisten aus dieser nahen Entfernung und der geschult in sowas ist,
dem darf man sowas ankreiden.
Ansosnten dürfen solche Typen keinesfalls so tödliche Waffen tragen geschweige denn anwenden.

Achja wenn der verwirrte Mann aus dem Brunnen rennt und andere angreift ist das natürlich was anderes , aber ist ja nicht der Fall gewesen _cool:

edit:

Ich kann echt nur hoffen der Polizist bekommt dafür Sanktionen !

wie oft muss denn hier noch erklärt werden, dass ein bein-/armtreffer nichts bringt.


Antwort
Zitat
SniffvsSnaf
Beigetreten: 23.03.2008
Oldschool Grinder

Original von Bjoerniboy

Original von itSmIn3z

Original von Bjoerniboy
finde das argument "polizisten sind auch nur menschen" total daneben. wenn mir als bäcker mal die tröten durchgehen dann spuck ich halt in meine brötchen und gut is. wenn mir das als polizist passiert müssen menschen sterben. es gibt eben berufe, bei denen man eine solche verantwortung trägt, dass einem in genau diesen situationen keine fehler unterlaufen DÜRFEN. tut man es doch, müssen menschen mit dem leben bezahlen.

Was ein Schwachsinn.

1. Sind dem nicht die Tröten durchgegangen sondern er hat sich selbst geschützt. Zu schnell? Möglich. Besser ins Bein schießen? Vielleicht, ka wie die Vorschriften sind. Er hat ihm ja wohl auch nur in die Schulter geschossen. Man kann darüber streiten warum er überhaupt in dem Brunnen ist und sich in eine solche Situation begeben hat. Fehleinschätzung? Möglich.

2. Führt ein "Tröten durchgehen" auch bei einem Polizisten nicht automatisch zum Tod eines Menschen. Bei deinem spuckenden Bächer wird derjenige der das Brot futtert auch nicht automatisch ne Lebensmittelvergiftung erleiden.

3. Natürlich sind das Berufe mit unterschiedlichen Verantwortungsmustern, aber niemand ist unfehlbar. Und auch der tollste Mensch der Erde kann in solchen komplizierten Situationen nicht immer alles richtig machen. Kannst Polizisten ja 10x mehr zahlen, damit da nur noch die Geeignetsten der Geeignetsten eingestellt werden. Und auch dann werden Fehler passieren. Also bleibt dir wohl nur noch alle abschaffen... Well done...

zu 1. ich habe mich nicht auf diesen fall bezogen, das war eine allgemeine formulierung

zu 2. okay, natürlich nicht ist nicht jeder fehler gleich tödlich, wahrscheinlich sogar die wenigsten, ich wollte lediglich auf das worst case szenario hinaus.

zu 3. genau DAS ist meiner meinung nach falsch. natürlich ist niemand unfehlbar, und trotzdem: fehler dürfen in solchen situationen einfach nicht passieren. sie können passieren, sie werden passieren, aber sie dürfen nicht passieren. ist doch genau wie bei ärzten oder anderen berufen mit sehr viel verantwortung. ich unterstelle keinem polizisten, dass er mit freude menschen umbringt oder ihm solche fehler egal sind, wenn ein mensch dadurch sterben muss. aber diese lapidare "ja, passiert halt, sind auch nur menschen"-einstellung ist einfach daneben und völlig fehl am platz. ich will mal sehen wie die personen, die das immer runterbeten reagieren, wenn eine vertraute person von ihnen durch so ein "maleur" getötet wird. die werden garantiert nicht sagen "naja, ist natürlich scheiße, aber passiert nunmal.". bei diesen dingen müssen einfach konsequenzen gezogen werden, und die personen, denen der fehler unterlaufen ist, müssen zur rechenschaft gezogen werden. und genau das passiert, wenn man den medien in diesem fall trauen darf, eben viel zu selten.

ich will jetzt auch nicht generell gegen polizisten hetzen, ich habe bisher ausnahmslos positive erfahrungen gemacht was das angeht und kenne auch privat 2 polizisten, die total in ordnung sind. aber man hört eben auch andere versionen und da kommen die "schwarzen schafe" eben viel zu oft ungestraft davon.

