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Handreading

120 Beiträge
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Der erste Schritt beim Handreading besteht darin, deinen Gegner anhand seiner Spielweise einer bestimmten Kategorie von Spielertypen zuzuordnen. Auf diese Weise kannst du seine Range bereits einschätzen.
Anschließend kannst du über die Bestimmung einer Durchschnittsrange und dem Anwenden des Trichterprinzips die Range immer weiter auf die aktuelle Situation eingrenzen und am Ende somit beurteilen, was in dieser Hand die optimale Line ist.

Lektion 1: Fünf Spielertypen

Lektion 2: Die Durchschnittsrange

Lektion 3: Das Trichterprinzip

Lektion 4: Worauf du am Showdown achten solltest

Lektion 5: Vier Tipps für erfolgreiches Handreading

Lektion 6: Die Value- zu Bluff-Ratio

Lektion 7: Notes


Antwort
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119 replies
KeinOhrSchwein
Joined: 09.08.2012

Im Quiz ist ein Fehler. In Aufgabe 6 steht, dass Villain zu uns checkt, jedoch sitzt Villain am Button und kann nicht zu uns checken ;)


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stonew4y
Joined: 14.02.2012

Zu Frage 8:

Spoiler

Welche Aussage über LAGs ist nicht korrekt?
1)Weil ihre Range so weit ist, kannst du preflop mit 88+ profitabel All-in gehen.(0 Points)
2)LAGs sind auf kleinen Limits selten gute Spieler. (0 Points)
3)Wenn LAGs in den Blinds sind, solltest du tighter stealen. (1 Points)
4)Triffst du mit AK im 3-Bet Pot an A oder K am Flop, gehst du in der Regel mit 100BB broke. (0 Points)

Aussage 1) ist NICHT korrekt, gibt jedoch trotzdem 0 Punkte. Die Aussage 3 hingegen, die korrekt ist, gibt 1 Punkt. Glaube hier hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen.


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Schön, dass ihr so aufmerksam das Quiz gemacht habt und vielen Dank für die Hinweise. Ihr habt natürlich beide Recht.


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preem84
Joined: 21.11.2011

Nach dem Quiz lande ich immer in der Englischen Community!?!


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Kaiypoker
Joined: 09.11.2007

AUFGABE 8:
Welche Aussage über LAGs ist nicht korrekt?

Weil ihre Range so weit ist, kannst du preflop mit 99+ profitabel All-in gehen. (0 Points)
LAGs sind auf kleinen Limits selten gute Spieler. (0 Points)
Wenn LAGs in den Blinds sind, solltest du looser stealen. (1 Points)
Triffst du mit AK im 3-Bet Pot ein A oder K am Flop, gehst du in der Regel mit 100BB broke. (0 Points)

Your answer LAGs sind auf kleinen Limits selten gute Spieler. (0 Points)
Looser spielen zu können, weil der Gegner zu loose ist, ist ein typischer Irrglaube. Tatsächlich ist es am profitabelsten, noch etwas tighter zu spielen als sonst. Damit wirst du im Schnitt stärkere Hände gegen sie haben.

Im Video wird irgendwas von "LAG´s sind auf kleinen Limits selten gute Spieler" gesagt , also mach ich da mal nen häckchen ...

Ich sollte also LOOSER stealen wenn LAG´s in den Blinds sitzen ????
Die Erklärung ist halt auch nen Witz Es wird expliziet gesagt das gerade gegen LAG´s looser spielen quatsch ist warum soll ich dann looser stealen ??

Steh ich richtig deftig auf dem Schlauch oder was ist hier los ?


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Zitat
Ginkgo
Joined: 13.04.2006

Welche Aussage ist N I C H T korrekt


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Original von preem84
Nach dem Quiz lande ich immer in der Englischen Community!?!

Hi preem84,
sorry, das sollte natürlich nicht passieren. Kann das zwar grad nicht nachvollziehen, bei mir klappts, wie es soll, werden wir auf jeden Fall checken.
Hat noch jemand das Problem?

Original von Kaiypoker
Steh ich richtig deftig auf dem Schlauch oder was ist hier los ?

Hi Kaiypoker,
manchmal muss man ganz genau lesen, allzu leicht wollen wir es euch ja nicht machen ;)


Antwort
Zitat
Thunder1214
Joined: 29.07.2010

9 von 9 ... alles andere hätte mich jetzt auch gewundert ... die Fragen sind einfach und auch nicht falsch zu verstehen, wenn man denn aufmerksam ließt.


