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Jahresbilanz 2022

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Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Alle Jahre wieder! :)
Das Jahr ist noch nicht zuwende, aber die nächsten 2 Wochen ist die Familie da, daher wollte ich das jetzt schon mal abhaken an einem kalten Sonntagabend.

Portfolio Mix:

  • Cash -1%
  • Stocks 65%
  • Crypto 7%
  • Startup-Shares 18%
  • Haus 11%

Portfolio Change YTD:

  • Stocks -20%
  • Crypto -59%
  • Portfolio -20%

Große Bewegungen dieses Jahr & Anmerkungen:

  • Haus macht durch Tilgung & den Crash jetzt schon 8% vom Portfolio aus -- man wird alt :)
  • Mit frischem Cash nochmal einen letzten Chunk der Umbaukosten bezahlt, den Wertpapierkreidit (mit dem ich gute Teile des Umbaus finanzierte) zu 80% zurückgezahlt
  • Abgewöhnung vom Einzelaktienzeug stark fortgeschritten. Das war sehr entspannend. Sonst hätte ich mich soo viel mehr mit dem Depot beschäftigt. Meine verbliebenen Einzeltitel sind Berkshire, Apple und Amazon. Berkshire plane ich ad ultimo zu halten. Apple und Amazon haben nach wie vor zu hohe Buchgewinne, so dass sie sukzessive über Kinderdepots verkauft werden.
  • Ich bin relativ optimistisch, dass ich "trocken" bleibe. Gibt so viele Gelegenheiten, wo ich merke, dass das angenehmer ist. Letztes Beispiel war gestern irgendein Tweek, dass Charles Schwab in Momentum aufgenommen wurde. Ich hatte 2020-21 eine Weile diese Aktie. Und kurz habe ich gedacht "omfg, warum hab ich sie nicht gehalten". Dann habe ich aber gemerkt, dass ich das nur bei Aktien denke, die ich mal hatte -- und mich bei Aktien, die gut laufen & die ich nie hatte, nie ärgere. Ein weiterer praktischer Grund, den ETFs treu zu bleiben: Weniger Namen "in the back of my mind", bei denen man sich über in hindsight suboptimale Timings ärgern könnte :)

Hoffe bei euch verlief das Jahr auch glimpflich.
Wünsche euch allen eine tolle Weihnachtszeit & viel Gesundheit & Spaß in 2023!


Antwort
Zitat
84 Antworten
svnpy
Beigetreten: 03.03.2015
Legacy Member

Schließe mich auch mal an...
Börsenjahr war nicht so optimal, also wahrscheinlich ca. -30%

Aktuelle Aufteilung:
- 10% Crypto
- 40% All World
- 40% LETFs (Nasdaq100, S&P500 und HFEA)
- 10% Tagesgeld

Habe noch VSOPs aus einem Startup, da aber noch jung, zähle ich die aktuell nicht mit rein.
Immerhin guten Gehaltssprung mitgenommen und arbeite parallel noch nebenbei für ein Startup. Komme dadurch aktuell ca. auf eine Sparquote von 33% mit der es sich noch sehr gut Leben lässt.

Ziele aus 2021:

1. Sparquote nicht erhöhen, eher für Urlaub & Co nutzen
2. Faire Bedingungen für beide Parteien schaffen und da weiterhin einbringen (erwähntes Startup), ansonsten wo anders 'nen Minijob suchen
3. Mehr mit LETFs beschäftigen (ggf. neu evaluieren + komplett rausnehmen) und alle Einzelpositionen auflösen
4. Mehr mit Start Up Investments & Konstrukten beschäftigen (Holdings, VSOP/ESOP, etc.) -> Langfristig Angel Investor als Idee
5. Mehr Geld in mich investieren (z.B. Coachings, Urlaube/Reisen, Schreibtischstuhl)

1. Hat ganz gut geklappt, habe wie vorgenommen ca. vom "Mehreinkommen" 50% für Sparquote genommen und Rest aufs Spaßkonto. Bisschen abgewichen, da ich aktuell mein Tagesgeldkonto auffüllen will
2. Hat funktioniert und passt super
3. Hat auch gut geklappt und habe ein Großteil dahin gepackt, alle Einzelaktien verkauft (Performance durch das Jahr natürlich nicht top :f_drink:)
4. bisschen zu kurz gekommen, aber Thema wird auch erstmal weiter nachhinten gepackt, da aktuell die Zeit fehlt sowie Geld
5. Arbeitszimmer gut aufgerüstet, könnte aber generell mehr sein

Neue Ziele 2023
1. Tagesgeldkonto füllen; ca. 15-20% (siehe nächste Ziele)
2. Generelle vvGmbH Recherche und vllt. beraten & gründen lassen (will LETFs, VSOPs u.Ä. darein packen)
3. Minijob gegen Mitte/Ende 2023 aufgeben und wieder mehr Richtung Freizeit gehen
4. Sparquote genau so halten bzw. minimal reduzieren
5. Mehr Kurztrips


Antwort
Zitat
Smoka676
Beigetreten: 10.05.2006
PokerStrategist

Xantos pünktlich wie immer (ich hab Vorgestern noch dran gedacht, dass es ja mal wieder Zeit für den Bilanz-Thread wird ^^)

