cjheigl, hör sofort auf, das so schön detailliert deinen Anfängern beizubringen! 
postflop: Meine Erfahrungen auf niedrigeren stakes sind, dass Donk-Fische hier
a) ein Monster (incl. trips mit K oder A),
b) three pairs (!),
c) oder einen Aussetzer haben, weil sie die letzten 20 Hände verloren hatten und ihre donkbluffs nicht durchgingen. Eher keine semibluffraises mit draws. Deshalb hier turn calldown a la wa/wb.
preflop: Muss mal pt bemühen, aber ich hab ne Zeit lang looser BB defendet in multiway-Pötten und entweder sucke ich in diesen Situtionen postflop - oder es war eben zu loose preflop. Und mit T7o oop hat man oft marginale draws oder made hands (gs; eine oc plus bd; flop KQ7) und unangenehme playability. Die EQs sind da oft zu verführerisch, siehe approx-chart mit anysuited, bei denen er selbst meinte, man solle tighter als reine EQ agieren.
@pure: Weil in einem grossen pot die EQ-Anteile der villains absolut und relativ zu den bet-Größen (--> pot odds) höher sind.
Unser Beispiel: Wäre der pot unraised, macht der BTN einen viel grösseren Fehler, wenn er mit oc overcallt ("ich kann ja mit A high noch vorne sein"), als in einem grossen pot.
Andersrum: Wenn seine Equity von - sagen wir 6BB mit oc und bdoors/gs - in einem theoretischen 50BB-pot durch seinen flop-fold auf uns übergeht, weil wir den flop raisen, ist das gut: Weil es mehr ist, als wir durch einen loosen overcall (dann UI fold turn) von ihm noch gewinnen können. Zugegeben ist unser pot nicht riesig, aber ich wollte nur das Prinzip demonstrieren: Je größer der Pot, desto wichtiger ist es, möglichst bald die villains dazu zu bewegen, auf ihre EQ am pot mittels fold zu verzichten. Ist ne alte Sklansky-Geschichte, und ich hoffe, ich hab sie richtig verstanden (und Sklansky Recht...).