Und Tips? Gehen da auch 80% an das FA oder wird das vorher separiert?
Ich bin jetzt schon zu lange raus, was heute mit dem Tronc passiert und ob der die Gehälter noch oder wieder deckt weis ich nicht ich gehe mal eher davon aus nicht
Original von Fantomas741
Original von efkay
Soll das heissen für die Rake Erhöhung ist das Finanzamt verantwortlich?80% vom Rake gehen direkt ans FA, das würde bedeuten bei 10€ Rake verdient das Casino 2€ / Hand * 20 = 40€ pro Tisch musst ca 2 Dealer + Floor Personal, ich weis nicht wieviel die Aushilfen heute bei Westspiel bekommen aber ich denke da bleibt nicht viel übrig....
weißt du das sicher oder haste das "irgendwo mal gehört!?"
Die 80% stimmen auch nicht mehr, der Wert ist etwas geringer.
Das das Finanzamt an Rakeerhöhungen schuld ist entspricht nicht der Wahrheit. Von der Seite waren die Parameter vorher und nacher gleich.
Vom Tronc werden erstmal die Gehälter bezahlt. Da dieser seit einiger Zeit nicht mehr dazu ausreicht muss das Casino natürlich bis zum tatsächlichem Gehalt aufstocken. An das Finanzamt geht da in erster Runde nichts. Korregiert mich wenn ich mich Irre.
Wie auch immer, es ist für beide Seiten deutlich attraktiver sich das Geld von den Spielern über den Tranc anstatt über den Rake zu holen. Sie könnten es deutlich billiger anbieten und es würde dennoch einiges mehr fürs Casino hängen bleiben. Win Win.
Dazu müssten "nur" beide Seiten mitspielen. Das Angebot müsste dementsprechend sein und die bereitschaft dann auch Trinkgeld zu geben.
Siehe mal wieder Wiesbaden mit dem 2bzw5 Euro Rakecap und dem 1% Tip (Zwang) - Deutlich billiger und bestimmt nicht weniger lukrativ fürs Casino, spätestens mit den Nebeneffekt einer größeren Anzahl zahlungskräftiger Kunden im Haus.
Original von highjeeemel
Original von Fantomas741
Original von efkay
Soll das heissen für die Rake Erhöhung ist das Finanzamt verantwortlich?80% vom Rake gehen direkt ans FA, das würde bedeuten bei 10€ Rake verdient das Casino 2€ / Hand * 20 = 40€ pro Tisch musst ca 2 Dealer + Floor Personal, ich weis nicht wieviel die Aushilfen heute bei Westspiel bekommen aber ich denke da bleibt nicht viel übrig....
weißt du das sicher oder haste das "irgendwo mal gehört!?"
Ich habe als Aushilfe (Dealer) in der Burg gearbeitet, nagelt mich bitte nicht auf 80% fest es ist aber definitiv so viel das das Casino kaum profit mit dem Rake erziehlt...
@Danke DaSmee,
problem ist halt beim Tipp das der deutsche Pokerpro da eher in BB/100 denkt und der Tipp macht einem dann die Winrate kaput daher nur minimun geben...
Original von DaSmee
Die 80% stimmen auch nicht mehr, der Wert ist etwas geringer.
Das das Finanzamt an Rakeerhöhungen schuld ist entspricht nicht der Wahrheit. Von der Seite waren die Parameter vorher und nacher gleich.
Vom Tronc werden erstmal die Gehälter bezahlt. Da dieser seit einiger Zeit nicht mehr dazu ausreicht muss das Casino natürlich bis zum tatsächlichem Gehalt aufstocken. An das Finanzamt geht da in erster Runde nichts. Korregiert mich wenn ich mich Irre.Wie auch immer, es ist für beide Seiten deutlich attraktiver sich das Geld von den Spielern über den Tranc anstatt über den Rake zu holen. Sie könnten es deutlich billiger anbieten und es würde dennoch einiges mehr fürs Casino hängen bleiben. Win Win.
Dazu müssten "nur" beide Seiten mitspielen. Das Angebot müsste dementsprechend sein und die bereitschaft dann auch Trinkgeld zu geben.