Recap:

Original von Smoka676
Asset Allocation:

  • 20% MSCI World ETF
  • 3 % EM ETF
  • 2,5% Gold producers ETF
  • 10% Cash
  • 15% Krypto
  • ca. 50% Einzelaktien (Hier aber vor allem gemäß des letzjährigen Ziels Rohstoffe + Edelmetalle aufgebaut)

Performance:

  • 27% Overall
  • 4% Einzelwerte (d'oh)
  • 22% ETFs
  • 144% Crypto

Ziele für das neue Jahr:

  • Weiter ETF Anteil steigern (Ziel: >50%)
  • Sparquote steigern (45% in 2022)
  • Weiter mehr Sport (9 Kg to go)
  • Beruflich keine Sonderprojekte mehr supporten und auf die eigene Abteilung konzentrieren - Reevaluierung im Oktober, da ab dann Aktienoptionen verfügbar sind
  • Hochzeit für 2023 planen

Ergänzend noch mein zartes Alter von 39 und im Projektmanagement als Abteilungsleiter tätig.

Fangen wir mal mit der Allocation an - Wobei ich vorweg sagen muss, dass diese aufgrund der nun ausgeübten Aktienoptionen stark Richtung Cash Bestand verzerrt ist:

  • 10% MSCI World ETF
  • 2,5% EM ETF
  • 1,6% Gold Producers ETF
  • 0% Crypto
  • ca. 20% Einzelaktien
  • Neu: 4% physisches Gold
  • 60% Cash

Zwar ist die Allokation von Einzelaktion zu MSCI World stark gestiegen, das hat aber vor allem damit zu tun, dass ich die Positionen der Einzelwerte, die ich aufbauen wollte schon zeitnah hinzugekauft hat, während das Gros des neuen Cashbestands nun verteilt auf die nächsten 20 Monate in den MSCI World gehen wird. Dazu wird noch der Goldbestand über die nächsten Monate ein wenig aufgebaut.

Performance:

  • -23% Overall
  • -32% Einzelwerte
  • -14,3% ETFs (Alle ETF Bestände - also MSCI World, EM, Gold Producers und zwei andere, kleinere Positionen)
  • -16% Crypto

Tjo, Performancetechnisch geblutet dieses Jahr, würd ich sagen. Da sind meine Risikopositionen in RU (Gazprom, Polymetal) und China (Alibaba, Tencent, u. a.) allesamt so richtig in die Knie gegangen. Aus einigen aber zumindest zum Teil noch ganz gut aus gekommen. Gazprom z. B. nur mit minimalem Verlust verkauft, dafür aber Polymetal derzeit mit -100% im Depot. Nun ja, die Risiken waren bekannt, von daher darf ich mich nicht beschweren. Kam dann mit dem generellen "Einbruch" dieses Jahr knüppeldick. Wobei isoliert betrachtet der MSCI World ja mit gerade mal -12% noch ziemlich vernünftig gelaufen ist - was natürlich für den ETF only approach spricht ^^
Crypto habe ich nach und nach runtergefahren und bin bei noch recht guten Kursen mit meinen Restbeständen raus (Overall Performance seit Kauf 282%).

Zu den Zielen:
Sparquoten-Ziel fast erreicht mit 43% - und das trotz erhöhter Ausgaben (erste Ausgaben für die Hochzeit, teure bis sehr teure Urlaube und generell höhere Ausgaben aufgrund von Inflation). Hilfreich hier waren ein 10k Bonus sowie eine 10% Gehaltserhöhung. Also zumindest von der Seite ein erfreuliches Jahr.
Generell lief es arbeitstechnisch allerdings mega bescheiden - zwar hatte ich Erfolg mit dem Ziel mich nicht mehr mit Sonderprojekten oder sonstwie aufzureiben, aber meine Bereichsleitung kam mir bei einigen strukturellen Themen nicht gerade entgegen. Long story short: Ich habe mit der strategischen Ausrichtung meines Teams keinen Support bekommen und sämtliche Absprachen sind beim ersten Anzeichen von "externem" Gegenwind in Vergessenheit geraten. Das hat dann z. B. dazu geführt, dass ich seit 6 Monaten nicht mehr mit meiner Bereichsleitung gesprochen habe und sie nur noch über ihre Asssistenz mit mir kommuniziert. Auch internen Beförderungen in meinem Team wurde ein Riegel vorgeschoben mit sehr dünnen Begründungen. Immerhin: Wir werden umgehängt und bekommen einen neuen (richtig coolen und auch fachlich viel passenderen) Vorgesetzten - das war nun schon seit ca. 4 Monaten mehr oder weniger konkret im Gespräch, ist aber jetzt fast final. Stimmung in meinem Team ist allerdings am Boden, meine eigene auch (inkl. abhanden gekommener Motivation) - so ein Vorgesetztenverhalten wie im letzten Jahr habe ich noch nie erlebt. Ein absolut herausragendes Beispiel, was man alles falsch machen kann und wie man das Gegenteil von Empowerment und Accountability erreicht.
Wenn die Umhängung allerdings zeitnah klappen sollte, kann ich mir auch 2023 vorstellen in dem Bereich weiterzuarbeiten. Karriereaussichten sind gut bis sehr gut, Bezahlung ist sowieso gut und weitere (kleinere) Aktienprogramme stehen in Aussicht. Falls nicht, wird sich intern umorientiert, da gibt es derzeit einige spannende Projekte, auch wenn es mir um mein Team leid tun würde.
Sport läuft gut bis sehr gut, Gewichtsabnahme allerdings nicht. Dafür müsste ich zusätzlich Diät betreiben oder zumindest auf das ein oder andere Glas Wein verzichten. Wird für die Hochzeit bzw. den Kauf des Anzugs aber nochmal relevant :f_biggrin:

