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Industriekaufmann vs. Groß- und Außenhandelskaufmann

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Hallo Pokerstrategen,
ich befinde mich derzeit in einer verzwickten Situation und weiß einfach nicht wie ich mich entscheiden soll.

Ich habe 2 Ausbildungsstellen zur Wahl aber kann mich nicht entscheiden welche in nehmen soll. Vor allem aber auch nicht weil ich nicht weiß wieviel ich später in dem jeweiligen Job verdienen werde.

Ich versuch euch mal kurz meine Vor- und Nachteile zu den Firmen erläutern.

Firma A: Ausbildungsplatz als Groß-und Außenhandelskaufmann, 700 Mitarbeiter, Firma bildet 10 Azubis aus, dort kann ich aufgrund meines Abi's auf 2 Jahre verkürzen.
Wie werden bei so einer Firma wohl die Übernahmechancen sein? Was verdient man später als ausgelernter Groß- und Außenhandelskaufmann?
Habe zwar schon Gehälter online verglichen aber die geben wenig realistischen Aufschluss darüber wieviel man später wirklich verdient weil dort spannen von 1100€ bis 5500€.

Firma B: Ausbildungsplatz als Industriekaufmann, 35 Mitarbeiter, Firma bildet nur 1-2 Azubis aus aber um diese dann auch später zu übernehmen. Dort könnte ich wenn die Leistungen stimmen auf 2,5 Jahre verkürzen.
Bei dem Gehalt verhält sich das hier genauso wie bei Firma A.

Was ich noch sagen sollte, ich möchte nach der Ausbildung ein Berufsbegleitendes Studium machen, weiß aber auch da noch nicht so recht in welcher Richtung.
Was würdet ihr an meiner Stelle machen oder kann mir irgendwer was zu Gehalt o.ä sagen, ob aus eigenen Erfahrungen oder sonst was....

Wäre nice, danke :f_biggrin:


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23 Antworten
Boerli
Beigetreten: 12.10.2010
PokerStrategist

Hab mal nen Praktikum als Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht, später wurde mir dann auch nen Ausbildungsplatz dort angeboten, fand den Job jetzt nicht so die Herausforderung und hab mich dann für was anderes entschieden.

Ein Kollege meinte sein Einstiegsgehalt war da 1,3k Netto, aber ist natürlich von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.


Antwort
Zitat
FiftyBlume
Beigetreten: 06.06.2010
PokerStrategist

Original von Boerli
Hab mal nen Praktikum als Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht, später wurde mir dann auch nen Ausbildungsplatz dort angeboten, fand den Job jetzt nicht so die Herausforderung und hab mich dann für was anderes entschieden.

Ein Kollege meinte sein Einstiegsgehalt war da 1,3k Netto, aber ist natürlich von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Region ist auch nicht ganz unwichtig....2k brutto zum Einstieg ist in ländlichen Gegenden schon recht gut.

So groß ist der Unterschied zwischen den Ausbildungen jetzt auch nicht^^


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Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Du solltest schon wissen, welches Aufgabengebiet dir wirklich gefällt. Auf Dauer macht es keine Freude, nur wegen mehr Geld eine Tätigkeit auszuüben, die einem nicht gefällt.

Aus meiner Erfahrung würde ich in einem größeren Betrieb eine Ausbildung wahrnehmen.

Dort sind die einzelnen Aufgaben auf mehr Leute verteilt. Deshalb ist davon auszugehen, dass diese ein tieferes Fachwissen haben, das sie vermitteln können. Außerdem kommt ggf. eine zusätzliche interne Ausbildung zusätzlich zur Berufsschule dazu. Das kann ein kleinerer Betrieb nicht leisten.

Als Kaufmann wird diese Gruppe im Groß- und Einzelhandel größer vertreten sein. Als Industriekaufmann hat der Betrieb doch bestimmt anteilig viel mehr Arbeiter und Ingenieure bzw. ähnliches.


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Zitat
paulfelzpp
Beigetreten: 28.12.2007
Oldschool Grinder

Industriekaufmann ist natürlich ein bisschen breiter gefächert.
Dafür ist wohl auch das Gehalt später ein wenig besser bzw. kann man in mehr Positionen kommen in denen gut bezahlt wird.
Da du aber eh noch ein Studium machen willst ist das einigermaßen hinfällig.

