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Der Thread mit kleinen Bewerbungsfragen

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annobln
Beigetreten: 29.07.2007
Oldschool Grinder

Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen. Ingenieurmathe ist völlig anders als "echte" Mathematik ;) Es ist viel anwendungsbezogener, selbst im ersten Semester. Klar werden dir dort auch wieder DGLs 3ter 4ter Ordnung etc. begegnen und auch mal ein kleiner Beweis ist mal dabei. Aber für jeden der ein halbwegs mathematisches Verständnis hat, sollte das kein Problem sein. Wenn der Abbruch deines Mathestudiums nur darauf zurückzuführen ist, dass es zu trocken war, dann kann ich dir ein Ingenieurstudium wärmstens empfehlen.


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NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

ok, wenn das so ist, ist das vielleicht tatsächlich der richtige Weg. Zu der Frage wie du es verkaufen sollst: Wenn es dir wirklich einfach nur zu trocken ist, ist das doch eine sehr gute Begründung. Schreibst halt, dass du nach etwas praxisbezogenerem suchst oder sowas in der Art. Das versteht denke ich jeder, gerade in Kombination mit dualem Studium ist das doch sehr konsequent.


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ok habt meine initiale idee bestätigt dass ich von dem einen ruhig auf das andere gehen kann. (also mathe zu trocken-> will was anwendungsbezogenes-> duales studium). danke schonmal dafür.
und ja der grund war tatsächlich nicht die faulheit, denn das wäre ja selbstmord dann ein duales studium zu suchen.


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Zweitausendelfer
Beigetreten: 08.02.2011
PokerStrategist

Ich brauche auch nochmal Rat:

Ich habe mich vor einer Zeit bei einem Unternehmen als Werkstudent beworben und nach langem Warten heute eine Zusage bekommen. Vorerst handelt es sich um eine Befristung von Anfang Februar bis Anfang April (8 Wochen, also die gesamten Semesterferien), geht um die Justierung und das Testen von Lasern.
Soweit so gut, war auch mein Favorit und genau das was ich machen wollte, jetzt hieß allerdings, dass der Stundenlohn bei 7 Euro liegt :f_eek:

Liege ich falsch oder werde ich da völlig unterbezahlt? Selbst an der Uni kriege ich jetzt schon was zwischen 9 und 10 Euro (SHK Tarif). Auch wenn ich jetzt noch nicht so die großen Vorkenntnisse mitbringe (3. Semester Physik) und erstmal angelernt werden muss habe ich doch mit ein wenig mehr gerechnet.


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Laccyby
Beigetreten: 21.04.2008
PokerStrategist

Was bedeutet "genau das was ich machen wollte"? Wenn dir die arbeit da ungeheur Spaß macht oder du dir kontakte für späteren berufseinstieg davon versprichst würde ich nochmal drüber nachdenken. Ansonsten finde ich die Bezahlung aber lächerlich.
Muss aber halt jeder selbst wissen...unterdurchschnittlich ist sie sber definitiv


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Zweitausendelfer
Beigetreten: 08.02.2011
PokerStrategist

Wenn ich mich eingrenzen müsste liegt mein bisheriger Interessenschwerpunkt definitiv bei Lasertechnik und da ist das Unternehmen sehr gut vertreten. Obs einem wirklich zusagt kann man natürlich erst beurteilen wenn man da gearbeitet hat, von meinem jetzigen Standpunkt aus ist das aber die Richtung in die ich auch später gehen möchte.

Ich hab mir schon Gedanken gemacht ob ich zukünftig mit einem besseren Gehalt rechnen kann und es erstmal für die Einarbeitungszeit weniger gibt (bis ich die Software etc. beherrsche vergeht ja auch eine Zeit). Oder ist das eher unwahrscheinlich?

Vielleicht schaue ich mir das einfach erstmal an, ich bezweifle dass ich bis Februar was besseres finde. Nichtsdestotrotz fühle ich mich damit ziemlich ausgebeutet und sehe dann auch keine große Zukunft in der Firma.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Laccyby
Was bedeutet "genau das was ich machen wollte"? Wenn dir die arbeit da ungeheur Spaß macht oder du dir kontakte für späteren berufseinstieg davon versprichst würde ich nochmal drüber nachdenken. Ansonsten finde ich die Bezahlung aber lächerlich.
Muss aber halt jeder selbst wissen...unterdurchschnittlich ist sie sber definitiv

Was ist an der Bezahlung so lächerlich...