Spoiler

tl;dr aber die ganze Diskussion hatten wir doch schon vor nem halben Jahr als sie auffem Broadway einen mit 9(?) Schüssen "hingerichtet" haben...

@mit Pistole in Fuss/ Bein... Facepalm geht doch mal auf nen Rummelplatz und versucht ne laufende Zielscheibe (die sich hier noch nur gleichförmig bewegt) mit nem Gewehr zutreffen...

Mir fällt jetzt hierzu nur ein, das vlt. dann doch für genau solche Fälle Taser angeschafft werden sollten. Die Teile sollten jedoch nur nach genau den gleichen Regeln wie Pistolen eingesetzt werden.

Oder längere Messer... oder Han-Bo... Augenzwinkern

Aber davon ab guck ich mir das Vid jetzt nicht an... will aber auch nicht darüber urteilen, ob die Beamten hier alles richtig gemacht haben. Davon ab passieren Fehler in jedem Job - und manch ein Job ist dafür anfälliger... - besonders die mit hoher Stressqoute...

"Polizisten sind auch Menschen!"

Die von mir getroffene Aussage: "Polizisten sind auch Menschen!" ist kein Argument und war auch nicht als solches gemeint. Ich hätte wohl besser noch ein "überigens" davor gestellt. Die Aussage ist:

1. vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen getätigt worden, dass überdurchschnittlich oft statt des Wortes Beamter, Polizist etc., emotional aufgeladene oder abwertende Worte wie Bulle(n), Bullenschweine, ACAB (All Cops are Bastards) etc. in solchen Diskussionen verwendet werden. Mit der Benutzung solcher Ausdrücke in einem Post, wird es aber wesentlich schwerer einen objektiven, fairen, produktiven Diskussionsbeitrag zu verfassen. - Wie wollte ich, wenn ich das Wort Bullen schreibe oder denke und gleichzeitig über die Situation am nachdenken bin verhindern, dass die negativen eingestellten Synapsen eines Regelkreises nicht die Schwingungen derer negativ beeinflussen, die über die Gesamtsituation nachdenken?

Damit möchte ich jetzt allerdings nicht behaupten, das mehr als 60% derer, die das Wort Bulle(n) benutzen im generellen eine negative Einstellung zu allen Polizisten haben. Aber letztendlich fängt es hier in der Sprache an, ob sich die Mitglieder der Gesellschaft gegenseitig leichter die Köpfe einschlagen, weil sie andere Menschen nicht mehr als solche, sondern nur noch als Gegener betrachten. Das gilt natürlich auch für die Reihen der Polizei die darauf achten sollte, Worte wie Pöbel, Pack, Ölauge, Zecken, Ratten NICHT im internen Sprach- und Denkgebrauch zu verwenden.

2. wollte ich wohl irgendwie nochmal darauf Hinweisen, das FAIL eine unauslöschbare menschliche Eigenschaft ist.

Spoiler

Das scheint mir wohl sehr wichtig zu sein, weil ich sonst nicht sehen kann, wie sich ein friedliches Miteinander oder auch ein friedliches Eigenleben gestalten sollte, wenn man sich selbst oder anderen Menschen große und kleine Fehler nicht verzeihen kann etc.

Das ist offensichtlich der Teil an meiner Aussage, der dich stört Bjoerniboy. Du sagst zwar, solche Fehler werden (also unvermeidlich) und können (auch unabsichtlich) passieren, aber das sie es trotzdem nicht dürften. Aber damit verschließt du die Augen wider besseren Wissens vor der Realität, was durchaus zu negativen Konsequenzen führen kann. Wie sollte nun deiner Meinung nach mit diesen Situation, gesellschaftlich umgegangen werden? Willst du Strafen ohne Nutzen?
Auch bist du, etwas Gram darüber, dass: "schwarze Schafe" innerhalb der Polizei nicht genug zur Rechenschaft gezogen werden. Das kann aber imo zur Beurteilung des vorliegenden Falles nicht dienlich/ in ähnlichen Fällen für die Zukunft nützlich sein.

Original von Bjoerniboy
ich will mal sehen wie die personen, die das immer runterbeten reagieren, wenn eine vertraute person von ihnen durch so ein "maleur" getötet wird. die werden garantiert nicht sagen "naja, ist natürlich scheiße, aber passiert nunmal."

