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[Geschlossen] Schlafrhythmus umstellen!?

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MrTef1on
Beigetreten: 21.05.2007

Ich habe heute noch gelesen, dass ein schlafförderndes Hormon (Melatonin) nur wirkt, wenn es dunkel ist. Das ist auch der Grund, warum das Aufstehen den meisten Menschen im Winter schwerer fällt. Ergo möchte der Körper leiber im Dunkeln schlafen, wer also nachts in so schwummrigen bzw. halbhellen Licht wach ist, der dürfte Auswirkungen auf seine Gesundheit zu spüren bekommen. Aber ich denke eine Umstellung um 2-3 Stunden dürfte keine großen Probleme verursachen.

Ich bin eig der Meinung, dass der Schlafrhythmus gar nicht so richtig an den 24-Stunden-Tag angepasst ist... eigentlich wäre doch aufbleiben bis man schön müde ist und dann einigermaßen Ausschlafen optimal, das wäre dann bei mir z.B. ein 30-Stunden-Tag etwa. Müsste man mal ausprobieren ^^ Wer erklärt sich als Versuchskaninchen bereit? ;)


Original von LittleBube
Kann man sein Schlafrhythmus eigentlich ohne (gesundheitliche) Probleme umstellen?

Also zum Beispiel um 3Uhr morgens aufstehen aber dafür dann schon um 20 uhr ins Bett? Ist das rein theoretisch ohne Probleme möglich? Was können die Folgen sein (Schlafsörung, Müfigkeit über den Tag hinweh)? Müsst man dann auch seine Essgewohnheiten umstellen?

Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?

Wie sollte man vorgehen wenn man diesen Zustand erreichen will. So langsam an die Zeit rantasten oder das einfach mal durchziehen?

Es gab einmal einen berühmten Versuch dazu, ich weiß aber leider nicht mehr wie genau er hieß und wer ihn durchführte. Wenn ich etwas dazu finde, werde ich es nachreichen.
Bei diesem Versuch haben sich ein paar Freiwillige in eine Art "Bunker" einsperren lassen, vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt. Kein natürliches Licht, keine Telefon, kein Kontakt zu Menschen von "draußen" und ganz wichtig: Keine Uhr (Sie wurden aber natürlich überwacht). Bei diesem Versuch hat man herausgefunden, dass der Mensch eine Art "innere Uhr" besitzt.
Diese Personen sollten jeden Abend um die gleiche Uhrzeit ins Bett gehen, sollten jeden Tag die Zeit gleich einteilen. Sie selber haben gedacht, sie würden jeden Tag zur gleiche Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen. In Wirklichkeit sind sie aber jeden Tag eine Stunde später ins Bett und demnach eine Stunde später aufgestanden. Die "innere Uhr" des Menschen läuft als nach einem 25-Stunden Takt. Nur das Sonnenlicht "resettet" die "innere Uhr" jeden Tag, sodass wir in einen 24-Stunden Takt "passen". Es ist also möglich, seinen Schlaf zeitlich zu versetzen. Manche können das besser, manche eher schlechter. Man muss sich langsam herantasten und immer kontrollieren, wie es einem geht. Folgen können Schlafstörungen und psychische Störungen sein. Aber es kann funktionieren.
Ich schaffe es aber zum Beispiel nicht.
Was aber garantiert nicht geht, ist den Schlaf zu splitten. Jeder Mensch hat in seinem Erbgut Informationen über den für ihn gesunden Schlaf gespeichert. Diese Informationen legen in etwa fest, wieviel Schlaf ein Mensch braucht. Und daran lässt sich nichts ändern. Wenn ein Mensch 9 Stunden Schlaf braucht, dann sollte er nicht versuchen mit 7 Stunden Schlaf auszukommen. Das wird in jedem Fall die Gesundheit beeinträchtigen. Also den Schlaf bitte nicht "splitten." ;)


LittleBube Themenstarter
LittleBube
Beigetreten: 10.08.2006

Mhm mein persönl. SOnnenlicht wäre mein Monitor. Hat im Gegnsatz zur Sonne nur 22' Zoll aber reicht aus.

