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[Statistik] Aufgaben

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mastero89
Beigetreten: 14.04.2008
Oldschool Grinder

Da ich bald Statistik schreibe und dort die übelste Kacksau bin, ist es gut möglich, dass hier mehrere Aufgaben von mir gepostet werden.

Die erste klingt eigent ziemlich einfach, aber irgendwie bin ich dann doch zu unfähig sie zu lösen. Das wichtigste wäre der Rechenweg. Aufs Ergebnis kann ich verzichten.

1) Die Zufallsvariable X sei normalverteilt mit μ = 12 und es gelte P(6 ≤ X ≤ 18) = 0.682.
Bestimmen Sie die Varianz.


Antwort
Zitat
36 Antworten
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

Standardisier den Ausdruck:

s = sqrt(Var)

P{[(6-my)/sqrt(Var)] <= V <= [(18-my)/sqrt(Var)]}

= P[(-6/s) <= V <= (6/s)] = 0.682

<=> P[V<=(6/s)] - P[V<=(-6/s)] = 0.682

<=> P[V<=(6/s)] - ( 1 - P[V<=(6/s)] ) = 0.682

<=> 2*P[V<=(6/s)] - 1 = 0.682

<=> P[V<=(6/s)] = 0.841

=> V = 1.00 (lt. meiner Tabelle)

1.00 = 6/s
s = 6
Var = 36

Irgendwie rundet er dann die 3. Stelle nicht ganz genau, aber so müsste es sein. Hoffe, der Lösungsweg war halbwegs verständlich ;)


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Zitat
KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006
Elite Grinder

Irgendwie verstehe ich den Rechenweg nicht wirklich, kenne mich aber mit Statistik auch nicht gut aus.
Du hast 12-my=6 in Deiner Rechnung, sollte aber doch 0 sein (Soll wohl 18 statt 12 heißen?!).


Antwort
Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

Original von KittenKaboodle
Irgendwie verstehe ich den Rechenweg nicht wirklich, kenne mich aber mit Statistik auch nicht gut aus.
Du hast 12-my=6 in Deiner Rechnung, sollte aber doch 0 sein.
Was ist V?

da sollte ne 18 anstatt der 12 stehen^^

V = (X-my)/sqrt(Var) also die standardisierte ZV


Antwort
Zitat
mastero89 Themenstarter
mastero89
Beigetreten: 14.04.2008
Oldschool Grinder

Das war sehr verständlich, vielen Dank!
Um V rauszubekommen muss man dann die ganze Tabelle nach 0,841 absuchen oder?

Und kennst du, oder ein anderer dich mit R-Befehlen aus?

Hab Google abgeklappert und bin da leider nicht schlau geworden.

Welche Ausgabe ergibt der R-Befehl qnorm(0.5, 100, sd = a)?
Hinweis: Die Ausgabe h¨angt nicht davon ab, welchen Wert f¨ur a man eingibt.

0,5 ist die Zufallszahl, 100 = Mittelwert und sd = sqrt(var), soweit hab ichs schon rausgefunden ^^


Antwort
Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

Jo die Tabelle nach 0.841 durchsuchen, dann findest V

Bei R-Befehlen hört dann mein derzeitiger Statistik-Horizont auf :)


Antwort
Zitat
KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006
Elite Grinder

Original von GermanEagle89

Original von KittenKaboodle
Irgendwie verstehe ich den Rechenweg nicht wirklich, kenne mich aber mit Statistik auch nicht gut aus.
Du hast 12-my=6 in Deiner Rechnung, sollte aber doch 0 sein.
Was ist V?

da sollte ne 18 anstatt der 12 stehen^^

V = (X-my)/sqrt(Var) also die standardisierte ZV

Aha, damit ist die Dichtefunktion e^(-0.5*V^2) und man kann P(V <= irgendwas) in Tabellen nachschlagen :) Der Rest ist klar, Danke.


