ein immer wieder heiß diskutiertes thema... scheinbar ein zu heiß diskutiertes thema im small talk.
was denkt ihr darüber, was sind eure ideen um hier eine gute - menschliche - lösung zu finden?!
ein immer wieder heiß diskutiertes thema... scheinbar ein zu heiß diskutiertes thema im small talk.
was denkt ihr darüber, was sind eure ideen um hier eine gute - menschliche - lösung zu finden?!
Original von BudSpencer8
Edit by Nadine
Du scheinst ein Problem damit zu haben.
Das Problem der Zukunft wird sein, dass Deutschland den ungebremsten Zustrom der Flüchtlinge irgendwann nicht mehr verkraften wird.
Leider gibt es keinen Politiker in Deutschland, der eine wirkliche Lösung der Flüchtlingsfrage hat bzw. den Mut hat eine Lösung umzusetzen. Irgendwann werden sich die Politiker dem Flüchtlingsproblem stellen müssen, aber dann wird es wieder zu spät sein, wie es im Falle Griechenland leider eingetreten ist.
Die Flüchtlingsfrage lässt sich nicht von Deutschland alleine lösen. Wenn die Frage nicht europaweit gelöst wird, wird es ein böses Ende geben und das will niemand. Es ist einfach feige und peinlich wie die anderen europäischen Staaten Deutschland mit dem Flüchtlingsproblem alleine lassen.
Die Flüchtlingsproblematik nervt nur noch! Kann es nicht mehr hören, jeder Troll versucht sich an diesem Thema zu profilieren...
Das Problem sind doch nicht die Kriegsflüchtlinge...
Ich würde gerne mal erfahren, welche Kosten entstehen, wenn ein offensichtlich nicht Asylbedürftiger Mensch sich 3 Monate lang im Asylverfahren befindet... Damit meine ich Kosten für medizinische Betreuung (geht ja bishin zum Zahnarztbesuch), Versorgung, Verwaltungsaufwand usw. !
Hat iwer Infos dazu?
Wenn wir nicht anfangen die Probleme der Welt zu lösen kommen die Probleme zu uns.
Original von eltazo
Wenn wir nicht anfangen die Probleme der Welt zu lösen kommen die Probleme zu uns.
So in der Art sehe ich das auch, allerdings ist das ein schwieriges Thema.
Das allgemeine Problem ist, es gibt in der Sache kein Patentrezept.
Was schwebt dir persönlich konkret vor, wie man die Probleme (Religiöse Konflikte, Armut, Hunger, Ausbeutung, Machtmonopole, ...) lösen soll? In Ansätzen versteht sich.
"Bedeutende Minderheit besorgt "
http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_75141584/politbarometer-deutschland-kann-hohe-fluechtlingszahl-verkraften.html
also, nehmt euch ein beispiel. nicht debattieren und aufregen, mitmachen.. #WELCOMECHALLENGE
finds auch beachtlich, wie die presse jetzt quasi unisono mazedonien an den pranger stellt - highlight waren eben kabel1-news mit sinngemäßer einleitung "sie flohen vor gewalt und werden von europa mit gewalt empfangen".
dabei wollen die doch lediglich zwecks transit ins viel bessere nordeuropa, wie dann ganz freimütig vom interviewtem erklärt wird, nur mal eben durch. und "zurück nach griechenland können und wollen sie ja auch nicht" wird von mrs. kommentatorin völlig selbstverständlich hinterhergeschoben.
Es ist ja nicht so das es für die Kriegsflüchtlinge keine sicheren Länder in der Umgebung gibt, es ist bloß viel schöner in Schweden, Norwegen, Österreich, Deutschland.
Und wer aus Schwarzafrika über das Mittelmeer fährt, der ist doch auch kein Politisch-verfolgter, sondern nur auf der suche nach einem Leben in einem besseren System.
Auch wenn Leute meinen das wir nur die "Elite" aus diesen Ländern bekommen, da der Durchschnitt sich die reise nicht leisten kann, ist es nicht unmoralisch die "Elite" andere Länder abzufischen, was soll sich dort dann entwickeln.
Bleibt nur EU-Grenzen dichtmachen, und Ländern die unmittelbar von kriegsbedingten Flüchtlingen betroffen sind zu helfen.
Eine Alternative wäre alle Flüchtlinge zwischen Frankreich und den USA aufzuteilen als Belohnung für ihre grandiose Kriegsführung in der MIttelmeerregion und Nahemosten.
Es gibt keine einfache Lösung.
Deutschland, oder auch Europa kann einer gewissen Zahl Menschen helfen, irgendwann ist dann aber einfach Schluß.
