Ähm, mir fällt nur Leibniz ein, der sagte:
"Gott hat die bestmögliche aller Welten geschaffen"
Da das Böse als Quelle für das Leid nur der Mangel an allem Guten ist, und Gott uns die Freiheit überlassen hat in den von ihm gegeben Strukturen zu handeln, ist Boshaftigkeit (also moralisches Übel) nur ein Zeichen für die Existenz Gottes, der (wie auch schon durch Hiob in der Bibel aufgezeigt) dem Menschen so viel Respekt engegenbringt, frei zu handeln, innerhalb dessen dennoch so unverständlich bleibt, dass der semper maior bestehen bleibt.
Das physische Übel, als Leid und Krankheit sind eben ein Bestandteil diese Unvollkommenheit und können letztendlich auch zu einem Weg zu Gott führe, wie auch das metaphysische Übel (also die grundsätzliche Annahme von Übel) beweist, da halt dieses Übel seinen Platz und in gewisser Weise sogar seinen Wert hat.
Diese von Leibniz ursprünglich aufgefasste Theorie dürfte wohl sehr theoretisch sein, für aber, bei Befolgung oder Ablehnung zu dem Schluss: Ein Vertrauen auf Gott muss die Basis des menschlichen Handelns sein.
Summa summarum: Würden alle Menschen diesen Weg verstehen, gäbe es kein Leid und bsp. Kranke, die nichts für ihr Leid können, würden in Gott so viel Kraft und Zuneigung empfinden, als dass sie besser mit ihrer Situation umgehen können.
Meine zwei cent..