Siehe mal wieder Wiesbaden mit dem 2bzw5 Euro Rakecap und dem 1% Tip (Zwang) - Deutlich billiger und bestimmt nicht weniger lukrativ fürs Casino, spätestens mit den Nebeneffekt einer größeren Anzahl zahlungskräftiger Kunden im Haus.
Diese ganze Tipp Diskussion ist müßig und füllt mehrere Threads. Habe das hier schon in epischen Weiten erläutert. Früher habe ich mich lange gegen die Einführung der Fee gesträubt, weil bei 10% Fee das Finanzamt 80% abgegriffen hat. Anstatt 10% Fee wäre es doch viel schöner gewesen, wenn die Spieler bei Wohlgefallen 3%-5% Tipp gegeben hätten. Dies hat aber leider niemand verstanden, dass das viel günstiger gewesen wäre. Trotz gebetsmühlenartige Erklärungen gab es bei vielen gar nichts. Dann lieber der Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.
Schon vor der Rakeerhöhung war das Tipp Verhalten vieler Spieler einfach nur grottenschlecht und teilweise schon beleidigend. Für das Personal ist es immer besonders erhebend, wenn sie einen 1000er Pot zuschieben und dann kommt vom Spieler nichts. Ist leider so. Das Ganze wird dann noch gekrönt, wenn diese Spieler herumpöbeln, weil ein Fehler passiert und / oder ihre Weisheiten von sich geben, wie alles abzulaufen hat, der Kunde ist ja nunmal König.
Wenn ich das richtig verstanden habe, nimmt Wiesbaden 1% Zwangstipp und 5 € Rake, richtig? Ein Bekannter stand vor kurzen vor dem Rausschmiss, weil er zwei Pötte nicht getippt hatte. Die Wiesbadener sind da sehr rigeros.
Wiesbaden:
2.000er Pot = 20 € Tipp und 5 € Rake = 25 €
100er Pot = 1 € Tipp und 5 € Rake = 6 €
WestSpiel:
2.000er Pot = 25 € Rake und 0 € Tipp = 25 € und manchmal gibt es 2,5 € Tipp, dann sind es 27,5 €
100er Pot = 0 € Tipp und 4 € Rake = 4 €
Bei 1.000er Pötten ist Wiesbaden günstiger.
Leider ist so eine Zwangstippregelung in NRW nicht möglich! Gemäß Gesetzeslage sind Trinkgeldgaben eine freiwillige Angelegenheit der Gäste / Spieler und so steuerfrei. Sobald in der Richtung etwas vorgeschrieben oder festgelegt wird seitens des Casinos, fallen diese ganz normal unter alle zu versteuernden Einnahmen, wie Beispielsweise die Rake! So ist es nicht möglich, wie international üblich Fee und Tipp (Kosten Stuff steuerfrei) vor der Auszahlung dem Preispool zu entnehmen. So ist auch kein steuerfreies Stuff Add on möglich. Dies haben auch die wenigsten Spieler bei einem Turniergewinn auf dem Schirm. Wenn ich die Kostenentwicklung seit Euroumstellung 2002 und das Trinkgeldverhalten der Spieler betrachte, war die Rakeerhöhung schon lange überfällig.
Also bei NL400 sind es defintiv 2 Euro CAP, nicht 5. Ab 50 Euro Potgröße. [Nur bei NL500 sind es 5 ab Pot von 100]
Ich finde es übrigens legitim, ab Pots von ca. 160 Euro auch ein Tipp "einzufordern".
Ich denke das Hin und Her hat doch keinen Zweck!
Wer hat Schuld und wer nicht?!? Das böse Finanzamt? Westspiel? Oder die Einstellung mancher Spieler?
Fakt ist, daß ein Casino Steuern zahlen muss und daß es seine Angestellten kranken-und sozialversichern muss!
Nicht zu vergessen,daß der ganze Schuppen auch noch Geld kostet.