Antwort
Zitat
DerBozz1982
Joined: 29.01.2007

Original von BC82

Original von preem84
Nach dem Quiz lande ich immer in der Englischen Community!?!

Hi preem84,
sorry, das sollte natürlich nicht passieren. Kann das zwar grad nicht nachvollziehen, bei mir klappts, wie es soll, werden wir auf jeden Fall checken.
Hat noch jemand das Problem?

Bei mir tritt das das selbe Problem auf.
Ich habe ein bißchen herum getestet und mir ist aufgefallen, dass man auf die englische Community switched, wenn man das Quiz aus der Videosektion startet ( http://de.pokerstrategy.com/video/28779/ ). Die Fragen bleiben zwar deutsch, aber der Button zum absenden des Formulars ist mit "Evaluate" beschriftet.
Startet man das Quiz aus dem Artikel ( http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/2259/1/ ), dann bleibt man auch in der deutschen Community (Der Button ist mit "Auswertung" beschriftet).

Ansonsten kann ich euch nur ein Lob aussprechen. Die neuen Inhalte und auch die Art wie sie verpackt sind, gefallen mir sehr gut! =)
Weiter so!!


Antwort
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Kaiypoker
Joined: 09.11.2007

Danke;)


Antwort
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buergerkneifer
Joined: 15.11.2010

Würde es schön finden, wenn ihr zu den Spielertypen noch Standardwerte wie VPIP PFR WTSD usw. hinzufügt.
Wer das noch nicht weiß überliest es einfach und für den Rest wirkt es besser


Antwort
Zitat

Original von buergerkneifer
Würde es schön finden, wenn ihr zu den Spielertypen noch Standardwerte wie VPIP PFR WTSD usw. hinzufügt.
Wer das noch nicht weiß überliest es einfach und für den Rest wirkt es besser

Das kommt in einem anderen Artikel genauer vor, der noch veröffentlicht wird. Ich finde es auch sinnvoller und in der Praxis schneller Spieler aufgrund anderer Eigenschaften einem Spielertypen zuzuordnen.


Antwort
Zitat
buergerkneifer
Joined: 15.11.2010

Original von grrgrrbla

Original von buergerkneifer
Würde es schön finden, wenn ihr zu den Spielertypen noch Standardwerte wie VPIP PFR WTSD usw. hinzufügt.
Wer das noch nicht weiß überliest es einfach und für den Rest wirkt es besser

Das kommt in einem anderen Artikel genauer vor, der noch veröffentlicht wird. Ich finde es auch sinnvoller und in der Praxis schneller Spieler aufgrund anderer Eigenschaften einem Spielertypen zuzuordnen.

# _biggrin:

Bin ich ja gespannt


Antwort
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nikonyo
Joined: 22.01.2005

Hier die Ergebnisse aus dem Coaching (Coachingthread) vom 16.04., in welchem wir noch ein paar Ergänzungen vorgenommen haben.

Hier unsere Ergebnisse:

Ergänzungen zum Artikel zu den 5 Gegnertypen
http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/2259/1/

Callingstations Erkennungsmerkmale:

- spielen viele Hände
- wenige Tische
- Openlimp preflop
- Min-3-Bet preflop
- Min-Checkraise
- Call Flop, call Turn, bluffbet River, wenn du zu ihm checkst (?????)
- hoher W(ent)t(o)S(how)d(own)
- geringer AF
- geringer 3bet wert
- hoher vpip niedriger pfr

Callingstations Range:

- Callingstations spielen weite und dadurch schwache Ranges.
Preflop limpen sie oft und callen auch große Raises nach ihnen mit schwachen Händen.

Wie spielst du gegen Callingstations?

- Bluffe niemals eine Callingstation und halte dich auch mit deinen Semibluffs zurück. Dein Gegner foldet zu selten.
- Hast du eine gute Hand, dann setze. Spiele nicht auf Bluffinduce, denn die Callingstation blufft selten.
- Spiele auch dünnere Valuebets: Setze mit mittelstarken Händen, denn die Callingstation findet mit noch schlechteren Händen oft genug noch einen Grund zum Callen.
- Spiel deine Draws passiv, denn Callingstations geben dir oft Freecards.
- Wenn die Callingstation raist, hat sie in der Regel ein Monster.
- Cbet Frequenz auf guten Cbet Boards sehr hoch halten, da unser Gegner nur seine eigene Hand betrachtet und mit seiner schwachen Range oft folden muss.

