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[Geschlossen] Levy-Prozess (Poisson) - Timenormalization

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moxela
Beigetreten: 04.06.2006
BlackMember

Hallo,

ich arbeite gerade ein Paper durch und habe folgendes Problem:
Es geht um Levy-Prozesse, genauer um Subordinatoren, bei mir mit L(t) abgekürzt.
Def: L erfüllt die Timenormalization (TN) für eine Verteilung F, wenn (Erwartungswert ->) IE[ F(L(t)) ] = F(t) für alle t.

Jetzt haben sie da noch ein Beispiel:
L(t) = m*t + Summe_(i=1)^N(t){J(i)} = m*t + J(1) + ... + J(N(t)), mit N(t) ein Poisson-Prozess mit Intensität 2,14 und J(i) exponentialverteilte Zufallsvariable mit Erwartungswert 0,13. D.h. L ist ein zusammengesetzter Poissonprozess mit Drift m. So und nun sagen sie, damit L die (TN) für Exp(1) (unit exponentail law) erfüllt, muss m=0,748 sein.

Meine Rechnung:
F(t)=1 - e^t <- soll gleich sein mit -> IE[ F(L(t)) ] = IE [ 1 - e^L(t) ] = 1 - e^( m*t + IE[J(1) + ... + J(N(t))] ) = 1 - e^( m*t + 0,2782*t ), also müsste m=0,7218 sein.
Habe ich jetzt irgendwo einen Denkfehler/Rechenfehler (z.B Erwartungswert in den Exponenten ziehen geht doch oder) und die Ergebnisse sind nur durch Zufall relativ nah bei einander oder ist es ein Tippfehler/Rechenfehler von denen?

Danke


2 Antworten
Metter3330
Beigetreten: 12.03.2007
Elite Grinder

Ich kenn mich jetzt mit Levyprozessen nicht aus, aber den Erwartungswert darfst du normalerweise nicht in den Exponenten ziehen. Da kannst du höchstens mit der Jensen'schen Ungleichung irgendwas machen (hast dann aber eben nur ne Ungleichung ;)).
Oder ist das irgend ne spezielle Eigenschaft von Levy-Prozessen, dass mans vertauschen darf?

Ansonsten könnte man vielleicht versuchen das in ne Taylorreihe zu entwickeln.


moxela Themenstarter
moxela
Beigetreten: 04.06.2006
BlackMember

aja, das könnte es natürlich sein, irgendwie dacht ich es geht, muss wohl doch Stochastik 1 nochmal nachlesen.

Danke dir


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