Eine Person die das nicht nur "runterbetet", sondernd versucht zu leben, wird versuchen einen solchen Fehler zu verzeihen, wenigstens jedoch nicht zu rächen. Es ist natürlich wahr, das es auf einem ganz anderen Blatt steht inwieweit sie dann dazu früher oder später in der Lage sein wird.

Gefühl: Ohh jeder Tote auf der Welt ist ganz doll schlimm, der Anstand gebietet es, das ich jetzt wieder ganz doll Mitleid haben muss, (mit wem genau eigentlich mit den Toten, oder eventuell noch lebenden, leidenden Angehörigen) die armen Eltern werden jetzt bestimmt nie wieder glücklich werden können Konsequenz: DU leidest und bist wütend. Realität: Wir (noch) werden alle AUSNAHMSLOS sterben! Immer wieder werden Kinder vor ihren Eltern sterben (bis vor 125 Jahren die Regel). Eltern deren Kinder vor Ihnen gestorben sind, können durchaus wieder glückliche Lebensmomente genießen, wenn sie die Situation normal bewältigen. Wer tot ist leidet (höchsthöchstwahrscheinlich) nicht mehr und nicht darunter. Vermutlich wollte der Tote sogar hier sein Leiden beenden. Natürlich ist es traurig, das sein Leben vermutlich nicht besser ablief und wir sollten sehen, das wir dafür sorgen das andere nicht so leiden müssen, dass sie schon so frühzeitig gehen wollen. Doch wenn ich mein Leben nur noch im Gedenken an all das kürzlich und gerade ablaufende Leiden auf der Welt leben wollte, dann wäre mein Leben selbst ein einziges Leiden! Die Frage, die sich stellt ist doch, wie wir jetztiges und zukünftiges eigenens und fremdes Leiden, lindern und vermindern können und wie dieser Fall damit zusammenhängt.

Sry for Wall of Text aber keiner ist gezwungen das zu lesen und darunter vlt. zu leiden ^^


Antwort
Zitat

nein das tue ich nicht ,es gibt überhaupt keine beweise oder anhaltspunkte das er DESWEGEN den polizisten angegriffen hat

grundsätzlich haben alle anwesende polizisten damit gerechnet angegriffen zu werden und der abstand war auch groß genug

leider konnten die mit dem verrückten kein fangen spielen, da er unglücklicherweise 20cm klinge in der hand hatte und die beamten nicht grad wie usain bolt aussehen


Antwort
Zitat

Was tust du nicht ?
Wenn der Polizist nicht in dem Brunnen gestanden hätte, hätte er gar nicht unmittelbar angegriffen werden können.
Willst du ernsthaft bestreiten, dass der Mann auf den Polizisten zulief, weil dieser sich in den Brunnen begeben hat ?
Ich schreib dir hier mal die Ereigniskette auf:
Mann verletzt sich> Polizist steigt in den Brunnen> Mann hört auf sich zu verletzen und läuft stattdessen auf den Polizisten zu.
Purer Zufall ne, hat gar nichts damit zu tun, dass der Polizist in seinen Aktionsradius eindringt und dadurch eine Reaktion provoziert.

grundsätzlich haben alle anwesende polizisten damit gerechnet angegriffen zu werden und der abstand war auch groß genug

Was ?
Die hatten genug Sicherheitsabstand und stehen da einfach nur rum.

leider konnten die mit dem verrückten kein fangen spielen, da er unglücklicherweise 20cm klinge in der hand hatte und die beamten nicht grad wie usain bolt aussehen

Der Typ hat keine Anstalten gemacht den Brunnen zu verlassen, bis der Polizist dort reingegangen ist.
Wie lange dauert es deiner Meinung nach, bis der in seinem Zustand den Brunnen verlässt um irgendjmd. anzugreifen und wieviel Zeit benötigen deiner Meinung nach 10 in 10 m Abstand stehende, auf diesen Menschen fokussierte und vorbereitete Polizisten (wie es hätte sein müssen) um darauf entsprechend zu reagieren ?

nein das tue ich nicht ,es gibt überhaupt keine beweise oder anhaltspunkte das er DESWEGEN den polizisten angegriffen hat

Achso, ja, ne , gibt keine Anhaltspunkte.
Sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, aber man kann es natürlich extra für dich alles nochmal kleinklein aufdröseln.