------------------------------------------------------------------------

Maniac Erkennungsmerkmale:

- hoher AF
- niedriger Fold 2 Cbet Wert
- hoher raise Cbet Wert
- Coldcall Openraise (????)
- 4-Bet auf eine 3-Bet nach ihm
- Häufiger preflop All-in, auch mit Händen wie 99 oder AJs (auch häufiger Postflop All-in)
- Viele Openraises und 3-Bets preflop
- Blufft oft
- Bettet und raist häufig sehr groß, oft auch größer als der Pot
- gringer fold 2 3bet Wert
- hoher 3bet Wert
- große raisesizes
- hoher vpip hoher pfr

Maniacs Range:

- Der Maniac spielt genauso wie die Callingstation sehr weite und dadurch schwache Ranges. Diese spielt er allerdings zu aggressiv.
Er bettet und raist übermäßig viel und spielt daher sehr varianz- und vor allem verlustreich.

Wie spielst du gegen Maniacs?

- Tight spielen
- Auf Bluffinduce spielen
- Eigene Bluffs unterlassen
- Deine Ansprüche an eine gute Hand reduzieren
- Konsequent bleiben: Heruntercallen oder direkt folden
- wenig Bet/Fold spielen
- Draws agressiv spielen
- möglichst IP spielen

------------------------------------------------------------------

Nit Erkennungsmerkmale:

- 100bb Stack
- FR alles unter 12/10 (VPIP/PFR), SH unter 16/14
- hoher WTSD (ab ca. 28%)
- wenig steal, hoher fold 2 steal
- klar definierte Range (nur starke Hände)
- niedriger 3bet-Wert (wenige bluff3bets)
- hoher AF
- insgesamt wenige Bluffs

Nit Range:

- Die Nit spielt eine kleine, also tighte und starke Range.

Wie spielst du gegen Nits?

- Greife ihre Blinds an, wo es nur geht.
- Halte dich von ihr fern, wenn sie aufwacht und Action macht.
- Der Wert von Händen mit Implied Odds, also vor allem Pocketpairs, ist gegen diesen Gegner groß, da er eine starke Range spielt.
- Wenig bluffen, da sie meist eine starke Range haben.

-----------------------------------------------------------------------

TAG Erkennungsmerkmale:

- kleiner Zwischenraum zwischen VPIP und PFR Wert
- hoher 3bet Wert
- niedriger WTSD
- moderater Cbet-Wert (55-70)
- ist sich seiner Position bewusst
- Auto-Rebuy auf 100BB
- mehrere Tische

TAG Range:

Sehr ähnlich der unseren Range, Overall tight aber aus den späten Positionen looser.

Wie spielst du gegen Tags:

Ähnlich wie gegen Nits aber etwas aggressiver

-----------------------------------------------------------------------

LAG Erkennungsmerkmale:

- Recht hoher Vpip und recht hoher PFR (ca. ab 26/24- 34/32 für SH und 20/17 - 26/23 FR)
- HOHER 3bet-Wert (9%+)
- HOHER postflop aggression (3,5+)
- niedriger WTSD

LAG Range:

LAGs spielen looser als TAGs. Sie openraisen aus allen Positionen weitere Ranges und 3-betten besonders in Position mehr.
Sie geben ihre Blinds seltener auf und callen im Big Blind mehr Hände.

Wie spielst du gegen LAGs?

In etwa so wie gegen Maniacs.


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nikonyo
Joined: 22.01.2005

bei zwei Punkten sind wir im Coaching etwas anderer Meinung gewesen:

Callingstations Erkennungsmerkmale:

- Call Flop, call Turn, bluffbet River, wenn du zu ihm checkst (?????)

Hier ist es unserer Meinung nach eher so, dass die Fische/Callingstations nicht sonderlich viel bluffen - selbst mit busted draws -> deshalb vielleicht diesen Punkt entfernen? Es wirkt in dem Zusammenhang wie ein "Allheilmittel" aber im Endeffekt sagt ihr später weiter unten selbst, dass es meist besser sei selber zu betten.

