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Kaufmännische Fort/Weiterbildung

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Nochmal: Ich poste für cyber, sprich: Das sind seine Worte.

Die Infos sind alle offiziell von der IHK, siehe hier:

http://www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/weiterbildung/weiterbildungsprofile/meister-bis-betriebswirt

Da steht u.a. auch zum Betriebswirt:

"Voraussetzungen:

Zur Prüfung wird zugelassen, wer eine mit Erfolg abgelegte IHK-Aufstiegsfortbildungsprüfung zum Fachwirt oder Fachkaufmann oder eine vergleichbare kaufmännische Fortbildungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz nachweist oder eine mit Erfolg abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauenden kaufmännischen Fachschule und eine anschließende mindestens dreijährige Berufspraxis nachweist."


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

jaja schon klar. Nur die Voraussetzungen für den Betriebswirt erfüllt er ja, also wozu Fachwirt machen?

Und dass er Master-Niveau haben soll, ist wirklich lächerlich.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Falls es um die 3 Jahre Berufserfahrung geht: Also meines Wissens ist es nur 1 Jahr, so wars zumindest bei mir. Aber auch 3 Jahre hast du ja bis zur Prüfung auf jeden Fall zusammen, da du für den Betriebswirt ja schon ca. 3 Jahre brauchst und nebenbei weiter Berufserfahrung sammelst.

Edit: also ich hatte mich auf diesen bezogen:
http://www.ils.de/fernkurse/kaufmaennisch/staatlich-gepruefte-betriebswirte

Die Beschreibung der IHK ist glaub ich einfach nur verwirrend geschrieben.


Antwort
Zitat

Also laut Wikipedia sind die Voraussetzungen folgende:

Fachoberschulreife
kaufmännische Berufsausbildung
Abschlusszeugnis der Berufsschule
mindestens 12 Monate kaufmännische Berufserfahrung

allerdings ist die verlinkte Quelle nicht mehr erreichbar.

Außerdem gehen andere Aussagen weiter auseinander bzw. können kaum übereinstimmen, siehe hier:

Seit dem 31. Januar 2012 existiert eine neue Einordnung im Bildungssystem. Beim neu geschaffenen Qualifikationsrahmen – dem DQR/EQR – erzielten Bund, Länder und Sozialpartner Einigkeit, den Fachwirt auf Niveau 6 zu verorten. Damit ist der IHK-Fachwirt zwar nicht gleichartig zu einem Hochschulabschluss, jedoch gleichwertig zu den Abschlüssen Bachelor und Meister.[4]

Seit 31. Januar 2012 wird die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt nach dem Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DQR/EQR) der Niveaustufe 6 zugeordnet. Dies bedeutet, dass der Abschluss gegenüber einem Bachelor-Abschluss gleichwertig, aber nicht gleichartig ist.

Ich meld mich Dienstag nach dem Gespräch nochmal. Danke schon mal für die erneute Hilfe.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von AlterFalter
Seit dem 31. Januar 2012 existiert eine neue Einordnung im Bildungssystem. Beim neu geschaffenen Qualifikationsrahmen – dem DQR/EQR – erzielten Bund, Länder und Sozialpartner Einigkeit, den Fachwirt auf Niveau 6 zu verorten. Damit ist der IHK-Fachwirt zwar nicht gleichartig zu einem Hochschulabschluss, jedoch gleichwertig zu den Abschlüssen Bachelor und Meister.[4]

Seit 31. Januar 2012 wird die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt nach dem Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen (DQR/EQR) der Niveaustufe 6 zugeordnet. Dies bedeutet, dass der Abschluss gegenüber einem Bachelor-Abschluss gleichwertig, aber nicht gleichartig ist.

Ich meld mich Dienstag nach dem Gespräch nochmal. Danke schon mal für die erneute Hilfe.

Ja, das ist dieses europäische Vergleichssystem, womit die verschiedenen Abschlüsse der einzelnen Länder annähernd vergleichbar gemacht werden sollen. Wenn du dich also damit im Ausland bewerben willst und derjenige dort kennt den Abschluss nicht, dann kannst du den Betriebswirt tatsächlich als gleichwertig mit dem Bachelor angeben. In Deutschland wird das nicht funktionieren ;) Der Betriebswirt ist in Dtl. kein anerkannter Hochschulabschluss. Eher so auf Techniker- oder Meister-Niveau (nur eben für den kaufmännischen Bereich). Das ist als würdest du einen Meister mit nem Bachelor-Ingenieur vergleichen.