Aber ist es denn die Lösung, sich in illegale Partie zu setzen und ein Rake von 5% und mehr uncaped zu zahlen?! Außerdem muss man sich in die Hose machen, wenn man mal ein Batzen Geld gewinnt und gesund aus dem Laden rauskommen möchte(naja in manchen ist das so). Diese Läden zahlen keine Steuern und gehören bestraft wie Uli Hoeneß. Oder Variante 2 ich spiele ein Sachpreisturnier und bekomme nur 30% des Buy In in Sachpreise ausgezahlt und der Rest wird wahrscheinlich auch nicht korrekt versteuert. Also ich finde einen gesunden Meinungsaustausch für wünschenswert! Man kann und will in der Hohensyburg und nicht nur da was für seine Gäste tuen und die Zufriedenheit seiner Gäste steigern. Deshalb scheut euch nicht das Floorpersonal mit euren konstruktiven Vorschlägen zu unterstützen!
Original von Horsy
WestSpiel:
2.000er Pot = 25 € Rake und 0 € Tipp = 25 € und manchmal gibt es 2,5 € Tipp, dann sind es 27,5 €
100er Pot = 0 € Tipp und 4 € Rake = 4 €
Wirklich nur ganz kurz zum Rake Westspiel: 100€ Pot sind schonmal 5€ Rake (ab 50€), ab 125€ schon 7,5€. Und bei 2.000€ Pötten würde ich den Avg-Tip auf 7,5€ schätzen (manche eher 10€, manche std. 2,5€, aber eben auch Freizeitspieler, die dann 20€+ tippen).
Wie dem auch sei, stimme ich ansonsten tortilon zu: Es ist müßig, darüber zu diskutieren, welche der drei Parteien nun das schwarze Schaf ist. Ebenso sinnfrei finde ich die Schwarzmalerei , die immer mehr Überhand nimmt. Alle haben erkannt, dass die derzeitige Situation nicht befriedigend ist. Jetzt ist es an der Zeit, konstruktive Vorschläge zu machen, wie tortilon sagt. Und genau an dem Punkt keimt meine Hoffnung.
Ich kann nur von der Burg sprechen, aber gerade da sind mehrere Floor-Angestellte aktiv, die den NL-Trend erkannt haben und bereit sind, für NL und seine Kundschaft zu kämpfen. Es haben schon Gespräche unter den Floors und mit höherrangigen Verantwortlichen stattgefunden. Dabei sind hoffentlich auch realistische Ideen hervorgekommen und eventuell sogar schon Kompromisse? Ich weiß es nicht, hätte aber für weitere Gespräche folgende Vorschläge meinerseits:
- Cashgame promoten wie Turniere: Cashgame-Serien anbieten einmal im Quartal mit besonderen Boni: Rakeback, High Hand-Promotion, besonderen Stakes (high und low), besondere Poker-Varianten etc.
- Anreize für Vielspieler: Getränke-Coupons, ggf. Spielzeit tracken für Rankings, geringeres Rake beim Eröffnen von Tischen
- Ritualisiertes Angebot (wird zum Teil schon angewandt), zB: montags passend zum low Buyin-Turnier low Buyin-Cashgame, dienstags Highstakes, mittwochs mit BU-Straddle oder whatever, donnerstags ist derzeit schon PLO-Tag, das Wochenende sollte irgendwann von alleine funktionieren, sonntags schießmichtot special.
- falls realisierbar: Live-Poker meets Internet - Twitch oder ähnliche Kanäle nutzen, um Live-Poker in der Burg online zu promoten (mit Holecards, Kommentar, weniger Rake für die Spieler, die sich freiwillig filmen lassen)
All diese Ideen habe ich nicht neu erfunden, sondern überall auf dieser Welt mal gesehen und für sinnvoll erachtet. Wenn man davon einiges umsetzen könnte, wäre der NL-Ökonomie Westspiels mit Sicherheit geholfen.
Wie die Rake Rechnung für Wiesbaden einfach mal komplett falsch ist.
5€ Rake bei 5/10. Da da dann in der Regel alle nur 5er und 10er Chips am Tisch haben, würd ich mit meiner geringen Wiesbaden Erfahrung mal tippen, dass im Schnitt so ab Pötten von 400€ Trinkgeld gegeben wird.
Und da sind wir bei Westspiel schon bei 15€.
Wenn man das Trinkgeld der Burg zb noch dazurechnet, kann man davon ausgehn, dass frühestens ab Pötten von 3k Wiesbaden teurer wird.