Man kann es mit Sozialhilfe vergleichen, solange nur ein gewisser Teil diese Leistung in Anspruch nimmt, funktioniert das System, werden es aber zu viele, kollabiert das System.
Die Politiker machen sich keine Gedanken wie das Rentensystem einige Generationen später funktionieren soll und ebensowenig Gedanken machen sie sich über die Flüchtlingsproblematik.
Statt in Europa Milliarden für die Flüchtlinge auszugeben, sollte man die Milliarden lieber dafür investieren, um vor Ort Hilfe zu leisten, auch wenn diese Millitärisch ist.
Wieso das Problem nach Europa kommen lassen, wenn man es auch an der Wurzel packen kann?
Natürlich ist das ebenfalls sehr kompliziert und sicherlich nicht einfach, aber von alleine wird es sich nicht lösen und die Flüchtlinge werden so nur immer mehr.
Wie lange dauert der "Kreuzzug" des IS wohl noch an, wenn die Nato nicht mehr Hilfe leistet? Ich sehe da über viele Jahre kein Ende.
Klar werden solche Terrororganisationen nie komplett verschwinden, aber man sollte diese zumindest so weit schwächen, dass diese nicht in der Lage sind, ganze Städte zu besetzen.
Man hätte dies schon längst eindämmen können und so die Flüchtlingswellen reduzieren können.
schon klar, einzelfall und so.. aber da die msm version (randale in Suhl) und der situation stimmung dabei doch etwas kurz kommt:
Original von Play4forlife
Original von eltazo
Wenn wir nicht anfangen die Probleme der Welt zu lösen kommen die Probleme zu uns.So in der Art sehe ich das auch, allerdings ist das ein schwieriges Thema.
Das allgemeine Problem ist, es gibt in der Sache kein Patentrezept.Was schwebt dir persönlich konkret vor, wie man die Probleme (Religiöse Konflikte, Armut, Hunger, Ausbeutung, Machtmonopole, ...) lösen soll? In Ansätzen versteht sich.
Nun das ist schwierig , und wird natürlich dauern aber man muss ja irgendwann mal anfangen.
Wenn man sich anschaut woher die meisten Flüchtlinge kommen dann sollte einem auffallen das es doch einige sind die aus Ländern
kommen in denen wir (als) Westen direkt oder indirekt in Kriege verwickelt waren bzw sind.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/154287/umfrage/hauptherkunftslaender-von-asylbewerbern/
Kriegerisch lassen sich die Probleme nicht lösen , eher im Gegenteil diese haben die Probleme mit verursacht wir müssen also aufhören damit aufhören.
Auch finde ich verwerflich das wir Kriege verdienen und Waffen liefern, Prinzipiell ist es auch so das es uns als Staat eigentlich recht egal ist mit wenn wir so Geschäfte machen vieleicht sollten wir auch das mal überdenken.
Insgesamt ist es auch eine Systemfrage
Original von Slashy
Es ist ja nicht so das es für die Kriegsflüchtlinge keine sicheren Länder in der Umgebung gibt, es ist bloß viel schöner in Schweden, Norwegen, Österreich, Deutschland.Und wer aus Schwarzafrika über das Mittelmeer fährt, der ist doch auch kein Politisch-verfolgter, sondern nur auf der suche nach einem Leben in einem besseren System.
Das meint man zwar, aber die Leute die übers Meer kommen, haben ungefähr eine Chance von 50/50, dass sie in Europa ankommen. Der Rest überlebt es nicht. Glaube kaum, dass jemand sowas in Kauf nimmt, nur weil es in Europa "schöner" ist. Gestern war bei Lanz ein Flüchtlingshelfer, der direkt vor Ort ist und unverblümt dort berichtet hat. Ohne Verzerrung der Medien. Kann jedem nur empfehlen sich die ersten 15 min mal anzuschauen (ab 4 min):
JoeKehr zahlreiche nehmen dies in Kauf, da sie es schlicht und ergreifend nicht wissen. Das einzige was sie erwarten sind paradiesische Zustände, ein Kumpel arbeitet im Asylwesen und erzählt haarsträubende Geschichten. Oft gehen mehrere junge aus einer Familie, die welche sie am ehesten zutrauen schnell nach Europa zu kommen und dann an Kohle.
Viele würden die Reise sich wohl auch nicht antun wenn sie das wüssten bzw. sie sind also nicht verfolgt bzw. gefährdet in ihrer Heimat.
Original von CURVASUDMILANO
Viele würden die Reise sich wohl auch nicht antun wenn sie das wüssten bzw. sie sind also nicht verfolgt bzw. gefährdet in ihrer Heimat.
