Das coole bei einer callingstation, oder ich sage mal lieber passiven Fisch, denn auch eine Station foldet mal, ist dass man geil mit Ranges "rumspielen kann" und ganz gut planen und lernen kann.
Einfach zu spielen ist die gegnerische Range wenns ums Valuebetten geht. Da spielt man TPTK+ (non-nuts) immer b/f b/f b/f, ausser man hat reads, die was gegenteiliges bedeuten.
Interessanter ist dünnes Valuebetten, meinetwegen KTUs Beispiel mit KT auf J4T. Wenn Villain einen PFR von 50% hat, dann ist da idR von Junk, zu draws, zu sets und twopair alles drin. Am Flop also eine glasklare Valuebet. Je nach Turn sollte man sich fragen, ist das noch eine Valuebet, wenn ja wogegen? Wenn er auch underpairs durchcallt und any gutshot, dann ist das wieder eine Valuebet, blankt der River, sollte man ernsthaft in erwägung ziehen nochmals b/f zu spielen.
Ein weiterer Punkt ist natürlich das bluffen und hier muss man ordentlich foldingranges, die imo auch immer noch ziemlich weit sind, erörtern.
---> Wer ohne eine Anahme von Ranges spielt bei einer Callingstation und nur nach Gefühl, der verpasst auch eine gute Chance, das Spiel gegen weite Ranges von Regs (BB vs BU bspw.) zu lernen und das ganze noch auf eine einfachere Weise. Denn der Reg hat am BU oftmals die gleiche RFI-Range, wie der Fisch sie als passive Range hat.
Im Endeffekt ist es so, dass man sich unbedingt mit den Ranges beschäftigen muss, ansonsten versagt man an anderer Stelle. Das ganze ist natürlich nicht einfach, wenn die Range nicht aus 14% besteht und man nichts discounten kann.
Edit: man man, die Hitze lässt meine Rechtschreibung/Grammitik echt alt aussehen