Alles in allem aber durchaus zufrieden mit diesem Jahr. Die Performance meines Portfolios stört mich wenig, viel ärgerlicher finde ich den ganzen Mist auf der Arbeit. Aber sowas lässt sich im Zweifel mit Umorientierung lösen.

Ziele und Outlook 2023:

  • ETF Anteil wie geplant steigern
  • Sparquote halten (45%)
  • Weiter mehr Sport (9 kg to go)
  • Zeit nutzen, um persönliche Weiterentwicklung voranzutreiben (entweder Fortbildung und/oder Selbststudium - meine Italienisch Kenntnisse will ich z. B. seit Ewigkeiten mal entstauben)
  • Hochzeit und Neuseelandreise

Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?


Antwort
Zitat
Xantos Themenstarter
Xantos
Beigetreten: 07.09.2005
Legacy Member

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Kommt drauf an, was du vergleichen willst.
Cash halten kann ja unterschiedliche Gründe haben.

Wenn du es als Notgroschen, oder bspw für eine Immobilie, hältst, dann hat es ja nicht den Zweck, Rendite zu erzielen & ich würde auf jeden Fall mein Portfolio auch ohne das betrachten.

Wenn du aber Market Timen willst (also Buy the Dip o.ä), dann solltest du natürlich Cash zu deiner Portfolio-Performance dazu rechnen, um dich nicht selbst zu betrügen :)


Antwort
Zitat
Smoka676
Beigetreten: 10.05.2006
PokerStrategist

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Ich gehe nach der TTWROR (True time weighted rate of return) aus dem Portfolio Performance Tool. Da wird also Cash zeitlich gewichtet mit eingerechnet (zumindest habe ich meine Cashbestände mit eingetragen die ich investieren möchte - die kann man allerdings auch außen vor lassen. Notgrosche o. Ä. habe ich aber z. B. nicht drin). Kaufkraftverlust allerdings nicht afaik.


Antwort
Zitat
Alaton
Beigetreten: 21.02.2006
BlackMember

Danke für den Thread Xantos :f_thumbsup:
Spannendes Jahr.

Net worth +40% in €

Asset Allocation:
- 50% Immobilien (NAV abzgl. Verbindlichkeiten)
- 44% USD-Stablecoins
- 6% Fiat/Bauspar/LV/Depot

Rückblick:
Immobilien:
Werte haben sich noch recht konstant gehalten, insgesamt etwas weniger Wert trotz geleisteter Tilungen. Eigentlich wollte ich Ende des Jahres mit dem Abbau beginnen aber der Markt ist quasi tot insbesondere für die typischen Investment-Immos, also ist erstmal weiter halten angesagt.
Bewirtschaftung etwas anspruchsvoller, viel Rumärgerei mit Nebenkosten da die meisten Immos mit Gas beheizt werden. Habe jetzt einen meiner Flüchtlinge angestellt der sich um den ganzen Kleinscheiss kümmert, insgesamt ist es aber immernoch mehr Arbeit mit den Immobilien als mir lieb ist.

Krypto-Arbitrage:
Mit Unterstützung eines Programmierers bin ich kurz vor Fertigstellung meiner neuen Version die deutlich selbstständiger und schneller auf die Marktbewegungen reagieren kann. Hat leider deutlich länger gedauert als gedacht. Privatkram und Immos kosten leider immernoch zuviel Zeit. Ende des Jahres gab es nochmal einen Once-in-a-Lifetime Flashcrash, wie das Leben so spielt aber zeitgleich noch eine Menge Geld auf FTX verloren.
Dieses Jahr meine Gesellschaften aufgesetzt und mit der BaFin über die Annahme von Fremdgeldern gestritten. Leider ist die BaFin null hilfsbereit und so liegt mein Antrag seit 6 Monaten dort zur Genehmigung und nichts tut sich. In 2023 startet die Gesellschaft also erstmal nur mit meinen eigenen Krypto-Assets.

Aufgrund der steuerlichen Gewinne ist es für mich jetzt sehr interessant in Kryptos zu investieren um potenzielle Verluste mit meinen bisherigen Gewinnen zu verrechnen aber nach einem Jahr die potentielle volle Upside zu haben (Downside auf -52.5% beschränkt). Durch Lending an meine Trading-GmbH kann ich trotzdem die Kryptos zum traden nutzen ohne die Haltefrist zu verlängern. Mit Verweis auf das anhängige Verfahren vor dem BFH (18.03.2022 - Aktenzeichen IX R3/22) werde ich Einspruch gegen die Besteuerung meiner Erträge in 2021 einlegen (strukturelles Vollzugsdefizit sowie Klassifizierung von Kryptowährungen als Wirtschaftsgut) und das Ruhen des Verfahrens sowie die Aussetzung der Vollziehung beantragen.

