.
.
Letztendlich zählt dann das was du am Ende kannst und nicht dein Alter. Wenn er dich beruflich weiterbringt dann mach ihn. Es gibt Leute die haben mit mitte 30 nochmal studiert und sind erfolgreich im Beruf. Studiere übrigens auch und bin fast 30(3tes Semester). Also diskriminiere mich hier nicht aufgrund meines Alters!
Muss man bei Einstellungsgesprächen/ im Resume in Deutschland sein Alter angeben? Bzw. ist es legal Bewerber nach dem Alter zu fragen? Und darf man Alter als Einstellungsgrund nutzen? Ich kenne die Antwort nicht (wohne nicht in Dtl, hier in den USA ist die ANtwort auf alle 3 Fragen nein).
Generell sehe ich es als kein Problem, da du bereits Berufserfahrung hast, also nicht komplett ohne Erfahrung in den Beruf gehst. Wenn dein alter Beruf ein wenig mit der jetzigen Ausbildung zu tun hat ist es wohl umso besser, wenn nicht, auch kein Problem.
Ich würde mir da keine Sorgen machen.
um eine halbwegs sinnvolle antwort geben zu können, braucht man mehr angaben: welche ausbildung? wo und in welcher tätigkeit gearbeitet? selbst gekündigt oder gekündigt worden? welche hochschule? welcher masterstudiengang? ziele für wiedereinstieg ins berufsleben? kurz- und mittelfristige ziele im job? kannst du es dir finanziell erlauben? master nur aus beruflichen gründen oder auch aus persönlichen? sonstige positiven oder negativen merkmale bzw. auffälligkeiten im lebenslauf?
aber spontan würde ich sagen: da du berufserfahrung hast, sehe ich ebenfalls kein problem beim wiedereinstieg mit 31.
Original von TobiasK1985
Muss man bei Einstellungsgesprächen/ im Resume in Deutschland sein Alter angeben? Bzw. ist es legal Bewerber nach dem Alter zu fragen? Und darf man Alter als Einstellungsgrund nutzen? Ich kenne die Antwort nicht (wohne nicht in Dtl, hier in den USA ist die ANtwort auf alle 3 Fragen nein).
hi Tobias
fakt ist: in deutschland wird das alter angegeben und bei der einstellung berücksichtigt. selbst wenn wir demnächst bewerbungen ohne persönliche angaben haben werden, erlaubt ein blick auf den lebenslauf erste rückschlüsse und spätestens beim vorstellungsgespräch sind viele merkmale offensichtlich. auch schon der name kann einiges aufdecken, in den usa und hier. das allgemeine gleichbehandlungsgesetz funktioniert eben nur auf dem papier.
Ich sehe kein Problem beim Berufseinstieg.. Allerdings ist halt wirklich die Frage, ob du den Master "brauchst" - klar es ist nicht schlecht immer einen höheren Bildungsabschluss zu haben aber ist der unbedingt notwendig. MAchen die 2 Jahre mehr BErufserfahrung, die du hättest, wenn du arbeiten statt studieren würdest das ganze nicht vielleicht sogar wett.
Ansonsten könntest du dir überlegen, einen berufsbegleitenden Master zu machen. Tagsüber malochen und abends studieren, mit der Freizeit wirds dann allerdings knapp
Die Frage die man sich stellen muss ist, wie hoch ist die Akzeptanz des Bachelors in der Wirtschaft. Ich sehe es schon als wichtig den Master zu machne. Habe meine Bachelor gemacht und studiere nun neben dem Beruf weiter und mache den Master. Und fast 90% der Kommilitonen haben bei den Beweggründen davon gesprochen das sie ihnen die Akzeptanz des Bachelors in der Wirtschaft fehlt, ich sehe das genauso. Daher würde ich den Master dranhängen wenn du hoch hinaus willst.
Wird eine angestrebte Stelle mit Master (wirklich) besser bezahlt?
Kannst Du mit Master eine Position erhalten, die Du mit 2 Jahren Berufserfahrung mehr nicht bekommen würdest?
Wie schnell gleicht ein Mehrverdienst die zwei verlorenen Einkommensjahre aus?
Willst Du überhaupt eine Position, für die der Master erforderlich ist (z. B. Führungsposition mit Personalverantwortung)?
Eric84, willst du den Master denn überhaupt machen?