Mit dem verkürzen würde ich noch ein bisschen aufpassen bei dem größeren Unternehmen. Je nachdem welche Aufgaben du bekommst kann es bei zwei Jahren Ausbildung schnell mal passieren das du alles ein bisschen - aber nichts richtig gut kannst.


Antwort
Zitat
Justus
Beigetreten: 16.07.2005
Elite Grinder

zu A
Grosse Firmen zahlen da ja meist nach Tarifvertrag, solltest du also übernommen werden und eine einfache Innendienst-Tätigkeit ausführen, wirst du so mit 1800-2000 brutto rechnen können. Grossartige Gehaltssprünge sind in den Folgejahren nicht drin, wenn du keine speziellen Bereiche übernimmst oder in den Aussendienst gehst, oder sowieso studierst o.ä.
In welche Warengruppe geht denn der Grosshandel? In den meisten ist eigentlich immer viel Konkurrenz vorhanden, so dass die Margen nicht besonders hoch sind, dann gibt es im Betrieb ein festes Gehaltsgefüge wo du dich mehr oder weniger eh einfügen musst.

zu B
Bei einer kleinen Firma ist natürlich alles viel direkter und flexibler, ist es ein Hersteller bestimmter Produkte hängt natürlich auch dein Gehalt vom wirtschaftlichen Erfolg ab.
Hier wirst du wohl speziell für diesen Bereich deutlich tiefere und detailliertere Produktkenntnisse erhalten, dies kann dich für den Betrieb natürlich sehr wertvoll machen wodurch du nach Übernahme wahrscheinlich schneller höhere Gehaltsforderungen stellen kannst.


Antwort
Zitat
noobsaiboon
Beigetreten: 27.01.2012
Poker Player

Als gelernter Gross- und Aussenhandelskaufmann und jahrelang (!) auf Jobsuche in dem Bereich, würde ich davon abraten!

Ein Industriekaufmann wird auch gerne mal als Bürokaufmann eingestellt, ein Gross- und Aussenhandelskaufmann als Bürokaufmann - eher Fehlanzeige!
Warum, kann ich auch nicht genau sagen; aber es ist im Handel generell so, dass man jedenfalls in der Ausbildung in der Regel eine Staffelung bei der Vergütung hat, während bei den IK'lern i.d.R. von Anfang an eine höhere Vergütung gewährt wird, die dann über die Ausbildungszeit ziemlich gleich bleibt und oft wohl auch das Einstiegsgehalt darstellen dürfte.

Wenn du studieren möchtest, dürfte es in den meisten Fällen gleich sein, welchen Ausbildungsberuf du hast. Geht es mit dem Studium schliesslich schief (bin selbst BWL-Abbrecher), kann es aber sein, dass du im Handel keine Chance mehr erhälst, wenn du mal in anderen Branchen gearbeitet hast.

Leider sehen viele Industriebetriebe es halt so, dass ein Gross- und Aussenhandelskaufmann bei ihnen nichts verloren hat, während der Bürokaufmann (s.o.) da offenbar mehr Chancen hat, obwohl GuAK und BK oftmals sogar zusammen ausgebildet werden, jedenfalls was die Einteilung in Klassen in den Berufsfachschulen angeht! (während die IK'ler ab spätestens dem zweiten Lehrjahr getrennt unterrichtet werden). Und selbst im Exportbereich wird oftmals eher der reine Export-Kaufmann genommen, als einen Aussenhandelskaufmann einzustellen (!)

Fazit: Würde ich das nochmal machen, würde ich mich ganz klar gegen jedenfalls den Grosshandel entscheiden und lieber den Industriekaufmann wählen, denn scheinbar haben Personalentscheider nichts dagegen auch hier wiederum dem Industriekaufmann (auch wenn er eigentlich Branchenfremd ist) den Vorzug zu geben - komisch diese Welt!


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Zitat
Joachim71
Beigetreten: 22.02.2012
PokerStrategist

Es hängt auch davon ab, wie groß Dein Vorwissen, wie gut Deine Lernfähigkeit und Dein wirtschaftliches (Vor-)Verständnis ist.

