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[Geschlossen] Mikro thread

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Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

Hallo,

rechne gerade ein paar alte mikro klausuren.. und da kommen schon einige fragen auf

werde hier einfach mal sachen posten, wo ich probleme hatte, vllt kann mir ja wer helfen.

1.2 Eine Konsumentin hat eine quasi-lineare Nutzenfunktion (d.h. von der Form
u(x) = v(x1) + x2 mit streng zunehmendem, streng konkavem v). Nehmen Sie an,
dass das Einkommen Y der Konsumentin Y > p1v′−1(p1/p2) erfüllt. Welche der
folgenden Aussagen sind wahr?

a Der Konsum von Gut 1 hängt nicht vom Einkommen der Konsumentin ab.
b Der Konsum von Gut 2 hängt nicht vom Einkommen der Konsumentin ab.
c Der Einkommens-Expansions-Pfad (oder die Einkommens-Konsum-Kurve) der
Konsumentin ist eine Gerade, die im Ursprung beginnt.
d Die Präferenzen der Konsumentin sind monoton.
e Gut 2 ist inferior.

pretty lost. also d ist glaube ich wahr . beim rest weiß ich nicht. wie geh ich da bitte ran. habe versucht, erst zu optimieren mit steigung der zf = steigung der nb und da kommt das hier raus:

dv/dx1 = p1/p2 ... und das noch durch die NB Y=p1x1 + p2x2 fixieren. aber wie, wenn da ne ableitung auf der linken seite steht. normalerweise stand da immer einfach x1 und x2 :(


5 Antworten
Sleyde Themenstarter
Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

hm könnte evtl ne randlösung sein.

aber wenn v strikt konkav ist, dann ist doch auch u strikt konkav oder? und wenn u strikt konkav ist, dann sind die indifferenzkurven strikt konvex. hm, aber dann können sie ja noch immer die achsenabschnitte schneiden oder? also entweder x1 oder x2 = 0 hier..

also ich würde sagen, dass eher x1 = 0 ist.. aber bin schon verwirrt bei der bedingung Y > p1*v'^-1 * (p1/p2) .. wenn die preise positiv sind, dann ist der term doch immer negativ, da v'^-1 = 1/v' immer negativ ist bei einer strikt konkaven funktion. das macht irgendwie keinen sinn :(


Sleyde Themenstarter
Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember
Sleyde Themenstarter
Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

ich habs raus, für die, die es interessiert.

u(x) = v(x1) + x2, wenn man sich das mal aufzeichnet, sieht es z.b. so aus.

http://www.wolframalpha.com/input/?i=plot+%28x%29 ^%281%2F2%29+%2B+y

wie man gut erkennen kann, verlaufen die indifferenzkurven alle parallel. man könnte auch schreiben c = v(x1) + x2 => x2 = c-v(x1) und man sieht, dass der konsum von x2 maßgeblich von der konstante c abhängt, die kurven sind also alle immer um delta c zw. verschiedenen nutzenniveaus nach oben verschoben.

wenn man die optimalitätsbedingung dv/dx1 = p1/p2 in Y > p1v′^-1(p1/p2) einsetzt, erhält man als Annahme, dass Y > p1. Ich denke, das soll sicherstellen, dass der Konsument seinen Bedarf von x1 befriedigen kann und wir uns nicht in einem Bereich befinden, in dem er nicht mal genug Geld hat, um x1 einmal zu konsumieren. Wäre die Annahme nicht der Fall, könnte es eine Randlösung sein. So muss es eine Lösung im Inneren sein.

Der Rest ist dann trivial.

a) Wahr. Die ICs sind immer parallel nach oben verschoben, zusätzliches Einkommen wird direkt in das Gut x2 gesteckt, sofern Y > p1.

b) Falsch, s.o.

c) Falsch, das müsste eine Senkrechte sein, die bei dem optimalen Wert von x1 beginnt.

d) Richtig, größerer Nutzen je mehr sie von den Einheiten besitzt.

e) Falsch. Mit steigendem Einkommen steigt der Konsum von Gut 2, gut 2 ist ein normales Gut.


Sleyde Themenstarter
Sleyde
Beigetreten: 15.01.2005
BlackMember

1.1 Ein Unternehmen produziert einen Output mittels einer stetig differenzierbaren,
streng steigenden und streng konvexen Kostenfunktion. Es gibt streng positive
Fixkosten. Welche der folgenden Aussagen sind wahr?

c Die Grenzkosten sind strikt größer als die marginalen variablen Kosten. (Hinweis:
Seien die variablen Kosten VK, dann sind die marginalen variablen Kosten
definiert als dVK/dq)

sind die GK nicht gerade dVK/dq in diesem fall? ?(

wie ändern sich die gesamtkosten, wenn wir eine einheit mehr produzieren.. ist das nicht im vorliegenden fall mit streng konvexer kostenfunktion gleich "wie ändern sich die variablen kosten, wenn wir eine einheit mehr produzieren"?

oder wie schauts aus, wenn q = 0... dann sind sie doch auf jeden fall gleich oder?


nrockets
Beigetreten: 11.02.2007
BlackMember

dVK/dq = GK in dem fall.

zu deiner zweiten Frage. Die variablen Kosten pro Stück ändern sich obv. nicht aber die gesamten variablen kosten ändern sich pro stück natürlich um die gk, aber ob man da dann gesamtkosten oder gesamte variablen kosten schreibt ist egal. so wie du es schreibst ist es aber falsch, da du nur variable kosten schreibst...


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