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Ihr diskutiert hier einfach weiter auf Grund von ANNAHMEN, die eurem jeweiligen Diskussionsstrang dienlich sind - das macht doch aber ehrlich nur wenig Sinn.

Wenn man dann noch anfängt, seine Annahmen als Fakt hinzustellen, ist es weit her mit Diskussionskultur.

Nur mal so - Wissen ist Macht. Und - weil es gerade relativ frisch ist, ein Zitat:

"Trust those, who seek the truth. Doubt those, who think they found it."

Sinngemäß - traue jenen, die die Wahrheit suchen und bezweifle jene, welche glauben sie bereits gefunden zu haben.

Ihr habt euch beide (Mariana und Sido) schon länger festgelegt, auf welcher Seite ihr steht und diskutiert nur noch dementsprechend. Es kann nicht schaden, sich nochmal in die Mitte zu stellen und versuchen objektiv in beide Richtungen zu schauen ;)

Gute Nacht.


Antwort
Zitat

natürlich kann es sein der er deswegen gemacht hat aber wie könnt ihr euch da so sicher sein ?( immerhin reden wir von einem gestörten, es ist nichtmal sicher ob er den polizisten angegriffen hätte, es gibt einfach zig möglichkeiten

und ob jetzt man 10 oder 15 m abstand hat spielt auch keine wesentliche rolle, es sind nur ein paar sekunden unterschied und weglaufen ist sowieso einfach viel zu gefährlich

@player4forlife du hast natürlich vollkommen recht, leider werden wir nie erfahren was der typ nun wirklich vorhatte


Antwort
Zitat
SEdoubleP
Beigetreten: 24.06.2006
PokerStrategist

In einem hier geposteten Video sagt ein Augenzeuge, dass sich 2-3min mit dem Opfer unterhalten wurde. Niemand hier weiß wie die Lage genau war. Evtl hat der Polizist ja schon auf den Mann positiv einwirken können, aber irgend etwas hat dessen Fass zum überlaufen gebracht und die Situation ist eskaliert. Weiß man alles nicht. Es gibt viel zu viele Unbekannten.


Antwort
Zitat

"Trust those, who seek the truth. Doubt those, who think they found it."

Ich traue jedenfalls keinen random Kalenderweisheiten und denke anhand dessen die Wahrheit festzustellen.
Für mich ist die Situation tatsächlich klar, insofern, als der Beamte/die Beamten sich falsch und zumindest fahrlässig verhalten haben.
Dazu reicht bereits das zu sehen, was augenscheinlich vor sich geht,
nämlich lax herumstehende Beamte, ein Beamter, der bestimmte Handlungsalternativen vor anderen präferiert, der Ausgang des Geschehens usw.
Etwaige Details muss man in einer Untersuchung klären, etwa inwiefern die Situation vermeidbar war, wer welche Anweisungen gegeben hat, welche polizeilichen Alternativen existierten usw.

Wenn ein Polizist den Brunnen nicht verlässt, obwohl er es könnte und stattdessen stehen bleibt und jmd. erschiesst, hat er nicht alles getan, um diesen Schuss zu vermeiden, so einfach.

natürlich kann es sein der er deswegen gemacht hat aber wie könnt ihr euch da so sicher sein immerhin reden wir von einem gestörten, es ist nichtmal sicher ob er den polizisten angegriffen hätte, es gibt einfach zig möglichkeiten

Nein gibt es nicht.
Es gibt grundsätzliche menschliche Verhaltensmuster die ändern sich auch bei 'Gestörten' nicht.
Wie die, die aufgrund Verletzungen es eigenen Handlungsspielraumes oder Aktionsradius passieren.
Rein theoretisch hätte er auch just in diesem Moment den Einfall haben können, jetzt jmd. anzugreifen oder zu jmd hinzugehen, anstatt sich weiter selber zu verletzen und rein zufällig in Richtung dieses Beamten zu gehen, aber das anzunehmen ist einfach lächerlich unwahrscheinlich.


