Original von Greenplanet90
Original von pryce99
Es nervt halt einfach nur, dass die FIA es seit Jahren nicht schafft, das techn. Reglement mal anzupassen, damit die Autos auch bei richtigen Regen noch fahrbar sind.
Und wie soll das gehen? Jeder Autofahrer hat wohl schon mal am eigenen Leib erfahren was Aquaplaning ist und das in einem Auto das wesentlich schwerer und langsamer unterwegs war. Ich glaube einfach dass F1 Autos mit dem geringen Gewicht und den breiten Reifen noch viel leichter zum Aquaplanen neigen und dagegen wird man technisch nicht viel machen können imo.
Früher ging es auch - zumindest deutlich besser als mit den aktuellen Autos. Also grundsätzlich geht da schon was.
Dass man keine Geschwindigkeiten wie im trockenen Fahren kann, sollte klar sein, aber die Autos würde nicht schon bei 100kmh teilweise Aquaplaning bekommen. Es geht auch nicht darum, bei Monsunregen fahren zu müssen, aber jedes mal die Rennaction zun unterbrechen, wenn normaler Regen kommt und dann "absitzen" bis man auf Inters fahren kann, ist doch witzlos, wenn man von der Königsklasse des Rennsports spricht mit den vermeintl. besten Fahrern der Welt.
Es ist doch zumindest so, dass durch die Parc Ferme Regelung kaum was am Setup gemacht werden darf. Wenn die FIA da schonmal am Reglement was macht, könnten die Teams viel aggressivere Regensetups einstellen (sofern man am Sonntag natürlich weiß dass es auf jeden Fall regen wird oder schon regnet). Wichtig hier z.B. ist u.a. die Fahrzeughöhe.
Die Pirelli-Regenreifen sollen wohl zudem auch nicht die besten sein, was den Grad der Wasserverdrängung betrifft, das soll zu Bridgestone-Zeiten deutlich besser gewesen sein.
Naja, und die FIA könnte grundsätzlich mal daran ansetzen, die Autos wieder vermehrt auf mechanischen Grip hin entwickeln zu lassen, als auf aerodynamischen, was dann ebenfalls bei weniger Geschwindigkeit wie eben im Regen von Vorteil für die Autos und das Fahren selbst ist.
Gibt also durchaus eine Vielzahl an Punkten, wo man ansetzen kann, um zumindest nicht jedes Regenrennen im Keim zu ersticken.