Also aus meinen ersten 3 Wochen Bachelor-Erfahrung kann ich zumindest sagen, dass es schon einen Niveauunterschied gibt, auch wenn die Inhalte auf den ersten Blick tatsächlich sehr ähnlich aussehen. Größter Unterschied bisher ist, dass im Bachelor alles viel mathematischer ist, ich muss plötzlich mein Abi-Mathe-Wissen wieder auffrischen. Und das nicht nur für Mathe selbst, sondern auch für andere Fächer, z. B. Differenziale in VWL. Grundsätzlich ist vieles wesentlich abstrakter gehalten und es wird viel mehr Hintergrundwissen, Herleitungen etc. erwartet. Im Betriebswirt konnte man theoretisch alles auswendig lernen, im Bachelor sollte man verstehen warum etwas so ist wie es ist.


Antwort
Zitat
battibatzen
Beigetreten: 06.01.2007
Oldschool Grinder

moin,

ich stehe gerade ein paar tage vor der mündlichen prüfung zum technischen betriebswirt (ihk). die schriftlichen habe ich alle schon hinter mir.
ich plane ca. 2 jahre nach dem jetzigen abschluss noch ein msc-studium draufzusetzen.

vorher habe ich den industriemeister in mechatronik gemacht und hatte vorher schon 3 semester an einer fh e-technik studiert.

ich hab diese kurse alle in vollzeit absoliert und das in recht kurzer zeit. (meister 16wochen, tech. betriebswirt 11 wochen)

und kann das auch nur empfehlen. diese zeit überbrückt man ohne weiteres mit bildungsurlaub, urlaub, freistellung, überstunden, ...

1. geht nicht soviel zeit verloren und 2. ist der stoff wesentlich besser abrufbar

das niveau, im vergleich zu einer fh oder uni, würde ich als ca. gleichwertig einschätzen.
in rechnungswesen, finanzierung, investition, usw. deckt man das ganze spektrum ab und bekommt die etcs an unis auch immer komplett angerechnet, sollte man sich noch zu einem bachelor studium im anschluss entscheiden.
dabei geht es dann nur um den akademischen titel.
kenne da jemanden, der das so gemacht hat und nach dem betriebswirt ihk absolut keine probleme hatte den bachelor zu machen.

man lernt wirklich das, was man auch im beruf benötigt. ich kenne da ein paar beispiele von kumpels die bwl an einer uni studieren. diese müssen die vwl der staaten in asien auseinander nehmen und verbringen damit den zeitraum meines ganzen lehrgangs mit.
dies nur ein beispiel

die ihk lehrgänge bauen stark aufeinander auf. basiswissen wird bei den meistern und fachwirten schon vermittelt und bei den betriebswirten dann vertieft.

alleine diese beiden fortbildungen haben zusammen lt. rahmenlehrplan um die 1500h unterrichtsstunden + heimarbeit.

ich würde das alles noch ein wenig weiter ausführen, muss mich aber weiter um meine anstehende prüfung kümmern.

vll schreib ich die tage danach noch ein wenig dazu.


Antwort
Zitat
Outbreaker5832
Beigetreten: 03.10.2008
Oldschool Grinder

Das ist zwar nicht falsch, aber doch nicht richtig

Wir haben aktuell eine im Schwerpunkt im Studium, die an der IHK den Betriebswirt gemacht hat. Da wurde auch einiges angerechnet. Aber Ahnung hat die Null.

Also gleichstellen kann man beides wohl bei weitem nicht.

Genauso wenig wie ein Meister bald als Bachelor oder Master zählen soll.


