Schlussendlich kann ich aber garnicht mitreden, da ich leider kein MINT (oder soll ich direkt Maschbau sagen?)-Studium absolviert habe und nicht durch die harte Kaderschmiede der höllengleichen TU-Prüfungsvorbereitung gestählt wurde. Im Grunde ist meine Hochschulzulassung überhaupt ein schlechter Witz, denn unter'm Strich ists doch so: Wer die Prüfungenphasen Mechanik, Thermo, dauerhafte Separation vom weiblichen Geschlecht und Werkstoffkunde nicht durchlebt hat, hat grundsätzlich keinerlei Befugnisse, sich über die Hochschullandschaft in unserem Staate zu äußern.
true that
aber jetzt im ernst: mein jahrgang hatte ein abiturnoten-durchschnitt von 1,7, nach dem grundstudium waren 40%+ weg und durchfallquoten von 50%+ während dem maschinenbau grundstudium waren/sind die regel. da die durchfallquote einfach oft in richtung 50% korrigiert wird, v.a in den klassischen aussieb-fächern muss man sich einfach richtig lange und intensiv auf den allerwertesten hocken nur um bestehen zu können - und das bedeutet in der regel 3 monate 10h/tag. und zwar für den großteil aller studenten. natürlich gibt es leute, die wirklich so intelligent sind, dass sie viel weniger lernen müssen, aber für fast alle maschbau studenten ist das nicht der fall. es gibt nämlich neben den ganzen mathe/physik prüfungen auch fächer wie werkstoffkunde, in denen es darum geht, dass man das ganze, extrem detailreiche skript von mehreren hundert seiten, vorwärts und rückwärts herunterbeten kann nur um gerade noch zu bestehen. das ist meine eigene erfahrung und das trifft für (fast )alle komillitonen zu, die ich kenne/kannte.
das hauptstudium ist dann wieder ein anderes thema, dort ist man mit dem lernpensum eigentlich recht locker im einserbereich. das nötige pensum kommt aber natürlich auch auf die fachrichtung an - für module wie numerische mechanik braucht man natürlich deutlich mehr zeit als für das ergonomie modul