ICh würde halt Nachmittags 2 Stunden schlafen und dafür dann später ins Bett gehen.


Faustfan
Beigetreten: 19.04.2005

Original von VitaminB5
Bei diesem Versuch haben sich ein paar Freiwillige in eine Art "Bunker" einsperren lassen, vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt. Kein natürliches Licht, keine Telefon, kein Kontakt zu Menschen von "draußen"

Poker-WG halt


Petathebest
Beigetreten: 22.02.2006

Ich habe 2000 meinen Schlafrhythmus total umgestellt. Gründe sind ja egal. Schlafe von ca. 23 Uhr bis 3 Uhr, dann von ca. 7 Uhr morgens bis 10 Uhr und meist noch 1 Stunde Mittagsschlaf so von 13 bis 14 Uhr. Am Anfang war es hart, da sass ich nachts immer halb schlafend rum. Trinke seitdem auch Kaffee. Mit der Zeit gings immer besser. Jetzt gehts super. Egal wann und wie lange ich schlafe, wenn ich aufstehe, bin ich hellwach und topfit. Einfach Gewohnheit. Zusätzlich zum Kaffee nehme ich aber auch viele Vitamine. Gesundheitlich gehts mir besser als vorher, auch bessere Ausdauer und Kondition, mein kreisrunder Haarausfall ist fast ganz weg gegangen.

Grüße

Peta


Original von Petathebest
... mein kreisrunder Haarausfall ist fast ganz weg gegangen.

Grüße

Peta

Haste jetzt Glatze? :rolleyes:


ich kann jeden tag erst um 3:00 pennen und muss dann um 7:30 wieder aufstehen...also mich machts kaputt. :(


Original von Petathebest
Ich habe 2000 meinen Schlafrhythmus total umgestellt. Gründe sind ja egal. Schlafe von ca. 23 Uhr bis 3 Uhr, dann von ca. 7 Uhr morgens bis 10 Uhr und meist noch 1 Stunde Mittagsschlaf so von 13 bis 14 Uhr. Am Anfang war es hart, da sass ich nachts immer halb schlafend rum. Trinke seitdem auch Kaffee. Mit der Zeit gings immer besser. Jetzt gehts super. Egal wann und wie lange ich schlafe, wenn ich aufstehe, bin ich hellwach und topfit. Einfach Gewohnheit. Zusätzlich zum Kaffee nehme ich aber auch viele Vitamine. Gesundheitlich gehts mir besser als vorher, auch bessere Ausdauer und Kondition, mein kreisrunder Haarausfall ist fast ganz weg gegangen.

Grüße

Peta

zeitungsausträger obv.


slowrookie
Beigetreten: 08.08.2007

@ yog 81
i lol`d hard


domano
Beigetreten: 04.08.2006

Original von VitaminB5

Original von LittleBube
Kann man sein Schlafrhythmus eigentlich ohne (gesundheitliche) Probleme umstellen?

Also zum Beispiel um 3Uhr morgens aufstehen aber dafür dann schon um 20 uhr ins Bett? Ist das rein theoretisch ohne Probleme möglich? Was können die Folgen sein (Schlafsörung, Müfigkeit über den Tag hinweh)? Müsst man dann auch seine Essgewohnheiten umstellen?

Könnte man seinen Schlaf auch dauerhaft splitten. Also zum Beispiel von 16-18 schlafen und dann noch mal von 1-6 Uhr?

Wie sollte man vorgehen wenn man diesen Zustand erreichen will. So langsam an die Zeit rantasten oder das einfach mal durchziehen?

