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Erfahrung Diplomarbeit (Zeit)

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Moin,

der ein oder andere mag sich noch errinern, dass ich letztes Jahr bei meiner Seminararbeit fast verzweifelt wäre. Dieses mal ist es die Diplomarbeit (und ich bin noch nicht verzweifelt^^):

Ich bin jetzt seit ca. einem Monat dabei und hab nach Weihnachten erstmal 2 Wochen krank im Bettchen gelegen und habe davor die Zeit damit verbracht überhaupt das Thema zu erfassen und einen wagen Überblick zu bekommen (inhaltlich - methodisch hab weiss ich im Prinzip was ich brauche und wo ich es bekomme, aber ich hab von den Methoden an sich noch keinen Plan).

Ich muss die Arbeit am 5.3 abgeben (klingt noch lang, ist es aber gar nicht mehr), allerdings hab ich mir selber ein Limit gesetzt, dass ich bis zum 20.2 fertig bin. Der Grund dafür ist simpel -> ich möchte

a) einen Zeitpuffer haben
b) ich muss sie Korrektur lassen (inhaltlich und stilistisch)

Ich hab bis zum 20.2 noch 38 Tage Zeit und habe irgendwie konstant Sorge, dass ich zeitlich nicht auskomme.

Der Plan sieht im groben folgendes vor:

Bis zum 20.1 Literaturbeschaffung, detaillierte Auswertung der Hauptquellen und oberflächliche Auswertung der Nebenquellen

Bis zum 5.2 Rohversion + Auswertung weiterer Quellen (ich denke man wird noch die ein oder andere Sache finden und Dinge aus Punkt 1 mitnehmen)

Bis zum 20.2 -> Überarbeitung

Das Thema steht fest und die Eingrenzung mehr oder weniger auch (ich hadere noch bei ein paar Unterpunkten, aber das ist im Prinzip nur die Anordnung der Argumentation und nicht so wichtig) -> d.h. ich kann die ganze Unmengen von Literatur zielgerichtet bearbeiten.

Eigentlich schreib ich das grade eher, um so ein bisschen meinen Zeitplan mal Revue passieren zu lassen und weniger, um herauszufinden, ob es klappt mit diesem Zeitplan (was es offensichtlich muss, da es keinen Plan B gibt :-D).

Wie sind eure zeitlichen Erfahrungen bei der Sache?

(ach ja die Arbeit ist eine empirische Literaturarbeit, daher muss ich auch nix erfinden, sondern eher nur finden :-D)


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17 Antworten
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Ich würde mehr Zeit für die Quellensichtung veranschlagen, weniger fürs Schreiben und noch viel weniger für die Korrektur(v.a. wenn du erst nach dem 20.2. gegenlesen lässt).

Vorgehen wäre eher:
Quellen sichten(wo steht was für mein Thema)
Grobgliederung + grober Inhalt
Quellen sichten(Zuordnung Quelle -> Unterpunkt)
Rohfassung

Allerdings hab ich keine so umfangreiche Erfahrung im Bereich von Literaturarbeiten - war bis jetzt nur was kleineres(andererseits hab ich mir von meiner Tante helfen lassen, die hat Literaturwissenschaften studiert - ganz falsch wirds also nicht sein).


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MisterJ
Beigetreten: 26.03.2006
PokerStrategist

Diplomarbeit in nur 3 Monaten? Wo gibt's denn sowas?

Eine Sache zum Zeitplan: Bei uns ist es so, dass Krankheitszeit nicht zur Bearbeitung zählt, d.h. du hättest dann nochmal 2 Wochen länger.
Das muss man natürlich auch offiziell machen und nicht einfach 2 Wochen später abgeben. Vielleicht solltest du da mal schauen, wie das bei euch ist. Mehr Zeit zu haben schadet nie.


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was ist denn eine empirische literaturarbeit?

ich kenne literaturarbeiten und empirische arbeiten!?


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von marc0506
was ist denn eine empirische literaturarbeit?

ich kenne literaturarbeiten und empirische arbeiten!?

Es gibt eine empirische Fragestellung, die du mit Hilfe von Literatur beantworten musst. Ist im Prinzip eine Übersicht der empirischen Forschung im entsprechenden Gebiet und man macht noch ne schöne Tabelle. Du untersuchst deine Hypothese halt nicht mit einer eigenen Analyse, sondern nimmst schlichtweg emirische Ergebnisse anderer Autoren als Grundlage.