Die Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann ist weniger anspruchsvoll als die des Industriekaufmanns, was daran liegt, dass die Industrie-BWL komplexer ist als die Handels-BWL, insbesondere was den Bereich der Vollkostenrechnung angeht und die Berücksichtigung von RHB und fertigen und unfertigen Erzeugnissen in der Finanzbuchhaltung, wobei die größte geistige Leistung während der Ausbildung eines Groß- und Außenhandelskaufmanns in der FiBu daraus besteht Bestandsveränderungen am Jahresende bei Mehrungen als Erträge und bei Minderungen als Aufwendungen zu erfassen, damit im Falle von Mehrungen die Aufwendungen, die beim Einkauf entstanden sind, ohne dass die Ware inzwischen wieder abgesetzt worden ist, nicht den Jahresabschluss verfälschen, da die Ware ja schließlich auch einen Wert hat, der den Aufwendungen gegenübergestellt werden muss. Die Aufwendungen für den Wareneinsatz, der die BVÄ verursacht hat, werden quasi vorübergehend genulllt und umgekehrt bei Bestandsminderungen.

Wenn Du obigen Ausführungen jetzt schon verstehst, werde Industriekaufmann. :) Trotz Smiley ernst gemeint. Die Ausbildung zum Industriekaufmann entspricht in vieler Hinsicht einem BWL-Grundstudium und qualifiziert weitaus besser, weshalb Du auch später besser in andere kfm. Bereich einsteigen kannst, denn als Groß- und...kfm.

Mache es nicht zu sehr vom Betrieb abhängig, denn Du willst eine Ausbildung machen und nicht heiraten.


Antwort
Zitat
eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Von dem Vorwissen würde ich es jetzt nicht abhängig machen wollen.
Ich habe einige ausgebildete Industriekaufmänner im Freundeskreis und bin mir zu knapp 120 % sicher, dass die den 2. Absatz vorher nicht verstanden hätten.
Das liegt aber auch nicht zuletzt daran, dass der Satz so unnötig lang ist. ;)


Antwort
Zitat
Joachim71
Beigetreten: 22.02.2012
PokerStrategist

aber wenn er den versteht, wird er sich als GuAH-Kaufmann zu Tode langweilen. Und den Überblick über komplexe Satzbaustrukturen zu behalten ist auch ein Qualifikationsmerkmal.

Er wird bestimmt auch ohne das jetzt schon zu können Industriekaufmann werden können. Der Stoff ist schließlich Inhalt des 4. bis 6. Halbjahres, je nach Eingangsvoraussetzung der Großhändlerausbildung.

So oft editiert, weil ich mir keine Fehler leisten kann, wenn ich so große Haufen lege.


Antwort
Zitat
Speedy84
Beigetreten: 12.02.2007
Elite Grinder

Habe selber auch vor 7 Jahren eine Lehre als Industriekaufmann abgeschlossen.

Nach meiner Erfahrung scheint diese wirklich etwas besser angesehen zu sein als die eines Groß- u. Außenhandelskaufmannes. Wie schon geschrieben, wahrscheinlich auf Grund der tiefergehenden Vollkostenrechnung sowie Produktionsplanung.

Ich persönlich (wenn ich über Personaleinstellung entscheiden dürfte) würde aber kaum einen Unterschied ziehen. Das spätere Berufsbild sollte schon sehr ähnlich sein.

Ich habe selber auch in einer kleineren Firma gelernt. Vorteile hierbei sind:
- Man wird schneller eingebunden, arbeitet "sinnvoll"
- Man erhält später ein viel breiteres Aufgabengebiet, da keine spezialisierten, kaufmännischen Abteilungen vorhanden sind
- Man hat tendenziell eher die Möglichkeit, bei "größeren" Entscheidungen mitzureden
- Man arbeitet Prozesse vollständiger ab (Einkauf, Lagerung, Verkauf, Fakturierung)

Vorteile eines größeren Unternehmens:
- Die Ausbildung ist meist umfassender (viele Bereiche werden in sehr kleinen Unternehmen nicht umgesetzt wie tiefgehendes Controlling)
- Man kann sich auf die Ausbildung konzentrieren, bekommt vor Zwischen- u. Abschlussprüfung häufiger Zeit im Betrieb zum lernen (da man noch nicht fest in Prozessen integriert ist)
- Man erlangt später tiefergehendes Fachwissen im eingesetzten Fachgebiet

Insgesamt würde ich (wenn du nach deiner Ausbildung im Unternehmen bleiben möchtest) wohl zum kleineren Unternehmen tendieren, da das Aufgabengebiet (insbesondere später) einfach viel umfassender ist. (Wenn auch nicht so tiefgehend) Wenn es dir erstmal nur um die Ausbildung geht, dann eher das größere Unternehmen.

