Hey klaro. Hier in der Community profitiere ich ja auch durch Erfahrungswerte 
Was verdienst du damit?
Kommt ganz auf die Location an. Absolute Untergrenze bei mir sind 150€+Mwst pro Abend. Normal sind so 250€+Mwst und an einem guten Abend 400€+Mwst. Mein Spitzenlohn lag bei 800€+Mwst.
Wenn du aber Resident bist, dann sind 150 normal. Immerhin zahlst dir das dein Auftraggeber regelmäßig. Zur Wiesn zB ist es normal, dass du 16 Tage am Stück im Club bist. Das sind dann 16x150+Mwst. Meine Spitzen-Residentzeit war 6 Tage die Woche FEST verbucht a 150+Mwst. Also so knapp 900 die Woche.
Wieviele Chicks machst Du damit durchschnittlich klar?
Als ich angefangen habe, konnte ich praktisch jeden Abend eine mit nach Hause nehmen oder schnell im Laden vernaschen. Aber das verliert schnell seinen reiz. Ich bin seit 2007 eigentlich immer in festen Beziehungen gewesen und bin treu.
Mal flirten gehört zum Leben dazu. Mehr aber nicht.
Jedoch, wie gesagt. Ich hab Kollegen und auch ich, früher, da ging und geht es schon wild her. Ist ja auch sehr leicht.
Warum? Wenn man die Clubs verstanden hat, dann weiß man, dass es nur um das Ansprechen geht. Ob man sich symphatisch ist oder nicht ist schnell klar, dann muss nur noch das Image passen. Kommt man cool rüber oder wie ein Volltrottel... Als DJ hast du Heimvorteil. Du kennst den Laden und fühlst dich wohl + die Frauen kommen zu dir. Sie labern dich an wegen Musikwünschen und sonem Müll. Da kommst du scheiß schnell ins Gespräch.
Wenn dir eine gefällt, dann lässt du die Barmädels da schnell mal ne Runde Drinks hinbringen und schon ist in der Regel der Kontakt da.
Produzierst Du auch selbst oder hast so etwas vor
Habe ich. Ja. Habe vor allem Bootlegs und Remixe gemacht. Das kommt irgendwann von allein. Wenn du, so wie ich, eher nach deinen eigenen Vorstellungen auflegst und nicht nach den Charts, dann wird dir auf lang oder kurz aber eine Track vorkommen, der dir zwar gefällt, aber nicht in dein Konzept passt. Da ist es dann schnell realisiert, dass man ihn so ändert oder neu macht, dass er passt. Habe eine ziemlich große Soundcloud mit weit über 100k Downloads und Likes. Möchte das hier aber nicht offen legen. Müsst es mir ganz einfach glauben.
Produziert habe ich auch. Remixe. Wurden auch in die Charts gewählt (zumindest das Original - ein Remake von "Never gonna give you up"), aber ich habe dafür nie Geld gesehen. Generell.. Bist du nicht Guetta und Co oder hast Kontakte zu einem Majorlabel, dann kannst du nur produzieren um deine Fanbase zu erweitern. Viel mehr bringt dir das nicht.
Machst Du das über Gewerbeschein und schreibst Rechnungen, oder wie läuft das?
Jupp. Angefangen als Kleingewerbe, dann irgendwann normal. Also erst ohne Umsatzsteuer, dann mit. Schreibe jeden Abend ne Rechnung. Da ist es dann nur wichtig, dass du genug unterschiedliche Auftraggeber hast, da es sonst "Scheinselbstständigkeit" ist und richtig mies Strafe kostet.
Habe das erlebt, als mein Auftraggeber wegen eines Kollegen das das geficke mit dem KFR hatte. Ging da in einem Rechtsstreit um eine 5 stellige Strafe.
Wenn noch fragen sind...