Es gab einmal einen berühmten Versuch dazu, ich weiß aber leider nicht mehr wie genau er hieß und wer ihn durchführte. Wenn ich etwas dazu finde, werde ich es nachreichen.
Bei diesem Versuch haben sich ein paar Freiwillige in eine Art "Bunker" einsperren lassen, vollkommen abgeschnitten von der Außenwelt. Kein natürliches Licht, keine Telefon, kein Kontakt zu Menschen von "draußen" und ganz wichtig: Keine Uhr (Sie wurden aber natürlich überwacht). Bei diesem Versuch hat man herausgefunden, dass der Mensch eine Art "innere Uhr" besitzt.
Diese Personen sollten jeden Abend um die gleiche Uhrzeit ins Bett gehen, sollten jeden Tag die Zeit gleich einteilen. Sie selber haben gedacht, sie würden jeden Tag zur gleiche Zeit ins Bett gehen und zur gleichen Zeit aufstehen. In Wirklichkeit sind sie aber jeden Tag eine Stunde später ins Bett und demnach eine Stunde später aufgestanden. Die "innere Uhr" des Menschen läuft als nach einem 25-Stunden Takt. Nur das Sonnenlicht "resettet" die "innere Uhr" jeden Tag, sodass wir in einen 24-Stunden Takt "passen". Es ist also möglich, seinen Schlaf zeitlich zu versetzen. Manche können das besser, manche eher schlechter. Man muss sich langsam herantasten und immer kontrollieren, wie es einem geht. Folgen können Schlafstörungen und psychische Störungen sein. Aber es kann funktionieren.
Ich schaffe es aber zum Beispiel nicht.
Was aber garantiert nicht geht, ist den Schlaf zu splitten. Jeder Mensch hat in seinem Erbgut Informationen über den für ihn gesunden Schlaf gespeichert. Diese Informationen legen in etwa fest, wieviel Schlaf ein Mensch braucht. Und daran lässt sich nichts ändern. Wenn ein Mensch 9 Stunden Schlaf braucht, dann sollte er nicht versuchen mit 7 Stunden Schlaf auszukommen. Das wird in jedem Fall die Gesundheit beeinträchtigen. Also den Schlaf bitte nicht "splitten." ;)

is bei mir genauso wenn ich ferien hab und mir keinen wecker stell oder nix wirds jeden tag ca ne stunde später


-=Diablo666=-
Beigetreten: 01.03.2005

naja, polynapping scheint ganz gut zu funktionieren was ich bisher gelesen hab.

mein rhytmus ist im moment auch 5.30 -> 13.30h. irgendwie jeden tag schon seit nem halben jahr. kein plan ob ich mich verändert hab!


Original von Vinyladdict

Original von Skydive
ich habe auf grund von arbeit etc mein tagesrhytmus umgestellt ich geh zwischen 7 und 10 uhr morgens ins bett und steh dann zwischen 3 und 6 auf

das mach ich seid 4 monaten nun jeden tag und man kommt gut damit klar

no real life ?

bin auch absoluter nachtmensch...hab letztes jahr z.B. meine komplette diplomarbeit nachts geschrieben, dafür dann halt tagsüber zu den zeiten gepennt, die skydive angegeben hat...kann mich nachts viel besser konzentrieren...man wird weniger abgelenkt, alles schön ruhig ringsherum...passt =)
und da ich momentan auch außer pokern nix gescheites mache, behalte ich den rhythmus auch weiterhin bei...probleme kann ich bisher nicht feststellen

mir wirds wohl eher schwerfallen, mich an einen "normalen" rhythmus zu gewöhnen, wenn denn mal wieder arbeiten angesagt ist


Spitzbuben
Beigetreten: 10.04.2007

es ist eigentlich ganz einfach. wenn ich gemerkt hab dass mein rhythmus im arsch war hab ich einfach ne komplette30-40h session gemacht. halt so lange bis es abend am nächsten tag ist und dann "pünktlich" ins bett. sogar ein wenig früher weil cih ja nach 30-40h wach komplett im arsch war. so um 9-10 ins bett abends un ab dann hast du automatisch nen super rhythmus! da ich nciht pokere zur zeit läufts auch perfekt.
bin nur gespannt was passiert wenn cih wieder poker. hab mir dafür einen trick einfallen lassen. ich hab vor nur morgens zu pokern. dh auf KEINEN FALL abends weils da einfach egal wie ich mich anstreng zu emotionalen hochs und tiefs kommt und mein hormonhaushalt mich nihct ruhig schlafen lässt. das ist denke ich bei sehr vielen so!
daher einfach die letzte tagessession um 4-5 mittags beenden uns alles ist in butter. klappt natürlich nur weil ic student bin. für berufstätige ist es da nat schwierig.