Zum Gehalt: Habe selber mit 1,6K Brutto im Monat bei 13 Monatsgehältern angefangen, hat sich jährlich im Schnitt um 200 Euro gesteigert, also Abschluss bei 3K. Ist aber abhängig von Region und Branche.

Gruß
Stefan


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Danke für euer Feedback :heart:
Wenn ich das richtig verstanden habe dann sollte man so wählen:
Ohne Studium Industriekaufmann > Groß und Außenhandelskaufmann

Mit anschließendem Studium: eigentlich egal?


Antwort
Zitat
PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Original von LastDiary88
Danke für euer Feedback :heart:
Wenn ich das richtig verstanden habe dann sollte man so wählen:
Ohne Studium Industriekaufmann > Groß und Außenhandelskaufmann

Mit anschließendem Studium: eigentlich egal?

Auch wenn ich bisher nichts in dem Thread geschrieben habe (weil die Posts oben eigentlich alles gesagt haben) stimme ich zu:
Ja und ja.

Beide Ausbildungen dürften für das Studium nicht viel bringen und auch später kein außergewöhnlicher Bonus sein - bei bestimmten Ausbildungen wie Bankkaufmann oder KFZ-Mechaniker kann das anders sein, vorausgesetzt man möchte auch nach dem Studium wieder in den jeweiligen Bereich.
Schädlich ist es natürlich nicht, wenn man vor dem Studium eine Ausbildung abgeschlossen hat und schon mal ein Unternehmen über längere Zeit von innen gesehen hat.

Grundsätzlich hast du im Moment die Entscheidung:
"besserer" Ausbildungsberuf, aber kleines Unternehmen oder größeres Unternehmen mit "ein-bisschen-geringer-angesehenem" Ausbildungsberuf, dafür aber in kürzerer Zeit.
Als so positiv sehe ich sehr kleine Unternehmen nämlich nicht. Es kann (muss aber nicht) sein, dass du einen besseren Überblick erhälst, aber im Normalfall sind Ausbildungen bei größeren Unternehmen besser strukturiert, die Abteilungen klarer abgegrenzt (siehe Post von jotha) und die Übernahmewahrscheinlichkeit höher.
Ich glaube auch nicht, dass du ein höheres Gehalt bei einem kleinen Unternehmen fordern kannst. Erstens gibt es nach der Ausbildung nicht viel Spielraum, zweitens zahlen größere Unternehmen grundsätzlich besser. 700 Mitarbeiter sind aber andererseits auch nicht so viel.


Antwort
Zitat
OBS90
Beigetreten: 16.04.2010
Legacy Member

Ich sag mal so aus dem Bauch heraus kannst du mit einer Lehre als Industriekaufmann nichts, aber auch gar nichts falsch machen. Du musst auch immer mit einkalkulieren dass du mit dem berufbegleitenden Studium auf der Nase landest. Die Belastung wird von den meisten nämlich stark unterschätzt.

Sollte dies der Fall sein bist du mit dem Industriekaufmann in der Tasche auf der sicheren Seite. Weil du quasi überall einsetzbar bist und dir für berufliche Fort und Weiterbildungen (auch Abseits eines Studiums) alle Türen offen stehen.

Hast du vlt mal die möglichkeit in betracht gezogen, Industriekaufmann zu lernen und während der Ausbildung deinen Betriebswirt auf der Fachschule zu machen?

Auf jeden Fall ist Industriekaufmann höherwertiger als Groß und Aussenhandelskaufmann.


Antwort
Zitat

Wie wäre es mit C - Poker - Karriere starten, mit diesem Gedanken laufe ich seit einigen Monaten rum und lese alles was mir unter die Finter kommt.

Wie hast du dich mittleweile entscheiden?

Ich mein so gesehen wäre die Variante A am besten, denn die Firma ist groß, hat viele Mitarbeitet und übenrimmt sicherlich auch viele direkt nach der Ausbilung. Hier kannst du sicherlich auch schnell aufsteigen, wenn du dich gut anstellst.

Ich bin aber mit dem Gehalt an sich etwas unzufrieden ich mein schaut man z.B. hier http://www.gehalts-check.de/gehaltsfuehrer/gehalt-office/berufe/bg_2/GR_113/ANFANG.HTM so ist das Gehalt eines Industriekaufmannes nicht gerade verlockend .... eine gute Poker - Runde bzw. ein Turnier was durchaus jedes Woche angegangen werden kann, brinder da deutlich mehr ... ich mein ich will jetzt nicht zu naiv klingen aber ich finde dieser Gedanke hat mehr zu bieten


Antwort
Zitat
Liproqq
Beigetreten: 27.08.2008
Oldschool Grinder

Industriekaufmann lernt das selbe wie GA-Kaufmann und nochmehr, wenn dir's darum geht eine optimale Ausbildung zu bekommen, dann auf jeden fall B. Wenn es dir eher darum geht in eine große Firma zu kommen, dann A. Geld ist grade in der Ausbildung sekundär.