3 Monate Schreibzeit sind bei uns für nicht empirische Arbeiten normal, manch ein Student muss sogar per Losverfahren schreiben und kann sich nichtmal den Lehrstuhl aussuchen - ich durfte wenigstens 5 Themenvorschläge einreichen.

Der Zeitplan ist wie gesagt ein grobes Konstrukt - ich denke auch, dass ich in die Quellenanalyse mehr Zeit investieren werde. Ich habe glücklicherweise eine sehr starke Eingrenzung des Themas vornehmen können und bin daher eine überschaubare Menge von Quellen angewiesen, die ich relativ straightforward verwursten kann.


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Das kann dir wohl niemand genau sagen, wir wissen nicht:
- wie schnell du einen halbwegs ordentlich formulierten Text schreibst
- wie schnell du liest
- wie schnell du deine Quellen findest
- wie viel du vom Thema schon weißt
- was das Thema überhaupt ist

Meine Erfahrung (nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei anderen) ist:
Wenn man sich einen engen Zeitplan setzt (setzen muss) und sich am Anfang schon nicht sicher ist, ob das so klappt, dann schafft man es entweder nicht oder die Qualität wird nicht besonders hoch.
Natürlich gibt es auch das Parkinsonsche Gesetz, aber irgendwann gibt es immer einen kritischen Punkt.

Unabhängig davon, ob das üblich ist oder nicht:

Original von MisterJ
Diplomarbeit in nur 3 Monaten? Wo gibt's denn sowas?

Die Frage ist wohl berechtigt.

Original von Ghostmaster
3 Monate Schreibzeit sind bei uns für nicht empirische Arbeiten normal, manch ein Student muss sogar per Losverfahren schreiben und kann sich nichtmal den Lehrstuhl aussuchen - ich durfte wenigstens 5 Themenvorschläge einreichen.

Auch wenn es solche Leute gibt, denen Themen zugewiesen werden - das kann ja nicht üblich sein - ich habe das nur bei fachlich sehr schwachen Studenten erlebt, mit denen will man sich ja nicht vergleichen.


Antwort
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Original von Ghostmaster

Original von marc0506
was ist denn eine empirische literaturarbeit?

ich kenne literaturarbeiten und empirische arbeiten!?

Es gibt eine empirische Fragestellung, die du mit Hilfe von Literatur beantworten musst. Ist im Prinzip eine Übersicht der empirischen Forschung im entsprechenden Gebiet und man macht noch ne schöne Tabelle. Du untersuchst deine Hypothese halt nicht mit einer eigenen Analyse, sondern nimmst schlichtweg emirische Ergebnisse anderer Autoren als Grundlage.

3 Monate Schreibzeit sind bei uns für nicht empirische Arbeiten normal, manch ein Student muss sogar per Losverfahren schreiben und kann sich nichtmal den Lehrstuhl aussuchen - ich durfte wenigstens 5 Themenvorschläge einreichen.

Der Zeitplan ist wie gesagt ein grobes Konstrukt - ich denke auch, dass ich in die Quellenanalyse mehr Zeit investieren werde. Ich habe glücklicherweise eine sehr starke Eingrenzung des Themas vornehmen können und bin daher eine überschaubare Menge von Quellen angewiesen, die ich relativ straightforward verwursten kann.

also schreibst du eine literaturarbeit: du bietest einen überblick über die bestehende literatur, fasst diese zusammen, hebst einen schwerpunkt hervor, usw. das ist die definition einer literaturarbeit...


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@phcruiser: Es gibt bei uns sehr viele Studenten und die Wartelisten für Diplomarbeiten/Masterarbeiten sind teilweise mehrere Jahre lang ... wenn du dann nicht grade ein einser Student bist (und das sind die wenigsten ;) ), dann muss man halt aufs Losverfahren zurückgreifen.