Das ist zwar Spekulation, aber ausschließen kann man es natürlich nicht. Aufklärung könnte weiterhelfen. Wo wir beim Punkt der "Problembehebung" wären. Es muss endlich mal was in den Ländern passieren. Die Zustände sind katastrophal und die Welt schaut zu. Wo soll das hinführen? Hätte man die ganzen Ausgaben die wir jetzt in Europa in Flüchtlingshilfe stecken mal früher in diese unterentwickelten Länder gesteckt, dann stünden wir heute glaube ich um einiges besser da, die Flüchtlinge sowieso... Immer nur an den Symptomen rumzudoktern ist doch nicht nachhaltig.
Es läuft zur Zeit einiges falsch in unserer Welt und das sind einfach die logischen Konsequenzen, da braucht man sich gar nichts vormachen. Bei Lanz hieß es gestern übrigens, dass aktuell mehr als 1 Millionen Menschen in Libyen auf die Überreise warten. Da bin ich echt gespannt, wann man hier in Europa endlich aufwacht und merkt, dass man vllt. iwas anderes ändern muss.
wie kommt es eigentlich, dass allein 50.000 im juli aus der Türkei fliehen mussten? also speziell aus der Türkei, wovor?
und wenns sie dann geschafft haben, warum wollen viele dann nochmals durch zig weitere länder "hindurchflüchten"?
Bei uns diskutiert man aktuell wie man die Leute am besten integrieren kann ohne Parallelgesellschaften, es wird von hohen Investitionen gesprochen nur bin ich sehr skeptisch, dass egal welche Maßnahme genau diese Parallelgesellschaften vermeiden sollen. Wenn ich bei uns in der Schweiz die Tamilen aus Sri Lanka ansehe, dann leben die alle in einer eigenen Gesellschaft, zwar friedlich und unauffällig, aber wirklich integriert ist das nicht. Und zu einer starken Nation trägt das nicht wirklich bei. Am Schluss brüht jeder sein eigenes Süppchen, darin sehe ich ein grosses Problem, es ist anders als bei den Leuten aus Europa.
Die Italiener, Spanier, Portugiesen etc. die zum Arbeiten hergekommen sind, waren zahlenmässig nicht annähernd so viele wie aktuell und haben sich so ziemlich gut unter die Leute gemischt, es gibt viele heutzutage die nicht einmal mehr ihre Heimatsprache beherrschen. Diese ist in der aktuellen Situation nicht der Fall und ich habe echte Bedenken, dass der Frieden in Europa gefährdet ist, diese Flut ist meiner Ansicht nach nicht zu bewältigen, sowohl kurzfristig als auch auf lange Sicht wird es immer unbefriedigende Lösungen geben.
Eines der grössten Probleme politisch gesehen, sehe ich darin, dass niemand mit Rang und Namen in der aktuellen Zeit aufstehen wird und sagt, dass wir ordentlich was ändern sollen, denn der darauffolgende Shitstorm würde jede Karriere ziemlich rasch beenden.
JoeKehr, klar das ist eine Vermutung oder eben Spekulation, ich persönlich kriege noch gar nix mit von den ganzen Flüchtlingen, da hier bisher keine Unterkunft in der Umgebung entstanden ist. Aber spätestens wenn die Leute auf Wohnungssuche geschickt werden um selbständig zu leben, dann denke ich schon, dass sich halt ziemlich schnell Viertel bilden, wo Einheimische wegziehen und schon ist das Thema Integration wieder Geschichte.
shcleichernderwolf, bin ganz bei dir, was Probleme lösen vor Ort betrifft... aber aktuell äussert schwierig dort etwas zu bewegen und gleichzeitig darf man hier auch gar nicht davon sprechen Leute in grosser Zahl zurückzuführen.
Ohne große Recherche gehe ich mal davon aus das der Großteil der Flüchtlinge muslimischen Glaubens ist, wieso möchten die den nicht in muslimischen Ländern zuflucht suchen?
Oder alle arabisch sprechenden Flüchtlinge, wieso gehe ich nicht in andres Land mit Amtssprache: Arabisch, das erleichter doch einen Neustart ungemein, wenn man sich verständigen kann.
Wieso muss es Westeuropa sein? Wie gedenken die hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ohne Sprachkenntnisse.
Wenn ich aus Deutschland flüchten müsste würde ich nicht auf die Idee kommen mich nach Saudi-Arabien zu retten ohne Kenntnisse der arabischen Sprache, ohne Mittel, vllt. hilft mir ja der saudische Staat....