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Der Thread mit kleinen Bewerbungsfragen

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sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Zum Thema Anrufen: Meiner Meinung nach kommt das sehr auf die Stelle und, vor allem auch, die Firma an. Wenn du eh nur irgend ne (am Ende noch outgesourcete) Personaltante an die Leitung kriegst bringt dir das nicht sonderlich viel, maximal noch, dass du jemandem Zeit stiehlst. Je kleiner die Firma, desto wichtiger ist der persönliche Kontakt natürlich.

Deckblatt würd ich bei elektronischen Bewerbungen weglassen. Ist nur Ballast und bringt niemandem was. Schlimmstenfalls hast du dann deine persönlichen Daten nicht im Lebenslauf, weil sie ja schon auf dem Deckblatt stehen, und die Leute müssen das suchen (das Deckblatt druckt niemand aus).

Erster Satz: Ich halte nix von diesen ganzen typischen Sätzen wie "mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung in blablabla...". Im Anschreiben ist eh zu wenig Platz, du musst das optimal nutzen, um dich interessant zu machen. Über solche Sätze würd ich persönlich nur hinweglesen. Und wenns die Firma interessiert, wie du auf die Stelle gekommen bist, weil sie Ihre Kanäle optimieren wollen, dann fragen die schon nach...
Ich hab meine Anschreiben bisher immer mit ner ganz knappen Zusammenfassung der wichtigsten Punkte meines Profils (natürlich auf die Stelle angepasst) angefangen, dann kriegt der Leser (hoffentlich) direkt nach den ersten Sätzen nen Eindruck, ob das passen könnte.

Die letzten Fragen:

a) Ich würde versuchen, nen Ansprechpartner rauszufinden, finde Bewerbungen ins Blaue auch nicht so toll. Keine Ahnung, wie das die Firmen sehen, aber wenn die das stört, dass man wegen so was anruft, will ich da auch nicht arbeiten. (Ist generell ne relativ gute Überlegung, wenn man sich unsicher ist: Denk drüber nach, ob du für ne Firma arbeiten wollen würdest, für die das n Ausschlusskriterium wäre. Du willst ja nicht bei jeder Aktion in deiner Karriere drüber nachdenken, wie dir das ausgelegt wird.) Normalerweise ist aber doch in fast jeder Ausschreibung zumindest irgendein Kontakt angegeben, wie man die Firma erreicht. Dann dürfen sie sich auch nicht wundern, wenn da dann jemand anruft. ;)

b) Ich nehme an, der Ansprechpartner ist dann aus der Fachabteilung, während die Bewerbung an irgendjemand aus der Personalabteilung gerichtet werden soll. Wenn du da eh anrufst kannst ja erfragen, wie das genau gehandhabt wird. Je nach Reaktion kannst dann spontan schauen, wie du das gut einbindest.

PS: Bedenke bei der Stellenauswahl, dass du auch mit Promotion Berufseinsteiger bist. Ich weiß nicht wies in deinem Bereich aussieht, aber ich würde vermuten, auch da wird man nicht sofort ohne Erfahrung Teamleiter... ;)


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Zitat
Dschaaan
Beigetreten: 07.06.2010
PokerStrategist

Kleine Frage:

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Xing Premium Account? Steigert das die eigene Visibilität als potentieller Bewerber?
Genauer gesagt: Werdet ihr damit öfter angeschrieben von Headhuntern?


Antwort
Zitat
QS1LVER
Beigetreten: 17.11.2010
PokerStrategist

Original von Dschaaan
Kleine Frage:

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Xing Premium Account? Steigert das die eigene Visibilität als potentieller Bewerber?
Genauer gesagt: Werdet ihr damit öfter angeschrieben von Headhuntern?

Um bei XING wahrgenommen zu werden, ist es meiner Erfahrung nach am wichtigsten, ein Aussagekräftiges Profil sowie die richtigen Schlagwörter bei "Ich biete" und "ich suche" zu verwenden.

Ich kenne mehrere Leute, die ohne Premium-Acc durch die richtigen Worte von den Personalern gefunden wurden und konkrete Vorstellungsgespräche und auch Jobs erhalten haben.


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Zitat
sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Persönliche Meinung: Wenn du planst, Xing sehr intensiv zu nutzen, macht das der Premium-Account schon deutlich angenehmer. Auch der ein oder andere sonstige Vorteil kann das Geld durchaus wert sein. Für die Sichtbarkeit schließe ich mich QS1LVER an, nur dafür würd ich mir den nicht zulegen.


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Zitat
DarkZonk
Beigetreten: 21.12.2008
Oldschool Grinder

Ich belebe den Thread hier einfach mal wieder.

Im Lebenslauf: Was ist eine gute Balance zwischen Tätigkeitsbeschreibung aber auch Erfolgsdarstellung?

Bisher sah es bei mir so aus:

Spoiler

Mit dem Format bin ich zufrieden, ich mag die Darstellung so.

Aber das ist halt nur so eine Tätigkeitsbeschreibung. Da ich in der Rolle ja auch zB einige Erfolge vorzuweisen habe, dachte ich mir, dass es eigtl ja auch ganz schön wäre, diese auch nochmal darzustellen, um so auch auf besondere Leistungen hinzuweisen/ sich so zu differenzieren.

Macht man sowas überhaupt im Lebenslauf? Wenn ja, wie macht man es geschickt, was sollte die Ratio von Erfolge/Tätigkeit sein und wie deutlich trennt man das?


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