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Original von SgtJackColt

Original von mariana200

so ein schuss garantiert garnicht für die ersten sekunden, wir sind ja net im hollywood

mein mitleid mit dem psychos hält sich auch stark im grenzen, es wurden schon genung menschen verletzt /getötet bei deren selbstmorden

Mannstoppwirkung

"Der höchste Wirkungsgrad, also sofortige Kampfunfähigkeit, tritt nur bei einem Treffer des Hirnstammes ein. Treffer ins restliche Gehirn oder in die Wirbelsäule wirken mit sehr geringer Verzögerung (also deutlich unterhalb einer Sekunde), jedoch können in diesen Fällen noch Bewegungen (Reflexe) erfolgen, die beispielsweise bei einem „finalen Rettungsschuss“ verheerende Wirkungen für Geiseln haben können. Treffer ins Herz lassen dem Getroffenen bis zu zehn Sekunden Zeit für kontrollierte Handlungen, bevor dieser durch Sauerstoffmangel aufgrund der ausbleibenden Durchblutung des Hirns kollabiert. Bei Treffern in anderen Körperregionen kann dieser Zeitraum noch erheblich größer sein. Die Schießausbildung bei der Polizei ist u. a. darauf ausgerichtet, die Schusswaffe so lange einzusetzen, bis ein Wirkungstreffer den Angriff bzw. die Notsituation beendet."

Wenn man sich das so durchliest, kommt man ins Grübeln ob ein Taser nicht eine sinnvolle Alternative ist, weil er unmittelbare Wirkung hat und weniger tödlich ist. Das der Angreifer selbst bei einem Herztreffer 10 Sekunden lang handlungsfähig sein kann, ist schon beachtlich.

Klar seh auch ich Punkte wie die Herabsetzung der Hemmschwelle ihn zum Einsatz zu bringen oder Missbrauch in trivialen Situationen. Deswegen sollte man den Einsatz streng reglementieren. Aber in solchen Fällen ist die Verwendung wohl sehr sinnvoll.

Edit: Das es ein Lungensteckschuss ist, überrascht nicht mich wirklich wenn ich mir anschaue, was hier gerade geschrieben habe.

Find ich vor allem für die "Die sind doch für solche Situationen ausgebildet" - Schreier interessant. Heißt ja eigentlich, dass die Polizisten laut Ausblidung sogar ein paar mal draufhalten sollten.


Antwort
Zitat
LLficfac
Beigetreten: 21.01.2011
PokerStrategist

den polizisten anklagen bringt wohl wenig, denn es liegt ja ne notwehrsituation vor.


Antwort
Zitat

@sido222

menschen die solche komplizierte Notsituationen anhand eines kleines video ausschnitt als "klar" bewerten kann ich einfach nicht ernst nehmen, zumal die wahrscheinlich nie in eine solche Lage waren und zusätzlich die nötigen Fachkenntnisse nicht besitzen

gutenacht


Antwort
Zitat

@sido222 menschen die solche komplizierte Notsituationen anhand eines kleines video ausschnitt als "klar" bewerten kann ich einfach nicht ernst nehmen, zumal die wahrscheinlich nie in eine solche Lage waren und zusätzlich die nötigen Fachkenntnisse nicht besitzen gutenacht

Gut, ich habe versucht dir sachlich die Lage zu erklären trotz des Eindrucks eingeschränkten Denkvermögens.
Wollte einfach mal ausprobieren ob man so bei Leuten wie dir weiter kommt.
Da du mir jetzt dumm kommst, sag ich dir das einfach mal ins Gesicht ;)
Gute Nacht


Antwort
Zitat
bl4ze88
Beigetreten: 03.03.2009
Oldschool Grinder

Original von LLficfac
den polizisten anklagen bringt wohl wenig, denn es liegt ja ne notwehrsituation vor.

wenn ich auch zuerst gedacht habt, das könne nur ein megafail sein, aber irgendwie hat mich die diskussion umgestimmt, v.a. der hinweis, dass man die ersten 2min der szene nicht sieht.
wenn man sich diese 2min aber recht positiv ausmalt - also nicht jetzt so polizist und nackidei laufen händchenhaltend durch den brunnen plopp liebesdrama - so kann man den polizisten nur loben, oder?
denn mal ehrlich.......wir alle lieben unsere fiktiven vorbilder, denen wir nacheifern. boxer haben den rocky; den armisten ihr rambo, batman, gina wild.......und polizisten?

