Hallo Forum!
Ich wohne in einem Altbau und in meinem Schlafzimmer ist nach einem Heizungsausfall Schimmel aufgetaucht. Und zwar in der Ecke zur Außenwand, hinter meinem Kleiderschrank -der aber ordnungsgemäß von den Wänden weggerückt stand.
Richtig viel. Ganz übel.
Ich habe soweit alles mit Anti-Schimmel-Mittel behandelt...Stücke der Tapete haben sich dabei gelöst und darunter kam eine verfärbte Wand zum Vorschein.
Also ich kann jetzt nicht sagen ob der Schimmel verschwunden ist oder in den Wänden steckt.
Mein Vermieter hat nicht viel dazu gesagt: Er müsse ja jetzt nicht mehr kommen weil ich schon alles behandelt habe. Dass jetzt ein Stück Tapete fehlt könne man ja bei meinem Auszug ausbessern... Es wäre ja alles halb so schlimm, weil man nichts sieht und der Schrank wieder davor steht..
Und der Sache so richtig auf den Grund gehen, das könne man ja auch im Frühjahr.
Das hat mich geärgert weil er Anstalten macht die ganze Sache zu ignorieren.
Also habe ich ihm einen Brief per Einschreiben mit Rückschein geschickt in dem ich den Sachverhalt nochmal beschrieben habe. Darin stand auch, dass ich ihm ab nächsten Monat 10% weniger Miete überweisen werde - solange bis er eine Firma zur Begutachtung und Beseitigung des Schimmels beauftragt.
Das mit den 10% habe ich aus einer Mietminderung-Tabelle..
Wenn sich herausstellt, dass der Schimmel ungefährlich und leicht zu beseitigen ist – umso besser! Dann soll er das machen.
Vorhin ruft er mich entzürnt an, meint ich würde ihm in den Rücken fallen wo er sich doch immer um alles kümmert(?!) und er würde nun einen Anwalt einschalten. Ich könne das mit der Mietminderung nicht einfach so durchsetzen.
Der Gipfel war als er meinte, dass es da noch nie Schimmel gegeben hat. Was absoluter Quatsch ist und ich locker widerlegen kann.
Ich kann mir vorstellen, dass er versuchen wird mir die Sache anzuhängen.
Hat jemand schon was Ähnliches erlebt?
Ist die Senkung der Mietzahlungen um 10% meinerseits rechtens?
Auf was sollte ich sonst noch achten?
Danke im voraus!