Original von NYCityboy
Ich habe nie behauptet, dass Uni-Studenten klüger sind...Lediglich dass das Niveau höher ist. Das ist nun mal Fakt. Dass sich keiner darauf etwas einbilden sollte, ist klar, aber in der Hinsicht sollten die Leute an FHs vielleicht ehrlicher zu sich sein. Ich habe ehrlich gesagt noch nie von FH-Studenten gehört, die an die Uni gewechselt ist und dort übermäßig Erfolg hatten ( es gab an unserer Uni im ersten Masterstudiengang einige FH-Absolventen, die gnadenlos gescheitert sind), allerdings massig Uni-Leute, die nach dem Bachelor keinen Bock mehr auf das Studium an der Uni hatten und überdurchschnittlich gute Ergebnisse an FH-s erzielt haben. Ob das was zu bedeuten hat, sei dahin gestellt, aber eine Aussagekraft hat diese Beobachtung für mich schon.
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Bei den Erfindungen widersprichst du dir...Entweder du meinst die nicht vorhandene oder unbedeutende Forschung an Fachhochschulen oder du meinst die Erfindungen in der Berufswelt, die dann aber eher von den Uni-Ingenieuren kommen als von den FH-Ingenieuren. Zumindest kenne ich keine nennenswerte Forschungsabteilung, die mit überdurchschnittlich vielen FH-Absolventen besetzt ist. Das macht ja auch keinen Sinn, da diese ihre Fähigkeiten eher bei den anwendungsbezogenen Aufgaben einsetzen können.
anmerkungen:
- ich würde fast behaupten, dass uni-studenten im schnitt (!) klüger sind. zumindest was bildung, weltanschauung und die (meist von zu hause gewohnte) denkweise angeht...
- es gibt gute fh-studenten, die auch an unis erfolg haben. gibt auch fh-absolventen, die promovieren. sehr wenige, aber die gibt es. genause gibt es sehr erfolgreiche manager mit fh-abschluss. rupert stadler ist das prominenteste beispiel. natürlich sind die uni-absolventen in der mehrheit. soll heißen, wer fähig ist, kann sich überall durchsetzen.
- der zweite zitierte absatz ist richtig, mit ausnahme des ersten satzes. die anwendungsbezogene forschung an fachhochschulen ist für die deutsche industrie nicht unbedeutend. das wäre ja fast schon so, als würde man behaupten, der mittelstand in deutschland ist unbedeutend. die beste grundlagenforschung kommt natürlich von den forschungsinstituten, die klassischer und korrekterweise mit uni-absolventen besetzt sind.
(darüber hinaus behaupte ich, wer keine softskills hat, kriegt sie auch nicht mehr. auch nicht durch ein trainee-programm. natürlich überspitzt gesagt.)
@belze: die schwer meßbaren faktoren beweißt ein studium jeder art, sofern die ergebnisse gut sind