ein nackter messerstecher in einem brunnen sorgt für bizarren tumult in der city. die beamten rufen dirty harry (c.eastwood), der vom hotdog-stand herüberkommt, in den brunnen steigt und mit dem irren plaudert.
hör mal zu, du crackjunkie, mir egal, ob du dich umbringst. aber nicht, wenn ich dabei bin. schau dir die sauerei an. hier laufen kinder rum. is mein job. hab keine zeit. du lässt jetzt schön brav das messer fallen, sonst muss ich von der schusswaffe gebrauch machen.
der nackte auf tilt stakst los, reckt die brust. du willst mich erschießen? na los schieß doch, knall mich ab!
harry weicht zwei schritt nach hinten, um ein optimales schussfeld zu haben. STEHENBLEIBEN! STEHENBLEIBEN! ein einziger tödlicher schuss mit der 44er sorgt umgehend für frieden.
harry steigt aus dem brunnen, steckt den revolver weg und beisst in seinen hotdog. jubel, klatschen, schulterklopfen. sonnenbrille auf, jeden tag eine gute tat.

dann kommen leider immer diese penner von der dienstaufsichtsbehörde und wollen dirty harry aus dem verkehr ziehen, aber gegen harry ziehen die sowieso immer den kürzeren. sonst hätte er ja wohl kaum in dem brunnen gestanden, oder?

auf was für drogen bist du bitte?


Antwort
Zitat
LLficfac
Beigetreten: 21.01.2011
PokerStrategist

Original von bl4ze88

Original von LLficfac
den polizisten anklagen bringt wohl wenig, denn es liegt ja ne notwehrsituation vor.

wenn ich auch zuerst gedacht habt, das könne nur ein megafail sein, aber irgendwie hat mich die diskussion umgestimmt, v.a. der hinweis, dass man die ersten 2min der szene nicht sieht.
wenn man sich diese 2min aber recht positiv ausmalt - also nicht jetzt so polizist und nackidei laufen händchenhaltend durch den brunnen plopp liebesdrama - so kann man den polizisten nur loben, oder?
denn mal ehrlich.......wir alle lieben unsere fiktiven vorbilder, denen wir nacheifern. boxer haben den rocky; den armisten ihr rambo, batman, gina wild.......und polizisten?

ein nackter messerstecher in einem brunnen sorgt für bizarren tumult in der city. die beamten rufen dirty harry (c.eastwood), der vom hotdog-stand herüberkommt, in den brunnen steigt und mit dem irren plaudert.
hör mal zu, du crackjunkie, mir egal, ob du dich umbringst. aber nicht, wenn ich dabei bin. schau dir die sauerei an. hier laufen kinder rum. is mein job. hab keine zeit. du lässt jetzt schön brav das messer fallen, sonst muss ich von der schusswaffe gebrauch machen.
der nackte auf tilt stakst los, reckt die brust. du willst mich erschießen? na los schieß doch, knall mich ab!
harry weicht zwei schritt nach hinten, um ein optimales schussfeld zu haben. STEHENBLEIBEN! STEHENBLEIBEN! ein einziger tödlicher schuss mit der 44er sorgt umgehend für frieden.
harry steigt aus dem brunnen, steckt den revolver weg und beisst in seinen hotdog. jubel, klatschen, schulterklopfen. sonnenbrille auf, jeden tag eine gute tat.

dann kommen leider immer diese penner von der dienstaufsichtsbehörde und wollen dirty harry aus dem verkehr ziehen, aber gegen harry ziehen die sowieso immer den kürzeren. sonst hätte er ja wohl kaum in dem brunnen gestanden, oder?

auf was für drogen bist du bitte?

was denn!? noch nie dirty harry gesehen?


Antwort
Zitat
Fio1616
Beigetreten: 20.10.2008
Poker Player

WTF ? Ich verstehe nicht wieso hier so Stimmung gegen den Polizisten gemacht wird.

Der typ hat nen Messer in der Hand - Reagiert nicht auf die Aufforderung es wegzuwerfen - bewegt sich aktiv auf den Polizisten zu und is vielleicht 2 Schritt davon entfernt - Man sieht den Polizisten ja auf dem Video sogar rückwärts über den Brunnenrand stolpern.

2 schnelle Schritte und der Polizist könnte das Messer im Bauch gehabt haben.

