Gibt nicht die einzig richtige Anlage, sondern die Frage ist immer was ist für dich das Richtige. Dafür mußt du dir Ziele setzen. Auf was legst du mit welchem Zeithorizont wert und wie sieht deine Lebensplanung aus. Willst du z. B. nur möglichst sicher/schadlos durch die Schuldenkrise kommen oder willste die Gunst der Stunde nutzen um evtl. dein Geld zu vervielfachen und bist dafür bereit maximales Risiko zu gehen und evtl. auch alles zu verlieren, willste flexibel bleiben und auch kurzfristig reagieren können oder biste bereit dich längerfristig zu binden, willste Staatszuschüsse mitnehmen und/oder Steuersparmodell nutzen und dich dafür in Anlageklasse oder Verfügbarkeit einschränken oder nicht, legste Wert auf "moralisch korrekte" Investitionen oder ist dir das egal, willste Service/Bequemlichkeit oder dich auch selbst direkt mit dem Geld beschäftigen usw.
Die einzelnen Punkte mußte dann gewichten, du kannst nicht sagen du willst alles, sondern das eine geht halt immer auf Kosten des andern bzw. kannst es dir als einzelne Schieberegler vorstellen die du für dich festlegen mußt (z. B. von minimalen bis maximalen Potential/Rendite/Risiko).
Die Hauptaufgabe eines Beraters sehe ich darin mit dir gemeinsam diese Ziele rauszuarbeiten und das kannst du mit fast jedem guten Bankberater machen. Wenn das erledigt ist, macht er dir dann halt paar Vorschläge mit seinen Produkten. Hier mußte dann vorsichtig werden, nie irgendwas sofort unterschreiben, sondern einfach die Infos mitnehmen, vergleichen (paar andere Berater anhören um breiteres Bild zu bekommen und die Varianz wenn du zufällig einen schlechten Berater bekommst auszugleichen...) und dich dann in Ruhe entscheiden (wenn ihr z. B. ein gesundes Verhältnis von Anleihen, Aktien und Rohstoffen/Edelmetallen erarbeitet habt, kannst du dir z. B. auch überlegen statt seine Fonds selbst Indexzertifkate zu kaufen (Emittentenrisiko kommt hinzu, dafür spart es paar Prozent Verwaltungskosten/Jahr, aber summiert sich über längeren Zeitraum und fast alle aktiv gemanagte Fonds schneiden schlechter als Vergleichsindizies ab...) oder halt mit Einzelwerten direkt selbst nachbilden (würde ich aktuell bevorzugen, da ich Banken/Emittenten nicht traue^^)).
Ansonsten ich würde auf 10-Jahressicht (mit meinem Ziel die Schuldenkrise gut zu überstehen und dafür auch mit weniger Rendite zufrieden sein) zu 95% in Aktien gehen (5% in physische Edelmetalle) und weltweite Substanzwerte mit guter Preisstärke die die m. A. n. kommende Inflation gut überstehen und an Kunden weitergeben können (da ihre Produkte gebraucht werden und nicht beliebig wie Geld vermehrt/gedruckt werden können.
Disclaimer: Ohne Garantie