Lass dir von Lifeisabug nicht die Laune verderben. In gewisser Weise mag er ja recht haben. Aber Webdesign, vorrangig HTML und CSS, ist so schwer nicht zu lernen.
Ich habe vor einigen Jahren mit selfHTML angefangen, dass ich mir als Buch gekauft habe. Ich tippte einfach die ersten Beispielcodes ab und freute mich darüber, wie schnell und einfach sich erste Dinge wie Checkboxen, Rahmen und Frames umsetzen ließen. Nach etwa drei Stunden hatte ich so viel verschiedenen Code abgetippt, dass ich ein Gespür für die einzelnen HTML-Befehle bekam und meine erste eigene Seite erstellen konnte.
Die sah natürlich noch alles andere als hübsch aus. Entstand auch leider auf Basis von Tabellen und nicht wie es heute üblich ist auf Div-Containern und CSS-Befehlen. Aber das Buch war auch schon etwas älteren Baujahrs. Wenn man heute selfHTML.org konsultiert, dürfte von Tabellen zum Bauen einer Seite auch nix mehr zu finden sein. Nur noch von ihrem ursprünglichen Zweck sollte da die Rede sein: Tabellen anzuzeigen.
CSS habe ich dann, nachdem ich die Grundlagen von HTML verstanden habe, relativ schnell mittels eines Videotutorials von Pixelmetrie auf psd-tutorials.de gelernt. Leider bedarf es dafür eine ganze Menge Punkte, die man sich durch Forenaktivität erarbeiten muss. Ein anderes Tutorial dieser Güteklasse ist mir bisher nicht untergekommen.
Aber der Einstieg über selfHTML dürfte eben so zum Erfolg führen. Man darf nur nicht so bequem sein, die auf der Seite gezeigten Codes einfach mittels Klick abzurufen sondern sollte schon die Motivation mitbringen, die Codes selbst abzutippen und sich am Ergebnis zu erfreuen.
Ich benutze auch bis heute nichts anderes als den stinknormalen Notepad-Editor von Windows für meine Seiten.