@marc0506: Ja mir war die Definition der empirischen Literaturarbeit so auch neu, aber ich hab einen Abschlussarbeitsguide (von einem Mitarbeiter des Lehrstuhls), da wird das halt genauso erklärt :-D
Dort werden halt 5 typische Arbeiten erläutert:

i) Literaturarbeit mit Anwendung einer Theorie auf einen Gegenstand

ii) Literaturarbeit mit Analyse eines Gegenstands anhand seiner Rahmenbedingungen

iii) deskriptive Arbeit

iv) Empirische Literaturarbeiten -> diese unterscheiden sich vom Grundaufbau auch etwas, da die verwendeten empirischen Methoden im Gegensatz zu den vorherigen dreien explizit herausgearbeitet werden

v) empirische Arbeit

Edit: Und den Zeitplan hab ich mir auch nicht einfach aus den Fingern gesaugt, sondern mit meinem Betreuer besprochen, der ihn aus eigener Erfahrung auch okay fand. Ich hab diesmal im Vorfeld so ein Seminar zu Abschlussarbeiten besucht und bin daher nicht wirlich mit der ganzen Sachen überfordert, sondern wollte primär das ganze auch irgendwo festhalten. Das Zeitdruck auftritt ist wohl die Regel, ein paar meiner Freunde haben auch in ihren 6-monatigen Arbeiten erheblichen Zeitdruck, obwohl sie von Sekunde 1 mit Vollgas dabei sind.
Mir ist vollkommen bewusst, dass der Zeitplan dynamisch sein muss, allerdings gibts ja Wochenenden ;).
Darüber hinaus ist der persönliche Anspruch ans Ergebnis auch ausschlaggeben - wie ich letztes Jahr schon erwähnt habe interessiert mich mein Studium nicht (mehr) wirklich (dementsprechend auch nicht die Inhalte), daher ist es für ich schon großartig, wenn ich am Ende ein akzeptables Werk abgebe und diese Episode hinter mich gebracht habe :)


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Original von Ghostmaster
@phcruiser: Es gibt bei uns sehr viele Studenten und die Wartelisten für Diplomarbeiten/Masterarbeiten sind teilweise mehrere Jahre lang ... wenn du dann nicht grade ein einser Student bist (und das sind die wenigsten ;) ), dann muss man halt aufs Losverfahren zurückgreifen.

Krass. Halte ich nicht für fair den Studenten gegenüber.
Darf ich fragen, was/wo du studierst? (rein persönliches Interesse)

Wenn dein Betreuer Interesse an deiner Arbeit hat und die Erfahrung tatsächlich so ist, dann vertrau ihm und probier es. Trotzdem hängt es von deinen persönlichen Fähigkeiten ab - manche lesen schnell, andere können aus dem Stegreif perfekte Sätze formulieren.


Antwort
Zitat

Arsch hochbekommen und arbeiten statt zur Gewissensberuhigung sinnlose Zeitpläne aufzustellen..


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von PHCruiser

Original von Ghostmaster
@phcruiser: Es gibt bei uns sehr viele Studenten und die Wartelisten für Diplomarbeiten/Masterarbeiten sind teilweise mehrere Jahre lang ... wenn du dann nicht grade ein einser Student bist (und das sind die wenigsten ;) ), dann muss man halt aufs Losverfahren zurückgreifen.

Krass. Halte ich nicht für fair den Studenten gegenüber.
Darf ich fragen, was/wo du studierst? (rein persönliches Interesse)

Wenn dein Betreuer Interesse an deiner Arbeit hat und die Erfahrung tatsächlich so ist, dann vertrau ihm und probier es. Trotzdem hängt es von deinen persönlichen Fähigkeiten ab - manche lesen schnell, andere können aus dem Stegreif perfekte Sätze formulieren.

Rub. Bei uns sind Veranstaltungen in 3 Hörsäälen inkl. Videoübertragungen ziemlich "normal".

@Kaos: Was istn das für ne Aussage? Das sich die Arbeit nicht von selber schreibt ist mir bewusst und ich bin auch aktiv dabei, mich interessieren hier nur Erfahrungen anderer, die die Diplomarbeit shcon hinter sich haben ;)


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Du sagst, dass Du an deiner Seminararbeit "fast verzweifelt" bist. Es ist eben oft so, dass Leute gerne ihr Gewissen beruhigen indem sie irgendwas machen was nicht wirklich was bringt nur um nachher halt sich denken zu können "ach hab ja was gemacht". Gerade wenn man eigentlich "viel" Zeit noch hat kann man Gefahr laufen sowas zu tun. Also ich hab meine Diplomarbeit ohne Zeitplan geschrieben ich hab einfach angefangen zu arbeiten.. Normalerweise brauch man dafür echt kein Zeitplan wenns Dir hilft ok aber ich würd an deiner Stelle aufpassen mich nicht auf so kleinen Schritten auszuruhen.