Das Jahr lief nochmal deutlich besser als letztes Jahr (absolut gesehen, prozentual ziemlich gleich), anbei der Graph für die Gesamtzeit des Bots.
(Y-Achse multiples des Ursprungsinvests - Dieses Jahr ab roter Linie)

Spoiler

Insgesamt krass anstrengendes und turbulentes Jahr. Immoanteil nimmt weiter ab, allerdings nur weil die anderen Invests deutlich an Wert gewinnen. Euro wie erwartet tatsächlich an Wert verloren auch wenn er jetzt wieder deutlich zulegt.

Ausblick:
Ich werde ca. 30% meines Net-Worths in Kryptos investieren.
Fokus liegt stark auf meinen neuen Gesellschaften und privat auch einiges zu tun. Ich hoffe ich kann nächstes Jahr ein paar Immos auf dem Markt platzieren um mehr Liquidität zur Verfügung zu haben.


Antwort
Zitat
Smoka676
Beigetreten: 10.05.2006
PokerStrategist

Original von Alaton
Das Jahr lief nochmal deutlich besser als letztes Jahr (absolut gesehen, prozentual ziemlich gleich), anbei der Graph für die Gesamtzeit des Bots.
(Y-Achse multiples des Ursprungsinvests - Dieses Jahr ab roter Linie)

Spoiler

Insgesamt krass anstrengendes und turbulentes Jahr. Immoanteil nimmt weiter ab, allerdings nur weil die anderen Invests deutlich an Wert gewinnen. Euro wie erwartet tatsächlich an Wert verloren auch wenn er jetzt wieder deutlich zulegt.

:f_eek: :f_o:
8x in zwei Jahren - mega!


Antwort
Zitat
Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Original von Xantos

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Kommt drauf an, was du vergleichen willst.
Cash halten kann ja unterschiedliche Gründe haben.

Wenn du es als Notgroschen, oder bspw für eine Immobilie, hältst, dann hat es ja nicht den Zweck, Rendite zu erzielen & ich würde auf jeden Fall mein Portfolio auch ohne das betrachten.

Wenn du aber Market Timen willst (also Buy the Dip o.ä), dann solltest du natürlich Cash zu deiner Portfolio-Performance dazu rechnen, um dich nicht selbst zu betrügen :)

Ah okay, jo der Ansatz erscheint mir sinnvoll.

Original von Smoka676

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Ich gehe nach der TTWROR (True time weighted rate of return) aus dem Portfolio Performance Tool. Da wird also Cash zeitlich gewichtet mit eingerechnet (zumindest habe ich meine Cashbestände mit eingetragen die ich investieren möchte - die kann man allerdings auch außen vor lassen. Notgrosche o. Ä. habe ich aber z. B. nicht drin). Kaufkraftverlust allerdings nicht afaik.

Das Tool "verdünnt" dann quasi die Performance durch die Cashbestände?


Antwort
Zitat
Smoka676
Beigetreten: 10.05.2006
PokerStrategist

Original von Heinz021

Original von Xantos

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Kommt drauf an, was du vergleichen willst.
Cash halten kann ja unterschiedliche Gründe haben.

Wenn du es als Notgroschen, oder bspw für eine Immobilie, hältst, dann hat es ja nicht den Zweck, Rendite zu erzielen & ich würde auf jeden Fall mein Portfolio auch ohne das betrachten.

Wenn du aber Market Timen willst (also Buy the Dip o.ä), dann solltest du natürlich Cash zu deiner Portfolio-Performance dazu rechnen, um dich nicht selbst zu betrügen :)

Ah okay, jo der Ansatz erscheint mir sinnvoll.

Original von Smoka676

Original von Heinz021
Ist Cash außen vor in der Gesamtperformance? Oder rechnet ihr Cash rein? Wenn ja, mit einer Performance? 0%? oder zBsp -10% für den Kaufkraftverlust?

Ich gehe nach der TTWROR (True time weighted rate of return) aus dem Portfolio Performance Tool. Da wird also Cash zeitlich gewichtet mit eingerechnet (zumindest habe ich meine Cashbestände mit eingetragen die ich investieren möchte - die kann man allerdings auch außen vor lassen. Notgrosche o. Ä. habe ich aber z. B. nicht drin). Kaufkraftverlust allerdings nicht afaik.

Das Tool "verdünnt" dann quasi die Performance durch die Cashbestände?

Richtig. Je höher der Cashbestand, desto "niedriger" die prozentuale Performance. Da die Bestände erst im November dazu kamen, dürfte die "reale" Performance aber nicht allzu weit vom angezeigten Wert weg sein.


Antwort
Zitat
HijackerStar
Beigetreten: 07.07.2008
Poker Player

Meine Bilanz
Börse+Crypto = Katastrophe.

