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Von Mathematik zu...?

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12 Antworten

Also imo musst du in Statistik auch Ana 1/2 und LA 1/2 machen. Dazu kommt dann noch irgendwas Maßtheoretisches und irgendwelche stochastischen Prozesse dürften auch drin sein. Also wenn dir Mathe null gefällt, dann dürfte Statistik auch nicht wirklich deins sein.

VWL kann btw auch ziemlich mathelastig sein, aber da hättest du eben noch andere Sachen dabei. Denke gerade für jemanden, der in Mathe gut ist könnte das schon gut sein, gerade wenn du meinst, dass dich das interessiert.


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Der Mathe-Anteil bei VWL hält sich schon sehr in Grenzen, wenn man nicht gerade über ein mathematisches, analytisches Modell promoviert.
Bei VWL braucht man aber mehr Mathematik als z. B. bei BWL, daher die Aussage "VWL ist mathematisch". Das ist auch sehr aufgabenorientiert, d. h. Beweise, Sätze, Lemmata wirst du nicht so oft sehen :)
Weißt du aber was dich bei VWL erwartet - im Studium und im Beruf? Bei Mathematik warst du dir anscheinend nicht im Klaren (no offense).
Was heißt "vielseitig interessiert"? Was interessiert dich und warum?

Welche Fächer möchtest du kombinieren? Pauschal kann keine Aussage über die Vorteilhaftigkeit treffen.


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Was man so im Bachelor VWL macht, ist eigentlich Mathe LK Niveau. Was halt interessant fuer Dich sein kann, ist Oekonometrie. Leider wird im Bachelor wohl auch nicht wesentlich mehr gemacht als OLS+

Die Job Perspektiven fuer VWLer sind eigentlich die gleichen wie fuer BWLer (die VWLer behaupten gerne etwas analytischer zu sein). Allerdings ist das Studium auch oft ein Studium um seiner selbst willen und es wird oft gesunder Menschenverstand und Intuition in "mathematischen" Modelen verpackt.

GT


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Ich habe schon den Eindruck, dass der Arbeitsmarkt für VWLer besser ist als für BWLer (geringere Zahl an Absolventen, keine Konkurrenz von FH und dualen Studiengängen, größerer Arbeitsmarkt, Banken, Wirtschaftsforschungsinstitute, Wirtschaftsjournalismus).

Je nach Hochschule geht der Mathestoff schon im Bachelor über das LK-Niveau (auch Bayern) hinaus. Trotzdem harmlos :)

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Versuch trotzdem mal, Prioritäten zu setzen.


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philwen
Beigetreten: 13.05.2007
Oldschool Grinder

wie wärs mit informatik an der TU?

gehtvom mathematischen auch nicht weit über LK-niveau raus und ist sehr aufgabenorientiert (mal bezogen auf die 25-30% Pflichtmathefächer)

der rest muss dir halt taugen ^^


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wenn dir dein mathe-studium so leicht fällt (was ich bemerkenswert finde...), dann mach doch den bachelor fertig und studier nebenbei ein fach was dich auch interessiert (was weiss ich, politikwissenschaft, philosophie, kulturwissenschaften,...).

wenn du dann 2 bachelors hast, kannst dann nen master draufsetzen (in dem bereich der dich dann mehr interessiert...).

(wirtschafts)mathe bekommst die jobs halt hinterhergetragen... wenn du dann noch was anderes gemacht hast, bist du praktisch der perfekte fall für ne unternehmensberatung (wenn du viel geld verdienen willst...), aber auch sonst sehr interessant für viele firmen.

think about it...

(by the way: etwas anspruchsvolleres als mathe wirst du nicht finden, wenn du also geistig gefordert werden willst, bleib dabei!)


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PHCruiser
Beigetreten: 02.06.2006
Oldschool Grinder

Ich halte sehr viel von einem breiten Grundlagenstudium, aber Unternehmen werden das zweite Fach grundsätzlich nicht honorieren, wenn es keinen Nutzen oder keinen Bezug hat.
Wirtschaft als zweites Fach ist in dieser Hinsicht sinnvoll, vorstellbar wäre auch Maschinenbau+Jura (Patentanwalt), vielleicht auch Pädagogik+Medienirgendwas (Entwicklung von Lernmitteln) etc.
Große Unternehmensberatungen sind eine Ausnahme, aber dort müssen primär andere Sachen passen.
Das ist übrigens nicht (nur) meine Meinung, siehe z. B. auch die Karrierekolumne von Heiko Mell, VDI-Nachrichten vom 8. Juni 2012 (weil die gerade neben mir liegt).


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alex91sry
Beigetreten: 01.05.2010
PokerStrategist

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Naja, keine Ahnung wie du auf die Idee kommst, dass BWLer schlechte Jobaussichten haben. Wenn ich recht informiert bin haben BWL Absolventen mit gutem Abschluss (Voraussetzung) eine große Bandbreite an Jobmödlichkeiten.


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JBCMaster
Beigetreten: 24.03.2009
BlackMember

Versuche ich mal hier meine Erfahrungen zu teilen. Ich selbst hab mit Mathestudium nach der Schule angefangen, weil ich eben gut drin war, so wirklich interessiert hat es mich damals nicht, habe es trotzdem durchgezogen und befinde mich kurz vor der Masterarbeit. Die Gründe wieso ich es trotzdem durchziehe:
1. Ein Matheabschluss ist viel wert auf dem Arbeitsmarkt und öffnet dir viele Türen
2. Als Matheabsolvent hast du eine breite Auswahl an Berufen, wie vllt. in keinem anderen Studienfach. Da wird sicherlich was finden, was mich interessiert oder bleibe beim Poker bzw. expandiere auf Trading. (und ja die meisten Berufe haben dann später kaum was mit der Unimathematik zu tun)
3. Dein analythisches Denken wird so als Mittel zum Zweck trainiert.
4. Mathestudium wurde interessanter nachdem ich die Grundlagen hinter sich gelassen hatte.

Mein Rat, wenn du wirklich in Mathe was drauf hast und du willst später was in Bereich Wirtschaft, Technik, Forschung, Informatik, Beratung, Geheimdienst usw. machen, dann ziehe die paar Jahre durch und mach dann was dich wirklich interessiert. Besser die paar Jahre jetzt quälen als dann später dein ganzes Leben lang, weil man keine Alternativen bei Berufen hat. Ich selbst habe Mathestudium auf das notwendigste reduziert, d.h. ich reservierte mir immer einen Monat für Klausuren, sonst hatte ich nichts für mein Studium gemacht und das Studentenleben in vollen Zügen genossen.
Alternativ kannst natürlich einen ähnlichen allrounder Studiengang nehmen, wie Maschinenbau, Physik, etc. Mir selbst hat Mathe von allem am besten gefallen, da man dort kaum dämliche Praktika hat und die Leute am wenigsten vernerded sind.


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flashfy
Beigetreten: 25.03.2006
PokerStrategist

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MorchManN
Beigetreten: 05.03.2005
Oldschool Grinder

Darf ich mal den Thread hijacken?

Ich überlege in Finanzmathematik an der TU in München zu promovieren. Hat da jemand Erfahrunge oder sowas?


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Ohne irgendwas von Finanzmathe an der TU zu wissen: Ohne Infos zu Fachgebiet und Professor wird Dir niemand wirklich weiterhelfen koennen (und ich weiss nicht, ob Du das hier oeffentlich nennen solltest).

GT


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