Na ja, Du kannst es von ganz unten aufziehen und mathemtisch vernünftig machen. Definiere einen Wahrscheinlichkeitsraum, der zu dem durchgeführten Experiment passt:
Omega = { w aus {0,1}^n | w_1 = ... = w_n-1 != w_n, n aus IN, n > 1}
Sigma-Algebra: P(Omega)
W-Maß: P(w) = 1/2^n für w aus {0, 1}^n, d.h. n ist genau die Anzahl der Komponenten von w, d.h. die Anzahl der durchgeführten Würfe.
Deine Zufallsvariable ist jetzt:
T: Omega -> IR, w |--> n (= Anzahl der durchgeführten Würfe)
T trägt das Bildmaß, d.h. P_T(T = n) = P(T^(-1)(n)) = P({w aus Omega | w hat genau n Komponenten}) = P({(0, ..., 0, 1), (1, ..., 1, 0)}) = P(w = (0, ..., 0, 1)) + P(w = (1, 1, ..., 0)) = 1/2^n+1/2^n = 1/2^(n-1).
qed.