Xantos pünktlich wie immer (ich hab Vorgestern noch dran gedacht, dass es ja mal wieder Zeit für den Bilanz-Thread wird ^^)
Recap:
Original von Smoka676
Asset Allocation:
- 20% MSCI World ETF
- 3 % EM ETF
- 2,5% Gold producers ETF
- 10% Cash
- 15% Krypto
- ca. 50% Einzelaktien (Hier aber vor allem gemäß des letzjährigen Ziels Rohstoffe + Edelmetalle aufgebaut)
Performance:
- 27% Overall
- 4% Einzelwerte (d'oh)
- 22% ETFs
- 144% Crypto
Ziele für das neue Jahr:
- Weiter ETF Anteil steigern (Ziel: >50%)
- Sparquote steigern (45% in 2022)
- Weiter mehr Sport (9 Kg to go)
- Beruflich keine Sonderprojekte mehr supporten und auf die eigene Abteilung konzentrieren - Reevaluierung im Oktober, da ab dann Aktienoptionen verfügbar sind
- Hochzeit für 2023 planen
Ergänzend noch mein zartes Alter von 39 und im Projektmanagement als Abteilungsleiter tätig.
Fangen wir mal mit der Allocation an - Wobei ich vorweg sagen muss, dass diese aufgrund der nun ausgeübten Aktienoptionen stark Richtung Cash Bestand verzerrt ist:
- 10% MSCI World ETF
- 2,5% EM ETF
- 1,6% Gold Producers ETF
- 0% Crypto
- ca. 20% Einzelaktien
- Neu: 4% physisches Gold
- 60% Cash
Zwar ist die Allokation von Einzelaktion zu MSCI World stark gestiegen, das hat aber vor allem damit zu tun, dass ich die Positionen der Einzelwerte, die ich aufbauen wollte schon zeitnah hinzugekauft hat, während das Gros des neuen Cashbestands nun verteilt auf die nächsten 20 Monate in den MSCI World gehen wird. Dazu wird noch der Goldbestand über die nächsten Monate ein wenig aufgebaut.
Performance:
- -23% Overall
- -32% Einzelwerte
- -14,3% ETFs (Alle ETF Bestände - also MSCI World, EM, Gold Producers und zwei andere, kleinere Positionen)
- -16% Crypto
Tjo, Performancetechnisch geblutet dieses Jahr, würd ich sagen. Da sind meine Risikopositionen in RU (Gazprom, Polymetal) und China (Alibaba, Tencent, u. a.) allesamt so richtig in die Knie gegangen. Aus einigen aber zumindest zum Teil noch ganz gut aus gekommen. Gazprom z. B. nur mit minimalem Verlust verkauft, dafür aber Polymetal derzeit mit -100% im Depot. Nun ja, die Risiken waren bekannt, von daher darf ich mich nicht beschweren. Kam dann mit dem generellen "Einbruch" dieses Jahr knüppeldick. Wobei isoliert betrachtet der MSCI World ja mit gerade mal -12% noch ziemlich vernünftig gelaufen ist - was natürlich für den ETF only approach spricht ^^
Crypto habe ich nach und nach runtergefahren und bin bei noch recht guten Kursen mit meinen Restbeständen raus (Overall Performance seit Kauf 282%).
Zu den Zielen:
Sparquoten-Ziel fast erreicht mit 43% - und das trotz erhöhter Ausgaben (erste Ausgaben für die Hochzeit, teure bis sehr teure Urlaube und generell höhere Ausgaben aufgrund von Inflation). Hilfreich hier waren ein 10k Bonus sowie eine 10% Gehaltserhöhung. Also zumindest von der Seite ein erfreuliches Jahr.
Generell lief es arbeitstechnisch allerdings mega bescheiden - zwar hatte ich Erfolg mit dem Ziel mich nicht mehr mit Sonderprojekten oder sonstwie aufzureiben, aber meine Bereichsleitung kam mir bei einigen strukturellen Themen nicht gerade entgegen. Long story short: Ich habe mit der strategischen Ausrichtung meines Teams keinen Support bekommen und sämtliche Absprachen sind beim ersten Anzeichen von "externem" Gegenwind in Vergessenheit geraten. Das hat dann z. B. dazu geführt, dass ich seit 6 Monaten nicht mehr mit meiner Bereichsleitung gesprochen habe und sie nur noch über ihre Asssistenz mit mir kommuniziert. Auch internen Beförderungen in meinem Team wurde ein Riegel vorgeschoben mit sehr dünnen Begründungen. Immerhin: Wir werden umgehängt und bekommen einen neuen (richtig coolen und auch fachlich viel passenderen) Vorgesetzten - das war nun schon seit ca. 4 Monaten mehr oder weniger konkret im Gespräch, ist aber jetzt fast final. Stimmung in meinem Team ist allerdings am Boden, meine eigene auch (inkl. abhanden gekommener Motivation) - so ein Vorgesetztenverhalten wie im letzten Jahr habe ich noch nie erlebt. Ein absolut herausragendes Beispiel, was man alles falsch machen kann und wie man das Gegenteil von Empowerment und Accountability erreicht.
Wenn die Umhängung allerdings zeitnah klappen sollte, kann ich mir auch 2023 vorstellen in dem Bereich weiterzuarbeiten. Karriereaussichten sind gut bis sehr gut, Bezahlung ist sowieso gut und weitere (kleinere) Aktienprogramme stehen in Aussicht. Falls nicht, wird sich intern umorientiert, da gibt es derzeit einige spannende Projekte, auch wenn es mir um mein Team leid tun würde.
Sport läuft gut bis sehr gut, Gewichtsabnahme allerdings nicht. Dafür müsste ich zusätzlich Diät betreiben oder zumindest auf das ein oder andere Glas Wein verzichten. Wird für die Hochzeit bzw. den Kauf des Anzugs aber nochmal relevant
Alles in allem aber durchaus zufrieden mit diesem Jahr. Die Performance meines Portfolios stört mich wenig, viel ärgerlicher finde ich den ganzen Mist auf der Arbeit. Aber sowas lässt sich im Zweifel mit Umorientierung lösen.
Ziele und Outlook 2023:
- ETF Anteil wie geplant steigern
- Sparquote halten (45%)
- Weiter mehr Sport (9 kg to go)
- Zeit nutzen, um persönliche Weiterentwicklung voranzutreiben (entweder Fortbildung und/oder Selbststudium - meine Italienisch Kenntnisse will ich z. B. seit Ewigkeiten mal entstauben)
- Hochzeit und Neuseelandreise