Keine Vorerfahrung, chilliger Job...weshalb sollte das Unternehmen ihm jetzt soviel geben?


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Zitat
Zweitausendelfer
Beigetreten: 08.02.2011
PokerStrategist

Original von FiftyBlume

Original von Laccyby
Was bedeutet "genau das was ich machen wollte"? Wenn dir die arbeit da ungeheur Spaß macht oder du dir kontakte für späteren berufseinstieg davon versprichst würde ich nochmal drüber nachdenken. Ansonsten finde ich die Bezahlung aber lächerlich.
Muss aber halt jeder selbst wissen...unterdurchschnittlich ist sie sber definitiv

Was ist an der Bezahlung so lächerlich...

Keine Vorerfahrung, chilliger Job...weshalb sollte das Unternehmen ihm jetzt soviel geben?

Hm ich bin jetzt schon davon ausgegangen, dass mir bei einer Werkstudentenstelle mein Wissen aus dem Studium angerechnet wird. Also denkst du das Gehalt ist akzeptabel?

Vielleicht doch besser Taxi fahren :f_biggrin:


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

welches wissen nach 2 semestern studium?

wenn dir die stelle zusagt und du kontakte knüpfen kannst, dann ist die bezahlung doch absolut zweitrangig. würde es davon nicht abhängig machen, sondern eher von deinen aufgaben und dem umfeld dort.


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Zweitausendelfer
Beigetreten: 08.02.2011
PokerStrategist

Ihr habt mich belehrt ;)

Ich habe mir ursprünglich schon gesagt, dass ich von der Firma aus Interessensgründen definitiv eine Stelle annehme, aber wenn man mal die $$ vor Augen hat..

Danke für die Denkanstöße, werde zusagen :)


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Laccyby
Beigetreten: 21.04.2008
PokerStrategist

Jo wie gesagt wenn ihn die Aufgaben interessieren oder es ihm weiterhilft ist die bezahlung zweitrangig. Wenn man es aber nur zum geld verdienen macht würde ich persönlich nicht für unter 9 bzw eher 10 €/std arbeiten


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domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

7 euro ist schon sehr wenig. finde geld ist ja auch immer eine gewisse wertschätzung. aber da es erstmal befristet ist biete sich da ja auch eine gute möglichkeit dann nachzuverhandeln.

das argument, dass man nach 2 semestern nix kann verstehe ich nicht. nach 2 erfolgreichen semestern gerade in physik, hat ein mensch schon gezeigt dass er recht clever ist und sich auch hinhocken kann und was lernen. so jemanden sollte man schon so einsetzen können dass er pro stunde einiges an wert schafft und somit verdient er im wahrsten sinne des wortes auch mehr als 7 euro.


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Maxg0r
Beigetreten: 23.02.2009
PokerStrategist

sehe ich ähnlich: 7€ als komplett ungelernte kraft bei simpelsten jobs geht klar imo, aber ich käme mir schon verarscht vor, wenn man irgendwo im technischen bereich eingesetzt und dann so an der schmerzgrenze bezahlt wird. unter dem gesichtspunkt, dass es nur für 2 monate ist und man einen "einstieg" (einblick) in ein gewisses berufsfeld / kontakte bekommt, gerade noch so okay, aber langfristig ist das imo ausbeutung.


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FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Maxg0r
sehe ich ähnlich: 7€ als komplett ungelernte kraft bei simpelsten jobs geht klar imo, aber ich käme mir schon verarscht vor, wenn man irgendwo im technischen bereich eingesetzt und dann so an der schmerzgrenze bezahlt wird. unter dem gesichtspunkt, dass es nur für 2 monate ist und man einen "einstieg" (einblick) in ein gewisses berufsfeld / kontakte bekommt, gerade noch so okay, aber langfristig ist das imo ausbeutung.

Die 2 Monate sind doch grade der Knackpunkt...die Tätigkeit wird wohl kaum super viel Intellekt erfordern, noch besonders anstrengend sein...


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Gerade wenn kein Lerneffekt dabei ist, dann würde ich nicht für 7€/h arbeiten, einfach weil man Stellen findet, wo man mehr Kohle bekommt.

Imo muss man eben unterscheiden, ob es am Ende eher so ist wie ein Praktikum, dann ist das ein richtig guter Stundenlohn und ein Snap Call, oder ob man wirklich nur ne random Arbeit erledigt und an sich direkt von Tag 1 an produktiv ist (Sachen abtippen, Kaffee kochen, etc). Dann wäre mir das zu wenig.

