CTeLe ist hier absolut im vollsten Recht.
Auch ich kann bei dem über mir zitierten Kommentar nur den Kopf schütteln.
Natürlich kann ein Fehler bei Bauarbeiten mal passieren.
Aber seinen Fehler versuchen zu vertuschen und dabei etwaige Folgeschäden zu riskieren,
ist absolut unprofessionelles Verhalten und aufs Schärfste zu missbilligen.
Selbstverständlich hast du
- sofern es zutrifft, dass sie die Beschädigung herbeigeführt haben -
Anspruch auf Schadensersatz.
Schadensersatz muss dabei nicht unbedingt in der Zahlung eines Geldbetrags bestehen.
Hier kommt auch schlicht die Beseitigung des Schadens in Betracht.
An deiner Stelle würde ich wie folgt vorgehen:
1) Die Firma anschreiben und ihr den Sachverhalt schildern.
Zur Stellungnahme auffordern.
2) Sofern diese negativ reagieren, folgendes schriftlich/E-Mail:
2.1) Die Firma unter Fristsetzung von X Wochen zur Beseitigung des Schadens auffordern.
(Es ist egal, wie viel Tage/Wochen du angibst, da automatisch eine angemessene Frist
dadurch in Gang gesetzt wird; ich an deiner Stelle würde hierbei einfach mal 4 Wochen angeben)
2.2) Die Firma darauf hinweisen, dass bei Nichtentsprechung ein Gutachter/selbstst. Beweisverfahren
angestrengt wird. (Mehr Kostenrisiko für die Firma, sofern rauskommt, dass sie dafür verantwortlich sind)
2.3) Die Firma darauf hinweisen, dass du den Schaden im Wege der Ersatzvornahme beheben wirst.
Die Firma darf dann die Kosten übernehmen.
3) Antwort abwarten.
Normalerweise sollte ein konstruktives Gespräch reichen.
Sofern sich diese aber weigern, dann mach einfach auf das Kostenrisiko aufmerksam
und ob es nicht doch einfach klüger ist, jemanden kurz vorbeizuschicken und den Schaden
beheben zu lassen.
Wenn sie dann nicht hören wollen, dann müsst du sie eben fühlen lassen.