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wasnlos
Beigetreten: 25.12.2006
Elite Grinder

Auch wenn ich finde dass deine verbleibende Zeit etwas knapp klingt, schau hier doch mal rein:

http://www.citavi.com/

Ist nuts bei der Verwaltund deiner Literatur, damit kannst du thematisch sortierte Zitate archivieren, dieListe mit den Literaturangaben wird innerhalb einer Minute ausgespuckt und vieles mehr...
Kriegst bestimmt über die Uni ne Lizens und innerhalb von 1-2 Std haste das Grundprinzip verstanden.

Kein Plan was und wie viel du schreiben musst, bei uns ist aber die Ansage (schreibe ne empirische Arbeit): "Erstmal Literatur sichten und erst anmelden wenn man die Daten hat... dann hat man ja NUR noch 6 Monate.

GL erstmal und häng mal bis März nicht so viel hier im Forum ab! :f_eek:


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ich hab im Vorfeld diesmal so Schreibkurse besucht und 2 Bücher über Abschlussarbeiten durchgelesen (ein allgemeines Standardwerk und eins das speziell für meinen Fachbereich geschrieben wurde).
Die Sache mit der Zeitplanung habe ich auch sonst nie eingehalten, aber grade wenn man jemand ist der sich nicht einfach hinsetzt und "losschreibt", dann sind selbstgesetze Zeitfristen wohl relativ sinnvoll. Es bringt ja nichts, wenn du hinterher die supergeile Quellenauswahl hast, aber keine Zeit mehr irgendwas zu schreiben.

Citavi nutz ich natürlich (dafür sind so Schreibkurse ja auch da^^).

Ich studier halt Wiwi an der Rub - bei uns gibts unzählige Studenten und gute Noten sind mit relativ wenig Lernaufwand erreichbar. Dementsprechend "relativ" einfach sind anscheinend auch die Abschlussarbeiten - wenn ich das mal mit meinen Freunden vergleiche, die in anderen Studiengängen geschrieben haben/schreiben, dann hat das hier eher den Umfang einer durchschnittlichen Bachelorarbeit. (da werden bei uns auch nur 30 Seiten erwartet^^)

Der Umfang ist mit 60 - 80 Seiten (und dementsprechend durchschnittlich 70 Quellen) relativ überschaubar.

Mittlerweile habe ich auch die wichtigste Forschungsliteratur und kämpfe eigentlich nur noch damit an die nötigen Lehrbücher für die verwendeten Methoden zu kommen (offensichtlich kosten sie Unmengen an Geld und sind überall entliehen :-D)


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sarc
Beigetreten: 06.06.2008
PokerStrategist

Lol, nach drei Monaten hatte ich mein Thema noch nicht verstanden... ;) Aber gut, andere Studiengänge, andere Sitten.

Ich hab keine Literaturarbeit geschrieben, also sind vielleicht nicht alle Sachen übertragbar. Aber ein paar Anregungen:

Ich war auch jemand, der sich gern möglichst minutiöse Pläne gemacht hat, damit man irgend ne Checkliste zum Abhaken hat und sieht, dass da was passiert. Zwei Tipps dazu (außer "bleiben lassen", das will man sich ja doch nicht sagen lassen... ;)): Erstens, die Dinger sollten durchaus fordernd sein (auch weil du nicht so viel Zeit hast), aber bleib realistisch. Der Gedanke ist da, sich mehr reinzupacken als geht, weil man dann ja schneller arbeitet. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn du schon am Montag feststellst, dass du das Pensum der Woche nicht schaffen wirst, hast den Rest überhaupt keinen Bock mehr und arbeitest eher noch langsamer, weil du die Liste ja eh nicht packst. Überleg dir, was du in etwa schaffen willst, überleg dir dann, wie viel Zeit du dafür schätzen würdest, und dann verdoppel diese Zeiten - das kommt dann ungefähr hin... ;)
Zweitens, Zeitpläne kommen grundsätzlich nicht hin, weil man immer irgendwas vergisst oder scheinbar belanglose Dinge ("ich bastel mal eben schnell die Formatvorlage") sehr viel länger dauern als geplant. Wenn du also deinen groben Plan machst, solltest du genügend Puffer einplanen (was du ja durchaus auch getan hast). Verzweifel aber nicht sofort, wenn dieser Puffer schmilzt, denn das wird er.