Sind eben immer die 2 Punkte, was hat man an monetärem Gewinn und was kommt noch an Erfahrung, Netzwerk, Lebenslauf dazu, was nen positiven Wert hat.


Antwort
Zitat
Zweitausendelfer
Beigetreten: 08.02.2011
PokerStrategist

Original von FiftyBlume

Original von Maxg0r
sehe ich ähnlich: 7€ als komplett ungelernte kraft bei simpelsten jobs geht klar imo, aber ich käme mir schon verarscht vor, wenn man irgendwo im technischen bereich eingesetzt und dann so an der schmerzgrenze bezahlt wird. unter dem gesichtspunkt, dass es nur für 2 monate ist und man einen "einstieg" (einblick) in ein gewisses berufsfeld / kontakte bekommt, gerade noch so okay, aber langfristig ist das imo ausbeutung.

Die 2 Monate sind doch grade der Knackpunkt...die Tätigkeit wird wohl kaum super viel Intellekt erfordern, noch besonders anstrengend sein...

Naja, es ist immer noch eine Werkstudentenstelle und ich werde nicht 8 Stunden am Tag Laser zusammenbauen ;) Geht vor allem um das Prüfen und entsprechend Auswerten von den Apparaturen, wo Matlab Kenntnisse und physikalisch-mathematisches Verständnis erfordert wird. Aber es stimmt schon, dass ich fürs erste bei Null anfange und vorerst nur wenig Qualifikation mit mir bringe, weshalb ich mich mit den 7 Euro abgefunden habe. Wird mir aber noch eine zukünftige Stelle angeboten, vorausgesetzt mir gefällts, dann werde ich schon mehr fordern.

Aber wie Blinzler schon sagt, wichtiger als das Geld wird für mich die Referenz im Lebenslauf und eben das Wissen, das ich aus der Stelle mitnehme, sein. Da es ja eben zum Glück (so wurde es mir zumindest versprochen) nicht um eine Fließbandarbeit geht.


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n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Hey Leute,
wie würdet ihr die Position bezeichnen unter Berufserfahrung, wenn ich für eine Firma im Rahmen meiner Masterarbeit für eine gewisse Zeitspanne gearbeitet habe. Ich habe für die Firma quasi gearbeitet und ein Produkt erstellt, welche ebenso wie die für die Firma interessanten Aspekte abdeckt, aber auch für die Masterarbeit für mich die forschungsrelevanten Aspekte abdeckt.
Was ist nun die korrekte Bezeichnung im Lebenslauf? Werkstudent? Praktikant? Masterarbeitsschreiber (obv. not)?
Hab natürlich einen Werksvertrag gekriegt, wo aber keine Arbeitsstunden drin stehen, sondern nur die zu erbringende Leistung.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Praktische Masterarbeit bei dingsbums gmbh zb.

anfertigung der masterarbeit bei blabla ag.


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Habe demnächst ein Telefoninterview für ein Treasury Research Internship, mein Gesprächspartner wird der Chefanalyst der Abteilung sein. Es geht dabei vor allem um Wechselkurse, Zinsprognosen etc...

Die HR-Dame meinte es würde sich um ein "klassisches Telefoninterview" handeln, kann mir dazu jemand mehr erzählen? Ich sehe eigentlich eine ziemlich große Chance darin und möchte das Praktikum sehr gerne wahrnehmen, falls sich das machen lässt. Es ist mein erstes "richtiges" Praktikum in dem Bereich, den ich studiere => VWL (habe zuvor auch in den Sommerferien gearbeitet, da ich eine fertige Berufsausbildung habe)

Ich würde mich gerne bestmöglich darauf vorbereiten, habe etwas bammel vor zu tief gehenden fachfragen, obwohl ich schon generell breites obeflächenwissen allgemein sowie fächer dazu auf der uni belegt habe.

Also um auf den punkt zu kommen: was erwartet mich in etwa?


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domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

schwer zu sagen ;)

unter klassischem teleiview würde ich verstehen:

schwank aus lebenslauf erzählen und motivation für die stelle erörtern.

generell habe ich selten fiese fachfragen bekommen gerade am telefon wenn du dich im thema auskennst und allgemein bescheid weißt sollte das idr reichen. habe aber auch schon gehört das teilweise abstruses fachwissen gefragt wurde, aber das ist eher die ausnahme. du schreibst ja keine klausur ;)


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