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Netzstecker defekt
 
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Netzstecker defekt

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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Habe 2 Laptops und dementsprechend zwei Netzstecker.

Stecker passt, Laptop läuft, also habe ich die Stecker stationär gelassen und mal den einen mal den anderen dran gehängt. Dann wurde plötzlich Laptop 1 nicht mehr geladen und lief auch ohne Akku am Netzteil nicht mehr. Mit dem anderen Netzteil auch nicht. An Laptop 2 gingen beide. Meine Erkenntniss: Netzstecker in Ordnung, Laptop defekt.

RettungsZeichen meinte gleich, Netzstecker defekt.

Jetzt läuft Laptop 2 auch nicht mehr. Also er läuft noch, aber Akku wird nicht geladen. Also doch Netstecker defekt. beide auf einmal??? Sehr ungewöhnlich...

Dann mal auf die Trafos geguckt (Ja, hätte ich vorher machen sollen. Habe ich glaube ich auch, aber der Unterschied chien mir vernachlässigbar: 19V Netzstecker 1, 20 V Netzstecker 2).

Jetzt habe ich ein bisschen im Netz gestöbert und unterschiedliche Meinungen gehört. Ist aber letztlich wayne, weil offensichtlich der Tausch beide (!!!) zerstört hat.

Wenn einer überlastet ist verstehe ich das ja noch. Aber zu niedrige Spannungen dürften doch nix kaputt machen oder? Bzw. müsste nicht einmal Netzstecker und ein mal Laptop kaputt gehen????

Oder ist es doch etwas anderes?


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13 Antworten
kamikazePoker
Beigetreten: 22.06.2011

Bei den Netzteilen kommt es nicht nur auf die Spannung, sondern auch auf die Stromstärke und die Polung an.
19V sind außerdem keine 20V. Manche Elektronik kann Toleranzen von bis zu 20% verkraften, aber halt nicht jede. Deswegen würde ich immer empfehlen Netzteile mit exakten Angaben zu verwenden.

Worst Case:
Netzteil 1: durchgebrannt
Akku 1: defekt
Akku 2: defekt
Laptop 1: Elektronik kaputt

Am besten Du gehst mal zu einem Fachhändler/-werkstatt, wenns teure Laptops sind.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Ich dachte die gelieferte Stromstärke hängt vom angehängtem Geraät ab?

I=U/R bzw. I=P/U

Laptop2 geht jetzt wieder. Mit beiden Netzsteckern.... Liegt wohl doch an Laptop 1. Muss ich einschicken...


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CMB
CMB
Beigetreten: 17.02.2007

Keine Ahnung was kaputt ist aber NEVER EVER die Netzteile tauschen.
Bei HP z.B. sind 19.0V und 19.5V der Unterschied zwichen Leben und Tod, kein Scherz.

Lieber diverse noname Ersatznetzteile besorgen als backup aber eben immer fuer das entsprechende Modell.

Gruss und gl,
CMB


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Was ist denn mit Handyladekabeln? Oder Ladegeräten für Akkus? Die laden doch auch mit unterschiedlicher Spannung. Hohe Spannung = schnelle Ladung, niedrige Spannung = langsam und schonend.

Aus der Steckdose kommt doch auch schwankende Spannung. Zerstört doch auch kein Gerät ?(

Noch habt ihr mich nicht überzeugt. Aber bitte weiter versuchen. Interessiert mich sehr. und als Physiklehrer sollte ich das ja auch wissen (E-Lehre war schon immer mein unliebstes Teilgebiet).

Hier mal ein bisschen was (ungefiltert) aus dem Internetz:

Die A "hat" man nicht, sie können abgerufen werden. Das ist wie die Höchstgeschwindigkeit bei einem Auto ... man muss sie nicht ständig fahren. Das Maxumim würdest Du vermutlich abrufen wenn Du den Computer bei leerem Akku (der dann Ladestrom zieht) unter Vollast setzt, und eventuell zusätzlich noch Strom abzwackst über die USB Schnittstellen. Der Hersteller sollte (!) sein Netzteil so auslegen, dass es diese Maximallast auf Dauer sicher liefern kann.

ich würde davon ausgehen, dass die 19V-Variante funktionieren sollte. zerschiessen wird man sich damti nichts, denn immerhin ist die spannung ja niedriger und nicht höher. die sache mit der stromstärke ist so eine sache. hängt davon ab, wieviel dein notebook denn wirklich braucht. bekommt er tatsächlich zu wenig strom (bei z.b. rechenintensiven aufgaben), dann wird er einfach abschmieren.

Es ist egal (Stromstärke), da der Verbraucher sich nur soviel zieht wie er haben will/darf.