Und "Lol" an die ganzen " er hätte ihm maximal ins Bein schießen sollen. Erstens sind im Bein noch größere Gefäße als in der Schulter in die er ihn geschossen hat, zweitens setzt ein Beinschuss keineswegs 100% den Typen außer gefecht.

Zum Einsatz von Pfefferspray müsste man schon extremst nah ran - was bei nem typen mit Messer einfachnurdumm wäre.

Imo hat der Polizist vollkommen in Ordnung gehandelt. Sick dass er nur auf die Schulter geschossen hat und nicht direkt in seine Brust oder Bauch.

Und LOL @ Sido222 Wenn ein Polizist den Brunnen nicht verlässt, obwohl er es könnte und stattdessen stehen bleibt und jmd. erschiesst, hat er nicht alles getan, um diesen Schuss zu vermeiden, so einfach.

Es gibt in Deutschland nicht die Pflicht zur Flucht in Notwehrsituationen. Flucht ist keine alternative Notwehrhandlung. Wäre ja noch schöner :facepalm:


Antwort
Zitat

Es gibt in Deutschland nicht die Pflicht zur Flucht in Notwehrsituationen. Flucht ist keine alternative Notwehrhandlung. Wäre ja noch schöner

Bleibt die Frage, warum er in den Brunnen gegangen ist.
In Zusammenhang mit der nicht erfolgten ''Flucht'' bzw. dem einfachen vorübergehenden Verlassen der Situation stellt das nämlich die Notwehrhandlung als Ganzes in Frage.
Provozierte Notwehrhandlungen sind nunmal keine Notwehr.

WTF ? Ich verstehe nicht wieso hier so Stimmung gegen den Polizisten gemacht wird. Der typ hat nen Messer in der Hand - Reagiert nicht auf die Aufforderung es wegzuwerfen - bewegt sich aktiv auf den Polizisten zu und is vielleicht 2 Schritt davon entfernt - Man sieht den Polizisten ja auf dem Video sogar rückwärts über den Brunnenrand stolpern.

Ist alles schon geklärt worden und deine Beschreibung des Videos ist genauso zutreffend wie die Version der Polizei.
Er schiesst erst und steigt dann über den Brunnenrand.
Auf dem zweiten Video ist zudem zu sehen, dass er den Brunnen nicht verlässt, obwohl der Angreifer noch ausreichend weit entfernt ist, als er sich in Richtung Polizist in Bewegung setzt.
Was nun dem Polizisten angekreidet wird, ist weniger der Schuss an sich, als die Entscheidung, sich in den Brunnen zu begeben und die naive Erwartung, den Typen durch ''Messer weg, Messer weg'' Rufe zum Aufgeben zu bewegen, insofern er diese Auffassung tatsächlich jemals besessen hat.
Er ist also entweder naiv/dumm gewesen, so zu handeln oder er wollte einfach um jeden Preis die Situation irgendwie bereinigen, notfalls eben mit Waffengewalt.

edit: taz ist ähnlicher meinung

http://www.tagesspiegel.de/berlin/toedliche-schuesse-vor-rotem-rathaus-in-berlin-einsatz-am-neptunbrunnen-von-a-bis-z-rechtswidrig/8425310.html

Die tödlichen Schüsse eines Beamten am Neptunbrunnen werden von Experten aber auch innerhalb der Polizei massiv kritisiert. Bei dem Einsatz seien zahlreiche schlimme Fehler gemacht worden, sagte ein Polizeirechtsexperte am Sonnabend, der das Vorgehen als „von A bis Z rechtswidrig“ kritisierte. Zudem seien durch die Schussabgabe „erkennbar Unbeteiligte gefährdet worden“.

Viele Fragen bleiben offen: Wieso ist nur ein Beamter in den Brunnen gestiegen, ohne jede Absicherung durch Kollegen? Wieso wurde nicht der Schlagstock oder das Reizstoffsprühgerät eingesetzt? „Letztlich hat der Beamte die Notwehrsituation selbst herbeigeführt“, sagt ein renommierter Polizeirechtler. „Es ist mehr als fraglich, ob das notwendig war.“ Denn Manuel F. hatte sich zwar mit dem Messer selbst verletzt, jedoch nicht angekündigt, sich zu töten. Hätte er dies angekündigt, hätten drei Polizisten in den Brunnen steigen können und ihm das Messer mit dem Knüppel, der offiziell „Mehrzweckstock“ heißt, aus der Hand schlagen können.