Dafür läuft es beruflich bestens. Gehalt um ein Drittel rauf, wöchentliche Arbeitszeit um 15% runter.
Aus der alten Rotzbude raus und in neue, energieeffiziente Bude eingezogen.

Das wars kurz und bündig.


Antwort
Zitat
dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Original von dak113

Spoiler

Original von dak113

Spoiler

Original von dak113
2019:

- ca. 35% Sparquote, liegt auf dem angestrebten Niveau.

Portfolio:
- knapp 60% in ETFs -> Performance +8% zzgl. Dividenden.

- Einzelaktien 25% -> Performance +- 0

- Crypto 15% -> Performance - 30%

Performance insgesamt also etwa auf Inflationsniveau und recht unbefriedigend.

Daraus ergeben sich Ziele 2020:

- Sparquote 50%, dank Gehaltserhöhung und Wegfall einmaliger Ausgaben (Umzug) zwar anspruchsvoll aber machbar.

- Anteil ETFs auf min. 65% steigern.

- Anteil Einzelaktien bei 25% beibehalten.

- Anteil Crypto 10%. Bei weiter sinkendem Kursniveau erreich ich das ohne Anpassungen :coolface: :|

- Sonstiges: Laufzeit 5/10km weiter verbessern.

- Deutlich zu wenig Sport, im Sommer Knieprobleme, ab Herbst dann Lockdown.
- Sparquote ca. 50% obv. sehr gut. Corona hat hier natürlich „geholfen“, da zwar 10 Tage Kurzarbeit und teurere Urlaube aber MWST-Senkung und weniger Ausgaben für Parties, Kultur, Freizeit, etc.
- Gehalt stagnierend, in 2021 werden zwar in jedem Fall Erhöhungen kommen (Tarif, Betriebszugehörigkeit). Oberste Priorität ist hier aber nochmal einen Hebel zu finden (Stellenwechsel, Beförderung), um das verlorene Jahr 2020 auszugleichen.
- Portfolioperformance 2020 muss ich noch exakt ermitteln, dürfte sich geschätzt im Bereich 20-25% bewegen. Haupttreiber sind natürlich Cryptos, wobei ich weiterhin auf den Moonshot von IOTA warten muss.
- Asset Allocation: angestrebt waren 65% ETF, 25% Einzelaktien, 10% Crypto - das bleibt auch das langfristziel. Realität ist derzeit etwa 55%, 20%, 25% - und das auch nur wenn ich Berkshire als (quasi) ETF sehe :|

Ziele bleiben wie 2020.

So lief 2021 bei mir:

- Sport quasi nicht existent außer einmal die Woche in die Boulderhalle. Muss ich definitiv wieder aufnehmen, hab mir da im Lockdown eine Faulheit angewöhnt die ich noch nicht wieder los geworden bin. Auch deutlich weniger Schritte pro Tag und Frischluft aufgrund von Homeoffice :(
- Sparquote weiter bei 50%, Ausgaben etwas höher als im Vorjahr aber
- Gehaltserhöhung hat geklappt (ca. 10% mehr). Für das nächste Jahr sind +2,5% zzgl. Tariferhöhung auch schon fixiert :f_drink:
- Performance:
+44% (IRR) :spit:
Ja, natürlich spielen hier Cryptos und insbesondere IOTA ganz stark mit rein aber auch Gazprom und Steinhoff haben in diesem Jahr sehr gut performt. Dazu natürlich auch ein insgesamt gutes Börsenjahr mit sehr soliden Profiten aus ETFs und ein paar mittelfristigen, erfolgreichen Trades (Bitcoingroup).
Abgesehen von der Performance bin ich mit meinem Investjahr aber nicht so richtig zufrieden. Hab mich doch ein paar Mal dumm in irgendwelche Stonks reinquatschen lassen (GME, AMC, MMAT) und dabei sogar insgesamt etwas Geld liegen lassen. Außerdem habe ich keine neue, langfristige Anlageoption auftun können und baller daher einfach stumpf in ETFs - an sich ja nicht verkehrt, nur investiere ich gefühlt ca. 100 mal mehr Aufwand in Aktien- und Marktrecherche als ein von vornherein rein passiver Anleger und lande am Ende doch beim selben Produkt.
- daher ist die Assetallokation aktuell: 50% ETFs (inkl. Berkshire), 10% Einzelaktien, 35% Crypto, 5% Cash