Polung scheint wichtig zu sein. Leuchtet mir aber auch noch nicht ein. Der Glühlampe ist es ja auch egal, ob der Strom von links oder rechts (oder abwechselnd) kommt.


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Django3
Beigetreten: 16.10.2009

Dem Akku selbst wird das wahrscheinlich auch egal sein ob er nun mit 19V oder 20V geladen wird. Die restliche Elektronik ist da vielleicht nicht so gutmütig. Wenn du z.B. nen 15V Akku hast, den aber mit 20V lädst, dann wird dein Rechner über die Zeit in der du ihn am Netzteil hast eben auch mit den 20V versorgt. Im Inneren werden dann irgendwelche buck converter oder LDOs dafür sorgen, dass auch wirklich nur die Spannung an den Komponenten anliegt, für die sie ausgelegt sind. Diese Regler haben selbst aber auch einen gewissen Spannungsbereich und wenn der überschritten wird, dann tun sie nicht mehr das was sie sollen. Wenn du z.B. einen hast, der von 15-20V auf 12V runterregelt und du ihm 25V als Eingangsspannung anbietest, dann kommen am Ende vielleicht 14V oder so raus (oder sogar die kompletten 25V... alles schon erlebt) und das zerlegt dir dann deinen Rechner.
Intuitiv würde ich sagen, dass es keine Rolle spielen sollte, ob du nun ein 19V oder 20V Netzteil verwendest, da die Toleranzen der Regler hoch genug sein sollten... wissen kann man es aber nicht, solange man nicht genau weiß, was für Teile da drin sitzen.

Polung scheint wichtig zu sein. Leuchtet mir aber auch noch nicht ein. Der Glühlampe ist es ja auch egal, ob der Strom von links oder rechts (oder abwechselnd) kommt.

Ne Glühlampe ist aber kein Computer. Ner Glühlampe ist die Stromrichtung egal... Dioden, Transistoren und auch Akkus eher nicht so. ;)

edit: Bin kein Fachmann, sondern übertrage nur eigene Erfahrungen aus der Hardwareentwicklung meiner Firma auf das Thema. Ob das ganze wirklich so ist, kann ich nicht garantieren... abgesehen vom letzten Absatz.


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kamikazePoker
Beigetreten: 22.06.2011

Original von wuerstchenwilli
Ich dachte die gelieferte Stromstärke hängt vom angehängtem Geraät ab?

I=U/R bzw. I=P/U
...

Tuts auch. Deswegen kann ein Netzteil auch durchbrennen, wenn zu viel Strom fließt, für das das Netzteil nicht ausgelegt ist.

Original von wuerstchenwilli
...
Aus der Steckdose kommt doch auch schwankende Spannung. Zerstört doch auch kein Gerät
...

Genau das fangen die Netzteile auch ab. Und bei zu hohen Schwankungen geht im Idealfall nur das Netzteil kaputt und im schlimmsten Fall das gesamte Gerät und das Haus brennt auch noch ab.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Aber die meisten elektrischen Geräte funzen doch ohne Netzteil und brennen auch nicht ab ?(


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Django3
Beigetreten: 16.10.2009

Ich glaube da täuschst du dich gewaltig... fast alle Geräte funktionieren mit Gleichstrom und haben entsprechend entweder ein internes oder externes Netzteil


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pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Wenn du wirklich physiklehrer bist quitte bitte deinen Job... Sowas sollte eigentlich wirklich jeder wissen der wenigstens bis zur 10. Klasse in der Schule war, wenn man sich auch noch mit Physik beschäftigt aber auf jeden Fall.
So gut wie jedes Gerät läuft mit Netzteil und Gleichstrom, auch wenn das Netzteil oft intern ist. Wenn dein Laptop zu viel Strom zieht, bedeutet das, das der Innenwiderstand kleiner wird. Kannst ja mal das Netzteil kurz schließen, das wird es sicherlich auch nicht überleben ;)
Also zu geringer Strom und zu hohe Spannung kann beides kritisch enden.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von pg89
Wenn du wirklich physiklehrer bist quitte bitte deinen Job... Sowas sollte eigentlich wirklich jeder wissen der wenigstens bis zur 10. Klasse in der Schule war, wenn man sich auch noch mit Physik beschäftigt aber auf jeden Fall.
So gut wie jedes Gerät läuft mit Netzteil und Gleichstrom, auch wenn das Netzteil oft intern ist. Wenn dein Laptop zu viel Strom zieht, bedeutet das, das der Innenwiderstand kleiner wird. Kannst ja mal das Netzteil kurz schließen, das wird es sicherlich auch nicht überleben ;)
Also zu geringer Strom und zu hohe Spannung kann beides kritisch enden.