Antwort
Zitat
mastero89 Themenstarter
mastero89
Beigetreten: 14.04.2008
Oldschool Grinder

Es sei X die Anzahl der Misserfolge vor dem ersten Erfolg in unabh¨angigen Bernoulli-
Experimenten mit Erfolgswahrscheinlichkeit . Die diskrete Zufallsvariable X besitzt dann die
Wahrscheinlichkeitsfunktion
P(x) = pi(1 − pi )^x = 0, 1, 2, . . .
0 sonst
Folgende Werte wurden beobachtet: 5, 2, 3, 0, 2. Bestimmen Sie den Maximum–Likelihood-
Sch¨atzer von pi = ?

Schätzer von pi = x/n. Soviel weiß ich schon. X müsste = 5 sein, weils 5 Beobachtungen sind. Aber was ist n und wie kommt man darauf?


Antwort
Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

x1 = 5, x2 = 2, x3 = 3, x4 = 0, x5 = 2

n solltest dann schon rausbekommen ;)


Antwort
Zitat
mastero89 Themenstarter
mastero89
Beigetreten: 14.04.2008
Oldschool Grinder

wow. wie dumm ich mich bei solchen aufgaben teilweise stelle -.-
komme auf n = 17 und wehe das ist falsch!
also ist pi = 5/17


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Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

Kannst du mal die Aufgabenstellung richtig posten?

Würde morgen was dazu schreiben. Glaub iwie nicht, dass deins so richtig ist grade^^


Antwort
Zitat
sH0rT
Beigetreten: 09.09.2006
Oldschool Grinder

Original von mastero89

Welche Ausgabe ergibt der R-Befehl qnorm(0.5, 100, sd = a)?
Hinweis: Die Ausgabe h¨angt nicht davon ab, welchen Wert f¨ur a man eingibt.

qnorm(p, mean = 0, sd = 1, lower.tail = TRUE, log.p = FALSE):
gibt das p-quantil, für die normalverteilung mit angegebenem mean und sd=sigma, aus


Antwort
Zitat
mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Habe eine kurze Frage zu einer Umformung im Skript:

Dass die Varianz des Erwartungswertes 0 ist kann ich noch nachvollziehen.
Aber warum ist die Varianz von 1/stabw = 1/(stabw^2) ?


Antwort
Zitat
siouxx
Beigetreten: 25.07.2008
PokerStrategist

Weil man konstanten quadratisch aus der Varianz ziehen kann. Allgemeine Regel.


Antwort
Zitat
mastero89 Themenstarter
mastero89
Beigetreten: 14.04.2008
Oldschool Grinder

Original von GermanEagle89
Kannst du mal die Aufgabenstellung richtig posten?

Würde morgen was dazu schreiben. Glaub iwie nicht, dass deins so richtig ist grade^^

Hatte ich doch oben schon? Aber hier nochmal ^^

Es sei X die Anzahl der Misserfolge vor dem ersten Erfolg in unabhängigen Bernoulli-
Experimenten mit Erfolgswahrscheinlichkeit . Die diskrete Zufallsvariable X besitzt dann die Wahrscheinlichkeitsfunktion
P(x) = pi*(1 − pi )^x = 0, 1, 2, . . . 0 sonst
Folgende Werte wurden beobachtet: 5, 2, 3, 0, 2. Bestimmen Sie den Maximum–Likelihood-
Schätzer von pi.

Original von sH0rTqnorm(p, mean = 0, sd = 1, lower.tail = TRUE, log.p = FALSE):
gibt das p-quantil, für die normalverteilung mit angegebenem mean und sd=sigma, aus

Danke dir!


Antwort
Zitat
mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Original von siouxx
Weil man konstanten quadratisch aus der Varianz ziehen kann. Allgemeine Regel.