Ausblick/Ziele:
Beruflich wird es eine neue Herausforderung im gleichen Unternehmen geben. Ich habe einerseits natürlich Bock auf die neuen Aufgaben, andererseits sehe ich aber auch die Gefahr, dass ich noch Ewigkeiten mit meinen alten Aufgaben festhänge und es ein eher softer Wechsel wird und sich am Ende doch nicht viel ändert. Das wäre dann wohl der Punkt an dem ich endgültig einen neuen AG ins Auge fassen würde, ich möchte eine deutliche Veränderung und eine klare Perspektive wo es für mich hingehen kann.
Privat könnte eigentlich alles bleiben wie es ist. Allerdings sind wir langsam in einem Alter wo man sich konkrete Gedanken über das Thema Kinder machen muss - einerseits ist der Wunsch denke ich schon da, andererseits sind die Einschränkungen natürlich auch nicht zu verachten (und die 50% Sparquote wird auch nicht mehr zu halten sein :rage: :coolface: ). Hier müssen wir uns in den nächsten Monaten einfach mal die Karten legen, ob/wann/wie und was das für Auswirkungen hätte.
Finanzielle Ziele sind nächstes Jahr eher nachrangig. Die Einnahmen/Ausgaben habe ich obv. sehr gut im Griff, die Performance dagegen kann ich kaum beeinflussen. Bei einem Portfolio was quasi nur noch aus ETF und Crypto besteht, hängt quasi alles am jeweiligen Markt bzw. Eigentlich auch nur noch an den Maßnahmen der Zentralbanken und der Frage Hype ja/nein. Ich werde natürlich die Augen offen halten nach guten Gelegenheiten und vermutlich etwas mehr Cash in der Hinterhand halten (ggf auch hebeln), habe aber aktuell keine konkreten Ziele außer die Watchlist auszubauen und den Cryptoanteil zu reduzieren.

Ich greife einfach mal die Punkte nacheinander auf:

- Beruflich:
ja erstaunlich, dass es schon wieder ein Jahr her ist, dass ich die neuen Aufgaben übernommen habe. Insgesamt würde ich sagen war das Jahr das anstrengendste aber auch zufriedenstellendste meiner bisherigen Laufbahn und ist ziemlich schnell vergangen. Gerade jetzt zum Jahresende gab es auch nochmal extrem viel Wertschätzung von allen Seiten mit deutlicher Gehaltssteigerung sowie der mehr oder weniger konkreten Aussicht auf Auslandsaufenthalte und Führung. Für 2023 gilt daher eigentlich nur dran zu bleiben und mich weiter erfolgreich im Unternehmen zu positionieren um dann zeitnah die Karriereleiter hoch zu fallen :f_thumbsup:
- Privat:
Ein unerwarteter Todesfall im engsten Familienkreis überschattet das Jahr leider. Abgesehen davon läuft aber weiter alles in geordneten Bahnen. Die Familienplanung ist mittlerweile etwas klarer - in 2023 wird’s dann wohl an die Umsetzung gehen. Im Freundeskreis dreht sich auch immer mehr um die Themen Kinder und/oder Karriere, dadurch leidet mitunter auch die ein oder andere Freundschaft aufgrund mangelnder Zeit. Im Gegenzug habe ich aber die letzten Monate öfters Aktivitäten mit Leuten außerhalb meiner engsten Bubble hinbekommen, etwas das mir eigentlich sehr schwer fällt. Außerdem bin ich sehr happy, dass ich eine neue Sportart für mich entdeckt habe und da bislang regelmäßig dran bleibe.
- Finanzen:
Die Sparquote liegt auch dieses Jahr wieder bei ca. 50% und hat dank der Gehaltssteigerungen für nächstes Jahr sogar noch Potenzial nach oben. Außerdem habe ich wie geplant dieses Jahr keine Einzelaktien außer Activision gekauft und mich generell viel weniger mit dem Aktienmarkt beschäftigt habe. Das war dann aber auch an positiven Punkten.
Portfolio Performance liegt bei ca. -40% :f_o: Die Ursachen sind im Wesentlichen der (voraussichtliche) Totalverlust Gazprom und weitere Gambles (kostet knapp 10% des Portfolios), Crypto-Crash (kostet weitere 20%) und der generelle Abschwung am Aktienmarkt (10-15%). In Summe konnten die Verluste nicht komplett durch Neuinvestitionen kompensiert werden, sodass ich erstmals am Ende eines Jahres ärmer bin als zu Beginn des Jahres. Der einzige Vorteil ist, dass ich durch die Verluste jetzt meine Ziel-Allokation erreicht habe. Verteilung ist jetzt ca. 80% ETFs (inklusive Berkshire), 5% Einzelaktien, 10% Crypto, 5% Cash und Sonstiges.

Ziele 2023:
Steht eigentlich schon alles oben. Fokus liegt einerseits darauf beruflich im selben Unternehmen weiter voran zu kommen, andererseits soll sich im Privatleben alles noch weiter Richtung heileweltscheisse inkl. Anhang entwickeln. Im Idealfall beides ohne dass Sport und Freunde auf der Strecke bleiben. Finanzen bleiben zweitrangig, die Allokation soll so bleiben und ist dementsprechend langweilig - wenn’s in 2023 dann trotzdem wieder -40% Performance geben sollte, haben wir (alle) wohl leider andere/dringendere Probleme :|


Antwort
Zitat
ON3T1ME
Beigetreten: 29.11.2016
Legacy Member

Original von Alaton
Danke für den Thread Xantos :f_thumbsup:
Spannendes Jahr.

Net worth +40% in €

Asset Allocation:
- 50% Immobilien (NAV abzgl. Verbindlichkeiten)
- 44% USD-Stablecoins
- 6% Fiat/Bauspar/LV/Depot

Rückblick:
Immobilien:
Werte haben sich noch recht konstant gehalten, insgesamt etwas weniger Wert trotz geleisteter Tilungen. Eigentlich wollte ich Ende des Jahres mit dem Abbau beginnen aber der Markt ist quasi tot insbesondere für die typischen Investment-Immos, also ist erstmal weiter halten angesagt.
Bewirtschaftung etwas anspruchsvoller, viel Rumärgerei mit Nebenkosten da die meisten Immos mit Gas beheizt werden. Habe jetzt einen meiner Flüchtlinge angestellt der sich um den ganzen Kleinscheiss kümmert, insgesamt ist es aber immernoch mehr Arbeit mit den Immobilien als mir lieb ist.

