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Handreading

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preem84
Beigetreten: 21.11.2011
PokerStrategist

Ein Fehler bei:

Original von pokerstrategy.com
AUFGABE 3:
Du hast preflop geopenraist und dein Gegner hat gecallt. Nachdem du den Flop bettest, raist dein Gegner:

Wie ergibt sich am Flop seine Raise-Range?

Flop-Raise-Range = Preflop-Range – Flop-Fold-Range – Flop-Call-Range (1 Punkte)

Flop-Raise-Range = Preflop-Range – Flop-Check-Range – Flop-Call-Range (0 Punkte)

Flop-Raise-Range = Flop-Range – Flop-Fold-Range – Flop-Call-Range (0 Punkte)

Deine Antwort: Flop-Raise-Range = Preflop-Range – Flop-Fold-Range – Flop-Call-Range (1 Punkte)

Um die Flop-Raise-Range deines Gegners zu ermitteln, streichst du die Hände aus seiner Preflop-Range, die er am Flop folden oder raisen würde.

Müsste im letzten Satz heißen:
... ,die er am Flop folden oder callen würde.


Antwort
Zitat
chrsbckr75
Beigetreten: 15.02.2007
Oldschool Grinder

finde den Punkt Range wir IMMER kleiner ungünstig.

Gerade vom Prinzip des Range weit halten her!

Könnte sagen Range wird Meistens kleiner! und NIE größer


Antwort
Zitat

Könnte sagen Range wird Meistens kleiner! und NIE größer

Du vergisst Cardremoval. Es ist sehr sehr selten, dass eine Range gleich groß bleibt. Beispiel wäre eine Range aus KK+, wir halten 22 und das Board ist 23488.... aber das ist ein sehr künstliches Beispiel.


Antwort
Zitat
xEr
xEr
Beigetreten: 26.05.2005
PokerStrategist

Original von KTU
Exploit gegen einen Maniac:
Verhalten des Gegners: Er blufft sehr viel auf drawy Boards und pottet gerne.
Exploit: Ich check/calle auf vielen Boards am Flop meine stärksten Draws und Sets.
Beispielhand:
Ich calle im BB das Openraise eines Maniacs vom Button mit 55.

Das Board kommt:
8 :heart:5 :heart:3 :spade:
Ich checke, mein Gegner pottet, ich CALLE

Mal ne Frage zu dem Beispiel: Warum calle ich im BB einen Button openraise von nem maniac mit 55? Bei seiner schwachen Range kann ich doch niemals auf setvalue callen?! "Er blufft viel auf drawy boards", das heißt, dass ich ohne hit sehr, sehr selten den Pot gewinne. Und wenn ich doch mal mein set mache (wie hier im beispiel), dann will ich doch seinen stack und nicht nur die bluff cbet (+ event. bluff 2nd barellel) abgreifen. KA, kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass es +ev sein soll mit nem lowpair aus dem BB die schwache range eines aggressiven maniacs vom button zu callen.

Oder soll man unimproved mit 55 anfangen 2-3 streets c-c zu spielen, auch wenn 3 overcards liegen? ?(


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Frische Durchschnitts-Ranges:

DER MANIAC

@xEr
Du hast natürlich Recht, dass 55 schlechter wird je weniger Equity man Postflop realsieren kann. Ich denke jedoch dass du gegen einen Maniac genug implieds hast gegen seine 2nd und 3rd barrels + den Umstand dass er meist auch Top Pairs overplayed. Können uns ja mal eine konkrete Hand anschauen und dann versuchen den EV zu bestimmen


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Neue Lektion: Durchschnittsranges einer Callingstation

zum Artikel: Durchschnittsranges einer Callingstation
zum Quiz: Durchschnittsranges einer Callingstation


Antwort
Zitat
Hate4Fun
Beigetreten: 26.03.2011
PokerStrategist

Original von BC82
Neue Lektion: Durchschnittsranges einer Callingstation

zum Artikel: Durchschnittsranges einer Callingstation
zum Quiz: Durchschnittsranges einer Callingstation

die letzten beiden fragen im quiz sind ja mal ein witz.

ich glaube kein guter spieler lernt die range eines fisches auswendig.

man kann genau so gut im kaffeesatz lesen, ob der fisch 48% oder 63% im BB callt.

die zahlen machen auch überhaupt kein sinn. als antwortmöglichkeiten würde ich folgendes vorschlagen:
a) 0-10%
b) 10-50%
c) 50-80%
d) 80-100%


Antwort
Zitat

man kann genau so gut im kaffeesatz lesen

man kann auch genau so gut empirisch genau arbeiten und sich auf eine Range die in den meisten Fällen richtig ist festlegen.

b) 10-50%

Und dein Ansatz ist dann einfach anzunehmen dein Gegner liegt irgendwo zwischen NIT und Callingstation oder wie? ?( Ich meine du kannst auch annehmen dein Gegner callt zwischen 0-100% und wirst immer richtig liegen.
Noch dazu überlappen sich deine Antwort-Möglichkeiten... aber ich will jetzt nicht pedantisch sein.
Ich meine klar wird sie niemand auswendig lernen aber ein Gefühl dafür zu bekommen in welchem Rahmen sie sich bewegt ist trotzdem hilfreich.