Maniac Erkennungsmerkmale:

- Coldcall Openraise (????)

Hierzu denken wir, dass das kein wirkliches Erkennungszeichen ist, da jeder Spielertyp openraises coldcallt und das kein Punkt ist, der gerade den Maniac charakterisiert. Die auffälligsten Punkte beim Maniac sind ja eher, dass er in den meisten Situationen aggressiv ist.


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KTU
KTU
Joined: 24.01.2007

Cool. Schöne Arbeit.

@ B - B - XC Riv mit Madehands
Ich würde da nicht schwarz-weiß malen. Sondern es als Exploit gegen Calling-Stations im Reportoire haben Bet Flop - Bet Turn - Check/Call River zu spielen, vor allem mit Middlepairs und Hände, wo eine dritte Valuebet nicht ganz klar ist.
Es ist aber definitiv so, dass auch Callingsations am River ihre T hochs und schlechter gerne bluffen.
Find es eine gute Idee Hände dazu im HB zu posten. Da kann man dann analysieren, wann eine Bet und wann ein Check besser ist.

Aber cool :)


Antwort
Zitat

Hier ist es unserer Meinung nach eher so, dass die Fische/Callingstations nicht sonderlich viel bluffen - selbst mit busted draws -> deshalb vielleicht diesen Punkt entfernen? Es wirkt in dem Zusammenhang wie ein "Allheilmittel" aber im Endeffekt sagt ihr später weiter unten selbst, dass es meist besser sei selber zu betten.

Ich kann diesen Punkt auch nicht so unterstützen. Es gibt sicherlich den Typ Callingstation "Ich calle immer und Showdownvalue scheiss ich drauf, ich will nur 5 Karten sehen", aber die meisten Spieler verstehen dann denke ich doch, dass Ts2s auf xxxssxx keinen Showdownvalue hat (daher auch die altbekannte C/C C/C Donkbet Riverline, wenn alle Draws busten).

Natürlich ist es meistens gegen Callingstation meistens besser einfach durchzubetten, weil man sie so auf zwei Ebenen angreift:

1. Die meisten Callingstations callen zu tight (klingt blöd, aber wenn man sich mal überlegt wie oft man Bottompair Calldowns über drei Straßen sieht, dann wird das klar)

2. Die meisten Callingstations callen zu light (klingt auch blöd, vor allem wegen Punkt 1^^)

Die Callingstation spielt absolute Handstärken und versteht nicht in den meisten Fällen, dass Bottompair in manchen Szenarien (vor allem auf Boards mit zig Draws) Toprange ist. Solche Folds sind aus einer Rangesicht her betrachtet für die Callingstation schlecht, für Hero aber gut (eben weil Hero auch mal Bluffen wird).
Auf der anderen Seite sind Midpairs für manche Callingstations Default Calls - dadurch werden die dünnen Valuebets profitabel.

Natürlich muss man das je nach Spieler sehr viel individueller ausführen, aber die typische Phrasen wie "Don't Bluff the Fish" und "Callingstations blufft man nicht", sind wirklich nur für den Anfang geeignet in meinen Augen. Das schwierige ist ja grade bei Strategieartikeln, dass man ganz gerne "Totschlagargumentationen" bringen würde, aber schlichtweg solche diskussionswürdigen Szenarien hinwegblendet (ich verstehe den Einwand aber bezüglich der Zielgruppe - würde den Leuten aber auch nicht zuwenig Verständnis zusprechen).


Antwort
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nikonyo
Joined: 22.01.2005

Da bin ich ganz bei euch, wollte auch eigentlich nur auf diese Komplexität aufmerksam machen, wirkte auf den ersten Blick im Artikel so ...

Gegen Callingstations spiele ich

Bet Bet C/Call und das war mir/uns im coaching etwas zu entschieden für die Vielseitigkeit des Spots


Antwort
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2bad4nick
Joined: 22.02.2008

Aufgabe 6 des Quiz finde ich ungünstig gewählt. Im Video sagt ihr, dass wir gegen Callingstations am River ruhig checken sollen, da sie ihr busted Draws in einen Bluff turnen und im Quiz soll dann richtig sein, dass wir betten müssen, weil sie 2nd Pair 3x callen würden. Auf dem Flop Q45 hat er aber viel öfter einen Draw imho.


Antwort
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