Ich hab vor einigen Wochen einige Magickarten über eBay verkauft. Fünf Karten im Wert von ca 118,- gingen an einen Käufer, der sich sich ungefähr eine Woche später meldete, um den Versand zu vereinbaren. Bei dem Wert einigten wir uns auf einen versicherten Versand.
Er bat mich jedoch eine versicherte Methode, in diesem Fall Expressbrief zu wählen (bis 500Eur versichert), da der Rollstuhlffahrer sei, tagsüber nicht zu Hause und es somit beschwerlich wäre, wenn er das Paket selbst abholen müsse. Na gut, ungewöhnlicher Fall, hatte ich so auch noch nicht gehabt, aber in Ordnung, hauptsache die Karten sind versichert und ich habe einen Einlieferungsbeleg.
Wenig später erhielt ich dann die Überweisung auf mein Bankkonto, allerdings war der Überweiser eine andere Person als bei der Lieferadresse angegeben. Kein Problem dachte ich, sicher ein Bekannter/Verwandter, der die Überweisung gemacht hat. Habe die Karten dann als versicherten Expressbrief abgeschickt.
Nun bekomme ich heute Post von der Postbank, dass die Person, von der die Überweisung kam, reklamiert, die Überweisung nicht selbst getätigt zu haben. Die Postbank hat ihm das Geld mittlerweile erstattet und verlangt nun von mir, dass ich das Geld an die Postbank zurücküberweise.
Habe gerade mal mit dem Überweiser telefoniert: insgesamt wurden wohl 15 Überweisungen veranlasst. Die Masche war ganz clever. Der Betrüger hat an den vermeintlichen Überweiser ein Enschreiben mit Rückschein geschickt, um an die Unterschrift zu kommen. Mit der Unterschrift ist er zur Postbank gelatscht und hat eine Überweisung veranlasst. Scheinbar ist er beim Fälschen jedoch nicht so akkurat vorgegangen, denn von 15 Überweisungen wurden nur 8 tatsächlich durchgeführt.
Interessanterweise waren die ersteigerten Artikel alles Magickarten.
What's my line now?
Ich wollte erstmal der Postbank 'ne Stellungnahme schreiben. Ebenso zur Polizei gehen.
Bin ich rechtlich nun verpflichtet die Kohle zurück zu überweisen?