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Hallo Milamber,
sehr interessant. Mein Problem ist die Gegner richtig zu lesen, bzw. die Kategorien Tight, Loose, Rock, usw. richtig einzuteilen.
Du hast in Deinem Artikel eine klare Einteilung von PFR. Kanst Du mir die anderen Einteilungen bzw. Bewertungsfaktoren zukommen lassen?
Hey. Zunächst mal: Der Artikel ist von Sleyde. Wir brauchen dringen den Autorennamen bei den Artikeln
Hallo JGEichin,
es geht meistens nur im die grobe Einschätzung der Spieler. Da mit genauen Werten zu urteilen, wäre unvorteilhaft und unnütz. Was dir auffallen sollte ist, dass ein Spieler mit 55 WTSD mehr callt als ein Spieler mit 20 WTSD und du dein Spiel dementsprechend anpassen solltest. Das ist nicht nur beim Slowplay so, sondern bei allen Entscheidungen, die du treffen wirst. Außerdem sind die Werte nur eine Orientierung und man sollte sich nicht 100% auf sie verlassen. Sie können helfen, wichtig ist aber auch, dass man selber darauf achtet, mit welchen Händen die Gegner zum Showdown gehen, mit welchen sie raisen usw.
mfg
Hi Leute ich bin der Meinung das Slowplay eine sehr gute Variante ist um loose-aggresive Spieler auszunehmen. Leider ist Poker ein Glückspiel und so Spieler die runtercallen treffen manchmal am River, das kann ganz schön nerven.
Original von Wulfer
Hi Leute ich bin der Meinung das Slowplay eine sehr gute Variante ist um loose-aggresive Spieler auszunehmen. Leider ist Poker ein Glückspiel und so Spieler die runtercallen treffen manchmal am River, das kann ganz schön nerven.
ja, das stimmt
Man sollte wie gesagt seine guten hände durch aggresives Spiel schützen und dem Gegner keine Chance auf eine frei Karte geben. Allerdings kriegt man so vielleicht weniger. Aber das wisst ihr ja alle selber und hab schon eure Erfahrungen gemacht.
Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, wie das Board aussieht, und welche Made Hand man hat... Ich setze Slowplay sehr selten ein.
BSP: Ich hatte Pocket Rockets und flopte das Nut-Fullhouse (Flop A44, nur 4oak konnte mich schlagen). Ich habe dann Slowplay gespielt und der Gegner bekam am Schluss seine Strasse. Naja, so konnte ich seinen ganzen Stack erben. ♦
Hi
Ich bin zwar erst seit kurzem dabei, aber von Slowplay halte ich nicht sehr viel, da man, wenn mann ein sehr gutes Blatt hat, daraus auch soviel Profit wie möglich schlagen will. Ich tu es selber sehr selten um vielleicht mal meinen Gegner besser einschätzen zu können und dann auch nur, wenn ich es mir gerade wirklich leisten kann.
Aber das ist nur meine Meinung.
Wenn du mit AA, KK andauernd verlierst haste kein Bock mehr auf Slowplay. Mein Motto jede Hand ist angreifbar also schützen !
Schnoopsi
Das wissen die Bronze/Silber Member aber nicht^^ ♦ ♦ ♦
Ich kenn den Artikel auch nicht - aber es ist sicher gut so dass er im Gold-Bereich steht ... auf NL10$ und ähnlichen Limits ist Slowplay selten profitabel.
Hab mich selber dabei erwischt wie ich mit gar nicht so tollen Händen versucht habe durch Slowplay viel Value rauszuholen, dann drei Gegner schön brav mitgegangen sind, dafür am River eine eklige Karte gefolgt von einer großen gegnerischen Bet gekommen ist ![]()
Glaube auf den Micros nimmt man mit straight forward play gleich viel ein wie mit Slowplay - gibt genügend Fische die bis zum River durchcallen nur weil sie gerade mal ein Pocketpair in der Hand haben (sogar wenn 2 oder 3 höhere Karten am Board liegen)
sehr schöner artikel.
mir ist allerdings ein kleiner fehler aufgefallen. auf der seite 3 in deinem 2. beispiel (AdQd auf AcQcTc board) bist du am flop aber nicht IP sondern musst zuerst agieren.
also c./r. ? - das sich der pre-flop raiser eine freecard nimmt ist zwar unwahrscheinlich, aber ...
donk? - um kein risiko einzugehen
Original von Schnoopsi
Wenn du mit AA, KK andauernd verlierst haste kein Bock mehr auf Slowplay. Mein Motto jede Hand ist angreifbar also schützen !Schnoopsi
Overpair ist meiner Meinung nach aber noch kein Grund Slowplay zu spielen. Dafür ist die Hand noch zu schwach. Habe aber durchaus schon oft positive Erfahrung mit Slowplay gemacht und finde es durchaus sinnvoll.
edit: Hmm, der Thread ist wohl schon älter
ich habe ein Anmerkung zu einer Hand:
Genau genommen zu dieser:
Preflop: Hero is SB with A , A .
UTG raises to $3.00, 2 folds, Hero raises to $8.50, 1 folds, UTG calls $6.00.
Flop: ($19.00) 7 , 6 , T (2 players)
Hero bets $19.00, UTG calls $19.00.
Turn: ($57.00) 5 (2 players)
Hero bets $35.00, UTG calls $35.00.
River: ($127.00) 8 (2 players)
Hero checks, UTG bets $35.00, Hero all-in ($34.4).
Ist auch auf der ersten Seite des Artikels zu finden.
Folgendes wurde geschrieben:"
Mein Gegner zeigte mir A K (nach 8 9 , 8 4 und 4 3 die 4th Nuts). Damit hatte ich nicht gerechnet, aber wenn ich es mir überlege, hat er maximale Value von mir bekommen. Gegen einen Raise am Flop hätte ich womöglich dankbar gefoldet. Durch passives Callen und einer kleinen Bet am River hat er hier maximale Value bekommen.
Ist es aber nicht so, dass hier Villian lieber den flop reraisen sollte um maximal value zubekommen? Jedes 4.
ist ein Action Killer. Wurde ja auch selbst geschrieben. Hätte Hero am Turn gefoldet, wie es eig. angebracht wäre, hätte Villian nur die Bet am Flop eingesackt. Da es sich hier aber um einen reraised Pot handelt, ist doch doch hier sehr gut denkbar, dass QQ oder KK jeweils in Kreuz Villian hier halten könnte?
So würde Villian den gesamten Stack von Hero einsacken, weil Hero denkt, dass er noch gut vorne sein könnte?