Original von Eisflamme
Zu den Noten: Was Du für eine 2,5 an der Uni Mannheim an Aufwand reinstecken muss, würde an vielen anderen Universitäten vermutlich für eine 1,5 reichen... Die Benotung ist nicht schlechter, aber der Anspruch ist grundsätzlich schon sehr hoch, weil die Uni sich durchaus als "beste Uni Deutschlands" im Bereich Wirtschaft ansieht. Die BWL-Studenten, die ich kenne, haben deutlich mehr um die Ohren als BWL-Studenten an Random-Unis. Aber dafür zählt der Abschluss für Arbeitgeber später auch ziemlich gut.
das ist doch quatsch. wer ordentlich lernt, bekommt gute noten.
beispiel: alle haben geschrien, dass man in marketing (homburg und bauer zu meiner zeit) keine guten noten bekommt. ich (als vwl'er) hatte marketing als bwl-fach gewählt und in keinem modul schlechter als 2.0 gehabt. mit viel weniger aufwand als in den vlw-fächern. kann also sooo hart nicht gewesen sein.
(du magst recht haben, dass es an einer uni in hintertupfingen vielleicht etwas leichter ist. aber dieses "oh, wir sind in mannheim/münchen/st.gallen, bei uns ist es sooooooooooooo hart"-geschwätze ist nun echt übertrieben...)
tipp an op: lerne vernünftig, dann bekommst auch gute noten. und wenn der arbeitsgeber denkt: wow, mahheim ist so tough, sie sind so schlau, dann lass ihn in dem glauben...!
hm kann man imo nicht so unterschreiben. ist doch klar, dass wenn der average student in mannheim bwl nen 1,4er abi hat, die competition dementsprechend härter ist. kann ja nicht jeder ne 1,x in den klausuren haben dann. die marketing klausuren waren aber in der tat auch die einfacheren. glaube aber auch nicht, dass vwler die bwler module marketing haben.
aber ganz klar mMn bei gleichem aufwand gibts bessere noten an anderen unis. zumindest im bachelor bwl.
verpass einfach nicht die einführungswoche, der rest läuft dann von alleine
also das ist schon interessant. fallen bei euch in bwl denn überhaupt leute durch die selektionsfächer mathe, statistik, (mikro) durch? kann ich mir bei einem average von 1,4 im abi ja gar nicht vorstellen. und wenn dann trotz so guter abinoten nicht alle ihre 1,x in den klausuren schreiben, sondern immer noch die normalverteilung erreicht wird, woran liegt's? im modulkatalog sind ja objektive kriterien festgeschrieben, die zu erfüllen sind. wahrscheinlich ist es dann so, dass der beste unter den genies sich noch besser ausdrücken kann und somit im direkten vergleich zu den anderen mehr punkte erhält. das ist dann so, als ob alle beim hochsprung die höhe schaffen, aber der beste noch einen ganzen meter platz hat und deshalb eine 1 bekommt und die anderen nur eine 3. aber eigentlich ist das nicht ok, da ja der abschluss in mannheim auf dem papier genauso viel wert ist wie an anderen unis, und nicht zu einem ausscheidungskampf der hochbegabten führen soll.
was war eigentlich zuerst? gute studenten, die den ruf von mannheim als bwl #1 begründet haben, oder gute lehre, die aus average studenten gute gemacht hat? ♦
€: um es nochmal klarer auszudrücken: bekommen 90% der schreiber eine 1,x wenn sie die modulanforderungen wirklich sehr gut erfüllt haben, oder wird die beste klasur als kriterium genommen, um die normalverteilung zu erreichen?