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Mikro: Unterschiedliche Duopol-Modelle

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Fireandice23
Beigetreten: 30.05.2007
Elite Grinder

Hi

Da ich in den letzten Monaten wie immer ein fleißiger Student war :rolleyes:, komme ich gerade bei meiner Prüfungsvorbereitung nicht klar.
Ich war leider nicht bei vielen Vorlesungen/Übungen und habe deswegen jetzt ein Problem.

Wichtig für die Klausur ist das:
- Cournot Duopol
- Bertrand Duopol
- Stackelberg Duopol

Mein Problem besteht in der Berechnung. Da ich keine Beispielaufgaben im Skript habe, stelle ich mir die Frage, wie die Aufgaben gestellt werden könnten.

Zum Cournot Duopol habe ich eine Aufgabe und kann z.b. Duopol-Menge und Preis bestimmen. Aber worin unterscheiden sich die Berechnungen in den Modellen? Woher weiß man welches Modell man überhaupt anwenden muss wenn nicht genau darauf hingewiesen wird? Im Cournot Duopol werden die Entscheidungen simultan und im Bertrand Duopol sequentiell getätigt. Also wären das schonmal Keywörter, aber worauf ist noch zu achten?


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1 Antwort
pmatze
Beigetreten: 06.03.2010
PokerStrategist

zum stackelberg kann ich nichts sagen (vermutlich sequentiell)
aber bertrand ist nich sequentiell, sonder im unterschied zu cournot legen die unternehmen die preise fest.
wobei sie mit ihrer menge immer denie kompletten marktnachfrage bedienen können und das tuen wenn sie den niedrigeren preis anbieten (wenn nicht wird nichts verkauft). bei gleichem preis bedienen beide den halben markt.
gelöst wird das mit vollgender überlegung (p1/2=preis unternehmen 1/2, c1/2= grenzkosten unternehmen 1/2, ~ beliebige relation), wobei pi>=ci sein muss (logischerweise) und der mengeneffekt den preiseffekt übersteigen muss.
p1>p2>c1~c2, ist das stabil? nein, da p1 0 gewinn macht, aber den preis unter p2 senken könnte und dann gewinn machen würde.
p1=p2>c1~c2, stabil? nein, da einer runtergehen und den ganzen markt bedienen könnte.
p1>p2=c1=c2 stabil? nein da wenn p1 auf p2 senken würde immernoch halber markt bedient.
p1=p2=c1=c2 stabil? ja, keiner hat anreiz abzuweichen.
p1>=c1=p2+e>c2 (e=minimale einheit) stabil? ja, da 1 zwar keinen gewinn, aber besser als verlust (p1<c1) und 2 maximalen gewinn.

je nach grenzkosten gibts es also zwei mögliche gleichgewichte.

wenn man weglässt das der mengeneffekt den preiseffekt übersteigen muss ist auch
p1-e=p2-e=c1=c2 denkbar, was der fall ist wenn man den preis (wie im echten leben) nicht um beliebig geringe beträge verkleinern kann, in dem fall ist e der kleinste betrag.

bin aber auch in der lernphase, also ruhig korrigieren wenn ich falsch liege^^


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