Krypto-Arbitrage:
Mit Unterstützung eines Programmierers bin ich kurz vor Fertigstellung meiner neuen Version die deutlich selbstständiger und schneller auf die Marktbewegungen reagieren kann. Hat leider deutlich länger gedauert als gedacht. Privatkram und Immos kosten leider immernoch zuviel Zeit. Ende des Jahres gab es nochmal einen Once-in-a-Lifetime Flashcrash, wie das Leben so spielt aber zeitgleich noch eine Menge Geld auf FTX verloren.
Dieses Jahr meine Gesellschaften aufgesetzt und mit der BaFin über die Annahme von Fremdgeldern gestritten. Leider ist die BaFin null hilfsbereit und so liegt mein Antrag seit 6 Monaten dort zur Genehmigung und nichts tut sich. In 2023 startet die Gesellschaft also erstmal nur mit meinen eigenen Krypto-Assets.

Aufgrund der steuerlichen Gewinne ist es für mich jetzt sehr interessant in Kryptos zu investieren um potenzielle Verluste mit meinen bisherigen Gewinnen zu verrechnen aber nach einem Jahr die potentielle volle Upside zu haben (Downside auf -52.5% beschränkt). Durch Lending an meine Trading-GmbH kann ich trotzdem die Kryptos zum traden nutzen ohne die Haltefrist zu verlängern. Mit Verweis auf das anhängige Verfahren vor dem BFH (18.03.2022 - Aktenzeichen IX R3/22) werde ich Einspruch gegen die Besteuerung meiner Erträge in 2021 einlegen (strukturelles Vollzugsdefizit sowie Klassifizierung von Kryptowährungen als Wirtschaftsgut) und das Ruhen des Verfahrens sowie die Aussetzung der Vollziehung beantragen.

Das Jahr lief nochmal deutlich besser als letztes Jahr (absolut gesehen, prozentual ziemlich gleich), anbei der Graph für die Gesamtzeit des Bots.
(Y-Achse multiples des Ursprungsinvests - Dieses Jahr ab roter Linie)

Spoiler

Insgesamt krass anstrengendes und turbulentes Jahr. Immoanteil nimmt weiter ab, allerdings nur weil die anderen Invests deutlich an Wert gewinnen. Euro wie erwartet tatsächlich an Wert verloren auch wenn er jetzt wieder deutlich zulegt.

Ausblick:
Ich werde ca. 30% meines Net-Worths in Kryptos investieren.
Fokus liegt stark auf meinen neuen Gesellschaften und privat auch einiges zu tun. Ich hoffe ich kann nächstes Jahr ein paar Immos auf dem Markt platzieren um mehr Liquidität zur Verfügung zu haben.

Wie soll das den gehen? Die Werte sind was den Verkaufswert angeht richtig abgerutscht...ich habe glaube in 6 Monaten über ne Million gedropt...und ich habe jetzt mit Düsseldorf,Neuss,Mönchengladbach und Duisburg eigl nen relativ solides Portfolio...Leute die rein in diese Cashflow Immos drin sind wird es noch ganz anders getroffen haben

e: falls du verkaufen willst kannst mir ja gern mal ne pm schicken wo die immos sind....Bank hat für 2023 schon neue Linien gegeben also kaufe ich weiter...


Antwort
Zitat
martenJ
Beigetreten: 01.03.2005
Oldschool Grinder

.


Antwort
Zitat
Alaton
Beigetreten: 21.02.2006
BlackMember

Original von ON3T1ME
Wie soll das den gehen? Die Werte sind was den Verkaufswert angeht richtig abgerutscht...ich habe glaube in 6 Monaten über ne Million gedropt...und ich habe jetzt mit Düsseldorf,Neuss,Mönchengladbach und Duisburg eigl nen relativ solides Portfolio...Leute die rein in diese Cashflow Immos drin sind wird es noch ganz anders getroffen haben

e: falls du verkaufen willst kannst mir ja gern mal ne pm schicken wo die immos sind....Bank hat für 2023 schon neue Linien gegeben also kaufe ich weiter...

Hat mich ehrlich gesagt auch etwas gewundert.
Für die Bewertung der Immobilien nutze ich die automatisierte Bewertung von Sprengnetter. (nicht perfekt aber wenigstens keinen subjektiven bias drinnen)
Nach meiner Erfahrung hat das in der Vergangenheit eher zu einer Unterbewertung geführt (oft realer Preis 15-20% darüber), aktuell passen die Werte aber denke ganz gut. Wobei natürlich hier mit einer verzögerten Berücksichtigung zu rechnen ist. Im Endeffekt wurde also in den letzten Jahren der Wert eher zu niedrig angesetzt und dieses Jahr passend.

