Hey,
habe gerade mal diese Spiegelkolumne gelesen und da ist mir aufgefallen, dass die dort beschriebene These ziemlich zutreffend zu sein scheint. Ich persönlich studiere noch nicht, fange aber nächstes Semester an. Allerdings studieren die allermeisten aus meinem Freundes- & Bekanntenkreis mittlerweile schon seit einiger Zeit und mir ist aufgefallen, dass es wirklich so ist, dass die meisten und engsten Freunde, die sie haben, fast ausschließlich noch aus der Schule bzw. der Vor-Studiumszeit kommen. Ich kenne ganz ganz wenige, die mit ihren Kommolitonen wirklich eng befreundet sind. Das heißt, es geht über "Am Wochenende zusammen saufen" hinaus. Da ich wie gesagt, noch keinen persönlichen Eindruck von den Unis habe, wollte ich mal fragen, ob das nach eurer Erfahrung auch so ist. Ich kann mir die Situation andererseits halt schon vorstellen: Man sitzt mit XXX Mitmenschen im Hörsaal, keiner kennt jemanden und es ist alles ziemlich unpersönlich.
Selbst viele viele von meinen Freunden, die weggezogen sind, haben ihren "richtigen" Freundeskreis anscheinend immernoch bei den alten Schul- & Kinderfreunden und kommen relativ oft auch übers WE wieder in die Heimat und saufen da zusammen.
Wie ist das bei euch so, könnt ihr solche Erfahrungen bestätigen oder ist es vllt sogar andersrum, dass sich einige einen richtigen Freundeskreis erst während des Studiums aufgebaut haben?