ich habe im buch von harrington on online cash-games in bissel was gelesen zum thema 3betting nach preflop equity und wollte mal fragen ob das so "richtig" ist oder welche probleme ihr ggf. seht
er schreibt in seinem buch das er eine 3bet frequenz individuell auf seinen gegner und dessen stats abstimmt.
anhand seines PFR und seiner foldto3bet quote errechnet sich das ganze wie folgt:
ab 55% equity gegen seine villain pfr range 3bettet er for value
ab 45% equity callt er IP
ab 48% equity callt OOP
seine bluff 3bet`s macht er am Ft3bet aus:
>80% = 100-200% seiner value 3 bet quote
>70% = 100%
>60% = 50%
>50% = 33%
Machen wir auch mal nen Beispiel:
Villain Stealt 25% und hat einen Ft3Bet von 70%. vom CO wäre seine Range:
22+, A2s+, KTs+, QTs+, J9s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s, A7o+, KTo+, QTo+, JTo
Wir sitzen im BB und defenden:
3bet for value = 55% = 88+,ATs+,AJo+ = 7,09%
Callen OOP = 48% = 77-55,A9s-A8s,KJs+,ATo-A9o,KQo = 5,28%
Bluff 3Bets 100% von Value3bet = 44-22, A5s-A2s, Q9s+, J9s+, T8s+, 97s+, 86s+, 75s+, 65s, 54s
Das ganze Konzept ist auf Sh zugeschnitten, dürfte aber für die blinddefense zumindest auch für FR passen.
Es setzt weiterhin vorraus das wir postflop solide spielen und nicht jedes mal wenn wir nicht hitten aufgeben, sondern auch mal hier und da nen bluff einfliessen lassen!
Was haltet ihr von dem ganzen? Finde es eigentlich sehr interessant und zum balancen nicht schlecht?!