Antwort
Zitat
chrsbckr75
Beigetreten: 15.02.2007
Oldschool Grinder

Kleine Videoempfehlung zum Thema

---> Quarks & Co : "Wieviel Fisch soll auf den Tisch?" - Irgendwie verstehe ich die Notwendigkeit der Frage nicht....


Antwort
Zitat
Hate4Fun
Beigetreten: 26.03.2011
PokerStrategist

Original von grrgrrbla

man kann genau so gut im kaffeesatz lesen

man kann auch genau so gut empirisch genau arbeiten und sich auf eine Range die in den meisten Fällen richtig ist festlegen.

b) 10-50%

Und dein Ansatz ist dann einfach anzunehmen dein Gegner liegt irgendwo zwischen NIT und Callingstation oder wie? ?( Ich meine du kannst auch annehmen dein Gegner callt zwischen 0-100% und wirst immer richtig liegen.
Noch dazu überlappen sich deine Antwort-Möglichkeiten... aber ich will jetzt nicht pedantisch sein.
Ich meine klar wird sie niemand auswendig lernen aber ein Gefühl dafür zu bekommen in welchem Rahmen sie sich bewegt ist trotzdem hilfreich.

ich denke es sollte klar sein, dass man die range nicht genau angeben kann. desswegen ist der einfall mit einem bereich, in dem sich die callingrange aufhält besser, als einem einsteiger zu sagen, dass die range genau 48,17406201% ist.

überhaupt mit prozenten zu arbeiten ist in meinen augen ein großer fehler. ein fisch spielt nicht die besten 48% seiner hände, sondern irgendwas.

der fisch wird weniger so spielen

sondern viel mehr so:


Antwort
Zitat

das die Range capped ist ist durch die Range-Matrizen ja ersichtlich und es gibt auch Visualisierungen der Ranges, die Artikel enthalten also wesentlich mehr Information als nur Prozente.

Du postest hier 2 Ranges, welche kannst du dir wohl besser merken?


Antwort
Zitat
Gantoris
Beigetreten: 08.02.2008
PokerStrategist

Vielen vielen Dank zur Erstellung der Ranges! Ich hatte mir diese bisher immer selbst gebastelt, war mir aber nie sicher wie ich diese für die verschiedenen Spielertypen und Positionen modifizieren sollte.

Eine Bitte: Könnt Ihr die gesamten Ranges in einem PDF zusammenfassen, so dass man diese übersichtlich in einem Dokument hat. Dies würde das Arbeiten und Studieren bei Handanalysen ungemein erleichtern!


Antwort
Zitat
Hate4Fun
Beigetreten: 26.03.2011
PokerStrategist

Original von grrgrrbla
Du postest hier 2 Ranges, welche kannst du dir wohl besser merken?

geht doch garnicht darum, was man sich besser merkt.

beide ranges könnten von einer callingstation gespielt werden


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Du hast natürlich Recht, dass du gegen eine Callingstation oft Schwierigkeiten habe wirst genau die Range festzulegen und es kann auch gut sein, dass ein Fisch in der einen Hand K7s 3-bettet und in der nächsten K8s nur callt usw.

Trotzdem wäre es falsch zu sagen: Ich versuch da aus Gefühl zu spielen und versuchs gar nicht erst mit Ranges.
Man muss sich eben doch anschauen, wie oft eine Callingstation was eigentlich im Schnitt hat.
So weiß man dann auch, ob man KT auf JT4 3x oder 2x valuebetten kann.
Auch im Spiel gegen Regs btw: Du approximierst immer nur die Range deines Gegners, dass du dabei Fehler machst ist klar, aber besser als "rein aus Gefühl" spielen und bluffen weil die Sonne scheint, ist es trotzdem ;)

Aber sobald man das erkannt hat, ist es natürlich wichtig sich eine Callingsation am Tisch genau anzugucken, vor allem auch mit welchen Händen sie dann Check/Call Flop - Mindonk Turn usw spielt.

So hat man in der Praxis schnell deutlich bessere Reads als die Durchschnittsrange, die man trotzdem als Ausgangslage braucht.


Antwort
Zitat
eroticjesus
Beigetreten: 25.05.2009
Elite Grinder

Das coole bei einer callingstation, oder ich sage mal lieber passiven Fisch, denn auch eine Station foldet mal, ist dass man geil mit Ranges "rumspielen kann" und ganz gut planen und lernen kann.