Komisch... mein schwiegervater stellt sogar beruflich im mittelständigen Unternehmen, Geräte mit Stromversorgung her und meinte, es wäre kein Problem.

ich wunder mich immer, dass Leute meinen, dass man als Physiklehrer alles wissen muss. Stell dir vor, ich bin auch Sportlehrer und meine Rythmische Sportgymnastikskills sind eher so mähhh... ähnlich verhält es sich mit Dreisprung, Stabhochsprung, Skateboardfahren, Trampolinspringen, und zig anderen Sportarten.

Alles ist Physik und wer mein, alles verstanden zu haben, der ist ganz schön kluk. Wir haben weder im Studium noch im Ref jemals ein elektrisches Gerät geöffnet, geschweige denn Ströme gemessen. Traurig aber wahr...

Abgesehen davon ist nach über einem Jahr ein Computer und zwei Netzteile noch heil. Ich vermute auch, dass die probleme eher durch einen Wackelkontakt herkommen.

Irgendwie erinnert mich das an meinen Aufenthalt in Kambodscha. Alle haben gesagt "Kannst doch nicht ohne Malariaprophhylaxe dahin fliegen!" In Kambodscha selber war aber niemand, der längere Zeit dort war und die Prophylaxe genommen hat. Ich würde wetten, dass hunderttausende Netzteile beliebig wechseln ohne Probleme.

Trotzdem danke für den hinweis. ich werde mal die Diagnose abwarten.


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pg89
Beigetreten: 05.04.2008

Man muss auch keine geräte öffnen, um das zu wissen. Aber selbst in der schulphysik lernt man doch, was kondensatoren, dioden und transisoren sind. Und das Computer (bzw. generell logische schaltungen, die auch in radios, waschmaschinen usw. enthalten sind) aus einem haufen der teile bestehen, vor allem aus transistoren, die nunmal nicht mit wechselspannung funktionieren.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Ist schon klar, dass ihr euch Lehrer wünscht, die in beiden Fächern fachlich top sind. Aber wie soll das funktionieren? 2 Fächer auf Master-Niveau studieren plus Pädagogik + Psychologie + Soziologie.

Das ist nicht machbar. und häufig sind die fachlich Besten als Lehrer völlig ungeeignet. Und die, die sowohl fachliche als auch menschlich zu den Besten gehören, die würden sich vermutlich nicht mit einem Lehrergehalt zufrieden geben.

Ich persönlich sehe aber auch nicht so das Problem darin, wenn ein Lehrer in seinem Fach nicht alles weiß. Manchmal sage ich den Kindern: "Das muss ich nochmal nachschlagen." oder "Da kann ich dir gerade nicht weiterhelfen. Versuch doch mal selbst, das raus zu finden." Das bringt manchmal mehr, als wenn der Lehrer es vorbetet. ging mir beim Pokern nicht anders.

Wie heißt es in der neuen Lernkultur so oft: Lehrer sind Lernbegleiter. Das Aneignen von Wissen muss jeder selber hinbekommen. Wir schaffen die richtige Lernumgebung und das richtige Lehrmaterial.

Klar kann man sagen: Aber dass jedes Gerät einen Trafo hat und mit Gleichstrom arbeitet ist so wichtig, das muss ein Physiklehrer wissen!

Kann sein, dass du recht hast. Ich mache regelmäßig eine Umfrage bei den Schülerinnen und Schülern. Da hat sich noch niemand über mangelndes Fachwissen beklagt. im Gegenteil: "Herr Willi beantwortet alle Fragen!" war dort oft zu lesen.


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wuerstchenwilli
Beigetreten: 07.04.2008

Original von pg89
Man muss auch keine geräte öffnen, um das zu wissen. Aber selbst in der schulphysik lernt man doch, was kondensatoren, dioden und transisoren sind. Und das Computer (bzw. generell logische schaltungen, die auch in radios, waschmaschinen usw. enthalten sind) aus einem haufen der teile bestehen, vor allem aus transistoren, die nunmal nicht mit wechselspannung funktionieren.

Das hängt vom Lehrer ab. Ich würde immer versuchen drum herum zu kommen, da E-Lehre mein ungeliebtestes Teilgebiet ist. Und in der Gesamtschule geht es meist über das Ohmsche Gesetz nicht hinaus, zumindest nicht, wenn man das nicht forciert. Ich lege meinen Schwerpunkt lieber auf Mechanik und Optik. Da fühle ich mich sicherer.

Und frag mal Lwie was sie aus dem Physikunterricht noch wissen. Wenn es > 4 Jahre her ist, dank können Sie dir vermutlich nicht mal mehr sagen, welche Einheit dire Spannung hat. Da wird zwischen Watt und Volt einfach nur geraten.


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