Noch besser wäre es gewesen, das SEK anzufordern, „das wäre in 15 Minuten da gewesen“, sagt ein Polizist. Die Spezialisten hätten Schutzschilde und seien trainiert, Bewaffnete zu überwältigen. Bis zum Eintreffen des SEK hätte die Situation beruhigt und stabilisiert werden müssen: „Das beste Einsatzmittel des Polizisten ist die Sprache“, sagt ein Ausbilder.


Antwort
Zitat
psysq
Beigetreten: 06.12.2012
Poker Player

Das einzige was man dem Polizisten ankreiden kann ist dass er in den Brunnen gestiegen ist, bzw. sich in die nähe des nackten begeben hat OHNE "nicht tödliche Waffen".

Wenn er sich nähert in der Situation dann mit Teasern, Gummigeschossen, Pfefferspray etc. Gibt ja auch so Waffen die einen höheren Aktionsradius haben als ein normaler Teaser und unter Strom stehende "Projektile" verschiessen. Fraglich ob die Beamten sowas dabei hatten.

Ansonsten ist das Alles sehr tragisch. Allerdings ist dem Polizisten kein Vorwurf zu machen nachdem der Mann sich auf ihn zu bewegt. Er könnte das Messer Werfen, plötzlich anfangen schnell zu laufen etc. und in Bruchteilen von Sekunden könnte sich der Polizist eine tödliche Stichverletzung zuziehen. Dann hiesse die Nachricht wohl: "Geistig verwirrter Mann ersticht Polizisten".

Der Polizist sollte sich niemals auch nur annähernd in eine Lebensgefährliche Situation begeben wenn es vermeidbar ist. Also kann der verwirrte Mann schon froh sein dass der Polizist ihm "nur" in die Schulter geschoßen hat.
Fakt ist aber auch dass wohl jemand in den Brunnen muss. Sie können nicht ewig warten wenn da ein verrückter nackter Mann sitzt der sich selbst verletzt.

Ich kann die Aufregung deshalb überhaupt nicht verstehen. So wie einige sich hier aufregen könnte man meinen der Polizist hätte noch 2 Magazine auf den Kerl im Brunnen gefeuert als dieser zu Boden ging.


Antwort
Zitat
Finsbury47
Beigetreten: 05.07.2011
Poker Player

#


Antwort
Zitat
Gish
Beigetreten: 07.10.2007
PokerStrategist

Hm also der Mann kann froh sein nur an der Schulter getroffen worden zu sein ?
Also er ist dadurch gestorben keine Ahnung wie froh er darüber ist.

Die Polizei hat hier aber ihre Inkompetenz gezeigt und zwar vom allerfeinsten.
Wie vorher schon gesagt hatte besagter Polizist keine nicht tödichen Waffen wie Pfefferspray mitgenommen in der Annahme die Situation unter Kontrolle zu haben.

Was erwartet er von einem geistig verwirrtem nackten Mann der mit einem Messer in einem Brunnen sitzt ... etwa rationales Verhalten der auf seine Anweisung hört das Messer weg zu legen ?

Also hat sich der Polizist offensichtlich in eine Situation begeben die er nicht kontrollieren kann und zwingt den Mann zu einer Handlung indem er seine "Wohlfühlzone" verletzt.

Genauso kann er auf jemandem zugehen der vom 10ten Stock eines Hauses springen will und provoziert eine Reaktion.

edit:
Einsatzbesprechung muss ja folgendermaßen gelaufen sein:
Ich geh halt hin, sag er soll das Messer hinlegen, dann können wir heut mal
ein wenig früher schluss machen. Falls der irgendwelchen faxen macht knall ich ihn halt ab.
Guter Plan Peter so machen wirs.

Noch ein Artikel der eigentlich ganz gut widerspiegelt was falsch gelaufen ist:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/toedliche-schuesse-vor-rotem-rathaus-in-berlin-einsatz-am-neptunbrunnen-von-a-bis-z-rechtswidrig/8425310.html


Antwort
Zitat
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