Einfach zu spielen ist die gegnerische Range wenns ums Valuebetten geht. Da spielt man TPTK+ (non-nuts) immer b/f b/f b/f, ausser man hat reads, die was gegenteiliges bedeuten.

Interessanter ist dünnes Valuebetten, meinetwegen KTUs Beispiel mit KT auf J4T. Wenn Villain einen PFR von 50% hat, dann ist da idR von Junk, zu draws, zu sets und twopair alles drin. Am Flop also eine glasklare Valuebet. Je nach Turn sollte man sich fragen, ist das noch eine Valuebet, wenn ja wogegen? Wenn er auch underpairs durchcallt und any gutshot, dann ist das wieder eine Valuebet, blankt der River, sollte man ernsthaft in erwägung ziehen nochmals b/f zu spielen.

Ein weiterer Punkt ist natürlich das bluffen und hier muss man ordentlich foldingranges, die imo auch immer noch ziemlich weit sind, erörtern.

---> Wer ohne eine Anahme von Ranges spielt bei einer Callingstation und nur nach Gefühl, der verpasst auch eine gute Chance, das Spiel gegen weite Ranges von Regs (BB vs BU bspw.) zu lernen und das ganze noch auf eine einfachere Weise. Denn der Reg hat am BU oftmals die gleiche RFI-Range, wie der Fisch sie als passive Range hat.

Im Endeffekt ist es so, dass man sich unbedingt mit den Ranges beschäftigen muss, ansonsten versagt man an anderer Stelle. Das ganze ist natürlich nicht einfach, wenn die Range nicht aus 14% besteht und man nichts discounten kann.

Edit: man man, die Hitze lässt meine Rechtschreibung/Grammitik echt alt aussehen :(


Antwort
Zitat
ChrisBr
Beigetreten: 03.04.2006
PokerStrategist

Original von Gantoris

Eine Bitte: Könnt Ihr die gesamten Ranges in einem PDF zusammenfassen, so dass man diese übersichtlich in einem Dokument hat. Dies würde das Arbeiten und Studieren bei Handanalysen ungemein erleichtern!

This!


Antwort
Zitat
KTU
KTU
Beigetreten: 24.01.2007
Elite Grinder

Neue Lektion: Showdowns auswerten

Artikel
Video
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Die mit Abstand wichtigste Lektion im Handreading Modul.

Also wirklich: Es geht nicht wichtiger. Ich möchte fast sagen, wer diese Lektion nicht verstanden hat, an dem ist Handreading vorübergegangen!

So und jetzt an die Arbeit: Was gibts in der Hand über Villain am BTN zu lernen?

CO: $244.05 (122 bb)
BTN: $200 (100 bb)
Hero (SB): $357.78 (178.9 bb)
BB: $107.87 (53.9 bb) (Fisch)
UTG: $198.66 (99.3 bb)
MP: $110 (55 bb)

Preflop: Hero is SB with J J
3 folds, BTN raises to $7, Hero calls $6, BB calls $5

Flop: ($21) 2 K K (3 players)
Hero bets $14, BB folds, BTN calls $14

Turn: ($49) 7 (2 players)
Hero bets $30, BTN calls $30

River: ($109) 8 (2 players)
Hero checks, BTN bets $30, Hero calls $30

Results:

Spoiler

$169 pot ($3 rake)
Final Board: 2 K K 7 8
BTN showed K J and won $166 ($85 net)
Hero mucked J J and lost (-$81 net)


Antwort
Zitat
chrsbckr75
Beigetreten: 15.02.2007
Oldschool Grinder

Ich probiere mich mal:

was sehe ich ----> folgerung

1. Villain OR am BU mit KJo ---> standard, nix
2. läßt villains range weit auf paired boards --> raises auf paired eher airlastig bzw FDs

calling range stärker als normal (tricky dick)

3. Raised Nutted hand nicht am Turn mit 2 FD --->

hier kannst mal helfen KTU. Ich hätte gesagt am Turn spätestens raisen als normalo. Aber Du hast auch mal in einem Vid gesagt, warum sollte man Turns raisen, wenn Villain auch schwach sein kann. Stichwort: range weithalten ---->

4. nach Hero check und backdoor flush bettet er klein-->

Villain kann dünn v-betten! Bzw ausnutzen, dass er auf einen busted FD vom Flop gesetzt wird.


Antwort
Zitat
Kaiypoker
Beigetreten: 09.11.2007
Elite Grinder

Der 3.5 bb Open am Bu ist wohl sehr auffällig :)


Antwort
Zitat

Wäre es denn hier nicht wesentlich angebrachter mit JJ auf ein raise vom BU zu reraisen!?

Ich meine, da vorher alle folden, wird der BU eine sehr sehr weite Range haben, weshalb wir ein Pocket Pair wie JJ doch lieber raisen sollten!?


Antwort
Zitat
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