Neben der Frage, ob es sich lohnt, wäre das für mich fast das wichtigste Kriterium.
Die primäre Frage ist tatsächlich, ob du den Master brauchst. Ich persönlich bin der Meinung, dass in Deutschland ein Bachelor nach wie vor den Stellenwert eines Vordiploms + 2 Semester Hauptstudium hat und dementsprechend oberflächlich die wissenschaftliche Ausbildung auch ist. (ich habe in meinem Studium irgendwann so gegen Ende des Hauptstudiums wirklich angefangen "wissenschaftlich" zu arbeiten und zu denken).
Heutzutage nutzen viele ein Studium bloss noch als Berufsqualifikation und nur noch sekundär als Wissensaufbau und zur Diskussion dieses Wissens. Ich habe mich in den letzten Monaten mit vielen Absolventen unterhalten und bei den Bachelorabsolventen war ein Grund vorrangig warum sie keinen Master machen wollen -> Geld verdienen.
Bei vielen Personalern (vor allem in kleineren und mittelständischen Unternehmen) ist aber noch nicht angekommen, dass der Bachelor eine vollständige Ausbildung ist (halt ohne den vertiefenden Masterteil) und man häufig als direkter Uniabsolvent erstmal eher so als Praktikant behandelt wird und sich seinen Platz erstmal erkämpfen muss.
Zusätzlich gibt es das Phänomen der Überqualifikation - je höher dein Bildungsabschluss ist, desto schwieriger wird es für dich einen Job zu finden (also nicht wirklich schwierig, aber die Auswahl wird geringer bei entsprechenden Gehaltsvorstellungen). Ich habe mir da auch noch nie drüber Gedanken gemacht, aber nachdem ich ein längeres Gespräch mit einem Doktor für Geologie hatte und er mir erzählte, dass er jetzt eine kaufmännische Umschulung macht, weil er nirgendwo mehr angestellt wird hat mir das ein bisschen zu denken gegeben. Ich denke letztendlich ist es auch diesem Grund auch besser Abschlussarbeiten nicht an der Uni, sondern in Unternehmen zu schreiben - man bindet das Unternehmen etwas an sich und sich selber an das Unternehmen.
Wenn du in einem Unternehmen mit dem Doktor in der Tasche vorstellig wirst, dann hast du erstmal eine wesentlich schwierigere Verhandlungsposition, als jemand der "bloss" einen Master hat.
Meiner Meinung nach ist dieser Punkt aber nicht überzubewerten, sondern kann durch softskills und Erfahrung (und die hast du ja durch 6 Jahre Berufspraxis) locker wettgemacht werden.
Dein persönliches Ziel: Ein Master vertieft ein bestimmtes Interessengebiet in der Regel - du solltest dich also selber fragen, ob du
i) persönliches Interesse an der Vertiefung einer bestimmten Richtung hast
ii) berufliches Interesse an der Vertiefung
Ich bin persönlich der Meinung, dass man gar nicht genug Wissen kann und grade im Bereich Wirtschaftsinformatik (ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert) denke ich, dass man im Bachelor einen zu eindimensionalen Aspekt auf den wirtschaftlichen Teil bekommt und seinen Horizont im Master massiv erweitern kann. Ob man das wirklich später im Beruf jemals braucht? Sehr unwahrscheinlich, wenn du nicht in der Forschung tätig sein wirst.
Ob das tatsächlich für den Beruf einen Vorteil bringt? Evtl. wird die höhere Qualifikationen einen ersten Vorteil bringen (höheres Grundgehalt, bessere Einstiegsposition, bessere Verhandlungsposition gegenüber den Bachelormitbewerbern etc.).
Also ich habe noch einen BA Abschluss (heute Duale Hochschule), das ist mit jetzt gar nicht 1 zu 1 vergleichen, da gab es noch FH und Uni Diplome und mein Abschluss entspricht ca. einem Bachelor...
Das interessiert nach ein paar Jahren keinen Mensch mehr, würde sogar sagen, die 2 Jahre Zeit in den Beruf gesteckt, lohnen sich mehr... dann bist du nach 2 Jahren schon "berufserfahren" und nicht Anfänger.
(Auch auf dem Gebiet "Informatik").
Wenn es dich interessiert, das zu machen, OK. Ansnosten würd ich's lassen.