Hi
Ich habe nochmal eine Frage.
Folgende Situation haben wir:
Verkäufer hat für ein Gut eine Wertschätzung von 20€. Der Käufer hat eine Wertschätzung von 100€
Folgende Preise können verwendet werden: (10,20,30,40,50,60,70,80,90).
a) wenn es eine Verhandlungsrunde gibt und der Verkäufer das Angebot abgeben darf. Wie hoch wird der Preis sein?
b) wenn es eine Verhandlungsrunde gibt und der Käufer das Angebot abgeben darf. Wie hoch wird der Preis sein?
c) in der ersten Runde wird keine Einigung erzielt. Wie hoch wird das Angebot des Käufer sein, wenn zusätzlich noch abdiskontiert wird?
Meine Lösungen:
a) der Preis wird bei 90€ liegen.
b) es wenn eine Runde gibt, wird der Preis bei 20 liegen?
c) Irgendwie kam ich mit der Fragestellung nicht zurecht. In der Spieltheorie sollte ich doch von rationalen Entscheidungen ausgehen.
Demnach würde man doch nie in eine zweite Verhandlungsrunde kommen. Aber wenn es trotzdem eine zweite Runde gibt, sollte ich als Käufer wieder die Wertschätzung des Verkäufers bieten.
Problematisch wird es jetzt aber mit dem abdiskontieren. Bietet der Käufer 20€, sind es ja real weniger.
Deswegen müsste man den Verlust ausgleichen.
Da man aber keine kleineren Schritte machen kann, würde ich jetzt als Käufer 30€ bieten.
Was sagt ihr?
Danke
alte Fragen:
Spoiler
Kann mir jemand das Fundamentallemma und das Folktheorem verständlich mit einem kleinen Beispiel erklären?
Fundamentallemma: Eine gemischte Strategie ist nur dann optimal, wenn jede mit positiver WSK gewählte reine Strategie ebenfalls optimal ist.
Hat jemand dafür ein Beispiel?
alte Frage:
Spoiler
Kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen?
Wie finde ich in der Baumstruktur Gleichgewichte? Wann sind sie teilspielperfekt?

[(B,C),X] als Gleichgewicht kann ich nachvollziehen.
Aber wieso ist [(A,D),Y] ein Gleichgewicht?
Scheinbar habe ich die Extensivform überhaupt nicht geschnallt. Denn wie soll man überhaupt zu diesem Punkt kommen. Wenn Spieler 1 A spielt, ist das Spiel doch zu Ende und der Weg über Y zu D ist gar nicht mehr möglich?
Zudem habe ich aber auch noch eine Frage zum ersten Gleichgewicht.
Spieler 1 hat den letzten Zug und kann zwischen C und D entscheiden. Theoretisch würde er wohl immer C wählen, weil er dort die höchste Auszahlung realisieren kann.
Aber Spieler 2 kann doch zunächst auswählen, ob er X oder Y wählt. Wenn er die Auszahlungen kennt (davon muss ich bei solchen Spielen doch ausgehen, oder?) sollte er doch einfach die Strategie Y spielen und demnach Spieler 1 dazu zwingen D zu spielen. Denn die Auszahlung 5 wäre ja immer noch besser als 0 für beide?
Danke

