Dieser Thread ist gedacht für Fragen und Diskussionen zum Artikel Am Flop - Wann spielst du passiv? (ab Silber)
ich finde bei dem "Wann spielst du for Bluffinduce"-beispiel sollte man auf dem flop auf jeden fall contibetten, wenn er jetzt rainbow wäre könnte man sich überlegen nur behind zu checken aber bei nem 2suited flop contibette ich das, vorallem weil ich den pot sehr oft mitnehme.
Original von mirop
ich finde bei dem "Wann spielst du for Bluffinduce"-beispiel sollte man auf dem flop auf jeden fall contibetten, wenn er jetzt rainbow wäre könnte man sich überlegen nur behind zu checken aber bei nem 2suited flop contibette ich das, vorallem weil ich den pot sehr oft mitnehme.
Hi mirop,
unrecht hast du nicht, es spricht auch nichts dagegen zu contibetten. Hier geht es um das aufzeigen und den Gedankengang einer ebenso möglichen Alternative.
Zum einen sind Flushdraw hier ganz ganz selten. Das Stichwort "Protection" steht also erstmal hinten an.
Zum zweiten sagst du: "Du nimmst den Pot häufig mit". Damit hast du recht, aber genau diese schwachen Hände willst du ja nicht zwanghaft zum folden bekommen. Wenn du wüsstest dass er sowas wie QQ/JJ/TT hält wäre es dir doch lieber am Turn eine Bluffbet von Villain zu bekommen als ihn am Flop "rauszubetten"!?
Denn wie erwähnt, es werden ausschließlich schlechtere Hände folden, ein Ass bewegst du hier nie zu einem Fold.
Hi, ich hab eine Frage zu Beispiel 3. Da wurde gesagt dass man auf einen Raise gegen den thighten Spieler callen kann und fold keine Option sei.
Im Artikel zum aggressiven Spiel am Flop gibt es die gleiche Hand nur mit einem etwas looseren Spieler. Allerdings wurde da auch gesagt, dass man gegen thighte Spieler einen b/f finden kann.
Ich verstehe nicht, warum man bei der Hand gegen den thighten Spieler nicht folden kann. Bei einem AF von 0.7 sehe ich ihm hier sowieso nie mit einem TP raisen. Wenn er Semiblufft wäre die Line schlecht. Ich finde hier einen b/f nicht so schlecht.
Original von Shore
Hi, ich hab eine Frage zu Beispiel 3. Da wurde gesagt dass man auf einen Raise gegen den thighten Spieler callen kann und fold keine Option sei.Im Artikel zum aggressiven Spiel am Flop gibt es die gleiche Hand nur mit einem etwas looseren Spieler. Allerdings wurde da auch gesagt, dass man gegen thighte Spieler einen b/f finden kann.
Ich verstehe nicht, warum man bei der Hand gegen den thighten Spieler nicht folden kann. Bei einem AF von 0.7 sehe ich ihm hier sowieso nie mit einem TP raisen. Wenn er Semiblufft wäre die Line schlecht. Ich finde hier einen b/f nicht so schlecht.
Das liegt an der Höhe des Raises. Wenn er auf > $4,50 raisen würde, würde man hier wohl leichter einen Fold finden, bei einem quasi Minraise ist ein Call mMn durchaus OK.
Achso und es schreibt sich tight, t-i-g-h-t ![]()
Ich hätte aber eine Frage zum weiteren Plan der Hand in Bsp 2:
Wäre das nicht auch ein guter Spot um am Turn for bluff induce behind zu checken oder gehen wir davon aus, dass uns schlechtere Aces hier immer callen? Ich sehe hier die Gefahr, dass dominierte Aces auf einen Float am Turn häufig folden, wohingegen sie den River vielleicht noch einmal barreln würden.
Ich denke, dass in dieser speziellen Situation es sehr darauf ankommt, wie passiv / aggressiv dein Gegner ist. Je nachdem solltest du auch deine Aktion wählen.
bsp wann spielst du draws passiv.
utg+co callingstations und "ich" halte den fast niedrigsten flushdraw.
bei hit soll man dann den raise button suchen, blos was tun wenn dann vor mir wer raist. callen oder reraisen? ich bin mir doch recht sicher das ein call reicht, aber will die meinung eines "profis" trotzdem hören.
und warum gehen wir eigentlich davon aus das unsere beiden gegner keinen flushdraw halten, bei deren range ist doch sogut wie alles vertreten was zum einen natürlich die flushdraw chance runtersetzt aber auf der anderen seite können die auch Axs,Kxs,Qxs noch spielen.