Pokerspielen sind aus meiner Sicht die unsympathischsten Casino Gäste! Was die meisten glaube, wer die sind, spiegelt sich in deren Aussagen wieder und verhalten dem Personal gegenüber!
Dessentwegen und viel wichtiger: Poker muss raus aus den Casinos, damit wir alle vernünftig Spielen können und gute Angebote bekommen und nicht bei 5% Rake Uncap Runde in unserem Unkreis angewiesen sind.
Original von linfalas
Unsere Turniere im Februar:Danke für die zeitnahen Infos !!! Guter Service !
@linfalas,
könnt ihr schon ungefähr sagen wann dieses Jahr das "Masters Finale" sein wird bzw. wie hoch das Buy-in ist 770 wie letztes Jahr?
Original von linfalas
Mastersfinale vom 8. - 11.6.
€ 700 + 70
30k Chips
45/60 Minuten
Klingt verlockend. Danke für Info :-)
mal Raketabelle aus dem Kopf, keine Garantie auf Richtigkeit:
0€ - 50€: 0.00€ (0%)
ab 50€: 5.00€ (10%)
ab 125€: 7.50€ (6%)
ab 200€: 10.00€ (5%)
ab 300€: 12.50€ (4.2%)
ab 400€: 15.00€ (3.8%)
ab 500€: 20.00€ (4%)
ab 1000€: 25.00€ (2.5%)
Ich glaub einfach würde man lieber pauschal 5% Rake nehmen, bei 0.50€/1.00€ und dafür dann Softgetränke/Wasser, Eintritt sowie Parken im Preis inbegriffen, wäre da auch deutlich mehr los. Vor allem wäre es transparenter und leichter nachzuvollziehen, was da nun gedropt wird. Meinetwegen auch Gutscheine ala 1Getränk/2Stunden Spielzeit oder Ähnliches.
Geht man einfach mal von 20 Händen die Stunde aus, was schon recht langsam wäre und nem Durchschnittspot von 40BB, was wohl auch sehr gering ist, wären das immerhin schonmal 40€ die Stunde. Im Idealfall hat man 2 Dealer, die je alle 30 Minuten wechseln. In der Realität sinds wohl eher 3 Dealer für 2 Tische (40Min Arbeit, 20 Min Pause pro Stunde). Als Hilfskraft verdienen die rund 10€ die Stunde, Netto=Brutto (=20€ Kosten/Stunde). Sind wir mal pessimistisch und sagen, es laufen nur 2 Tische, zur Verwaltung und Aufklärung bei Sonderfällen laufen noch zwei Floors rum, die sich auch jeweils abwechseln und 20 die Stunde verdienen, dann wärs genau gedeckt. (Hi Milchmädchenrechnung). In der Realität wird also an allen genannten Stellschrauben etwas mehr im Sinne von mehr Einnahmen pro Stunde gedreht sein.
Wenn die Summen kleiner sind, sind die Leute auch bereit mehr abzugeben. Aber wenn man dann als Spielerin hört, dass der Tip quasi erstmal das Festgehalt bezahlt und erst falls dann was übrig bleibt, Betonung auf falls der Dealer überhaupt was davon sieht, schreckt das natürlich ab etwas zu geben. Ich meine, für die Spieler siehts doch dann so aus, als wäre das Casino bzw. die Leute die Entscheiden, respektive der Fiskus zu geizig um was von den wohlwollend abgegebenem Gewinn zu teilen.
Folge: Tip bleibt aus. War zumindest meine Reaktion und hab ich auch Bekannten offen gelegt diese Vorgehensweise. Da würde ich dann lieber statt zu tippen dem Dealer nen Getränk spendieren oder auf dem Parkplatz nach Dienstschluss nen Zehner oder nen Loui zustecken. Denn seien wir mal ehrlich, die Regulars unter den Spielern bleiben so ziemlich bis das Casino schließt. In dem genannten Fall hätte er/sie wenigstens was davon. Sowas wird aber laut Hörensagen dann wiederum auch nicht gern gesehen, selbst nicht, wenn die entsprechende Person das Getränk erst nach dem Dealerwechsel an sich nimmt und mit nehmen würde.