00Visor
Beigetreten: 26.11.2007

Bin irgendwie auch ein Nachtmensch, was ich andererseits ziemlich nervt. Wenn ich mal längere Zeit frei habe, pendele ich mich darauf ein, um 5-7 Uhr ins Bett zu gehen. Teilweise habe ich dann lieber mal einen Tag abgekürzt und durchgemacht, um wieder in einen normalen Rhythmus zu kommen.

Ich glaube, das Problem liegt einfach darin, dass man zu viel schläft. 7,5 Stunden sollten völlig ausreichen, viele kommen auch mit 6 Stunden klar. Wichtig ist, dass man sich an einen regelmäßigen Rhythmus hält. Muss das echt mal auf die Reihe kriegen.

Edit: Haha, same shit as last poster.


Ich arbeite seit Jahren Schicht, wenn Du freiwillig vorhast den Rhythmus zu wechseln solltest du aber folgendes bedenken.

Der Tag ist lauter, also es macht mehr Schwierigkeiten zu schlafen. Zu den Umgebungsgeräusche kommen noch Briefträger, Hausierer und Telefondrücker.

Die Soziale Kontakte sind eingeschränkt.

Behördengänge oder ähnliche laufen gegen den Rhythmus.

Im Winter fehlt dem Körper das Licht, das hat nicht nur negative gesundheitliche Einflüsse, sondern ist in den nördlichen Länder auch Grund für eine hohe Selbstmordrate. Ich habe gelesen das man versucht in öffentliche Gebäuden mit spezielle Lampen entgegen zu wirken.

Man kann damit leben, muß aber Lebensqualität einbüßen. Zumindest auf meiner Sicht.


Kraven
Beigetreten: 05.03.2006

hmm, hatte vor 2 wochen noch sonen anti-rhythmus (7-18 uhr pennen, rest wach), hab das dann seit letztem montag umgestellt (so wie tmy das gemacht hat -> einfach einen tag mit red bull und co wach bleiben bzw durchmachen, dann abends zu bett)

seitdem stehe ich jeden tag um 6 auf .
WE hab ich bis 8 "ausgeschlafen" und bin topfit :)


senson
Beigetreten: 06.03.2006

Was fürn Rhytmus = ?


hazz
Beigetreten: 13.02.2006

jo, zeit schlafen zu gehen.


annobln
Beigetreten: 29.07.2007

Einige scheinen hier ja echt nichts zu tun zu haben, wenn sie sich 3mal am Tag hinlegen können oder monatelang um 7 uhr morgens schlafen gehen, jeden Tag auspennen...
Wenn man einigermaßen geregelte Arbeitszeiten hat (ich zähle Gleitzeit mal dazu), dann muss man imho eine geregelte Schlaf und Aufstehzeit haben, da sich der Körper sons ständig umstellen müsste. Deshalb bekommen Schichtarbeiter, die jede Woche anders arbeiten, nach einer gewissen Zeit fast alle gesundheitliche Probleme, ob nun physisch oder psychisch.

Dann meine ich gelesen zu haben, dass man den 1,5h Rhythmus einhalten sollte, da im Tiefschlaf aufstehen wohl auch nicht das beste ist. Also empfohlene Schlaflängen sind ab 6h -> 7,5h ; 9h usw. Wurde hier aber schon einmal erwähnt.

In einer Studie wurde übrigens ermittelt, dass Leute die min 5 1/2h bis 8h regelmäßig geschlafen haben, am ältesten wurden. Übermäßiger Schlaf wirkte sich schon negativ aus, genauso wie zu wenig Schlaf.


M4XIMU5
Beigetreten: 03.10.2006

Danke für die Infos Sandmann ;)


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