Antwort
Zitat
alex91sry
Beigetreten: 01.05.2010
PokerStrategist

Ich verstehe obige Vergleiche einfach nicht. Wie soll man denn durch einen Betriebswirt den selben Stoff in kürzerer Zeit vermittelt bekommen als an der Uni und dazu noch auf selbem Niveau? Das ist vollkommener Quatsch, in den meisten Studiengängen liegen schon exorbitant große Unterschiede zwischen FH und Uni (jaja alte Leier). Wie soll es dann möglich sein Uni und einen IHK Fachwirt/Betriebswirt vom Wissen her auf die selbe Ebene zu stellen? Das wäre genauso, wie wenn Ich jetzt eine Ausbildung bei Penny zum Kassierer mache, danach 3 Wochen Lehrgang und danach auf dem Wissenstand eines Abiturienten bin.
Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft: Wer denkt nach einem Meister + Fachwirt auch nur annähernd über das akademische Wissen eines Masterabsolventen zu verfügen, hätte seine Zeit besser investieren können (evtl. in medizinische Behandlung begeben).


Antwort
Zitat
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von alex91sry
Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft: Wer denkt nach einem Meister + Fachwirt auch nur annähernd über das akademische Wissen eines Masterabsolventen zu verfügen, hätte seine Zeit besser investieren können (evtl. in medizinische Behandlung begeben).

Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft:
Wer denkt, nach einem Masterabschluß auch nur annähernd praktisches Wissen und praktische Erfahrung eines Meister + Fachwirt zu haben, hätte seine Zeit besser investieren können.
(In richtige effektive und effiziente Arbeit oder eben in medizinischer Behandlung.)


Antwort
Zitat
n0ghtmare
Beigetreten: 28.11.2010
Poker Player

Original von alex91sry
Ich verstehe obige Vergleiche einfach nicht. Wie soll man denn durch einen Betriebswirt den selben Stoff in kürzerer Zeit vermittelt bekommen als an der Uni und dazu noch auf selbem Niveau? Das ist vollkommener Quatsch, in den meisten Studiengängen liegen schon exorbitant große Unterschiede zwischen FH und Uni (jaja alte Leier). Wie soll es dann möglich sein Uni und einen IHK Fachwirt/Betriebswirt vom Wissen her auf die selbe Ebene zu stellen? Das wäre genauso, wie wenn Ich jetzt eine Ausbildung bei Penny zum Kassierer mache, danach 3 Wochen Lehrgang und danach auf dem Wissenstand eines Abiturienten bin.
Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft: Wer denkt nach einem Meister + Fachwirt auch nur annähernd über das akademische Wissen eines Masterabsolventen zu verfügen, hätte seine Zeit besser investieren können (evtl. in medizinische Behandlung begeben).

+1


Antwort
Zitat
alex91sry
Beigetreten: 01.05.2010
PokerStrategist

Original von jotha

Original von alex91sry
Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft: Wer denkt nach einem Meister + Fachwirt auch nur annähernd über das akademische Wissen eines Masterabsolventen zu verfügen, hätte seine Zeit besser investieren können (evtl. in medizinische Behandlung begeben).

Ich meine das absolut nicht böse, mich nervt lediglich diese sinnfreie Diskussion... ernsthaft:
Wer denkt, nach einem Masterabschluß auch nur annähernd praktisches Wissen und praktische Erfahrung eines Meister + Fachwirt zu haben, hätte seine Zeit besser investieren können.
(In richtige effektive und effiziente Arbeit oder eben in medizinischer Behandlung.)

Wüsste nicht, wo Ich dir in dieser Hinsicht widersprochen habe..es ist doch klar, dass ein Universitätsabsolvent unmöglich die selbe praktische Erfahrung haben kann wie jemand, der schon seit Jahren in diesem Bereich arbeitet. Sehr geistreicher edit :rolleyes:


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Ich denke ungefähr aber darauf läuft es tatsächlich hinaus. Hochschulabschlüsse sind in Deutschland zwar höher anerkannt, aber eigentlich befinden sie sich nur auf einer anderen Ebene. Der Meister ist halt fachlicher Experte und der Uniabsolvent theoretischer Experte. Nur mit rein praktischer Erfahrung kommt man halt irgendwann nicht mehr so weit wie mit dem theoretischen Hintergrundwissen. Aber direkt nach dem Abschluss ist ein Master-Absolvent tatsächlich nix besseres als ein Meister (auch wenn er sich natürlich ab dem 1. Semester für was besseres hält), es sind halt einfach unterschiedliche Dinge die beide können.