Antwort
Zitat

Original von tomsonn
Wie wäre es mit C - Poker - Karriere starten, mit diesem Gedanken laufe ich seit einigen Monaten rum und lese alles was mir unter die Finter kommt.

Wie hast du dich mittleweile entscheiden?

Ich mein so gesehen wäre die Variante A am besten, denn die Firma ist groß, hat viele Mitarbeitet und übenrimmt sicherlich auch viele direkt nach der Ausbilung. Hier kannst du sicherlich auch schnell aufsteigen, wenn du dich gut anstellst.

Ich bin aber mit dem Gehalt an sich etwas unzufrieden ich mein schaut man z.B. hier http://www.gehalts-check.de/gehaltsfuehrer/gehalt-office/berufe/bg_2/GR_113/ANFANG.HTM so ist das Gehalt eines Industriekaufmannes nicht gerade verlockend .... eine gute Poker - Runde bzw. ein Turnier was durchaus jedes Woche angegangen werden kann, brinder da deutlich mehr ... ich mein ich will jetzt nicht zu naiv klingen aber ich finde dieser Gedanke hat mehr zu bieten

keine Sorge, klingt nach nem soliden Plan


Antwort
Zitat
peterparker1985
Beigetreten: 10.03.2007
PokerStrategist

Handel und Industrie nehmen sich nicht viel.
Gehe zu der kleineren Firma dort hast du schneller Chancen höhere Verantwortung zu übernehmen, was dich dann zukünftig weiter bringen wird.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Die Sache ist halt, dass du mit dem Industriekaufmann später auch in den Bereich Groß- und Außenhandel gehen kannst. Andersherum geht das aber nicht. Gerade wenn du noch nicht genau weißt, was du machen willst, würde ich auf jeden Fall den Industriekaufmann machen. Ist von den kaufmännischen Berufen imo gleich nach dem Bankkaufmann der am besten angesehene Beruf.

Klar, ein größeres Unternehmen bietet in der Regel einen umfangreicheren Einblick in den Beruf und mehr Sicherheit auch was Dinge wie Jugendarbeitsschutz etc. angeht. Andererseits bist du in kleinen Unternehmen doch etwas näher am Geschehen dran, du bekommst direkt mit was die Geschäftsleitung macht etc. Ich würde erst einmal die Ausbildung als Industriekaufmann annehmen. Wenn du dich mit dem kleinen Unternehmen nicht wohlfühlst (was ich gut verstehen kann), dann such doch einfach noch ein bisschen weiter nach Ausbildungsplätzen als Industriekaufmann, es geht ja denke ich mal eh erst im Herbst los, oder? Da hast du ja noch ein bisschen Zeit.

Und bevor jetzt jemand schreit, dass das unfair gegenüber dem kleinen Unternehmen wäre: Nett ist das natürlich nicht, aber man sollte trotzdem zu allererst an die eigene Zukunft denken und gerade bei Ausbildungsplätzen ist diese Vorgehensweise durchaus üblich, das wissen auch die Betriebe.

Zum späteren Verdienst: Das kann in der Tat komplett unterschiedlich sein und hängt neben der Branche und der Region auch davon ab, wie du dich selbst entwickelst, wie gut du dich verkaufen kannst etc. Im kleinen Unternehmen ist eine Übernahme ziemlich wahrscheinlich, die bilden in der Regel für den eigenen Bedarf aus. Leider zahlen diese Betriebe häufig auch viel schlechter als große Unternehmen, du wirst dich also recht schnell weiterbewerben müssen, wenn du finanzielle Sprünge machen willst.

Letztlich würde ich die Entscheidung davon abhängig machen, wo du am meisten lernst und die meisten Erfahrungen sammeln kannst. Denn das ist später dein Kapital, dein Wissen und Können entscheidet letztlich darüber, was du mal verdienst. Also investier in die Erfahrung, unabhängig vom Ausbildungs- oder Einstiegsgehalt.


Antwort
Zitat
domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

wieso möchtest du nicht gleich studieren?


Antwort
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