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Berufsbegleitende Weiterbildung/Studium

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mju12
Beigetreten: 18.04.2006

Hallo zusammen,

ich würde mich gerne noch etwas weiterbilden.

Zur Ausgangsituation: Bin Ende 20 und habe das Glück das meine Firma die Weiterbildung bezahlen würde.

Gibt nun hier 2 Überlegungen:

1. https://www.fom.de/studiengaenge/wirtschaft-und-management/bachelor-studiengaenge/business-administration.html

Ich habe nur leider garkeine Vorstellung wieviel Zeit man noch privat "zusätzlich" investieren muss. Mir ist schon klar das es nicht damit getan ist Freitag und Samstag die Vorlesung zu besuchen.
Zum anderen ist mein Abitur nun auch schon ein paar Jahre her und ich habe von Mathematik beispielsweise nichts mehr behalten. Habe letztens mal meine Probeabi Klausur gefunden und genau nichts mehr verstanden. Mir ist schon klar das es im Studium nochmal ne ganz andere Nummer ist, aber alleine diese Grundlage fehlt dann irgendwie.

2. Wirtschaftsfachwirt (IHK) und danach Betriebswirt (IHK)

Von der Zeit und den Kosten her kommt es so ca. aufs gleiche hinaus. Wobei Möglichkeit natürlich wesentlich einfach ist.

Wäre nett wenn jemand ein paar Ratschläge parat hat und evtl. mal vor einer ähnlichen Entscheidung stand und ein paar Erfahrungen teilen kann.


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7 Antworten
3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Ich habe selber ähnliches gemacht. War innerhalb der Woche und in gewissen Abständen am Wochenende.

Also wenn du nicht gerade der größte Horst bist, dann schafft man dieses Studium defintiv. ABER: Der einschränkende Punkt ist defintiv die Zeit! Bei mir waren das insgesamt ca. 4 Jahre die, vorallem in den Sommermonaten, einiges an Frust bereithielten vor allem wenn es darum ging ein bisschen Freizeit mit seinen Freunden zu genießen.

Dabei war es eigentlich noch von Vorteil, dass es hauptsächlich unter der Woche war, da man nach der Arbeit meist eh nichts mehr groß unternimmt und man eh im "Arbeitsmodus" ist. Ausschließlich am Wochenende stelle ich mir noch ne Ecke härter vor. Ich selber war nach knapp 2 Stunden Vorlesung schon ziemlich genervt und dann noch 5 weitere Stunden? :f_biggrin:

Ich würde dir daher empfehlen, wenn möglich, die Vorlesungen unter die Woche zu legen. So hast z.B. auch mal das Wochenende um Vorlesungen nach- und vorzubereiten und auch zu lernen.

Bei mir war das Studium noch gedrittelt in Ökonom, Betriebswirt und am Ende der Bachelor. Keine Ahnung ob das noch so ist!? Jedes mal ne Abschlussarbeit "hinzurotzen" war auch sehr nervig. Wir mussten dann in den letzten zwei Semestern jeweils dann noch eine Case Study in einer Gruppe ausarbeiten, was es natürlich noch ne Ecke komplizierter macht wenn Berufstätige neben den anderen Vorlesungen dann auch noch sich irgendwie privat Termine freischaufeln müssen. Währenddessen war das mega stressig, aber im nachhinein doch wieder witzig.

Ich bereue die Entscheidung nicht, aber man muss wissen worauf man sich einlässt! Wir hatten bei uns auch mit ca. 120 Leuten angefangen und am Ende waren es noch ca. 25 Leute.

P.S. Die ein oder andere Vorlesung kann man auch weglassen, so war das bei uns jedenfalls mit Wahl- und Pflichtmodulen. Eben je nachdem wie viele Credits man noch gebraucht hatte.


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kaisler911
Beigetreten: 09.08.2007

Wo du dir schon Option 2 rausgesucht hast, schau auch mal nach, ob bei dir eine Fachschule den staatlich geprüften Betriebswirt anbieten.

Geht über 3 Jahre, ist kostenlos, wird von den Firmen höher angesehen als der Betriebswirt IHK (weil gleiche Qualifikationsstufe wie Bachelor) - wenn du dann noch vor hättest einen Master zu machen, muss man allerdings noch vorher den Bachelor machen, aber man kann sich bei einigen Hochschulen bis zu 3,5 Semester anrechnen lassen.

Ich war bei dieser Option an 2 Tagen abends und alle 2 Wochen Samstags morgens in einem Unterricht - kann sich aber auch sicher bei anderen Fachschulen unterscheiden.


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3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Nichtsdestotrotz würde ich den Bachelor anpeilen weil der ist anerkannter als irgendwelche Fachwirte, Ökonomen und Betriebswirte. Ohne diese Abschlüsse jetzt schlecht zu schreiben, gerade wenn du eventuell auch mal den Arbeitgeber wechseln möchtest oder dazu gezwungen bist.

Just my 2 Cents


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mju12 Themenstarter
mju12
Beigetreten: 18.04.2006

Vielen Dank schon mal für die Rückmeldungen.

Habe gerade gesehen das es auch die Möglichkeit gibt 3x die Woche 18-21.15 Uhr zu studieren. Ist natürlich doch irgendwie angenhmer als jeden Freitag und Samstag.

Wieviel Zeit muss man denn nochmal pro Woche investieren um abzuareiten bzw. zu intensivieren. Mir ist schon das sowas natürlich immer von der Person abhängt, ich habe jedoch garkeine Vorstellung.


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kaisler911
Beigetreten: 09.08.2007

Es gibt Leute, die sagen dir, dass du die gleiche Zeit nochmal in die Nacharbeitung oder evtl. Hausarbeiten investieren kannst.

Aber wie du schon sagst, hängt das natürlich auch von deiner Lernfähigkeit ab, wobei es auch da sicher Themen gibt, die einem schwer bzw. besser liegen.
Ich würde schätzen, dass du bei 9 Std. Vorlesungen (netto sicher weniger), zumindest die Hälfte der Zeit als Nachbearbeitung/Vertiefung einplanen solltest.

Original von 3nJ0yIT
Nichtsdestotrotz würde ich den Bachelor anpeilen weil der ist anerkannter als irgendwelche Fachwirte, Ökonomen und Betriebswirte. Ohne diese Abschlüsse jetzt schlecht zu schreiben, gerade wenn du eventuell auch mal den Arbeitgeber wechseln möchtest oder dazu gezwungen bist.
Just my 2 Cents

Wenn man nicht vor hat, anschließend noch einen Master zu machen, ist zumindest für die meisten AG (zumindest meinen Erfahrungen nach) egal ob Betriebswirt oder Bachelor. Fachwirte/Ökonomen stehen allerdings noch auf einem anderen Zettel.


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3nJ0yIT
Beigetreten: 06.07.2011

Ja, wenn man einen Wechsel nicht vor hat, dann reicht das. Inwieweit das bei einem eventuell neuen Arbeitgeber der Fall ist, müsste man klären.


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KingMORe
Beigetreten: 21.06.2008

Vor allem ist es sehr wichtig ,das dir ganz klar ist, was du damit erreichen willst und welche konkreten Perspektiven im Unternehmen du damit hast.


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