Ein Master + Berufserfahrung überholt den Meister / Fachwirt dann natürlich aber schon relativ schnell in seiner Kompetenz, weil er dann Theorie + Praxis hat während dem Meister die Theorie weiterhin fehlt.


Antwort
Zitat

So, hier ist noch mal AlterFalter im Namen von cyber:

Heute war dann der besagte IHK Termin und ich wurde tatsächlich relativ gut beraten was meine Möglichkeiten anging.
Der in meinen Augen beste Weg mit dem besten Angebot ist der Fachkaufmann in Richtung Controlling, nennt sich dann "geprüfter Controller" und ist eine bundeseinheitliche Fortbildung im Rahmen einer IHK Prüfung. Anschließend könnte man noch den geprüften Betriebswirt (ACHTUNG! Nicht verwechseln mit dem staatlich geprüften Betriebswirt, das sind zwei unterschiedliche Weiterbildungsmaßnahmen) aufsetzen.

Der große Haken an der Sache..für den Fachkaufmann braucht man neben der abgeschlossenen Berufsausbildung drei Jahre Berufserfahrung. Was bei mir also erst in 2017 der Fall wäre. gg IHK.

Zwar zählt die erst zur Prüfung aber selbst nebenberufliche Kurse dauern im Regelfall nur ein Jahr, Vollzeitkurse gibts sogar in 7 Wochen.

Muss jetzt überlegen ob und was ich mache..eventuell nen Zertifikatslehrgang über 48 Stunden bei der IHK zum Thema Controlling, was wohl ne solide Grundlage für den späteren Fachkaufmann ist oder irgendwas ganz anderes.

Alles scheisse.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Warum muss es denn überhaupt unbedingt jetzt sofort sein? Hab grad nochmal den OP gelesen, du machst ja jetzt erstmal deinen Ausbilderschein, da hast du doch gleich mal ne Zusatzqualifikation. Ansonsten bringt dich mit der Zeit einfach die Berufserfahrung selbst auch weiter. Dann mach halt nächstes Jahr den Fachkaufmann, klingt doch solide.


Antwort
Zitat
cyber1337 Themenstarter
cyber1337
Beigetreten: 11.07.2007
Oldschool Grinder

So, jetzt kann ich wieder selber schreiben und nehme noch mal kurz Bezug.

Original von NiceToMeetYou
Warum muss es denn überhaupt unbedingt jetzt sofort sein? Hab grad nochmal den OP gelesen, du machst ja jetzt erstmal deinen Ausbilderschein, da hast du doch gleich mal ne Zusatzqualifikation. Ansonsten bringt dich mit der Zeit einfach die Berufserfahrung selbst auch weiter. Dann mach halt nächstes Jahr den Fachkaufmann, klingt doch solide.

Ich zitiere:

Der große Haken an der Sache..für den Fachkaufmann braucht man neben der abgeschlossenen Berufsausbildung drei Jahre Berufserfahrung. Was bei mir also erst in 2017 der Fall wäre.


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Ah sorry.

Und hast du dich inzwischen entschieden was du machen willst?


Antwort
Zitat
cyber1337 Themenstarter
cyber1337
Beigetreten: 11.07.2007
Oldschool Grinder

Mir bleibt nicht viel anderes übrig als zu warten. Der Vorbereitungskurs dauert beim Controller wohl ein halbes Jahr länger, also 1,5 Jahre. Das heisst ich kann Mitte nächsten Jahres anfangen. Find den ganzen Aufbau halt -für mich persönlich- ziemlich attraktiv, mir sagt sowohl der Inhalt als auch die Vermittlung absolut zu, deshalb kommt im Moment Studium nicht in Frage (mal abgesehen davon, dass es eh nicht möglich ist ohne vorher noch ein Fachabi einzuschieben).
Kostet halt 3,5k€ aber mit Meister Bafög und evtl. Förderung durch den Betrieb geht das schon klar.

Im Mai dann halt als Überbrückung den Ausbilderschein. Der Kurs geht allerdings eh nur ne Woche und danach die Woche zwei Prüfungen und das wars, also nichts besonderes.


Antwort
Zitat
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