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BWL vs VWL

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D0nkey
Joined: 12.08.2009

Hi,

Ich habe meinen ersten drei wiwi-Semester hinter mir und muss mich jetzt für die Richtung BWL/VWL/Wirtschaftsinfo entscheiden.

Hab nirgends nennenswerte Infos gefunden und bin nach meiner Recherche jetzt unschlüssiger als vorher. Vielleicht hat hier wer einen Tipp für mich =)

Prinzipiell interessiert mich VWL einen Tick mehr und ich komm auch gut mit Mathe klar, hab aber auch kein Problem mit BWL und Auswendiglernen.

Ich hab gelesen VWL ist ein bisschen angesehener weils nicht ganz so simpel ist, dafür gibt es nicht so viel Jobs in der Wirtschaft und viele enden in der Forschung.

Stimmt das so? Kann wer was zu AL-quoten, Einstiegsgehältern, Nachfrage etc sagen? Ich kenn mich mit so Sachen atm null aus.

Note wird vermutlich im Bereich 1,8-2,0 liegen, was bei mir an der Uni deutlich über dem Durchschnitt liegt, würd mich also zumindest in dieser Hinsicht schonmal gegen die Masse an BWLern behaupten können falls das relevant ist.


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10 replies
Zinsch
Joined: 01.02.2008

BWL gibt's halt deshalb mehr Jobs, weil das ein ziemlich breites Gebiet ist. Da gibt's extrem viele verschiedene Sachen, auf die du dich spezialisieren kannst.


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Mein rein subjektiver Eindruck, den ich von Job-Messen habe: BWLer sind viel viel viel gefragter als VWLer


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piaclaev
Joined: 14.10.2008

Hier klicken für Arbeitsmarktinfos


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wo willst denn landen im Beruf? vielleicht verlierst dazu mal paar Sätze dann kann man da auch mehr zu sagen.


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grimbadul
Joined: 20.08.2009

obv wirtschaftsinfo


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klys
Joined: 20.05.2007

Was hast du denn bisher gemacht? Nur Methodik wird das ja nicht gewesen sein, du hast doch sicher schon ein wenig BWL/VWL gehabt.

Abgesehen vom Erlernen der tatsächlich anwendbaren Fakten im Sinne von Paragraphen, tatsächlichen Funktionsweisen von Rechnungslegungsstandards etc. sehe ich den Sinn eines Studiums hauptsächlich im Schulen des strukturierten Denkens und das geschieht bei einem VWL-Studium eindeutig umfassender.

Wie anspruchsvoll wird VWL bei dir denn? Das Fach wird an fast allen FHs und an vielen Unis sehr stiefmütterlich behandelt und wenn dann Mikro, Makro und Außenwirtschaft zu einem Fach mit nem 140-Seiten-Skript zusammengequetscht werden dann kann man es auch lassen. Da wird nichts geschult. An allen halbwegs renommierten Unis passiert das allerdings nicht.

Wenn du ne gute Mischung aus VWL und BWL machen kannst, dann stehen dir beim Master alle Türen offen und du kannst zu einem späteren Zeitpunkt reevaluieren, was dir wichtig ist.

Sollte das nicht gehen (VWL und BWL als Nebenfach sollte doch überall klappen?), dann musst du dir die jeweiligen Profilgruppen bzw. Fachvertiefungen ansehen und entscheiden, in welche Richtung du gehen willst. Wenn dich Marketing, Personal, Wirtschaftspsychologie oder Unternehmensführung interessieren, brauchst du wenig VWL. Bei Finance, Investment und Steuer/Bilanzkram ist es extrem hilfreich, wenn du gut mit Zahlen kannst und auch komplexere Strukturen dich nicht umhauen.


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D0nkey
Joined: 12.08.2009

Schonmal danke für den Input.

Guter Link, genauso was habe ich gesucht. Liest sich auch eher pro BWL.

Was ich später werden will: Gute Frage, Finanzmärkte interessieren mich und bei son nem Hedgefond arbeiten stell ich mir cool vor, aber fraglich wir realistisch das ist. Nach dem Paper von der Arbeitsagentur kommt der Großteil der VWL im öffentlichen Sektor und in der Bildung unter was mich beides nicht reizt.

Richtung BWL könnte ich mir auch einiges vorstellen, hah aber noch keine konkreten Wünsche.

klys: Schöner Beitrag, genauso werd ich versuchen es zu machen. Hab jetzt mal einem Studienberater geschrieben inwiefern bei VWL BWL-Vertiefungen möglich sind, blick da noch nicht so ganz durch.

Wie siehts mit Marketing aus? Finde die Fächer da recht interessant, hab aber mal gehört dass das sehr überlaufen ist und Bereiche wie Controlling deutlich mehr gefragt sind?


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flashfy
Joined: 25.03.2006

.


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dersl88
Joined: 09.02.2007

Original von D0nkey
Was ich später werden will: Gute Frage, Finanzmärkte interessieren mich und bei son nem Hedgefond arbeiten stell ich mir cool vor, aber fraglich wir realistisch das ist.

Wenn du fragen musst: 0

HF sind neben PE der Ausstieg, den fast jeder aus dem Investment Banking nehmen will; Berufsanfänger gibt es dort fast gar keine. Zudem arbeiten dort meist auch Quants (i.e. keine WiWis).

"Überlaufen" sind ansonsten alle Studienrichtungen. Ich glaube nicht dass es sinnvoll ist, danach seine Vertiefungen zu wählen. Wer gut ist und n anständiges Profil hat (Noten Praktika Ausland Engagement) kann überall Top Jobs scoren.


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Reputation
Joined: 18.06.2008

es gibt deutlich mehr BWL Jobs weil es auch deutlich mehr BWLer gibt. Ich würde dir zu VWL raten. Für verschiedene Master sind oft die quantitativen fähigkeiten und/oder die anzahl der absolvierten quantitativen fächer entscheidend. wenn es nicht gerade marketing sein soll.

VWL bereit darauf allgemein besser vor. Auch ist im Angelsächsischen Raum "economics" deutlich höher angesehen als "business" , besonders in England. Fairerweise muss man dazu sagen, dass zb so Sachen wie "finance" in England zu economics gehört während das bei uns eher BWL stoff ist.


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