Hallo liebe Pokergemeinde,
ich hatte vor ein paar Tagen einen unfassbar krassen Traum, den ich mir nicht erklären kann.
Vorab: Ich mag echt mein Leben und bin nicht suizidal oder sonstiges, Wirklich nicht, obwohl es danach ausssehen mag. Deshalb habe ich nicht die perfekten Erklärungen dafür gefunden.
Ok ich erzähl erstmal:
Alles fing damit an, dass ich mit meiner vorvorletzten Klasse eine Tagesfahrt machte. Wir sind ca die Hälfte mit dem Bus gefahren um dann an einer mir schon in einem anderen Traum bekannten Bahnhof abgesetzt zu werden. Der Bahnhof ist sehr groß, mächtig aber trotzdem irgendwie grau und leer. Ich kann mich nicht erinnern welche Rolle er in meinem letzten Traum spielte.
Als wir ausstiegen mussten wir eine ganze Weile zu Fuß zurücklegen um zum Einstieg zu gelangen. Jeder war absolut ruhig und sagte nichts, jeder schaute sich nur relativ intensiv um. Es kam KEIN Zug und wir entschlossen ziemlich enttäuscht den Rest des Weges zu Fuß zurückzulegen. DIe ganze Umgebung sah nach typischen Inudstriegelände aus. Nachdem wir eine Weile liefen kamen an eine scharfe Rechtskurve, die auch die Schienen in ein kleines Wäldchen lenkte. Die Schienen verliefen weiter in eine Art Lichtung des Waldes. Links und Rechts halt Bäume, Sträucher. Es sah auch so aus als wenn das Gebiete jahrelang nicht gepflegt worden ist. Wir haben uns nicht viel dabei gedacht und setzten unseren Weg fort. Gingen um die Kurve und hatten vor den Verlauf der Schienen zu folgen. Als wir alle vor hatten diesen Abschnitt zu meistern, kamen hörten wir auf einmal von hinten Zuggeräusche etc. Es dauerte nicht lange bis sich in WINZIGER Geschwindigkeit verschieden große und alte Züge in die Lichtung gefahren kamen ( um die Kurve, das sah so gruselig aus ) . In diesem Moment sahen die Schienen sehr HOCH und dick aus. Wir haben alle geschrien und panisch veruscht den Zügen auszuweichen. Sie kamen immer nur alleine. Es reichte im Prinzip im Schrittempo auf die jeweilige Seite zu wechseln um nicht verletzt zu werden.
Lustigerweise musste ich JEDEN Zug ausweichen. Das habe ich geschafft.
Der letzte Zug war allerdings der schwierigste für mich. Ich war nur noch mit einer Person in der Lichtung. Sie stand ca. 20 Meter von mir entfernt und schrie mir zu. Wer diese Person war, konnte ich nicht erkennen. Der letzte Zug kam auf mich zu, ich weichte an den letzten Rand aus und war zuversichtlich und froh, dass ich es geschafft habe. Doch auf einmal sah ich, dass genau dieser Zug mit Drahtseilen nach oben und zur Seite verbunden war ( Wieso auch immer, vorher bei den anderen war es nicht so ). Ich konnte nicht ausweichen und das seitliche Drahtseil wickelte sich um meinen Hals und der Zug fuhr langsam voran. Die andere Person schrie, dass ich mich irgendwie befreien sollte. In diesem Moment verspürte ich keinerlei Art von Schmerz und ich konnte mich relativ leicht befreien und alles war vorbei. Der Traum war in diesem Moment zu Ende.
Paar Besonderheiten/Detaills noch:
- Züge hatten alle große Frontlichter, waren verrostet und alt
- Schienen sahen überdimensional aus als Züge einfuhren
- hohes Gras, Entfernung der Züge konnte man halt erst feststellen als sie mit der "Schnauze" langsam um die Kurve fuhren
- Ich konnte keine Person wirklich erkennen während des "Akts", später waren alle weg/verschwunden
- Zug, der mich erfasste wurde bedeutend langsamer als ich mich verhädderte
Jo, das wollte ich einfach mal loswereden und mit intelligenten Leuten drüber reden.
Ursache? Gründe? Wie würdet ihr sowas deuten?
Da es meine vorvorletzte Klasse war, in der ich die 10. Klasse wiederholte, um mein Q-Vermerk zu nachzumachen, den ich zuvor leichtgertig verspielte, dachte ich dass ich den ganzen Akt nicht so gut wie sie meistern und länger brauche bis ich mich "befreie", aber das wäre obv. zu einfach.
Ich bin gespannt auf eure Interpretationen.
MfG