Dann verstehe ich nicht warum Var(-my) = 0 ist^^


Antwort
Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

So wie ich das sehe, geht man da so ran:

x1 = 5, x2 = 2, x3 = 3, x4 = 0, x5 = 2, n = 5

Ich geh mal den allgmeinen Weg, mit Werten einsetzen, sollts aufs selbe hinauslaufen ;)

L[pi|(x1...x5)] = pi*(1-pi)^x1 * pi*(1-pi)^x2 * ... * pi*(1-pi)^xn

<=> pi^n*(1-pi)^Sum(xi)

ln L(pi) = n * ln(pi) + Sum(xi)*ln(1-pi)

dL/dpi = n/pi - Sum(xi)/(1-pi) = 0

ab hier heißt pi dann pi^(das Dach auf das pi oben drauf ;) )

<=> n/pi = Sum(xi)/(1-pi)
<=> n*(1-pi) = Sum(xi) * pi
<=> 1-pi/pi = Sum(xi)/n Sum(xi)/n = xquer = arith. Mittel
<=> 1/pi - 1 = xquer
<=> 1/pi = xquer +1
<=> 1 = (xquer + 1) * pi
<=> pi = 1/(xquer +1)

xquer = 2,4
=> pi = 0.294 (gerundet)

Sehe grade, dass das mit deinen 5/17 übereinstimmt^^


Antwort
Zitat
GermanEagle89
Beigetreten: 15.12.2007
Elite Grinder

Original von mosl3m

Original von siouxx
Weil man konstanten quadratisch aus der Varianz ziehen kann. Allgemeine Regel.

Dann verstehe ich nicht warum Var(-my) = 0 ist^^

Ein Wert hat keine Varianz, sondern nur Zufallsvariablen oder Häufigkeitsverteilungen.

Kann man sich acuh so merken, dass der Wert ja immer der Wert sein wird, ohne, dass er sich ändert, quasi keine Varianz hat (bissl doofe Eselsbrücke vlt, aber sollte so passen)


Antwort
Zitat
mosl3m
Beigetreten: 04.07.2007
Oldschool Grinder

Original von GermanEagle89

Original von mosl3m

Original von siouxx
Weil man konstanten quadratisch aus der Varianz ziehen kann. Allgemeine Regel.

Dann verstehe ich nicht warum Var(-my) = 0 ist^^

Ein Wert hat keine Varianz, sondern nur Zufallsvariablen oder Häufigkeitsverteilungen.

Kann man sich acuh so merken, dass der Wert ja immer der Wert sein wird, ohne, dass er sich ändert, quasi keine Varianz hat (bissl doofe Eselsbrücke vlt, aber sollte so passen)

Das war auch mein Gedankengang. Aber warum kann ich dann Konstanten quadratisch aus der Varianz rausziehen?


Antwort
Zitat
PdaKing
Beigetreten: 20.08.2007
Elite Grinder

Original von mosl3m

Original von GermanEagle89

Original von mosl3m

Original von siouxx
Weil man konstanten quadratisch aus der Varianz ziehen kann. Allgemeine Regel.

Dann verstehe ich nicht warum Var(-my) = 0 ist^^

Ein Wert hat keine Varianz, sondern nur Zufallsvariablen oder Häufigkeitsverteilungen.

Kann man sich acuh so merken, dass der Wert ja immer der Wert sein wird, ohne, dass er sich ändert, quasi keine Varianz hat (bissl doofe Eselsbrücke vlt, aber sollte so passen)

Das war auch mein Gedankengang. Aber warum kann ich dann Konstanten quadratisch aus der Varianz rausziehen?

hab jetzt nichts gelesen außer "warum kann ich dann Konstanten quadratisch aus der Varianz rausziehen?" Deshalb:

Var(aX+b)=E[(aX+b-(aE[X]+b))^2]=a^2E[(X-E[X])^2]=a^2Var(X)

hoffe das war das was du meintest

edit: hatte ne klammer vergessen jetzt müsste es passen ;)


Antwort
Zitat
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