Was die Geschwindigkeit angeht: Uns hat ein Prof damals gesagt, wenn wir anfangen zu schreiben und eine Seite am Tag schaffen, ist das schon ganz gut, wenn man drin ist kommt man dann auf etwa 3. Ich hab erst gelacht, aber das hat ziemlich gut gepasst (hab zwar meistens an einem Tag 10 Seiten und mehr gemacht, dann aber die nächsten Tage gebraucht, bis das Zeug dann vernünftig war...). Da ist dann allerdings mit eingerechnet, dass man sein Zeug noch sortieren muss und sich überlegt, was nun genau in den jeweiligen Abschnitt muss. Wenn du das vorher machst, sollte es schon etwas schneller gehen. Was wahrscheinlich bei Literaturarbeiten auch das bessere Vorgehen ist... ;)
Aber: Ungefähr 3 Wochen Schreibzeit würde ich schon einplanen.

Ach ja: Mach dir rechtzeitig Gedanken um so nebensächliche Kleinigkeiten wie "wo drucke ich das Ding" und "welchen Rand brauch ich dann" und diese Späße. Nem Kollegen ist in der Nacht vor Abgabe aufgefallen, dass der Rand für die gewünschte Bindung etwas zu klein ist (aka man hätt dann nix mehr lesen können), das war überhaupt gar nicht lustig...

Und, was ich auch empfehlen kann: Lass das Ding nicht erst am Ende korrekturlesen, sondern gibs auch zwischendurch schon mal jemandem, der damit etwas Erfahrung hat. Manchmal gibts schlechte Angewohnheiten, die man dann schon am Anfang merkt. Wenn du das alles am Ende ausbessern musst, ist das extrem nervig.

Zu guter Letzt: Zwei Wochen Krankheit bei 3 Monaten Zeit ist übel. Da würd ich definitiv nachfragen, ob man da noch was machen könnte, falls es knapp wird. Sind aber echt Zustände, bei uns wurden Diplomarbeiten erst dann angemeldet, wenn absehbar war, dass sie rechtzeitig fertig werden... ;)


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Gut das du das mit der Formatvorlage erwähnt hast. Ich hab jetzt erstmal den halben Tag damit verbracht diese Vorlage zu "erstellen", da in Word 2010 mal alles anders ist als in Openoffice...aber jetzt hat es geklappt.

Ich hab einen ehemaligen Mitstudenten schon eingefordert inhaltlich korrekturlesen zu lassen - der hat von der Materie auch insoweit Ahnung, dass ihm inhaltliche Fehler auffallen würden. Der Rest wird von einem Linguisten gelesen (der schon mehrere Arbeiten gelesen hat und die alle mit sehr gut bis gut bewertet wurden -> also wird es daran wahrscheinlich nicht scheitern).

Um den Druck muss ich mich noch kümmern, da lass ich mich die Tage mal beraten - Druckerei weiss ich schon.

Ansonsten Danke für euren Input :)


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alterego
Beigetreten: 03.07.2006
PokerStrategist

Original von Ghostmaster
Um den Druck muss ich mich noch kümmern, da lass ich mich die Tage mal beraten - Druckerei weiss ich schon.

Machs im Druckzentrum in der Rub, kriegst du nirgendwo so günstig, und die Quali ist auch gut.


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Ich hab meine Dipl im Fach Internationale Finanzmärkte geschrieben.
Dauer: knapp 4 Wochen mit Unterbrechung.

Ich hatte halt das Glück, mir selbst ein Thema aussuchen zu können.
Hab dann ein super geiles genehmigt bekommen ( es hat mich interessiert, es gab massig Quellen und Arbeiten dazu ).
Zusätzlich hatte ich das Glück, dass ich bereits einen festen Job hatte und dort keinen meine Arbeit interessierte, sondern man nur hoffte, dass ich endlich fertig werde^^

Note: 3,0...hab mich gefreut wie sau^^


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