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Paar Mathefragen (Seminar)

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DekoAce
Beigetreten: 02.12.2007
PokerStrategist

Hallo,

ich halte am Freitag nen Seminarvortrag (Wirtschaftsmathe Bsc.) und es kommen mir noch ein paar Fragen auf. In dem Buch, um das es sich in dem Seminar dreht,
wird behauptet, dass wenn eine quadrtische Matrix A nicht symmetrisch und postitiv definit, die Matrix A*A (also die adjungierte Matrix von A multipliziert mit A selber) immer symmetrisch und positiv definit ist. Hat jemand einen Beweis dazu, habs leider nicht ganz hinbekommen und im Internet steht dazu auch nicht wirklich was.

Außerdem wird behauptet die Konditionszahl K(A*A) sei viel größer, also als die von K(A), es muss wohl daran liegen, dass die Eigenwerte von A*A viel größer sind als die von A, aber mir ist der Zusammenhang leider nicht so klar.

Ich hoffe mir kann jemand helfen, habe dummerweise, wie so oft, zu spät angefangen.


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7 Antworten
crt32
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

Da du von positiv definit redest, nehme ich mal an wir rechnen über den reellen Zahlen?
Dann ist A* ja einfach die transponierte Matrix zu A.
Damit sieht man ja direkt, dass (A*A)* = A*A, also A*A symmetrisch ist.
A und A* haben ja dieselben Eigenwerte, denn det(A-tE) = det ((A-tE)*) = det(A*-tE), also sind die Eigenwerte von A*A die Quadrate der Eigenwerte von A.


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Zitat

Gramsche Matrix?

Kondition definiert ueber sup{(Ax)/x), x->0}?
bzw. k = ||A|| ||A^-1||

||A*A|| ||(A*A)^-1|| = k2

k2 <= ||A*|| ||A|| ||A^-1|| ||A*^-1|| = k1 k1*

vllt hilft das. bin selber nicht so gut in Mathe :)


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Zitat

Bezüglich Kondition, die ist |größter EW| / |kleinster EW|.

Da die EW in A^T A ja die Quadrate von den EW in A sind, ist die kondition auch das Quadrat und somit deutlich größer.


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Zitat
DekoAce Themenstarter
DekoAce
Beigetreten: 02.12.2007
PokerStrategist

Original von crt32
Da du von positiv definit redest, nehme ich mal an wir rechnen über den reellen Zahlen?
Dann ist A* ja einfach die transponierte Matrix zu A.
Damit sieht man ja direkt, dass (A*A)* = A*A, also A*A symmetrisch ist.
A und A* haben ja dieselben Eigenwerte, denn det(A-tE) = det ((A-tE)*) = det(A*-tE), also sind die Eigenwerte von A*A die Quadrate der Eigenwerte von A.

positive definitheit beschränkt sich nicht auf reelle Zahlen...weiss also daher nicht wie das mit der Symmetrie klappen soll,

es gilt ja dann (A*A)* = A*A, aber das ist ja nicht auf den ersten Blick symmetrisch, denn die Transponierte einer adjungierten Matrix muss ja eben nicht die selbe sein ..


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Ist A*A symmetrisch/hermitesch folgt

A*A = (A*A)*

(AB)* = B*A*

(A*A)* = (A)*(A*)* = (A*)(A)

Positiv definit ist eine quad. Matrix dann, wenn alle Eigenwerte > 0
(folgt aus x*Ax > 0)
Wenn du also nachweist, dass A*A nur positive Eigenwerte hat dann hast du diesen Teil UND den mit der Kondition. Glaub ich.. :)


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DekoAce Themenstarter
DekoAce
Beigetreten: 02.12.2007
PokerStrategist

erst einmal ist es unmöglich zu zeigen, dass A*A symmetrisch ist, also das gilt (A*A)^T = A*A, gilt wohl wirklich nur im reellen. Das A^T*A die quadrierten Eigenwerte von A hat versteh ich nicht, bzw. ich wüsste nicht wie man darauf kommen sollte.


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Zitat

Symmetrie: Eigenschaft in |R,
Hermitesch: Eigenschaft in |C

In |R gilt A* = At
In |C gilt A* = conjcompl(A) t

Fuer das Adjungierte ist es aber egal.
Symmetrie kannst du natuerlich nur fuer |R nachweise, da es ueber |C nicht definiert ist, dafuer gibt es aber hermitesch.

A x = \lambda x => (A - I\lambda) x = 0
A*A x = \lambda2 x => (A*A - I\lambda2) x = 0

A*Ax = A*I\lambda x = \lambda2 x

x*A*Ax = x*A*I\lambda x = (Ax)*I\lambda x = (I\lambda x)*I\lambda x =
x*I*\lambda I \lambda x = x* I\lambda^2 x = x* I \lambda2 x

fuer x == Eigenvektor.
oehm. keine ahnung, ob das so geht, hab mir das grad aus den Fingern gesogen.


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