Person X (männlich) war ca. 2 Jahre mit Person Y (weiblich) zusammen.
X hat eine kleine 5stellige Summe mit in die Beziehung gebracht, sonst haben die beiden wenn überhaupt nur durch Hartz4 Einnahmen gehabt.
Y hat außerdem noch eine kleine Tochter.
Nun haben die beiden sich getrennt und X will anscheinend Y den großteil der "gemeinsamen" Anschaffungen überlassen, obwohl X von Y übelst verarscht wurde.
Ich möchte X jetzt gerne seine Möglichkeiten aufzeigen und dazu hier erstmal erkundigungen einholen, wie die rechtliche Situation überhaupt aussieht.
Da wohl die meisten Anschaffungen durch X finanziert wurden, sollten diese meiner Meinung nach auch sein Eigentum sein. Aber wie lässt sich das beweisen.
Ich gehe davon aus dass Kaufbelege nicht mehr exisitieren, würden hier Kontoauszüge reichen? Könnte man per Kontoauszug evtl. neue Kaufbelege bei den entsprechenden Geschäften besorgen? Wie sieht die Situation aus, falls das Geld zuerst über das Konto von Y gelaufen ist und die Anschaffungen von ihrem Konto bezahlt wurden?
Falls X nun Anrecht auf diese Käufe hat, wieweit darf er gehen, um diese einzufordern. Ist eine Drohung mit dem Jugendamt bei nicht herausgabe schon als Nötigung anzusehen? Reichen Kaufbelege um im Zweifelsfall die Mitnahme bei der Polizei zu rechtfertigen?
Ein weiterer Punkt ist das Sorgerecht für die Tochter von Y. Im Grunde hat sich Y seit der Geburt nicht wirklich um die Tochter gekümmert, sondern dies X überlassen, so dass X auch die Hauptbezugsperson für die Tochter ist. Da X nicht der Vater ist, wird er hier wohl schlechte bis keine Chancen haben und ich weiss auch noch nicht, in wie weit er daran Interesse hat. Trotzdem meine Frage: Hat X zumindest ein Umgangsrecht? Hätte er irgendwelche Chancen auf das Sorgerecht, falls Y durch das Jugendamt das Kind entzogen wird?