Was mir zugute kommt ist das ein großer Anteil meiner Immobilien an Endverbraucher verkaufbar sind (EFH oder aufgeteilte MFH), die Preise der typischen "Eigennutzer"-Immobilien sind deutlich weniger eingebrochen als die reinen Invest-Immobilien.

Ich bin auch in einem sehr kleinen Radius in dem ich mich gut auskenne aufgestellt. Speckgürtel von Stuttgart, Hochschule und Infrastrukturprojekte die mittelfristig fertiggestellt werden.

Deswegen bin ich auch nicht komplett pessimistisch was mein Portfolio angeht. Ich rechne aber noch mindestens 1 Jahr mit leicht fallenden Preisen.
Für reine Invest-Immobilien sehe ich schwierige Zeiten, für Eigennutzer-Immobilien wird der Bedarf nach wie vor sehr groß sein.
Durch die Flüchtlinge sind die Bevölkerungszahlen nochmal deutlich angestiegen, Neubau liegt alles auf Eis sodass noch genug Preisdruck nach oben da ist.
Andererseits habe ich mit all den Gasheizungen und der immer weiter eskalierenden Regulierung natürlich auch deutliche Probleme am Bein, weswegen mein Ziel auch eher ist den Bestand etwas abzuschmelzen. Aber natürlich nur wenn ich die entsprechenden Preise erzielen kann.


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

2022 Portfolio gesamt: -9%
Cashquote: ~15%
(ohne Immo, da nur zum Wohnen gedacht)

Turbulentes, stressiges Jahr für mich, egal ob jetzt privat, Poker oder Aktien. Lediglich die Arbeit und Familie war stetig und ruhig.
Schreibe hier das erste mal rein, betrachte ich mal als ToDo List für 2023.

Ich brauche wieder mehr Ruhe und werde mir vornehmen:
- Poker ruhiger angehen, lieber die kleine stressarme Partie als die hohe, vermeintlich profitablere, Partie
- Privates soll Poker nicht mehr weichen müssen
- weniger FinTwit, weniger Aktien App am Handy, weniger oft am Tag die Kurse checken(!)
- keine Zertifikate mehr, einfach viel zu teuer, Abzocke
- öfter SektorETFs nutzen als selbst ein Aktienbasket zusammenstellen
- sinnlose aufreibende Diskussionen auf FinTwit, Reddit, Ps.de vermeiden - lohnt nicht
- Gewinne auch mal mitnehmen :ayfkm:


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Smoka676
Beigetreten: 10.05.2006
PokerStrategist

Gute Performance Heinz, das freut mich!
Das mit dem Kurse checken kann ich definitv nachvollziehen und muss bei mir auch besser werden.


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domano
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Bin hier wohl langweiler:
ETF Vanguard all World -5% -> Nach Hauskauf vor 2 Jahren bin ich erst im März wieder eingestiegen

Haus: Da 2019 schon gekauft und in beliebter Lage vor den Toren von Köln (gerade seit Corona und Homeoffice) würde ich sagen Wertzuwachs so 20%, vor Zinserhöhungen eher 30%. Aber Markt ist ja momentan im Eimer. Deshalb ka was es aktuell bringen würde. Denke aber schon bissl mehr als bei Kauf, da wir auch mit wenig (finanziellem) Aufwand insg das Erscheinungsbild verbessert haben, innen und gerade Garten. Zudem quasi Neubau mit Wärmepumpe etc., also Energieeffizient. Tilgen aber obv. wenig (3%) da wir noch fast Nullzins haben. Mal schauen wie sich das die nächsten 8 Jahre entwickelt solang wir noch Zinsbindung haben. Generell wars aber gutes Timing denke ich.

Cash hab ich auch noch bissl rumfliegen, wird wohl in den nächsten Monaten in Solaranlage investiert.


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JonnyOh
Beigetreten: 25.09.2008
PokerStrategist

2022 Net worth +5% in €

Aktuelle Aufteilung:
- Cash: 6%
- Cryptos: 3%
- Aktien / ETFs: 80%
- Beteiligung GmbH: 10% (Wobei hier noch viele Schulden, die 10% sind Wert minus Schulden)
- Sonstiges: 1%

Anmerkungen:
Durch die aktuell große Position in ETFs + Aktien lief dieses Jahr obv nicht ideal, hatte aber eine gute Sparqoute und regelmäßig nachgekauft, dass ich in Summe es trotzdem auf +5% NW schaffe.
Außerdem habe ich jetzt ein Firmenauto (E-Auto), Firmenhandy, Firmenlaptop, Firmentablet usw. alles ohne Sachbezug, was natürlich beim Sparen sehr hilft.
+ Vater einer Tochter geworden, was natürlich das persönliche Highlight in dem Jahr war. :f_love:

32 / Software Architekt


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Heinz021
Beigetreten: 27.09.2007
BlackMember

Original von Smoka676
Gute Performance Heinz, das freut mich!
Das mit dem Kurse checken kann ich definitv nachvollziehen und muss bei mir auch besser werden.

Danke dir Smoka!
Manchmal den richtigen Riecher gehabt, oft genug aber dumme Entscheidungen getroffen. Naja, im Nachhinein ist man immer gescheiter :)


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